Verteilung der Dienstgrade Grenztruppen im Forum

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13.12.2011 13:48
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Zitat von Feliks D.
Mehrfachbestrafung? Bitte Parteistrafe und militärische Diziplinarstrafe voneinander abgrenzen, dies ist voneinander unabhängig und keine Mehrfachbestrafung durch ein bewaffnetes Organ!



Zitat
Hallo
Dies ist aber nicht korrekt, oder anders deinen Standpunkt teile ich nicht ganz! denn Parteirausschmiss bedeutet immer sofort Dekradierung zum Soldaten und für Offiziere Unehrenhafte Entlassung obwohl manche Parteiverfahren durchaus keinen Militärischen Hintergrund hatten. Wie gesagt ich beziehe mich auf persönliche Erfahrungen in meiner Dienstzeit an der U-Schule und einem Fall im GR 38. Und wenn man wie ich für ein Vergehen 5 x Konseqezen tragen mußte sieht man das auch ein wenig anders als andere.

Also nichts für Ungut
Gruß Graywolf1958


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13.12.2011 14:01
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#92
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Graywolf1958

Zitat von josy95

Zitat von Südharzer

Zitat von 94
Nun, vielleicht hat ja auch einer nur seiner Dienstgrad aus einem anderem Forum übertragen. Wobei, dort ist er ja sogar Generaloberst. Mehr verwundert bin ich über drei Soldaten als letzten Dienstgrad.




Ich war ja einer der letzten die ihre 18-monatige Wehrzeit fast voll abgesessen haben.(08.88-01.90)
Man hat mir im Endeffekt 10 Tage erlassen. Erst am Tag bevor ich gehen konnte wurde ich über meine vorfristige Entlassung informiert.
Zimmerkameraden die eigentlich noch einige Monate Dienst vor sich hatten konnten plötzlich ohne weiteres 1-2 Tage nach mir gehen.
Ich denke mal das der ein-oder andere noch den Soldatenstatus hatte was die 3 Soldaten bei den Dienstgraden erklären könnte.

Es soll aber auch degradierte Gefreite gegeben haben die auf Grund ihres Verhaltens zum Soldaten zurückgestuft wurden. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.





@Südharzer, hoffe Du hast bei den steigenden Pegelständen noch trockene Füße!

Aber zum Thema.

Aus meiner Zeit bei der NVA in Havelberg II/1978 - I/1980 kann ich Dir nur berichten, das es nicht nur zum Soldaten degradierte Gefreite gegeben hat. Allein bei uns in der Kompanie wurden in diesen 18 Monaten u. a. mit der Verbüßung einer Strafe in Schwedt(!) ein Ufw und ein Uffz bis zum Soldaten degradiert...!

Auch von Bekannten sind mir derartige nicht gerade geringfügige Degradierungen aus div. anderen Truppenteilen dxer NVA berichtet wurden. Vom Gefreiten zum Soldaten dagegen waren Degradierungen bei uns fast an der Tagesordnung. Meißt Verstöße gegen Befehl 30/74 (Alkohol) oder Urlaubs- und Ausgangsvergehen.

Nur eigenartiger Weise hab ich von den GT wenig oder besser gar nicht von Degradierungen gehöhrt, da waren dann mehr Strafversetzungen vom Kanten, also aus dem direkten Grenzbereich ins Hinterland oder gar zu Truppenteilen der NVA gängige Praxis.

Hatte man hier ggfls. Angst, mit einer derartigen Disziplinarmaßnahme ggfls. solch großen psychischen Druck auf den Betreffenden auszuüben, das hier ggfls. sogar die Gefahr einer Fahnenflucht oder anderer schwerwiegenderer Vergehen bestand?

Anderseits, und darüber ist ja hier schon öfter diskutiert wurden, hat man doch schon beim Auswahlverfahren sprich Musterung nur junge Menschen hierzu gemustert, die für diesen Dienst vor allem psychisch geeignert waren. Also weder Heißsporne noch Choleriker oder übersensible Menschen...???

josy95




Zitat
Hallo

also einer meiner Bekannten Zugführer an der Uffz.-Schule und Hauptmann wurden zum Soldaten Degradiert aus der Partei geschmissen und unehrenhaft entlassen (Wegen Westkontakt seiner Frau!!!
Ich selbst wurde nach Glöwen strafversetzt (wegen Alkohol - Vorkommnis) stand kurz vorm rausschmiss aus der Partei und damit Unehrenhafte Entlassung, hatte aber einen Gönner in führender Funktion (Mein damaliger Fachrichtungsleiter (ein Oberst).
Will sagen Mehrfachbestraffung war in den GT und der NVA durchaus gängige Praxis. Was man brauchte war Rückendeckung

Gruß graywolf1958




ich wollte eigentlich in diesem forum ne zeit gar nicht schreiben aber drangsalierungen wegen westkontakt der frau? irren sich da einige geister? meine fam satmmt aus dem nürnberger raum nicht grade aus einem armutvirtel und genau ich komme in einen grenzraum der unweit von coburg liegt und westkontakte hatte nicht nur ich zur fam.etwas komisch alles.

ek 82/2




Zitat
Hallo ek 82,
Ich habe hier nur wiedergegeben was ich persönlich erlebt habe! Und damals war der sogenannte Feind(West-)kontakt kein Kavaliersdelekt, und vor allem dann nicht wenn er Verschwiegen wurde (wie in dem von mir geschilderten Fall. Selbst wenn er gemeldet wurde und es sich um bewilligte Reisen (Rentner) konnte dies für Offiziere der GT folgen haben so wurde ein Bekannter von mir nicht Befördert weil seine Mutter zur Berdigung Ihres Bruders in den Westen fahren durfte!! Seine Beförderung erfolgte dann ein Jahr später.

Zum anderen muß man bei diesen Fragen zwischen Soldatendienstgraden und Offizieren einen Unterschied machen. Dann spielt ebenfalls deine Bindung nach oben eine Wichtige Rolle. "Beziehungen schadeten nur denen, die keine hatten."

Ohne meine guten Verbindungen zum Kommando der GT wäre ich niemals 1988 in das GBK Schwerin versetzt worden. der Kaderchef der U-Schule stellte sich wehement dagegen erst der Befehl vom Chef Kader im Kommando der Grenztruppen ermöglichte mir den Weggang von Perleberg nach Schwerin.

Gruß Graywolf1958


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13.12.2011 14:28
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Zitat von Graywolf1958

Zitat von EK 82/2

Zitat von Graywolf1958

Zitat von josy95

Zitat von Südharzer

Zitat von 94
Nun, vielleicht hat ja auch einer nur seiner Dienstgrad aus einem anderem Forum übertragen. Wobei, dort ist er ja sogar Generaloberst. Mehr verwundert bin ich über drei Soldaten als letzten Dienstgrad.




Ich war ja einer der letzten die ihre 18-monatige Wehrzeit fast voll abgesessen haben.(08.88-01.90)
Man hat mir im Endeffekt 10 Tage erlassen. Erst am Tag bevor ich gehen konnte wurde ich über meine vorfristige Entlassung informiert.
Zimmerkameraden die eigentlich noch einige Monate Dienst vor sich hatten konnten plötzlich ohne weiteres 1-2 Tage nach mir gehen.
Ich denke mal das der ein-oder andere noch den Soldatenstatus hatte was die 3 Soldaten bei den Dienstgraden erklären könnte.

Es soll aber auch degradierte Gefreite gegeben haben die auf Grund ihres Verhaltens zum Soldaten zurückgestuft wurden. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.





@Südharzer, hoffe Du hast bei den steigenden Pegelständen noch trockene Füße!

Aber zum Thema.

Aus meiner Zeit bei der NVA in Havelberg II/1978 - I/1980 kann ich Dir nur berichten, das es nicht nur zum Soldaten degradierte Gefreite gegeben hat. Allein bei uns in der Kompanie wurden in diesen 18 Monaten u. a. mit der Verbüßung einer Strafe in Schwedt(!) ein Ufw und ein Uffz bis zum Soldaten degradiert...!

Auch von Bekannten sind mir derartige nicht gerade geringfügige Degradierungen aus div. anderen Truppenteilen dxer NVA berichtet wurden. Vom Gefreiten zum Soldaten dagegen waren Degradierungen bei uns fast an der Tagesordnung. Meißt Verstöße gegen Befehl 30/74 (Alkohol) oder Urlaubs- und Ausgangsvergehen.

Nur eigenartiger Weise hab ich von den GT wenig oder besser gar nicht von Degradierungen gehöhrt, da waren dann mehr Strafversetzungen vom Kanten, also aus dem direkten Grenzbereich ins Hinterland oder gar zu Truppenteilen der NVA gängige Praxis.

Hatte man hier ggfls. Angst, mit einer derartigen Disziplinarmaßnahme ggfls. solch großen psychischen Druck auf den Betreffenden auszuüben, das hier ggfls. sogar die Gefahr einer Fahnenflucht oder anderer schwerwiegenderer Vergehen bestand?

Anderseits, und darüber ist ja hier schon öfter diskutiert wurden, hat man doch schon beim Auswahlverfahren sprich Musterung nur junge Menschen hierzu gemustert, die für diesen Dienst vor allem psychisch geeignert waren. Also weder Heißsporne noch Choleriker oder übersensible Menschen...???

josy95




Zitat
Hallo

also einer meiner Bekannten Zugführer an der Uffz.-Schule und Hauptmann wurden zum Soldaten Degradiert aus der Partei geschmissen und unehrenhaft entlassen (Wegen Westkontakt seiner Frau!!!
Ich selbst wurde nach Glöwen strafversetzt (wegen Alkohol - Vorkommnis) stand kurz vorm rausschmiss aus der Partei und damit Unehrenhafte Entlassung, hatte aber einen Gönner in führender Funktion (Mein damaliger Fachrichtungsleiter (ein Oberst).
Will sagen Mehrfachbestraffung war in den GT und der NVA durchaus gängige Praxis. Was man brauchte war Rückendeckung

Gruß graywolf1958




ich wollte eigentlich in diesem forum ne zeit gar nicht schreiben aber drangsalierungen wegen westkontakt der frau? irren sich da einige geister? meine fam satmmt aus dem nürnberger raum nicht grade aus einem armutvirtel und genau ich komme in einen grenzraum der unweit von coburg liegt und westkontakte hatte nicht nur ich zur fam.etwas komisch alles.

ek 82/2




Zitat
Hallo ek 82,
Ich habe hier nur wiedergegeben was ich persönlich erlebt habe! Und damals war der sogenannte Feind(West-)kontakt kein Kavaliersdelekt, und vor allem dann nicht wenn er Verschwiegen wurde (wie in dem von mir geschilderten Fall. Selbst wenn er gemeldet wurde und es sich um bewilligte Reisen (Rentner) konnte dies für Offiziere der GT folgen haben so wurde ein Bekannter von mir nicht Befördert weil seine Mutter zur Berdigung Ihres Bruders in den Westen fahren durfte!! Seine Beförderung erfolgte dann ein Jahr später.

Zum anderen muß man bei diesen Fragen zwischen Soldatendienstgraden und Offizieren einen Unterschied machen. Dann spielt ebenfalls deine Bindung nach oben eine Wichtige Rolle. "Beziehungen schadeten nur denen, die keine hatten."

Ohne meine guten Verbindungen zum Kommando der GT wäre ich niemals 1988 in das GBK Schwerin versetzt worden. der Kaderchef der U-Schule stellte sich wehement dagegen erst der Befehl vom Chef Kader im Kommando der Grenztruppen ermöglichte mir den Weggang von Perleberg nach Schwerin.

Gruß Graywolf1958




@ graywolf verzeih mir das ich den unterschied soldat (wie ich es war) und höhere dienstgrade nicht beachtete. dazu war ich noch trotz meiner verwandschaft staatstreu. nicht immer mit allem einverstanden, aber die es beurteilen musten waren sicher keine dummen. und angegeben habe ich alles an westverwandschaft, das war ja nun nichts schlimmes.

ek 82/2


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13.12.2011 22:45
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Graywolf1958

Zitat von EK 82/2

Zitat von Graywolf1958

Zitat von josy95

Zitat von Südharzer

Zitat von 94
Nun, vielleicht hat ja auch einer nur seiner Dienstgrad aus einem anderem Forum übertragen. Wobei, dort ist er ja sogar Generaloberst. Mehr verwundert bin ich über drei Soldaten als letzten Dienstgrad.




Ich war ja einer der letzten die ihre 18-monatige Wehrzeit fast voll abgesessen haben.(08.88-01.90)
Man hat mir im Endeffekt 10 Tage erlassen. Erst am Tag bevor ich gehen konnte wurde ich über meine vorfristige Entlassung informiert.
Zimmerkameraden die eigentlich noch einige Monate Dienst vor sich hatten konnten plötzlich ohne weiteres 1-2 Tage nach mir gehen.
Ich denke mal das der ein-oder andere noch den Soldatenstatus hatte was die 3 Soldaten bei den Dienstgraden erklären könnte.

Es soll aber auch degradierte Gefreite gegeben haben die auf Grund ihres Verhaltens zum Soldaten zurückgestuft wurden. Ob es stimmt kann ich nicht beurteilen.





@Südharzer, hoffe Du hast bei den steigenden Pegelständen noch trockene Füße!

Aber zum Thema.

Aus meiner Zeit bei der NVA in Havelberg II/1978 - I/1980 kann ich Dir nur berichten, das es nicht nur zum Soldaten degradierte Gefreite gegeben hat. Allein bei uns in der Kompanie wurden in diesen 18 Monaten u. a. mit der Verbüßung einer Strafe in Schwedt(!) ein Ufw und ein Uffz bis zum Soldaten degradiert...!

Auch von Bekannten sind mir derartige nicht gerade geringfügige Degradierungen aus div. anderen Truppenteilen dxer NVA berichtet wurden. Vom Gefreiten zum Soldaten dagegen waren Degradierungen bei uns fast an der Tagesordnung. Meißt Verstöße gegen Befehl 30/74 (Alkohol) oder Urlaubs- und Ausgangsvergehen.

Nur eigenartiger Weise hab ich von den GT wenig oder besser gar nicht von Degradierungen gehöhrt, da waren dann mehr Strafversetzungen vom Kanten, also aus dem direkten Grenzbereich ins Hinterland oder gar zu Truppenteilen der NVA gängige Praxis.

Hatte man hier ggfls. Angst, mit einer derartigen Disziplinarmaßnahme ggfls. solch großen psychischen Druck auf den Betreffenden auszuüben, das hier ggfls. sogar die Gefahr einer Fahnenflucht oder anderer schwerwiegenderer Vergehen bestand?

Anderseits, und darüber ist ja hier schon öfter diskutiert wurden, hat man doch schon beim Auswahlverfahren sprich Musterung nur junge Menschen hierzu gemustert, die für diesen Dienst vor allem psychisch geeignert waren. Also weder Heißsporne noch Choleriker oder übersensible Menschen...???

josy95




Zitat
Hallo

also einer meiner Bekannten Zugführer an der Uffz.-Schule und Hauptmann wurden zum Soldaten Degradiert aus der Partei geschmissen und unehrenhaft entlassen (Wegen Westkontakt seiner Frau!!!
Ich selbst wurde nach Glöwen strafversetzt (wegen Alkohol - Vorkommnis) stand kurz vorm rausschmiss aus der Partei und damit Unehrenhafte Entlassung, hatte aber einen Gönner in führender Funktion (Mein damaliger Fachrichtungsleiter (ein Oberst).
Will sagen Mehrfachbestraffung war in den GT und der NVA durchaus gängige Praxis. Was man brauchte war Rückendeckung

Gruß graywolf1958




ich wollte eigentlich in diesem forum ne zeit gar nicht schreiben aber drangsalierungen wegen westkontakt der frau? irren sich da einige geister? meine fam satmmt aus dem nürnberger raum nicht grade aus einem armutvirtel und genau ich komme in einen grenzraum der unweit von coburg liegt und westkontakte hatte nicht nur ich zur fam.etwas komisch alles.

ek 82/2




Zitat
Hallo ek 82,
Ich habe hier nur wiedergegeben was ich persönlich erlebt habe! Und damals war der sogenannte Feind(West-)kontakt kein Kavaliersdelekt, und vor allem dann nicht wenn er Verschwiegen wurde (wie in dem von mir geschilderten Fall. Selbst wenn er gemeldet wurde und es sich um bewilligte Reisen (Rentner) konnte dies für Offiziere der GT folgen haben so wurde ein Bekannter von mir nicht Befördert weil seine Mutter zur Berdigung Ihres Bruders in den Westen fahren durfte!! Seine Beförderung erfolgte dann ein Jahr später.

Zum anderen muß man bei diesen Fragen zwischen Soldatendienstgraden und Offizieren einen Unterschied machen. Dann spielt ebenfalls deine Bindung nach oben eine Wichtige Rolle. "Beziehungen schadeten nur denen, die keine hatten."

Ohne meine guten Verbindungen zum Kommando der GT wäre ich niemals 1988 in das GBK Schwerin versetzt worden. der Kaderchef der U-Schule stellte sich wehement dagegen erst der Befehl vom Chef Kader im Kommando der Grenztruppen ermöglichte mir den Weggang von Perleberg nach Schwerin.

Gruß Graywolf1958




@ graywolf verzeih mir das ich den unterschied soldat (wie ich es war) und höhere dienstgrade nicht beachtete. dazu war ich noch trotz meiner verwandschaft staatstreu. nicht immer mit allem einverstanden, aber die es beurteilen musten waren sicher keine dummen. und angegeben habe ich alles an westverwandschaft, das war ja nun nichts schlimmes.

ek 82/2




Zitat
hallo ek 82/2

schlimmes war es nicht, wie gesagt ich habe auch alles pflichtgemäß gemeldet, dabei habe ich dann gemerkt das die Abteilung 2000 (MFS) unserer Dienststelle schon vieles wußte und nur auf meine Reaktion gewartet hatte. Zum anderen mußten wir als Zugführer mit den aus den Urlaub kommenden Schülern ein Gespräch führen und dort Fragen zu Kontakten und dem Empfang von "Feind-Fernsehen" klären! Ein Umstand den ich oft kritisiert habe und dies hat mir dann entsprechenden Ärger eingebracht. Aber ich lag damals richtig und denke noch heute so. Weil mein Vater hatte zu mir stets gesagt "Solange du die Beine unter meinen Tisch stellst, machst du was ich sage! Und wenn ich ZDF schauen will dan geschieht das!" Ja und jetzt hatte man die Möglichkeit rauszugehen oder im Zimmer zu bleiben!!!!! Und wenn ich es als Oberleutnant bzw. Hauptmann gegenüber meinen Vater nicht schafte wie soll es dann ein 18 jähriger soldat oder Uffz-Schüler machen?!! Also gab es in meinen Meldungen in dieser Richtung keine Vorkommnisse. Aber das schlimmste war dann zu sehen die die am lautesten Klassenverräter geschrieen hatten waren die ersten die 1989 Westpaket und -Verwandschaft empfingen. Ich habe heute noch keinen Kontakt zu meiner Tante (Mutters Schwester) aus Fehmarn. Nicht aus Überzeugung einfach aus dem Grund: Meine Mutter mußte mich ihr leben lang gegenüber ihrer Schwestern verschweigen(Ich weiß nicht ob sie es getan hat) aber ich käme mir Schäbig vor wenn ich heute bei ihr aufkreuzen würde und dann und dann sagen würde also ich bin noch ein Neffe von dir du durftest 30 Jahre von mir nichts wissen und dann hole4n wir jetzt mal das verpasste nach. Also habe ich erst keine Kontakt zu ihr aufgenommen, den hält meine Schwester.

Gruß Graywolf1958


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14.12.2011 09:44
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#95
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Wenn ihr euch direkt antwortet dann könnt ihr doch bitte auf diese Endloszitate verzichten. Ansonsten eine nachvollziehbare Schilderung Graywolf.


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14.12.2011 11:40
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#96
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Hallo,

das mit den Zitaten ist nicht meine Absicht gewesen, aber so langsam fuchst man sich mit den Program ein und ich denke wird dann mit der Zeit weniger und besser werden

gruß Graywolf1958 https://files.homepagemodules.de/b150225/a_38_c0315113.gif


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14.12.2011 12:28 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2011 12:52)
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#97
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94

Und das mit den Schleimys wird och noch





P.S.

Zitat von Feliks D.
Bitte keine Spaßklicker.


Hab nochmal einen Generalleutnant angekreuzelt, klicken macht Spazzz *grins*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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14.12.2011 19:38
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#98
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( gelöscht )

ich habe mal eine frage zur statistik. das untere dienstgrade sehr oft vertreten sind ist logisch weil es diese ja auch in massen gab.

aber mir ist aufgefallen, das es von oberleutnant und hauptmann eine doch große differenz zum major gibt. darum meine frage: war bei hauptmann schluß und für major brauchte man eine neue oder spezielle ausbildung / schulung? oder ist es nur zufall? fähnriche waren ja spezialisten das ist klar.

danke schon mal, ek 82/2


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14.12.2011 19:42
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#99
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94

Zitat von EK 82/2
... für major brauchte man eine neue oder spezielle ausbildung / schulung? oder ist es nur zufall?


Stimmt, die gabs! Und sauschwere Prüfung, zwei Stunden aus dem Fenster gucken und an nix denken.

*tschuldschung* schon ma vorab (duck und wegrenn, besonders vor Pitti53)

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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14.12.2011 19:43
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#100
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Wir haben doch min. einen Major hier und ein anderer ist leider gegangen. Da spielt auch das heutige Alter eine Rolle.


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14.12.2011 19:43
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#101
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Zitat von EK 82/2
ich habe mal eine frage zur statistik. das untere dienstgrade sehr oft vertreten sind ist logisch weil es diese ja auch in massen gab.

aber mir ist aufgefallen, das es von oberleutnant und hauptmann eine doch große differenz zum major gibt. darum meine frage: war bei hauptmann schluß und für major brauchte man eine neue oder spezielle ausbildung / schulung? oder ist es nur zufall? fähnriche waren ja spezialisten das ist klar.

danke schon mal, ek 82/2



Für den Major brauchte man nicht unbedingt eine spezielle Ausbildung,
War aber erst ab GB als Stellvertreter des Kommandeur oder Kompaniechef möglich

Also auf die verfügbare Dienststellung kam es an.Und die waren rar


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14.12.2011 19:47 (zuletzt bearbeitet: 14.12.2011 19:49)
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#102
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( gelöscht )

das ist mir nur aufgefallen und wenn ich zurück denke waren unsere kc in meinem fall immer majore. ich habe da wirklich keinen plan, weil einiges richtete sich ja auch nach planstellen die bis zu einem dienstgrad ging. danke pitti53.

ek 82/2


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14.12.2011 19:51
avatar  Pitti53
#103
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Zitat von EK 82/2
das ist mir nur aufgefallen und wenn ich zurück denke waren unsere kc in meinem fall immer majore. ich habe da wirklich keinen plan, weil einiges richtete sich ja auch nach planstellen die bis zu einem dienstgrad ging. danke pitti53.

ek 82/2



Ein KC konnte Major werden.War er wirklich gut wurde er oft schnell versetzt

Aber ich kannte auch gute alte Haudegen als Major


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14.12.2011 20:15
avatar  Mike59
#104
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Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2
das ist mir nur aufgefallen und wenn ich zurück denke waren unsere kc in meinem fall immer majore. ich habe da wirklich keinen plan, weil einiges richtete sich ja auch nach planstellen die bis zu einem dienstgrad ging. danke pitti53.

ek 82/2



Ein KC konnte Major werden.War er wirklich gut wurde er oft schnell versetzt

Aber ich kannte auch gute alte Haudegen als Major




--------------

Ich kenne auch einen KC der Major war (Grenze West) - den kannte ich schon als Oltn. und sein StKC war Hptm. Sein Nachfolger war ein Oltn. Der war nicht schlechter wie sein Vorgänger.
Also - es gab nichts was es nichts gab. Alles relativ zu bewerten.

Mike59


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14.12.2011 20:15
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#105
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( gelöscht )

Hallo.
Also ich war Major ist auch der Dienstgrad mit dem ich meine Dienstzeit 1990 beendet habe. Also für den Dienstgrad brauchte ich keine besondere ausbildung. das wichtigste war die entsprechende Dienststellung und die gab es ab Battallion aufwärts für den KC war der Dienstgrad Major die höchste Stufe der Beförderung. Aab den Dienstgrad Oberstleutnant war dann ein Höheres Studium z.B. Militärakademie und die entsprechende Dienststellung nötig. In seltenen fällen konnte man auch ohne Studium Osl werden und natürlich im falle eines Krieges. Meine letzte Dienststellung war Leiter der Arbeitsgruppe Datenverarbeitung (Computerverwaltung) im Grenzbezirkskommando Schwerin und dort hätte ich entsprechend der Dienststellung und eines Informatikstudiums an der TU Dresden 1993 zum Oberstleutnant befördert werden können. Die Wende verhinderte dieses und ich wechselte schließlich 19990 ins Zivilleben (EDV- Ausbilder)

Wenn man sich nichts zu schulden kommen leis war bis zum Dienstgrad Hptm. eine Beförderung immer nach Dienstjahren die der Anzahl der Pickel die auf den Schulterklappen getragen wurden möglich. Also Oltn nach 2 Dienstjahren, Hauptmann nach 5 Dienstjahren, Major nach 9 Dienstjahren. D.H. 2 für Leutnant, 3 für Oberleutnant, 4 für Hauptmann. Ab Major war dann alle 5 Jahre einen entsprechende Beförderung bis Oberst Möglich. Generale wurden durch Erich Honnecker befördert da war die Entsprechende Dienststellung und ein Studium in der SU notwendig. Der einzige DDR - General der durch Oberkomandierenden des Warschauer Vertrages lief soll Generaloberst Horst Stechbart gewesen sein (Chef der Landstreitkräfte. Er soll der einzige gewesen sein der bei einem Sowjetische Truppen in den Sack gehauen haben. (Hörensagen)

Graywolf1958


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