Liebknecht-Luxemburg-Ehrung

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06.01.2011 15:09
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#1
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Wie jedes Jahr, so findet auch dieses Jahr, am 9. Januar 2011 10.00 Uhr der Marsch vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde statt.

Was das Bundesamt für Verfassungsschutz dazu offiziell meint, das habe ich als PDF-Datei angehängt.

Weichmolch


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06.01.2011 16:39
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#2
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Ist das heute noch nötig solche Gedenkveranstaltungen zu machen ? Ich meine nein, weil das
1.Leute und ihr Gedankengut aus dem 19.Jahrhundert sind, weil
2.der Lackmustest dieser politischen Richtung erwiesenermaßen nicht zur Zufriedenheit der Menschen ausgefallen ist.


Gruß Gert


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06.01.2011 16:45
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#3
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Wie Sie agiert haben wurde hier am besten dargestellt.
Andere Filmvorstellung


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07.01.2011 13:18
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#4
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Zitat von Gert
Ist das heute noch nötig solche Gedenkveranstaltungen zu machen ? Ich meine nein, weil das
1.Leute und ihr Gedankengut aus dem 19.Jahrhundert sind, weil
2.der Lackmustest dieser politischen Richtung erwiesenermaßen nicht zur Zufriedenheit der Menschen ausgefallen ist.


Gruß Gert



Gert,

für mich als konfessionslosen Menschen ist z.B. die Geburt Christi umstritten. Als Jesus wird er von Millionen geliebt und verehrt. Sollen sie Gedenken! Bin nicht so vertraut, aber wurde Jesus nicht auch ermordet?
Warum man
dann nicht Liebknecht und Luxemburg ehren und gedenken? Es steht fest, dass Luxemburg und Liebknecht ermordet wurden. Das waren politische Morde.
Wie viele andere eben auch!

Rabe


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07.01.2011 13:57
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#5
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Ich finde diese Ehrung absolut in Ordnung,@Rabe hat hier schon richtig beschrieben,den Staat DDR so wie er war wollten solche alten Kämpfer mit Sicherheit auch nicht.


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07.01.2011 15:51
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#6
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Wer sie nicht ehren moechte, sollte auch nicht hingehen. So einfach ist das. Es gibt viel Beschaemendes, was in Deutschland heute noch geehrt wird. Rosa und Karl stehen auf jeden Fall nicht hoch auf dieser Liste.


Jens


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07.01.2011 16:42
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#7
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Ich finde, daß Menschen, die deren Ideen für gut befanden auch ein Recht haben diese beiden Menschen zu ehren. Ich frage mich aber gleichzeitig, was machen all die Menschen bei dieser Ehrung, die deren Ideen menschenverachtend jahrzehntelang verunstaltet haben?
Politbüromitglieder, MfS Mitarbeiter zum Beispiel sollten sich erst einmal am Grab der beiden entschuldigen, da unter anderem durch sie der Sozialismus/Kommunismus in der DDR gescheitert ist !
Aus diesem Grunde finde ich deren Gedenken einfach scheinheilig. Wenn ich diese Pharisäer von der Teilnehmerzahl der Demo abziehen würde, bliebe leider nur eine nicht erwähnenswerte Anzahl aufrichtiger und ehrlicher Anhänger übrig.
Das ist für mich das einzige traurige Fazit was ich persönlich nur ziehen kann, was die ursprünglich guten Ideen und Vorstellungen der beiden angeht.


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07.01.2011 16:53 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2011 16:54)
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#8
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Politbüromitglieder, MfS Mitarbeiter zum Beispiel sollten sich erst einmal am Grab der beiden entschuldigen, da unter anderem durch sie der Sozialismus/Kommunismus in der DDR gescheitert ist !

Hallo
Da muß man aber selber hingehen um zu hören, wer sich da entschuldigt. Und Taschentuch nicht vergessen, um die Krokodilstränen abzuwischen.

Rabe


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07.01.2011 17:09
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#9
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@ Rabe: Glaube kaum, dass sich da jemand entschuldigen wird. Die sind immer noch der Überzeugung, alles richtig gemacht zu haben,
im Sinne der beiden gehandelt zu haben. Von diesem Selbstverständnis zeugt auch, dass sich in unmittelbarer Nähe auch ehemalige
Politbüromitglieder bestatten lassen.
Sieht man sich die Grabstätten um den Gedenkstein "Die Toten mahnen uns" aus der Nähe an, findet man neben den Grabplatten von
K.Liebknecht und R.Luxemburg auch eine für W.Pieck (kann man noch akzeptieren), eine symbolische für E.Thälmann (auch ok).
Wenn man dagegen noch die für Ulbricht, diesen Verbrecher entdeckt, dann kommt einem die Galle hoch. Seine "Nachbarn" in Berlin-
Friedrichsfelde dürften sich ob seiner Nähe in ihren Gräbern umdrehen.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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07.01.2011 17:26
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#10
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94

Zitat von TOMMI
... auch eine für W.Pieck ...


Nun, vielleicht ist gerade der, der die beiden sich im Grab umdrehen läßt.

Zitat Waldemar Pabst im Spiegel 16/1962
Pieck habe "seine eigenen Genossen in einem Umfange verraten, der es uns ermöglichte, die weiteren Aufstände in Berlin rasch niederzuschlagen. Herr Pieck war nämlich so freundlich gewesen, mir alle militärischen Angaben zu machen über Wohnungen und Ausweichquartiere der prominenten Führer seiner Partei, ihre Telephone beziehungsweise diejenigen ihrer "Gastgeber", die Waffenlager und deren Ausweichstellen, die Alarmorganisation, die Sammelplätze und so weiter".
Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45139766.html

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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07.01.2011 18:13 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2011 19:50)
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@94
Pabst und den Spiegel gelesen. Gut, Pabst hat es gesagt. Mehr nicht.
Sein Lebenslauf und seine Angaben im Spiegel kennzeichnen ihn mehr als sie Pieck belasten.
Kann man noch andere Quellen lesen? Hilf mir noch einmal.

Rabe


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07.01.2011 20:43
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Hallo 94,
habe vor kurzem etwas aus der Biographie vom feinen Herren Pabst gelesen. Es lohnt sich echt mal damit zu befassen, anschließend hat man ganz sicher einen anderen Eindruck.


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08.01.2011 22:50
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#13
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94

Zitat von Rabe
Sein Lebenslauf und seine Angaben im Spiegel kennzeichnen ihn mehr als sie Pieck belasten.



Und vor allem frage ich mich, wieso er mit seinen Erinnerungen erst nach dem Tod des ersten und letzten Präsidenten der DDR rausrückte? Auf jeden Fall hat W.Pieck ein höheres Lebensalter erreicht, als die Ermordeten.

Weitere Quellen? Hmm, mal nach '+Pieck +Pabst' suchen ... läuft aber alles auf das Interview von 1962 hinaus.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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10.01.2011 08:39
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#14
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10.01.2011 09:50
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#15
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Zu Ulbricht und Pieck kopiere ich einmal ohne Kommentar etwas aus dem Hamburger Abendblatt von 1984 rein.


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