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#21

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.09.2017 13:59
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #19
Eröffnet 1952.

http://www.hov-bus.de/BDM,2009-11.htm


Übergänge aus dem Bundesgebiet in die DDR, hier Straße:

Alle Straßenübergänge können zur Zeit nur mit Omnibussen, PKW oder Wohnmobil passiert werden.
Nicht mit Motorrädern, Mopeds, Mofas, Fahrrädern oder zu Fuß.
Es verkehren, außer an den Autobahnen, fahrplanmäßige Pendelbusse.
Herleshausen - Wartha zählte nicht als Autobahnübergang.
Transitreisen durch die DDR in andere Länder mit Motorrad sind möglich.
Stand 1989. Bis zum 09.11.1989.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 03.09.2017 09:57 | nach oben springen

#22

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.09.2017 19:21
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Es geht auch genauer. Auszug aus der Passkontrollordnung, die sogenannte "Bibel" aller Passkontrolleure


PKO III/3.11

Benutzung von Verkehrsmitteln bei Einreisen in die DDR

1. Der Grenzübertritt von Bürgern sozialistischer Staaten mit ständigem Wohnsitz in sozialistischen Staaten kann zu Fuß oder mit jedem beliebigen Verkehrsmittel (z. B. Eisenbahn, PKW, Krad, Moped, Fahrrad, Sportboot) je nach Art der Grenzübergangsstelle und entsprechend der für die zum Grenzüber­tritt vorgesehene Grenzübergangsstelle zugelassenen Ver­kehrsarten und Verkehrsmittel erfolgen. Bei Grenzübergangs­stellen, die nur für Fußgänger zugelassen sind, ist das Mit­ führen von Fahrrädern statthaft.

2. Bürgern nichtsozialistischer Staaten, Bürgern sozialistischer Staaten mit Wohnsitz in nichtsozialistischen Staaten und in Westberlin sowie Westberlinern sind Einreisen mit PKW (einschließlich Wohnmobilen) entsprechend den im Abschnitt III/5/2, Ziff. 6., getroffenen Festlegungen zu gestatten.

3. Bürgern nichtsozialistischer Staaten (außer der BRD) sowie Bürgern sozialistischer Staaten mit Wohnsitz in nichtsozia­listischen Staaten und Westberlin sind Einreisen mit Motor­rädern zu gestatten. Bürgern der BRD und Westberlinern sind Einreisen mit Motor­rädern nicht zu gestatten. Bürgern nichtsozialistischer Staaten und Westberlinern sind Einreisen mit Mopeds und Fahrrädern nicht zu gestatten. Westberlinern ist die Benutzung von Krankenfahrstühlen zu gestatten. Dementsprechend und zur Gewährleistung einer reibungslosen Grenzabfertigung und der Verkehrssicherheit ist unbeschadet dessen, daß das Mitführen von Fahrrädern als Reisegebrauchs­gegenstand in PKW und in grenzüberschreitenden Reisezügen (als aufgegebenes Reisegepäck) erlaubt ist als Fußgängern einrei­senden Personen (einschließlich Benutzer der S- und U-Bahn an der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße sowie der be­stehenden KOM-Verbindungen an den Grenz-übergangsstellen Drewitz und Stolpe und an den betreffenden Straßengrenzübergangsstellen der Staatsgrenze zur BRD) die Mitfuhr von Fahrrädern nicht zu gestatten»

4. Bürgern nichtsozialistischer Staaten und Westberlinern sind Einreisen aus privaten oder touristischen Gründen mit LKW oder KOM (außer bei Touristenreisegruppen) nicht zu gestatten. Als KOM gelten Fahrzeuge mit mehr als 9 Sitzplätzen (einschließlich Fahrersitz). Als LKW gelten Lastkraftwagen, Anhänger, Sattelauflieger, Zugmaschinen und Spezialfahrzeuge, deren Nutzmasse (Dif­ferenz zwischen Leergewicht und zulässiger Gesamtmasse des Fahrzeugs) mehr als 1 t beträgt.

5. Die PKE Friedrich-/Zimmerstraße hat Westberliner Kraftfahrern die Ein- oder Ausreise mit Westberliner KOM (Leer­fahrten) zwecks Beförderung von Reisegruppen anderer Staa­ten, die sich in der DDR aufhielten bzw. aufhalten wollen, zu gestatten, wenn die Kraftfahrer im Besitz von Visa zur Ein- und Ausreise sind und wenn durch Vorlage eines Telexes, übermittelt vom "Reisedienst Berlin" bestätigt wird, daß die Fahrt am betreffenden Tag im Auftrag des Reisebüros der DDR erfolgt. Das Telex ist dem Fahrer zu belassen.

6. Die Zulassung von Campinganhängern zur Benutzung als Reise­ gebrauchsgegenstand bei Einreisen in die DDR obliegt den Organen der. Zollverwaltung der DDR. Die Grenzzollämter sind angewiesen:
- Bürgern sozialistischer Staaten die Mitnahme von Camping­anhängern generell zu gestatten,
- Bürgern nichtsozialistischer Staaten und Westberlinern die Mitnahme zu gestatten, wenn der Nachweis der Buchung touristischer Leistungen beim Reisebüro der DDR erbracht wird (z. B. auf Campingplätzen in der DDR),
- Bürgern nichtsozialistischer Staaten und Westberlinern im Ausnahmefall nach Entscheidung durch den Leiter der Dienststelle die Einreise mit Campinganhänger zu gestatten, wenn glaubhaft geltend gemacht wird, daß der Campinganhänger zur Unterbringung während des Aufenthaltes dienen soll und andere Möglichkeiten nicht gegeben sind. Eine Mitnahme von Campinganhängern durch Bürger nichtsozia­listischer Staaten und Westberlinern bei Einreisen zum Tagesaufenthalt ist nicht zuzulassen.

7. Angehörigen von Vertretungen anderer Staaten in der DDR ist der Grenzübertritt über die Grenzübergangsstelle Friedrich-/ Zimmerstraße, Bornholmer Straße, Invalidenstraße und Heinrich Heine-Straße nach und von Westberlin mit Fahrrädern unter der Voraussetzung , daß die Grenzübergangsstelle als Fußgänger passiert und das Fahrrad auf der für Fußgänger vorgesehenen Abfertigungsspur geleitet wird, zu gestatten.




passport


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#23

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 03.09.2017 09:35
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@Passport, von wann ist denn diese "Biebel"?


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#24

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 03.09.2017 09:57
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #21
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #19
Eröffnet 1952.

http://www.hov-bus.de/BDM,2009-11.htm


Übergänge aus dem Bundesgebiet in die DDR, hier Straße:

Alle Straßenübergänge können zur Zeit nur mit Omnibussen, PKW oder Wohnmobil passiert werden.
Nicht mit Motorrädern, Mopeds, Mofas, Fahrrädern oder zu Fuß.
Es verkehren, außer an den Autobahnen, fahrplanmäßige Pendelbusse.
Herleshausen - Wartha zählte nicht als Autobahnübergang.
Transitreisen durch die DDR in andere Länder mit Motorrad sind möglich.
Stand 1989. Bis zum 09.11.1989.


Siehe rot markiert.
Nicht Übergänge nach Ost-Berlin bzw. Transit.

Das mit den Fahrrädern, Fußgänger, Traktoren an der ehemaligen GÜG Lauenburg geistert ja schon seit Jahren im Web umher.

P.S.:Galt die DV IX/22 des MdI bis zum Ende in 1989/90?


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zuletzt bearbeitet 03.09.2017 10:10 | nach oben springen

#25

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 03.09.2017 15:04
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Als Horst/Lauenburg geöffent wurde, wurden die beiden Übergänge in Lübeck Schlutup und Eichholz geschlossen.
Kennt jemand den Grund?
Dies war ja primär Transitübergang nach Berlin, der Transitweg nach Polen war damit ab Lübeck zu, oder gab es damals noch keinen Transitweg nach Polen?
In einigen Quellen steht, dass in Horst auch Fahrräder erlaubt waren, damit auch "kleiner Grenzverkehr", also Besuche in der DDR im grenznahen Bereich? Oder wollte man diese Reiseart stoppen und hat deshalb HL dicht gemacht. Gab es auch in anderen Bereich so überraschende Grenzschließungen nach der PolizeiVO im Mai 52?
Bin gespannt ob mir jemand Infos geben kann.
Mit der PolizeivO hatte ich bisher nur Sperrzone, Schutzstreifen, 10 m Kontrollstreifen und Zwangsaussiedlung verbunden, aber nicht Steuerung des Reiseverkehrs.


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#26

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 04.09.2017 00:19
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Wie ich @Thunderhorse einschätze liegen alle Teile der PKO bei ihm zu Hause

Der Auszug aus der PKO III/3.10 betraf natürlich sämtliche Grenzübergänge der DDR. Extra Regelungen in der PKO gab es für das Personal mit Seefahrtsbücher und dem Flugpersonal bzw. bevorrechteten Personen.



http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/MfS-Do...publicationFile


http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/MfS-Do...publicationFile



Hallo @Ratze , sh. link der PKO Teil III und Teil IV. Die PKO umfasste 4 Teile die in 4 Sammelhefter angelegt waren. Leider hat die BstU Teil I und II nicht eingestellt.

Teil I regelte die "Aufgaben und Arbeitsweise der Passkontrolle....."

Teil II "Die Passkontrolle bei Bürgern der DDR"

Teil III "Die Passkontrolle von Personen, die nicht Staatsbürger der DDR sind"

und

Teil IV "Einzelaufgaben der Passkontrolle zur Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im grenzüberschreitenden Verkehr"

die PKO war immer gültig. Bei Veränderungen der Abfertigung wurden die entsprechenden Seiten ausgetauscht. Die PKO regelte mit "Was" der Reisende abgefertigt wurde. Das "Wie" der Abfertigung regelte die OTA.

Nachtrag : In der Anlage I/1 sind sämtliche Güsten der DDR aufgeführt (Stand 1986)

Güst Horst-Lauenburg : Wechsel - und Transitverkehr (nicht von und nach Westberlin) von Personen und Gütern im Strassenverkehr.



passport


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zuletzt bearbeitet 04.09.2017 00:49 | nach oben springen

#27

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 04.09.2017 06:54
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #24


(...)

Das mit den Fahrrädern, Fußgänger, Traktoren an der ehemaligen GÜG Lauenburg geistert ja schon seit Jahren im Web umher.

P.S.:Galt die DV IX/22 des MdI bis zum Ende in 1989/90?


Zumindest per Fahrrad waren auf der damaligen F5 jede Menge reale Geister unterwegs. Ich habe 1976 einen sehr schönen bebilderten Fahrrad-Reisebericht von Horst Tomayer gelesen (leider nicht im Netz zu finden).

Zum Fahrrad-Transit auf der F5 schreibt wikipedia:

Die F5 war zwar eine Fernstraße, sie konnte aber auch ohne Kraftfahrzeug befahren werden. Dieser Umstand wurde bis Oktober 1982 regelmäßig von trainierten Radfahrern genutzt, wobei die 220 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin-Staaken und Lauenburg in der Regel in neun bis zwölf Stunden bewältigt wurde. Die DDR-Behörden haben dies im Sommerhalbjahr toleriert; forderten allerdings, dass der Transit zwischen Sonnenaufgang und -untergang vollzogen werden sollte. 1981 wurden einzelne Ortsumgehungen als Kraftfahrstraßen in Betrieb genommen, 1982 war dann die Autobahn A 24 Berlin-Heiligensee - Stolpe - Zarrentin - Gudow im Betrieb. Danach wurde der Fahrrad-Transit nicht mehr zugelassen.

Gruss

icke


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#28

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 04.09.2017 14:40
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Zitat von icke46 im Beitrag #27
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #24


(...)

Das mit den Fahrrädern, Fußgänger, Traktoren an der ehemaligen GÜG Lauenburg geistert ja schon seit Jahren im Web umher.

P.S.:Galt die DV IX/22 des MdI bis zum Ende in 1989/90?


Zumindest per Fahrrad waren auf der damaligen F5 jede Menge reale Geister unterwegs. Ich habe 1976 einen sehr schönen bebilderten Fahrrad-Reisebericht von Horst Tomayer gelesen (leider nicht im Netz zu finden).

Zum Fahrrad-Transit auf der F5 schreibt wikipedia:

Die F5 war zwar eine Fernstraße, sie konnte aber auch ohne Kraftfahrzeug befahren werden. Dieser Umstand wurde bis Oktober 1982 regelmäßig von trainierten Radfahrern genutzt, wobei die 220 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin-Staaken und Lauenburg in der Regel in neun bis zwölf Stunden bewältigt wurde. Die DDR-Behörden haben dies im Sommerhalbjahr toleriert; forderten allerdings, dass der Transit zwischen Sonnenaufgang und -untergang vollzogen werden sollte. 1981 wurden einzelne Ortsumgehungen als Kraftfahrstraßen in Betrieb genommen, 1982 war dann die Autobahn A 24 Berlin-Heiligensee - Stolpe - Zarrentin - Gudow im Betrieb. Danach wurde der Fahrrad-Transit nicht mehr zugelassen.

Gruss

icke


Da die Mitnahme von Fahrrädern in die DDR möglich war, konnte die Strecke nach dem passieren des jeweiligen Grenzübergang bis zum nächsten Grenzübergang auchmit dem Fahrrad bewältigt werden.

In den Statistiken der westlichen Grenzbehörden am Übergang Lauenburg sind Kfz erfaßt und die Anzahl der Personen.
Jedoch keine Fußgänger, Fahrradfahrer, Traktoren.
Und die Regelungen im Berlinverkehr (Transit) waren für jeden Übergang, wimre, gültig.
Wer sich nicht daran hielt wurde seitens der DDR mit Ordnungsgeld belegt.
Hat einige nach der Eröffnung des Autobahnübergang als Transit-GÜG DM gekostet.

http://fritztietz.tumblr.com/post/942405...-gedenkradfahrt


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zuletzt bearbeitet 04.09.2017 14:44 | nach oben springen

#29

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 04.09.2017 19:19
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icke in #27 und die Fahrräder auf der F5.

Entschuldigt aber Ende der 70er Jahre erinnere ich mich einfach nicht, irgendwann mal tagsüber " Radtouristen"auf der Strecke von Horst bis sagen wir Grabow/ Ludwigslust gesehen zu haben.Und wir waren öfters da unterwegs.

Rainer-Maria


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#30

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.09.2017 14:14
von Ratze | 1.373 Beiträge | 5968 Punkte
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Moin
auf der BSTU Seite habe ich gelesen, dass ab Jan 64 das MfS für die Personenkontrollen an den Güsten zuständig war.
Hiernach sollten die Angehörigen des MfS in Uniformen der Grenztruppe mit Schulterstücken von Offiziersrängen Dienst verrichten.
Dazu habe ich folgende Fragen?
Wer machte vorher dort Dienst?
- Angehörige der sowjetischen Streifkräfte bis vermutl. 46
- Deutsche Volkspolizei
- Deutsche Grenzpolizei
- Grenztruppe
Die Dienstränge der PKE Kräfte waren dann ja scheinbar anders, als nach außen hin sichtbar. Was waren das denn tatsächlich für Dienstgrade?
Wurden die Angehörigen der GrTr, die bis Jan 64 Pässe kontrollierten zwangsweise ins MfS integriert oder konnte man auch in andere Teile der GT wechseln?
Ratze


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#31

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.09.2017 16:16
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@Ratze

APF - Abteilung Passkontrolle / Fahndung bis zur Gründung der HA VI 1970

Die APF setzte sich sich aus MA des MfS und geworbenen zuverlässigen MA des Zolls und GT zusammen. Die Mitarbeit im MfS war selbstverständlich freiwillig. Die Dienstgrade entsprachen den tatsächlichen Rang. Es handelte sich bei den übernommenen Kräfte von Zoll / GT um erfahrene Abfertigungskräfte meistens im Offiziersrang.


passport


Ratze und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.09.2017 16:17 | nach oben springen

#32

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.09.2017 16:58
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Bis 1950 waren die Sowjets für die Grenzkontrollen zuständig, dann kontrollierten auch die Grenzpolizeiangehörigen, aber nur deutsche Staatsangehörige. Im Jahre 1955 wurde die DDR nach Staatsvertrag mit der SU vollständig souverän. Nach damaliger Doktrin der DDR ging man von einem einheitlichen Deutschland aus, doch die DDR und die BRD waren eigene Zollgebiete. Aus völkerrechtlichen Gründen stockte man das Amt für Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs (AZKW) personell auf und deren Mitarbeiter erledigten nun auch die Ausweiskontrollen. Die Grenztruppen waren nur noch für die "Grüne Grenze" zuständig. Nach dem Mauerbau wurde 1962 alles neu organisiert. Aus dem AZKW wurde die Zollverwaltung der DDR, das "kaufmännische Personal" des AZKW wurde vom Zoll übernommen, AZKW Ausweiskontrolleure hingegen wurden vom MfS übernommen (PKE). Grenzpolizisten wurden Grenztruppenanghörige.


IM Kressin und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.09.2017 17:05 | nach oben springen

#33

RE: GÜST Horst - Lauenburg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.09.2017 18:18
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Zur Geschichte von Lauenburg bzw. der Grenzkontrollstelle: Bericht von Herrn Horst Neubert, abgedruckt in der Gewerkschaftszeitung 3-4/1963 "Der Zollbeamte zwischen Nord-und Ostsee":

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 22.09.2017 18:19 | nach oben springen



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