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#1

Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 17:14
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Hallo, ich bin neu hier, zur persönlichen Geschichte:
Mit den Eltern ( ich 3 Jahre alt ) in den 50ern "rübergemacht", später als politisch
interessierter Bürger die DDR nie aus den Augen verloren, die Nacht vom 2.10.90
zum 3.10.90 in Sachsen verbracht.....

Frage weil soviel meiner Meinung nach Verlogendes über die Grenztruppen der DDR
geschrieben wurde:

Wurde von bundesdeutscher Justiz nach 1990 in Untersuchuchungen festgestellt
ob und wenn wann Grenzorgane Schußwaffen ENTGEGEN des Reglements
einsetzten ( vereinfacht ohne Warnruf gleich tödlicher Blattschuß, nicht bei
Eigensicherung ) und wenn es das gab Vorgesetzte dieses deckten, gar belobigten
und aktenmäßig unterdrückten?

willi

PS.:

Ich glaube nicht das es so war, die Berichterstattung sieht aber teilweise so aus als wenn "Rambos" am liebsten
beobachteten um erst am allerletzten Zaun mit Freude abgeknallt hätten.



zuletzt bearbeitet 07.12.2010 17:15 | nach oben springen

#2

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 17:39
von Pitti53 | 9.918 Beiträge | 6469 Punkte
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Sei erst mal gegrüßt in unserem Forum

ja solche Untersuchungen hat es zur Genüge gegeben,aber meiner Kenntnis nach,nicht mit obiger Feststellung geendet.

Wir waren keine Rambos.aber das Thema gab es hier schon.benutz mal die Suchfunktion


zuletzt bearbeitet 07.12.2010 17:40 | nach oben springen

#3

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 17:41
von exgakl | 7.590 Beiträge | 1621 Punkte
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Hallo Willi,

herzlich willkommen und viel Spass hier im Forum.....

VG exgakl

P.S. Deine Vorstellung habe ich mal hierher in den richtigen Bereich verschoben.


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....


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#4

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 17:44
von bendix | 2.649 Beiträge | 23 Punkte
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auch von mir eine herzliches Willkommen Willi.Hab viel Spaß hier.

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982


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#5

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 17:56
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge | 4 Punkte
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hallo set800
es gab fälle bei denen nachgewiesen wurde vor gericht nach der wende das flüchtlinge nicht sterben mußten oder die anwendung der schußwaffe nicht zwingend notwendig war.aber ob vorher ohne warnruf kann wohl keiner mehr beantworten.mir ist aber kein fall bekannt wo ein grenzer zu ddr zeiten wegen anwendung der waffe vor gericht stand.

andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#6

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 18:19
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Ich traue mich meine persönliche Einschätzung des Themas allgemein politisch zu nennen:

1. Die Grenze West war eine des "kalten Krieges" zwischen den System wo versucht wurde die
Volkswirtschaft der DDR zu schädigen durch Abwerbung von Fachkräften ( Stichwort Ärzte ) .

2. Notwendige Fachkräfte nicht auswandern zu lassen aus volkswirtschaftlichen Gründen mag unschön
gewesen zu sein, ist aber kein (Staats) Verbrechen.

Verbrechen waren aber eher die imperialistischen Kriege wie in Vietnam 2x, Suez1956, Algerien, und
Malvinas/Falkland, alles Kriege in denen NUR zum wirtschaftlichen Wohle des Staates, oder besser der
führenden Wirtschaftskreise, eigene Bürger in den Krieg und Tod geschickt wurden. Nur der Falklandkrieg
( Öl im Festlandsockel ) war OHNE Wehrpflichtige.

Willi, wie geschrieben jemand der im Westen 50 Jahre "Schwarzlichbestrahlung" erhielt.



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#7

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 19:55
von Gert | 14.080 Beiträge | 7008 Punkte
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Zitat von SET800
Ich traue mich meine persönliche Einschätzung des Themas allgemein politisch zu nennen:

1. Die Grenze West war eine des "kalten Krieges" zwischen den System wo versucht wurde die
Volkswirtschaft der DDR zu schädigen durch Abwerbung von Fachkräften ( Stichwort Ärzte ) .

2. Notwendige Fachkräfte nicht auswandern zu lassen aus volkswirtschaftlichen Gründen mag unschön
gewesen zu sein, ist aber kein (Staats) Verbrechen.

Verbrechen waren aber eher die imperialistischen Kriege wie in Vietnam 2x, Suez1956, Algerien, und
Malvinas/Falkland, alles Kriege in denen NUR zum wirtschaftlichen Wohle des Staates, oder besser der
führenden Wirtschaftskreise, eigene Bürger in den Krieg und Tod geschickt wurden. Nur der Falklandkrieg
( Öl im Festlandsockel ) war OHNE Wehrpflichtige.

Willi, wie geschrieben jemand der im Westen 50 Jahre "Schwarzlichbestrahlung" erhielt.




Nun, aus dem warmen Wohnzimmer im Westen lässt es sich gut solche Statements schreiben, wie du sie hier niederschreibst.
Ansonsten sage ich, der beide Seiten Deutschlands gut kennt, dass du entweder aus dem neuen Deutschland von vor 89 abgeschrieben hast , oder es wirklich nicht besser weisst. Jedenfalls haben 1. Teile deiner Einschätzung nichts mit der Wirklichkeit zu tun und 2 . wirlbelst du Themen aus der 2.Hälfte des 20 Jahrhunderts durcheinander, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Viele Grüße aus dem Rheinland


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#8

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 20:05
von Jawa 350 | 684 Beiträge | 51 Punkte
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Zitat von SET800
Ich traue mich meine persönliche Einschätzung des Themas allgemein politisch zu nennen:

1. Die Grenze West war eine des "kalten Krieges" zwischen den System wo versucht wurde die
Volkswirtschaft der DDR zu schädigen durch Abwerbung von Fachkräften ( Stichwort Ärzte ) .

2. Notwendige Fachkräfte nicht auswandern zu lassen aus volkswirtschaftlichen Gründen mag unschön
gewesen zu sein, ist aber kein (Staats) Verbrechen.

Verbrechen waren aber eher die imperialistischen Kriege wie in Vietnam 2x, Suez1956, Algerien, und
Malvinas/Falkland, alles Kriege in denen NUR zum wirtschaftlichen Wohle des Staates, oder besser der
führenden Wirtschaftskreise, eigene Bürger in den Krieg und Tod geschickt wurden. Nur der Falklandkrieg
( Öl im Festlandsockel ) war OHNE Wehrpflichtige.

Willi, wie geschrieben jemand der im Westen 50 Jahre "Schwarzlichbestrahlung" erhielt.



Sehr treffend dargestellt,ich kann mir vorstellen das diese Ausage nicht jeden passen wird!
Aber lass Dich nicht einschüchtern.


MfG
Jawa350
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#9

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 22:03
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Eine "schnoddrige" Ergänzung:

1. Die Altherrenriege im Kreml benötigte wegen realer Bedrohung durch die NATO, paranoider Furcht oder dem Traum
von der Weltrevolution ( Gewichtung dieser Gründe ist mir nicht möglich ) eine ebenso große Militärmaschine wie die
NATO mit Japan.

2. Der RGW verfügte über rund 220 - 280 Mio Menschen in hochentwickelter Industriealisierung, ca. 50 Mio
im Entwicklungsbereichen an der Südgrenze, Teile Bulgariens, Rumäniens, Karpartendörfer der Ukraine
und etlicher Republiken am Kauskasus und östlicher.

3. Die NATO verfügte mit Japan rund 900 Mio - 1MRD Menschen in hochentwickelten Staaten
plus 1 MRD in billig ausgebeuteten 3-Welt-Staaten.

Das ergibt schon die 3 - 4-fachen Rüstungslasten je Person, Nixon: "Wir werden sie totrüsten!"
Nebeneffekt sind noch die technologisch und zu deutlich höheren Löhnen und Sozialstandards
abzubauenden Rohstoffe. Denke an Schulen und Kliniken in "Nikkel" für Bergarbeiter oder in
Bolivien und dem Kongo!

Soweit zur Leiistungsfähigkeit der Menschen und er Wirtschaft östlich Elbe, Harz und Werra!



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#10

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 22:36
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von Gert


Ansonsten sage ich, der beide Seiten Deutschlands gut kennt, dass du entweder aus dem neuen Deutschland von vor 89 abgeschrieben hast , oder es wirklich nicht besser weisst. Jedenfalls haben 1. Teile deiner Einschätzung nichts mit der Wirklichkeit zu tun und 2 .
Viele Grüße aus dem Rheinland




Neues Deutschland, die schrieben nicht deratigen Klartext sondern viel Brimborium, nicht aber über nüchtern über die weltpolitische Realität.

Ob begründet oder nicht, die SED und ihre Zeitung hielt ihre Bürger für naiv.



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#11

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 23:02
von Halloecho | 78 Beiträge
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Hallo Willi SET800,

sei recht herzlich willkommen hier im Forum.
Ich denke, dass Du mit Deiner Meinung ganz richtig liegst.
Bei der Schichtablösung verabschiedete sich damals an der Grenze der abgelöste Posten den übernehmenden Posten und auch die EK zur Entlassung von den noch da bleibenden Grenzern mit dem Wort "SPURENFREI"
Das war für einen jeden das wichtigste. An der Grenze legte, zumindest auf unserer Seite, niemand Wert auf irgendwelche Vorkommnisse oder Provokationen. Ein Grenzer war froh, wenn er zum Feierabend und noch besser zur Entlassung, auf so wenig wie möglich, Vorkommnisse zurückblicken konnte. Auf der westlichen Seite, war es nicht immer so, es gab verschiedene Provokationen.

Halloecho


www.EchoPC.de Sammeln ist Leidenschaft


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#12

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 07.12.2010 23:51
von Gert | 14.080 Beiträge | 7008 Punkte
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@Set 800 Zitat Wir werden sie totrüsten!"


Na das haben wir doch dank unserer hohen industriellen Produktivität, der besseren zivilen und militärischen Technologie und vor allem der anderen Weltanschauung verbunden mit entsprechender Motivation ganz locker mit Zieldatum 1989 geschafft. Da stimme ich dir ausnahmsweise zu. Und du hast doch all die Jahre kräftig mit daran gearbeitet, dafür gebührt dir eine Anerkennung

Viele Grüße aus dem Rheinland


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#13

RE:

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.12.2010 10:19
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Die Ablösung erfolgte mit den Worten "SPURENFREI".
Da muss ich wohl 1,5 Jahre geschlafen haben.



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#14

RE:

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.12.2010 10:36
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Also den Spruch (Wunsch) des abgelösten an den ablösenden GP: ...Na dann, spurenfreien (GD)... kenne ich so auch. Eigentlich wollte ja kein Grenzer irgendwelche Vorkommnisse in seiner Schicht, da das ja immer "Stress" bedeutete.

...Spurenfrei... nahm Bezug auf den "geharkten" spurenfreien sechs Meter Kontrollstreifen K-6 am letzten Grenz-Zaun bzw. Mauer. Spuren auf dem K-6 waren Anzeichen einer Grenzverletzung und das gab immer Stress .

Der K-6 wurde zu meiner Zeit in Berlin zu Beginn, zur Mitte und zum Ende einer GD-Schicht von der Krad-Grenzstreife oder dem stv. KSiA mit Trabant P601A abgefahren und kontrolliert. Ohne spurenfreien K-6 hat die ablösende Grenzkompanie den Grenz-Abschnitt zur nächsten Schicht nicht übernommen.


zuletzt bearbeitet 08.12.2010 13:34 | nach oben springen

#15

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 08.12.2010 11:52
von Sonne | 536 Beiträge | 311 Punkte
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Zitat von SET800
Hallo, ich bin neu hier, zur persönlichen Geschichte:
Mit den Eltern ( ich 3 Jahre alt ) in den 50ern "rübergemacht", später als politisch
interessierter Bürger die DDR nie aus den Augen verloren, die Nacht vom 2.10.90
zum 3.10.90 in Sachsen verbracht.....

Frage weil soviel meiner Meinung nach Verlogendes über die Grenztruppen der DDR
geschrieben wurde:
Fakt ist in den Jahren 1966-67 wurden Grenzer die eine Republickflucht verhinderten belobigt und mindestens einen Dienstgrad hochgestufft-habe dies in Rothesütte selbst erlebt. ein Uffz. wurde Ufw. und ein Leutnant wurde Oberleutnant plus Sonderurlaub.
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und aktenmäßig unterdrückten?

willi

PS.:

Ich glaube nicht das es so war, die Berichterstattung sieht aber teilweise so aus als wenn "Rambos" am liebsten
beobachteten um erst am allerletzten Zaun mit Freude abgeknallt hätten.



Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend
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#16

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2010 10:20
von Jawa 350 | 684 Beiträge | 51 Punkte
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Auch ich möchte Dich hier recht herzlich begrüßen. Ich hoffe auf viele Interessante Beiträge von Dir.


MfG
Jawa350
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#17

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.12.2010 22:17
von utkieker | 2.974 Beiträge | 207 Punkte
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"Spurenfrei" wurde bei uns ersetzt mit der Feststellung "Abgang Ohne" (eigentlich "Abschnitt Ohne" "Abgang Ohne" war eine Verballhornung im Soldatenjargon), meinte aber das "Selbe", man wünschte sich einen Abgang ins zivile Leben zurück ohne Vorkommnisse. Nur völlig durchgeknallte Typen müßten wohl den Traum von falsch verstandenen Heldentum in sich getragen haben. Wir lagen nicht auf der Lauer, um irgendwann einmal einen Grenzgänger den finalen Abschuß zu erteilen. Unsere Aufgabe war der Schutz der Staatsgrenze. Bei all dem zum teil lächelich übertriebenen Aufwand zum Schutze der Staatsgrenze, soll aber im nachhinein der nicht mehr existierenden DDR prinzipiell das Recht abgesprochen werden sich selbst zu verteidigen. Zig- tausende Grenzsoldaten sind nie einem Flüchtling/ Grenzverletzer begegnet, blieb also nur die Vorstellung, was wäre wenn. Und ich kann beim besten Willen nicht sagen, was ich in dieser Situation getan hätte. Der Grenzsoldat stand dann vor dem psychischen Druck möglicherweise selbst Opfer zu werden, eventuell Befehle zu mißachten (Knast einzukalkulieren) oder einen wehrlosen über Gebühr zu verletzen oder zu töten (möglicherweise mit dem Dank des Vaterlandes). Todsein will ich nicht, in den Knast will ich auch nicht und auf den Dank des Vaterlandes pfeif ich, wenn ich niemals in diese Situation kommen würde. Aber sie sollen eine Entscheidung treffen...
Und nun das Szenario: das ganze findet im halbdunkeln statt, Posten und Flüchtling/ Grenzverletzer stehen ca 300 m voneinander entfernt, sie sollen ihn anrufen "stehen bleiben oder ich schieße" und dabei weht ihnen auch noch der Wind entgegen glaubt da noch jemand, daß der Grenzverletzer sie hört? Der Flüchtende hält einen Knüppel in der Hand oder ist das doch eine Schußwaffe? Der Flüchtende hängt am Zaun unmittelbar davor liegt die Minensperre ich könnte ja auf seine Beine zielen, treffen sie auch sicher aus 300 m Entfernung oder? Der Flüchtende gelangt in die Minensperre die anrückende A- Gruppe soll den Verletzten oder doch schon Toten(?) aus der Minensperre bergen und möglicherweise den eigenen Arsch riskieren.
Ich kann mir was besseres vorstellen als die Abschottung staatlicher Hoheitsgebiete durch Zollbarrieren und Paßgesetze aber die Wirklichkeit sieht anders aus und im speziellen Fall der deutsch/ deutschen Grenze, war die Zweiteilung nicht das angestrebte Ziel, sondern das historisch gewachsene Resultat des zweiten Weltkrieges - leider -.

herzliche Grüße, frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2011
utkieker


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)


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#18

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.12.2010 21:56
von Thunderhorse | 5.033 Beiträge | 4858 Punkte
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Frage weil soviel meiner Meinung nach Verlogendes über die Grenztruppen der DDR
geschrieben wurde:

Wurde von bundesdeutscher Justiz nach 1990 in Untersuchuchungen festgestellt
ob und wenn wann Grenzorgane Schußwaffen ENTGEGEN des Reglements
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( vereinfacht ohne Warnruf gleich tödlicher Blattschuß, nicht bei
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Ich glaube nicht das es so war, die Berichterstattung sieht aber teilweise so aus als wenn "Rambos" am liebsten
beobachteten um erst am allerletzten Zaun mit Freude abgeknallt hätten.





Ja es gab Fälle, in denen die Anwendung der Schusswaffe unrechtmäßig war (manche Urteile (in Auszügen) sind im Web zu finden) und seitens der DDR-Organe wurde in keinen Fall gegen die jeweiligen Personen ein Verfahren eingeleitet.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 15.12.2010 21:58 | nach oben springen

#19

RE: Vorstellung, Fragen

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.12.2010 02:30
von dremi (gelöscht)
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TH
Du wirst mir aber auch zustimmen,( oder auch nicht) das jeder Schußwaffengebrauch untersucht wurde, ob gerechtfertig ,oder nicht.
Jeder fahrlässige Schußwaffengebrauch war meldepflichtig und ist dokumentiert worden.
Die Entscheidung lag beim Staatsanwalt.


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#20

RE:

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 16.12.2010 11:15
von Greso | 2.491 Beiträge | 1176 Punkte
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Fahrlässig,ist jeder Schuß.
Greso



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