Neue Kriegsziele im Visier der Bundesrepublik Deutschland

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18.12.2010 22:32
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#1
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Hallo,

die Politiker der Bundesrepublik Deutschland profilieren sich in Afghanistan. Der Verteidigungsminister mit Gattin, die Bundeskanzlerin
spricht vom Krieg und der Außenminister Herr Dr. Westerwelle stellt für 2011 den Beginn des Abzuges der Bunderwehr in Aussicht.
Frieden in Sicht? Keine Gefallene in Afghanistan mehr? Ich wünsche es allen Betroffenen in Deutschland und Afghanistan.
Nun kann man aber im Spiegel Nr. 43, S.28 ff (2010 ) lesen:

Die Strukturkommission zur Modernisierung der Bundeswehr konstaniert den Wegfall jeder " unmittelbar mititärischen Bedrohung "
der Bundesrepublik Deutschland und fordert anstelle von " Verteidigung " eine " Konzentration auf die Kernaufgaben - die konsequente
Umgestaltung der Bundeswehr zu einer weltweit agierenden Einsatzarmee ".

Es ist nicht zu erwarten, dass die Kriegsvorbereitung Deutschlands noch einmal so deutlich beschrieben wird. Oder wie ist die
" weltweit agierende Einsatzarmee " zu verstehen? Wegen welcher Äußerungen zu Bundeswehreinsätzen mußte der Bundespräsident, Herr Köhler zurücktreten? Hier liegen auch die Gründe für das Aussetzen der Wehrpflicht. Im Notfall ( Kriegsfall, wenn das Vaterland in Gefahr ist ) stehen doch genügend ausgebildete ( 3 oder 6 Monate ) Soldaten zur Verfügung.

Welches Land, welches Volk ist als Kriegsziel auserkoren?

Rabe


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19.12.2010 01:19
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#2
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Hallo Rabe
Ich glaube mal gelesen zu haben, " Die Ökonomie ist letztendlich das entscheidende", Marx, Engels, Band6,
Seite 168( weiß nicht mehr genau), hat sich mir aber eingeprägt.
Der Kampf um die letzten Rohstoffreserven hat begonnen.
Eine " Freiwilligenarmee" wird ja kommen. Vielleicht wird sie später zur" Fremdenlegion", nach französischem Vorbild.
Sicher um unseren "Wohlstandsstaat" zu sichern und zu stärken.


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19.12.2010 03:39 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2010 03:45)
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#3
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Nein, neue Kriegsziele sind sicherlich nicht im Visier der Bundesrepublik Deutschland.

Es geht vielmehr darum, die Bundeswehr, die ursprünglich als Verteidigungsarmee aufgebaut worden ist, umzubauen in eine Armee, die den heutigen internationalen Aufgaben gewachsen ist. Eine Bundeswehr, die Deutschland im Kriegsfall verteidigt, brauchen wir heute nicht mehr, denn Deutschland pflegt zu allen neun Nachbarstaaten freundschaftliche Beziehungen und kooperiert mit den meisten im selben Militärbündnis, der NATO. Zumindest hier in Europa besteht keine Kriegsgefahr mehr.

Doch spätestens seit dem 11. September 2001 weiß man durch die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und auf das Pentagon in Washington, dass die Gefahr für die Sicherheit durch internationalen Terrorismus eine ganz andere Qualität erhalten hat, gegen die eine reine Verteidigungsarmee überhaupt nichts entgegen zu setzen hat (mit Leopard-Panzern und Tornado-Bombern kann man Terrorismus nicht bekämpfen).

Ein weiterer Schwerpunkt sind die internationalen Hilfseinsätze mit UN-Mandat. So wird sich auch Deutschland mit seiner Bundeswehr im Verbund mit anderen Ländern und Armeen der Verantwortung der internationalen Staatengemeinschaft stellen müssen. Dabei wird es sicherlich in erster Linie um humanitäre Einsätze gehen. Aber die Welt ist kleiner geworden. Die internationalen Verflechtungen sind inzwischen überall so eng, dass man bei Völkermord (z.B. Jugoslawien) oder Bürgerkriegen (z.B. Afghanistan), die sich schnell zum Buschfeuer für eine ganze Region ausbreiten können, nicht mehr wegschauen kann.

Natürlich ist damit zu rechnen, dass die Bundeswehr bei ihren Einsätzen in Krisenregionen auch in kriegerische Auseinandersetzungen hineingezogen wird. Auch hier müssen vor allen Dingen auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, dass die Bundeswehr im Notfall auch mal schießen darf, ohne dass dies im Einzelfall lange im Bundestag debattiert wird. Es kann schließlich nicht sein, dass eine Fregatte der Bundesmarine in internationalen Gewässern kreuzt mit dem Auftrag Schutz vor Piraterie zu leisten und dann noch nicht mal eingreifen darf, wenn Piraten ein Schiff überfallen.

Insofern sind die Kernaufgaben der Bundeswehr nicht die Verteidigung Deutschlands im Kriegsfall sondern vielmehr die einer weltweit agierenden Einsatzarmee, die zum Teil polizeiliche Aufgaben (Stichwort Schutz vor Piraterie, Stichwort Schutz von demokratischen Wahlen in Krisenregionen) übernimmt. Dafür muss die Bundeswehr nicht nur materiell sondern vor allem im rechtlichen Sinne total umgebaut werden.


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19.12.2010 09:21
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#4
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Zitat von Blanco

sind inzwischen überall so eng, dass man bei Völkermord (z.B. Jugoslawien) oder Bürgerkriegen (z.B. Afghanistan), die sich schnell zum Buschfeuer für eine ganze Region ausbreiten können, nicht mehr wegschauen kann.




Die "Krisenherde" Jugoslavien und Afghanistan wurden meiner meinung nach recht gezielt von der internationalen Gmeinschaft aufgebaut! Überspitz, die Feuerwehr legte die Brände um zum Einsatz gerufen zu werden!


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19.12.2010 09:57
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#5
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Hallo Rabe

Heb dir den "Spiegel" mal schön auf.

Ja das "Hufescharren" genügt nicht mehr. Der letzte Kampf um einen ordentlich Platz an der "Futterkrippe" hat begonnen.
Zügig wird abgebaut, umgebaut und eine "Freiwilligen-Armee" aufgebaut , in einem Tempo, da wird dir schwindlig. Ja der Taktstockschwinger überm Atlantik ist schon länger unzufrieden mit unseren halbherzigen Vorgehen und will nun endlich Taten sehen, wenn wir im Konzert mitspielen wollen.
Nun bin ich ja alles andere als realitätsfern.
Aber schöpft man denn alle politischen Lösungen bzw. Einflußnahmen oder Zusammenarbeiten aus ?
Während der Feiertage muß ich mir nochmal die Zeit nehmen und die "Klassiker" hervorkramen (wobei soweit liegen die gar nicht weg),
hatten die dazu nicht mal was geschrieben ?


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19.12.2010 11:33
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Zitat von Blanco
Die internationalen Verflechtungen sind inzwischen überall so eng, dass man bei Völkermord (z.B. Jugoslawien) oder Bürgerkriegen (z.B. Afghanistan), die sich schnell zum Buschfeuer für eine ganze Region ausbreiten können, nicht mehr wegschauen kann.



nun, auf a'stan möchte ich nicht weiter eingehen, wird hier zur genüge in mehreren threads schon gemacht. in bezug auf jugoslawien verwehre ich mich dagegen den terminus "völkermord" ins feld zu führen. das ist schlichtweg eine lüge welche mittlerweile von damaligen protagonisten dieses politischen schmierentheaters unumwunden zugegeben wird.

"Es war aber ein ausgewachsener Krieg und es war ein Angriff und es war ein Angriffskrieg, der gegen jedes internationale Recht verstieß."

Zitat von CDU-Abgeordneten Willy Wimmer, ehemaliger Vizepräsident der parlamentarischen Versammlung der OSZE zum NATO engagement im Kosovo


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19.12.2010 15:23
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#7
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Noch eine interessante Ergänzung zum Kosovo und der Haltung der sogenannten "Freien Welt"

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,8171778,00.html

http://nachrichten.t-online.de/europarat..._43749780/index

http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/193264

Serbische Gefangene kann man demnach für Organhandel straflos umbringen und verschwinden lassen...........

Schöne verlogene Moral..................

Gruß AMW


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19.12.2010 15:38 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2010 15:50)
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eine unschöne erkenntnis, mit der unterstützung der UCK hat die Nato direkt auf der seite einer mafiösen verbrecherorganisation militärisch interveniert. jeder militärische kommandeur der "freiheitskämpfer" war gleichzeitig auch in der organisierten kriminalität ein chef. der grösste gangster hat sich nun auch noch zum staatschef dieses mafia nestes küren lassen.

erstaunlich kleinlaut diesbezüglich die deutsche politik, gerade auch die grünen und die SPD welche maßgeblich das kosovo mandat der bundeswehr mit durchgepeitscht haben.

aber offensichtlich ist die politik lernfähig denn nach anfänglichen symphatie bekundungen für die tschetschenischen "freiheitskämpfer" hat man wohl schnell erkannt wer hinter der maske steckte.

SCORN


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19.12.2010 15:56
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#9
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Hallo gebleichner

Zitat:
"vielmehr die einer weltweit agierenden Einsatzarmee, die zum Teil polizeiliche Aufgaben (Stichwort Schutz vor Piraterie, Stichwort Schutz von demokratischen Wahlen in Krisenregionen) übernimmt. Dafür muss die Bundeswehr nicht nur materiell sondern vor allem im rechtlichen Sinne total umgebaut werden."

Ich glaube nicht das du und ich diesen Umbau je erleben wirst. Das ist in meinen Augen auch gut so - spätestens wenn das Militär denkt, es handelt im polizeilichem Sinne - Wird es Zeit Wiederstand zu organisieren.

Mike59


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20.12.2010 09:27 (zuletzt bearbeitet: 20.12.2010 09:28)
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Hallo

Den " Umbau " der Bundeswehr z.B. mit dem Einsatz in Krisengebiete oder des Kampfes gegen den internationalen Terror zu be-
gründen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
So lange wie die Waffenproduzenten der gesamten Welt ihre Produkte in alle Krisengebiete der Welt exportieren können, werden
die Krisen nach meiner Ansicht nur verschärft. Waffenexport muß verboten werden und alle verschlungenen Wege dazu trockengelegt werden. Ich rede hier nicht vom Erhalt von Arbeitsplätzen, von Steuern an den Staat oder von Profit der Waffenproduzenten.Es beruhigt doch einen deutschen Soldaten nicht, zu Wissen, dass er unter Umständen von einer deutschen Qualitätswaffe getötet wird. Abgesehen davon, kenne ich nicht einen einzigen UN - Einsatz auf dieser Welt der dauerhaft einen Krisenkonflikt dieser Welt gelöst hat.
Auch beim Kampf gegen den nationalen und internationalen Terror sind meiner Ansicht nach, polizeiliche oder militärische Maßnahmen
ungeeignet. Es werden nur kurzfristige Erfolge gegen den Terror erzielt. Einige wenige Beispiele: ETA, IRA, PKK, RAF- wo die Bekämpfung des Terrors Jahre, Jahrzehnte und noch bis heute andauert. Es hat viele Opfer - Schuldige und Unschuldige - gekostet.
Und der Kampf gegen Terror ist teuer. Die Befriedung des Terrors z.B. in Rußland, in der arabischen Welt, in Afghanistan und im Irak
erfordert ein anderes Herangehen.

Frohes Weihnachtsfest
Rabe


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20.12.2010 10:32
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Die Befriedung des Terrors z.B. in Rußland, in der arabischen Welt, in Afghanistan und im Irak
erfordert ein anderes Herangehen.

Und was für eins ?


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20.12.2010 10:59
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#12
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Neue Ziele muss man ja nicht direkt definieren, es reicht ja schon, dass man durch aktives Handeln oder Unterlassen gepaart mit der richtigen Aufbereitung in den Medien die begünstigende Situation schafft, um "rechtssicher" ein Eingreifen der Bundeswehr zu legitimieren. Wahrscheinlich wird wohl einer der nächsten Schritte sein, den Namen Bundeswehr zu ändern, schlicht in Bundesheer oder Bundesarmee, damit die Frage nach der Landesverteidigung nicht schon am Namen entschieden wird. Mit einer entsprechenden Gesetzesänderung wird dann jeder beliebige Einsatz der Berufssoldaten, die dann sicher einen beamtenähnlichen Status haben und sich nicht verweigern dürfen, durch das demokratisch gewählte Parlament von vornherein legitimiert. Hat ja @Blanco schon so schön formuliert. Als wenn allein durch neue Gesetze die moralische Frage außer Kraft zu setzen wäre.

Es scheint doch so, dass die Regierenden dieses Landes das amerikanische Konzept übernommen haben: Nutze Deine technologische Überlegenheit und führe nach Belieben Krieg, wo immer es Dir und den wirtschaftlichen Interessen Deiner Industrie dient, Hauptsache es gibt auf dem eigenen Territorium keine Kampfhandlungen mit Toten!

Wenn ich mich recht erinnere, ist das Thema Terror ja erst so richtig akut geworden nach dem 1. Golfkrieg - und wer war da wo, um Krieg zu führen und mit welchem Ziel?

Und ein UN Mandat ist überhaupt nichts Wert, die Amis haben sich einen Dreck darum geschert im Kosovo, und wir ebenso. Bombardements ohne Mandat und wenn man alles in Trümmer gelegt hat, helfen wir doch gerne beim Wiederaufbau - geht´s noch verlogener?? In Afrika werden für Diamanten ganze Stämme liquidiert, unter den Augen der UNO - aber das Produktionsergebnis geht ja nach Übersee.

Den Bürgerkrieg in Afghanistan hat es erst nach dem Einmarsch der fremden Heere gegeben: Erst Feuer legen und dann die Feuerwehr schicken.

Erst schaffen wir Krisenregionen und dann schicken wir die Bundeswehr dorthin, natürlich gesetzlich legitimiert??!!

Ob uns die Staatsformen in den arabischen Staaten passen oder nicht, spielt doch erst dann eine Rolle, wenn die wirtschaftlichen Interessen berührt werden. In den Emiraten herrschen genauso "diktatorische" Verhältnisse wie in Afghanistan oder dem Irak, Iran. Weil sie dem Westen, speziell den stars and stripes bisher nicht ernsthaft entgegentreten, stellen sie bisher kein "Problem" dar.

Mit Pakistan legt sich doch nur deshalb keiner ernsthaft an, weil die über Atomwaffen verfügen und die Amerikaner kein anderes wirtschaftliches Interesse haben, ansonsten würde dort schon ganz andere Musik gespielt, um die Rückzugsgebiete der Taleban zu zerlegen.

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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20.12.2010 12:00
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#13
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Passt da nicht irgendiwe der Artikel den ich am Sa.. in der " Sächsischen Zeitung " las rein ?

Schulen kooperieren mit der Bundeswehr
Sachsens Schulen können künftig enger mit der Bundeswehr und deren Jugendoffizieren zusammenarbeiten.
.....Vereinbarung mit dem Wehrbereichskommando III unterzeichnet.
Die internationale Sicherheitspolitik soll den Schülern mit der Kooperation verständlich gemacht und lebensnah
präsentiert werden.

Wie weit ist es noch bis zur "vormilitärischen Ausbildung" ?, .....ich hätte da noch Unterlagen anzubieten.
Dann mal ran an die " Nachwuchsgewinnung" der "jungen Marschierer".

Hoffe hier aber auf ganz "massive Proteste" der Eltern und anderer "Bürgerbewegten".


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20.12.2010 12:09
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#14
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Zitat von Sachsendreier
Passt da nicht irgendiwe der Artikel den ich am Sa.. in der " Sächsischen Zeitung " las rein ?

Schulen kooperieren mit der Bundeswehr
Sachsens Schulen können künftig enger mit der Bundeswehr und deren Jugendoffizieren zusammenarbeiten.
.....Vereinbarung mit dem Wehrbereichskommando III unterzeichnet.
Die internationale Sicherheitspolitik soll den Schülern mit der Kooperation verständlich gemacht und lebensnah
präsentiert werden.

Wie weit ist es noch bis zur "vormilitärischen Ausbildung" ?, .....ich hätte da noch Unterlagen anzubieten.
Dann mal ran an die " Nachwuchsgewinnung" der "jungen Marschierer".

Hoffe hier aber auf ganz "massive Proteste" der Eltern und anderer "Bürgerbewegten".




Wir werden doch ganz langsam daran gewöhnt, wieder Krieg zu führen, ganz sachte gehört das Wort Krieg doch wieder zum Wortschatz in Verbindung mit "Wir führen . . . ". Damit wird ganz langsam wieder die Akzeptanz, dass Deutschland Krieg führt geschaffen, die Menschen sollen sich damit abfinden und ihre Kinder - wenn auch unter Tränen - aber dennoch bereitwillig zur Schlachtbank führen - und wofür??

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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20.12.2010 20:04
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Zitat von werner

Zitat von Sachsendreier
Passt da nicht irgendiwe der Artikel den ich am Sa.. in der " Sächsischen Zeitung " las rein ?

Schulen kooperieren mit der Bundeswehr
Sachsens Schulen können künftig enger mit der Bundeswehr und deren Jugendoffizieren zusammenarbeiten.
.....Vereinbarung mit dem Wehrbereichskommando III unterzeichnet.
Die internationale Sicherheitspolitik soll den Schülern mit der Kooperation verständlich gemacht und lebensnah
präsentiert werden.

Wie weit ist es noch bis zur "vormilitärischen Ausbildung" ?, .....ich hätte da noch Unterlagen anzubieten.
Dann mal ran an die " Nachwuchsgewinnung" der "jungen Marschierer".

Hoffe hier aber auf ganz "massive Proteste" der Eltern und anderer "Bürgerbewegten".




Wir werden doch ganz langsam daran gewöhnt, wieder Krieg zu führen, ganz sachte gehört das Wort Krieg doch wieder zum Wortschatz in Verbindung mit "Wir führen . . . ". Damit wird ganz langsam wieder die Akzeptanz, dass Deutschland Krieg führt geschaffen, die Menschen sollen sich damit abfinden und ihre Kinder - wenn auch unter Tränen - aber dennoch bereitwillig zur Schlachtbank führen - und wofür??




Man kann euch beiden nur zustimmen! Aber das ist doch wieder so ein Fall daß die BRD etwas einführen will, was es in der DDR schon lange gab! Auch eine Frau Merkel wird es nicht erlauben das die Erfahrungen der DDR genutzt werden! Ja es gibt einen Unterschied - die NVA war die einzige deusche Armee die nie einen Krieg geführt hat


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