Kriminalfall in der DDR

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26.11.2010 18:19
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#1
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Da wir in einem Tread über Kindermörder sprachen fiel mir ein "Der Kreuzworträtselmord" in Halle/Saale zu DDR-Zeiten.
https://www.youtube.com/watch?v=z_Y2WWI5zr4


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26.11.2010 18:41
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#2
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Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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26.11.2010 18:48
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#3
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Dieser Fall wurde auch in der Krimi-Reihe "Polizeiruf 110" verfilmt.


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26.11.2010 18:59 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2010 19:16)
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#4
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Yepp, nach der Wende gab's auch ein Buch von Kai Meyer klick




[Edit]
Verweis an das verf**** Template angepaßt, https geht nicht mit dem BBCode hier :(

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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26.11.2010 19:01
avatar  Alfred
#5
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Leider hat man im Film vergessen, dass vom MfS einiges zur Aufklärung des Falles beigesteuert wurde.


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26.11.2010 19:08
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#6
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Nun, rechtsstaatlich wäre so eine Ermittlung in diesem Umfang nur schwer vorstellbar. @Alfred, was meinst Du denn mit 'MfS einiges ... beigesteuert'? Das ein Großteil der Schriftproben unter Vorwänden eingeholt wurde?
Anderseits, wie treu der Rechtsstaat seinen Grundsätzen im Einzelfall ist, zeigte der Fall Moshammer oder die Operation Mikado.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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26.11.2010 19:31
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#7
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Zitat von Alfred
Leider hat man im Film vergessen, dass vom MfS einiges zur Aufklärung des Falles beigesteuert wurde.



Alfred,da hat sich das MFS doch nützlich gemacht,widerspricht doch deinem unten geschriebenen Satz.


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26.11.2010 19:37
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#8
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Lasst doch endlich mal die Stasi aus dem Spiel, diese stets erzwungene Aufwertung bedeutet eigentlich Geschichtsverfälschung.
In 20 Jahren lesen dann unsere Nachfahren, die Stasi wollte nur das Gute, aber sie wurde daran gehindert!

VG Huf


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26.11.2010 19:41
avatar  TOMMI
#9
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Bliebe noch zu erwähnen, dass die Geschichte dieses Falles für eine Billig-Produktion vob SAT1 (Niedrig und Kuhnt) geklaut wurde.
Eigentlich ziemlich dreist.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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26.11.2010 19:42 (zuletzt bearbeitet: 26.11.2010 19:43)
avatar  Alfred
#10
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HUF,

was Wahrheit ist, soll auch Wahrheit bleiben und dies auch in 20 Jahren...

Auch wenn dies Dir - einigen - nicht gefällt.

Angelo hat es in einen anderen Thema bereits geschrieben. Mit einigen ist eine SACHLICHE Diskussion einfach nicht möglich.

Und HUF, DU gehörst mit dazu.

Schade, dass Du nicht zu DEINEN Wort stets und DICH abgemeldet hast. Für eine SACHLICHE Diskussion wäre dies sehr angenehm gewesen.


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26.11.2010 19:55
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#11
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Zitat von Alfred
HUF,

was Wahrheit ist, soll auch Wahrheit bleiben und dies auch in 20 Jahren...

Auch wenn dies Dir - einigen - nicht gefällt.

Angelo hat es in einen anderen Thema bereits geschrieben. Mit einigen ist eine SACHLICHE Diskussion einfach nicht möglich.

Und HUF, DU gehörst mit dazu.

Schade, dass Du nicht zu DEINEN Wort stets und DICH abgemeldet hast. Für eine SACHLICHE Diskussion wäre dies sehr angenehm gewesen.



Alfred, wie ich höhrte hat das Mfs den Ermittlern die Arbeit aus der Hand genommen. Jürgen


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26.11.2010 20:07
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#12
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Autsch'n, willkommen in der Sachlichkeit, egal.
Aber mal 'ne Frage an @TOMMI, wie hieß die Folge?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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26.11.2010 20:13
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#13
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ich glaube der film hieß,"der kreuzworträtselfall".ja da wurden noch keine kosten gespart,heute geht alles über die psychoschiene um bald wieder frei zu sein.
andy


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27.11.2010 09:32 (zuletzt bearbeitet: 27.11.2010 09:39)
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#14
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Hier das Original noch mal zum nachlesen

http://www.polizeiruf110-lexikon.de/filme.php?Nummer=123

bin zwar nicht TOMM...Der Fall wurde auf SAT1 in der Serie "Niedrig und Kuhnt" gezeigt.


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29.11.2010 18:19 (zuletzt bearbeitet: 29.11.2010 18:19)
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#15
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Zitat von SFGA
Da wir in einem Tread über Kindermörder sprachen fiel mir ein "Der Kreuzworträtselmord" in Halle/Saale zu DDR-Zeiten.



Zitat von Merkur

Zitat von karl143
Exemplarisch ist auch der Mord an Lars Bense in Halle Neustadt 1981(verfilmt in der PR110 Reihe unter "Kreuzworträtselfall" Folge 123 von 1988, ebenso als Dokumentation vom MDR mit Interviews von damaligen Ermittlern, Sendung vom 26.05.2005 - http://www.mdr.de/doku/175228.html ).

Da wurde sehr anschaulich demonstriert, wie man in der DDR mit soetwas umging. In Halle erschien erst Tage später eine ganz kleine Notiz in der regionalen Presse das ein Kind verschwunden sei. Die Informationen erfolgten immer nur soweit, wenn man nicht mehr weiterkam.




Auch wenn @karl 143 nicht mehr im Forum ist, möchte ich diese falsche Aussage nicht unkommentiert stehen lassen und durch Fakten richtigstellen. Leider ist es oft so, dass Personen, die vom konkreten Sachverhalt keine Ahnung haben und sich in ihren Äußerungen ausschließlich auf Medienwissen stützen, dumm umherschwatzen.
Im Fall L. B. hat das Untersuchungsorgan hervorragende Arbeit geleistet und eine Vielzahl von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zeitnah realisiert.
L. B. verließ am 15.01.1981 gegen 15:30 Uhr die elterliche Wohnung in Halle-Neustadt, um im Kino "Treff" einen Film ("Däumelinchen") zu sehen, der um 16:00 Uhr begann und um 17:40 endete. Als L. B. gegen 18:00 Uhr noch nicht zu Hause war, schickte die Mutter die Schwester von L. B. los, um ihn zu suchen. Nachdem dies erfolglos blieb, machte sich die Mutter gegen 18:30 Uhr auf die Suche, u. a. im Kino und in der Kaufhalle. In der Zeit von 19:15 bis 19:45 überprüfte die Mutter von L. B. die Adressen von drei Freunden und einer Freundin, wo er sich hätte aufhalten können. Als auch dies erfolglos blieb, ging die Mutter gegen 19:45 Uhr zum 4. VP-Revier in Halle-Neustadt und informierte die VP über das Verschwinden ihres Sohnes. Die VP suchte mit der Mutter die Umgebung ab und suchte die Oma von L. B. auf. Auch das brachte keinen Erfolg.
Die Vermisstenanzeige wurde durch einen Kriminalisten (administrativ) gegen 23:45 Uhr aufgenommen, die Suche nach L. B. u. a. operative Maßnahmen durch die VP begannen bereits um 20:00 Uhr.
Sofort nach dem Bekanntwerden des Verschwindes von L. B. wurden folgende Maßnahmen eingeleitet:
- Eilfahndung/Vermisst Stufe II
- erste Überprüfungen zu den bekannten Adressen
- Suche in den einzelnen Wohngebieten, auf Spielplätzen/in Versteckmöglichkeiten
- Bildung einer Einsatzgruppe unter Leitung der MUK der BDVP Halle
- Befragung der Mitschüler
- Überprüfung im und in der Umgebung des Kinos
- Überprüfungen im Kraftverkehr und beim VEB Taxi
- erste Ermittlungen zur Personenbewegung im Bereich des Kinos "Treff"
Bereits am Abend des Verschwindes wurde nach L. B. mit Lautsprecherwagen gesucht, am darauffolgenden Tag, dem 16.01.1981, ebenfalls. Auch in den Kaufhallen der Umgebung wurde die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen. Nachdem dies erfolglos blieb, wurde am 17.01.1981 ein Presseaufruf in der Halleschen Bezirkszeitung "Freiheit" veröffentlicht. Alle Maßnahmen waren leider vergeblich, da L. B. unmittelbar nach seinem Verschwinden durch den Täter M. S. ermordet wurde. Auf die umfangreichen Maßnahmen, die zur Ergreifung des Täters führten, verzichte ich an dieser Stelle.




Irgendwo in den Weiten des Forums hat Merkur auch noch mehr über den Fall geschrieben...


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