Liebknecht-Luxemburg-Ehrung

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23.01.2012 09:50
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Zitat von eisenringtheo

Zitat von Pit 59
Mein Schwiegervater Fährt seit Jahren zu der Ehrung von Liebknecht/Luxemburg nach Berlin.Mit Ihm Diskutiere ich sehr Oft darüber.
Ich bin mir nämlich nicht sicher ob diese alten Kämpfer (auch Thälmann) eine solche Diktatur wie sie in der DDR geherrscht hat,auch gewollt und dafür gekämpft haben.

Gruß aus Thüringen



Wer an der Macht ist, möchte sich an der Macht halten und tut alles dafür. Nicht selten werden dafür Ideale gebrochen und politische Gegner verfolgt. Vermutlich wären Leute, die sich wie Thälmann, Luxemburg, Marx oder auch Lenin in der DDR verhalten hätten, nach § 100 ff. StGB verurteilt und alsbald von der BRD freigekauft worden .
Theo



ich denke auch das der sinn ihres denkens und handelns darin bestand die ausbeutung zu beenden. den sozialismus haben sie nur in der theorie angesprochen. hätten sie ihn in der form erlebt wie er war, wären sie sicher einen schritt weiter gegangen und diese form bemängelt, trotz seiner positiven ansätze und das finde ich charakterstark. schon damals wurde selbst von mitgliedern der sed gesagt das sie sich im grabe umdrehen wenn sie wüßten was aus ihren idealen wurde und wie ihre worte falsch ausgelegt werden. nicht mal dies wird heute anerkannt, das sie nie den sozialismus meinten wie er stattgefunden hat, aber sie konnten ja auch nicht ahnen wie sich die weltgeschichte entwickelt. für mich bleiben es sehr schlaue menschen die uns einen guten weg zeigten.

ek 82/2


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23.01.2012 10:27 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2012 10:28)
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Na das ist doch mal wieder ein Thread nach meinem Geschmack, also voll oT.

Eine Altkommunistin erklärt Einem die heilige Schrift und einer der größten Militärstrategen der Geschichte, er wird gern in einem Atemzug mit Hannibal, Lee und von Manstein genannt, wird zum Erznazi (v)erklärt.
Geschichte a la Knopp dargeboten von von Schnitzler?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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23.01.2012 12:09
#48
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Auch darf man nicht vergessen, daß die soz. Staaten kein Inseldasein führten, sondern von den Anfängen bis zum (vorläufigen) Ende der Existenzbedrohung von außen ausgesetzt waren, wie @Landwind bereits anklingen ließ. Diese ständige Bedrohung von außen, Druck von allen Seiten und mit allen Mitteln, prägte die Staaten nach innen und führte bis zu massiv paranoidem Verhalten der Führung.
Imho liegt hier einer der Hauptgründe dafür, daß von den Idealen der Vordenker nur wenig übrigblieb.
In diesem Licht sollte man auch die Frage betrachten, was man alles hätte anders oder besser machen können. Angesichts einer Gegnerschaft, die JEDE Schwäche und JEDEN Ansatzpunkt zu nutzen verstand waren die Handlungsmöglichkeiten der Führung schon stark eingeschränkt und Gorbatschows Reformversuch mußte in die Katastrophe führen, da er den -fatalen- Ansatzpunkt bot.
Kein Staat bzw. Gemeinwesen ist eine Insel, der Einfluß der Umgebung auf den Staat und dessen Führung wird Imho stets unterschätzt.
So läßt sich auch ein Einfluß der DDR auf die (alte) BRD nicht leugnen. Ohne deren Vorhandensein hätte es den "Rheinischen Kapitalismus" mit seiner starken sozialen Komponente nicht gegeben, konsequenterweise erleben wir jetzt das Verschwinden dieser nun von unserer Führung als überflüssig angesehenen sozialen Komponente.
Daher ist es wohl nicht ganz abwegig, zu sagen, die Ideale von Rosa und Karl haben die Welt etwas besser gemacht.

Gruß aus Hessen

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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23.01.2012 12:31 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2012 12:33)
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@ damals, ich behaupte mal zu sagen das der sozialkapitalismus der brd in der welt der kapitalistischen länder einmalig auf der welt war und die vorstufe zum gerechten leben zwischen sozialismus und kapitalisnus. aber war dies doch nur möglich solange die ddr bestand, denn was wurde nicht alles getan von außen um die brd gegen die ddr stark zu halten und die ddr produzierte wegen deviesenmangel viele sachen für die brd im billigen export.
nach der wende kann man die brd als erwachsen bezeichnen die sich alleine durchs leben schlagen muß und das geht ja bis heute immer mehr in die hose. ein beweis mehr das der sozialkapitalismus gescheitert ist und nur ein kapitalismus mit tarnkappe war.
heute haben wir mehr kapitalistisches verhalten als in einigen anderen ländern.

ek 82/2


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23.01.2012 15:21 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2012 15:30)
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Zitat von 94
Na das ist doch mal wieder ein Thread nach meinem Geschmack, also voll oT.
Eine Altkommunistin erklärt Einem die heilige Schrift und einer der größten Militärstrategen der Geschichte, er wird gern in einem Atemzug mit Hannibal, Lee und von Manstein genannt, wird zum Erznazi (v)erklärt.
Geschichte a la Knopp dargeboten von von Schnitzler?




Na ist das nicht interessant hier? Dieses Forum lebt von der Vielfaeltigkeit und, von der Tiefe der Diskussionen. Sonst wuerde dieses Forum auch unter ferner liefen eingestellt werden, wie ich vielen anderen Foren. Es scheint mir, dass es nicht nach Deinem Geschmack ist, weil hier tiefergehende Gespraeche von allen Seiten gefuehrt werden, und zwar ganz eindeutig zum Thema, Gespraeche, die Hand und Fuss haben. Du enttaeuschst mich mit Deinem Geschrei nach oT und ich muss feststellen, dass Du der einzige bist, der oT ist hier. Und die Altkommunistin, wie Du sie nennst, die kann Dir noch viel mehr erzaehlen zu 'Religionen' und auch zu anderen Dingen, ohne auf eine Website zurueckzugreifen.
Das war die Makarov. Soll ich die AK47 rausholen?
Gruss an alle, danke fuer die PNs der Nacht und das gute Gespraech hier, weiter so!
Larissa


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23.01.2012 16:09
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ich wollte zu dem wort "altkommunistin" erst mal warten bevor ich etwas schreibe. genau die altkommunisten waren es die sozialismus in anderen gedanken hatten als er geschah. was ist eigentlich ein altkommunist? für mich sind es vorreiter des sozialismus die pioniere waren und nicht recht wusten wie man ein neues land bestellt. das sie von eigenbrödler und der weltgeschichte blockiert wurden, war nicht ihre schuld. heute ist jeder ein altkommunist der etwas gutes am sozialismus erkennt und da sieht man schon die unwissenheit. zwischen kommunismus und sozialismus liegen für mich welten und kommunismus werde ich nie erleben, falls es ihn überhaupt mal geben sollte.

ek 82/2


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23.01.2012 16:39
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Wenn Helmut Kohl und Ronald Reagan den SS- Friedhof in Bitburg einen Besuch abstatten, so wird das die Weltöffentlichkeit nicht unkritisch hingenommen haben.
Ich habe andere Idole die mir im Gedächtnis geblieben sind und deren Andenken ich hoch schätze. Ich habe mich auch im Rahmen einer Demo an einer Luxemburg- Liebknecht- Ehrung beteiligt. Es sind nicht nur Karl und Rosa die ich verehre, zu ihnen gehören auch solche hervoragenden sozialistischen Vordenker und Revolutionäre, die in der DDR in Ungnade gefallen sind, wie Heinrich Brandler, August Thalheimer, Oskar Hippe oder Leopold Trepper - sie gehören zweifelos an der Seite von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Gruß Hartmut!


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23.01.2012 16:43
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@Larissa, mach!
Kleinkaliber soll ja auch seine Daseinsberechtigung haben. Achso, trotzdem ist Rommel für mich einer der ganz Großen und auch er bezahlte letztendlich seine soldatische Unpolitischheit mit seinem Leben. Mal abgesehen davon, schau mal wer diesen Thread dieses Jahr termingerecht (eine militärische Tugend, jaja *grins*) On Topic gebracht hat. Freuen tut mich Dein letzter Beitrag trotzdem, einer der Wenigen aus Deiner Tastatur bei welchem das Scrollrädchen der Maus sich mal ausruhen kann. HAND (Have A Nice Day)

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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23.01.2012 16:49
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@ 94 der rommel war ein guter stratege und ewiger militarist dem politik am hut vorbei ging. ich achte ihn auch. seinen sinneswandel sich gegen das regime zu stellen kam erst spät, bis dahin folgte er seinem eid. alles ok, aber wenn man ihn achtet und andere die ein anderes denken hatten verachtet, ist es doch eindeutig rechte gesinnung.

ek 82/2


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