Anwerbungsversuch durch einen westlichen Geheimdienst

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20.11.2010 14:46
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#1
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Die Anwerbungsversuch eines westlichen Geheimdienstes gescheitert ?
Ja, auch so etwas gab es. Ein naher Verwandter von mir war zu DDR - Zeiten Produktionsdirektor eines DDR Betriebes. In dieser
Funktion hatte er das " Glück " mehrfach in das sogenannte NSW ( Nichtssozialistische Wirtschaftsysten ) zu reisen. Ersatzteilbe-
schaffung, Einkauf bestimmter Rohstoffe etc. Nach mehrfachen Reisen dorthin ins NSW, bei einem Aufenthalt in Österreich, ge-
schah folgendes: Die Gespräche mit den Wirtschaftspartnern verliefen zufriedenstellend. Das übliche Pragramm der Kundenbetreuung
war abwechslungsreich, mit Imbiss, Stadtrundfahrt usw. Die Übernachtungen waren für ein gutes Hotel, schon mehrfach genutzt
dafür, geplant. Mein Verwandter wurde informiert, daß mit dem Hotel umdisponiert wurde. Es besseres Hotel ,mit noch besseren Service und allerbester Verkehrsanbindung steht zur Verfügung. Es sei ebend standesgemäß. Im Verlauf der Gespräche am Nachmittag gesellte sich ein weiterer Gesprächspartner dazu. Dieser Herr wurde in die Gesprächsrunde als PR - Manager eines Beratungsunternehmens eingeführt. Als dann für den Abend geplante Aktivitäten besprochen wurden, bat der genannte PR- Manager um ein kurzes, nicht
öffentliches Interview. Mein Verwandter ging darauf ein. In der Hotelbar kam es zum Gespräch und der Manager bot meinem Verwandten in der BRD einen Job an. Die Bezahlung war interessant. Er bräuchte sich nicht sofort entscheiden. Er könne seine Entscheidung bei
einer nächsten Reise mitteilen. Zwischenzeitlich könne er erforderliche Dinge ordnen. Wenn die Entscheidung für einen Jobwechsel gefallen sei, wird dann auch geklärt, wie die Familie nachziehen kann. Man wolle nichts überstürzen und in Verbindung bleiben. Das Jobangebot ist mindestens zwei Jahre gültig. Mein Verwandter hat dieses Ansinnen von sich gewiesen und die Meldung
bei Rückkehr in die DDR angekündigt. Hat er auch gemacht und durfte wieder ins NSW reisen. Nochmaliger Versuch dieser
Art ist nicht geschehen.

Rabe


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20.11.2010 15:15
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#2
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So wie du das beschreibst, tippe ich mal darauf, dass dein Bekannter ein Spezialist auf seinem Berufsfeld war und dass ein sogannter Headhunter ihn für eine berufliche Aufgabe bei einer westd. oder österr. Firma suchte. Eine Agentwerbung erscheint mir eher nicht wahrscheinlich.

Gruß Gert


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20.11.2010 15:37
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#3
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Zitat von Gert

So wie du das beschreibst, tippe ich mal darauf, dass dein Bekannter ein Spezialist auf seinem Berufsfeld war und dass ein sogannter Headhunter ihn für eine berufliche Aufgabe bei einer westd. oder österr. Firma suchte. Eine Agentwerbung erscheint mir eher nicht wahrscheinlich.

Gruß Gert



@ Gert

nicht Bekannter, sondern Verwandter!! Manno, wenn der das liest


Rabe


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20.11.2010 16:44
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#4
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Gert,

schon mal was von "Werbung unter fremder Flagge" gehört ?


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20.11.2010 17:37
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#5
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94

Zitat von Rabe
... und durfte wieder ins NSW reisen. Nochmaliger Versuch dieser Art ist nicht geschehen.

IMHO war das keine Anwerbung sondern eine 'Loyalitätsprüfung' seitens der DDR.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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20.11.2010 18:14
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Zitat von Alfred
Gert,

schon mal was von "Werbung unter fremder Flagge" gehört ?




Ach ja, das ist neu für mich, ich kenne mich in dieser Szene nicht so aus. Vielleicht steckt der Vatikan dahinter ? Alles sehr mysteriös

Gruß Gert


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20.11.2010 19:40
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#7
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Ich seh's wie Gert und tippe auch auf ein Jobangebot.

Ein Ansprechen eines westlichen Geheimdienstes in der beschriebenen Weise (Übersiedelung einschließlich Familie in den Westen) wäre unlogisch, denn dann wäre der Angesprochene als Informant wertlos.


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20.11.2010 20:05
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#8
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Ein naher Verwandter von mir in der Nähe von Köln lebend erhielt in den 80-er Jahren ganz offiziell Besuch von zwei Herren des BND. Sie baten ihn, bei Besuchen von bestimmten Verwandten aus dem Osten doch nach beruflichen Besonderheiten zu fragen und dies ihnen mitzuteilen. Hat er auch getan, denn er war ja Patriot.
Ob es was genutzt hat, kann ich schlecht beurteilen denn wir haben aus der Formulierung "Freunde haben gefragt ob..." natürlich unsere eigenen Schlüsse gezogen und dafür gesorgt, dass nur allgemeine Dinge zu Sprache kamen. So war eben nur bekannt, dass man in Berlin arbeitete...
Nach der Wende haben wir uns natürlich offener unterhalten, dann war es ja egal.


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20.11.2010 20:36
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#9
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Zitat von Rabe
Die Anwerbungsversuch eines westlichen Geheimdienstes gescheitert ?
Ja, auch so etwas gab es. Ein naher Verwandter von mir war zu DDR - Zeiten Produktionsdirektor eines DDR Betriebes. In dieser
Funktion hatte er das " Glück " mehrfach in das sogenannte NSW ( Nichtssozialistische Wirtschaftsysten ) zu reisen. Ersatzteilbe-
schaffung, Einkauf bestimmter Rohstoffe etc. Nach mehrfachen Reisen dorthin ins NSW, bei einem Aufenthalt in Österreich, ge-
schah folgendes: Die Gespräche mit den Wirtschaftspartnern verliefen zufriedenstellend. Das übliche Pragramm der Kundenbetreuung
war abwechslungsreich, mit Imbiss, Stadtrundfahrt usw. Die Übernachtungen waren für ein gutes Hotel, schon mehrfach genutzt
dafür, geplant. Mein Verwandter wurde informiert, daß mit dem Hotel umdisponiert wurde. Es besseres Hotel ,mit noch besseren Service und allerbester Verkehrsanbindung steht zur Verfügung. Es sei ebend standesgemäß. Im Verlauf der Gespräche am Nachmittag gesellte sich ein weiterer Gesprächspartner dazu. Dieser Herr wurde in die Gesprächsrunde als PR - Manager eines Beratungsunternehmens eingeführt. Als dann für den Abend geplante Aktivitäten besprochen wurden, bat der genannte PR- Manager um ein kurzes, nicht
öffentliches Interview. Mein Verwandter ging darauf ein. In der Hotelbar kam es zum Gespräch und der Manager bot meinem Verwandten in der BRD einen Job an. Die Bezahlung war interessant. Er bräuchte sich nicht sofort entscheiden. Er könne seine Entscheidung bei
einer nächsten Reise mitteilen. Zwischenzeitlich könne er erforderliche Dinge ordnen. Wenn die Entscheidung für einen Jobwechsel gefallen sei, wird dann auch geklärt, wie die Familie nachziehen kann. Man wolle nichts überstürzen und in Verbindung bleiben. Das Jobangebot ist mindestens zwei Jahre gültig. Mein Verwandter hat dieses Ansinnen von sich gewiesen und die Meldung
bei Rückkehr in die DDR angekündigt. Hat er auch gemacht und durfte wieder ins NSW reisen. Nochmaliger Versuch dieser
Art ist nicht geschehen.

Rabe



.................wenn das richtig lese, war der Anwerbungsversuch erst im Beginn und wurde dann offensichtlich - nachdem dein Verwandter sich den Organen der DDR offenbart (oder sich bei diesen gemeldet hat) abgebrochen. Ich schlussfolgere mal daraus, dass somit Dein Verwandter auch nie erfahren hat, welche Gegenleistung der Anbieter haben wollte. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass dieses Angebot aus reiner Menschenliebe erfolgt ist. Nee nee, da wäre mit Sicherheit als Gegenleistung mindestens die Forderung gewesen, ggf. wichtige Produktionsunterlagen, Produktions- und Entwicklungspläne mitzubringen. Bis zur Zeit der "Abreise" noch ein paar Informationen zu sammeln............usw..


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20.11.2010 20:51
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#10
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wer weis wer was wen überprüfte oder ob es zufall war.
mal eine story aus dem grenzdienst.
ich neu und kc mit spieß wollten einen weihnachtsbaum im abschnitt schlagen.beide hatten pistolen und ich meine ak47.soweit ok.im abschnitt gingen beide in eine andere richtung und sagten das ich dort nach einem schönen baum sehen solle,sie suchen auf der anderen seite.hallo?ein kc und spieß lassen einen soldaten mit einer mpi der grade 6 wochen im grenzdienst ist alleine außer sichtweite?nach ca.5 min.ging ich in die richtung ihrer fußspuren und sie kamen mir entgegen mit den worten einen gefunden zu haben.
ich meldete diesen vorfall der 2000 (heute wissen es meine vorgesetzten) und es war gut so.meine ak47 hatte platzpatronen und es war ein test,das weis ich heute.
andy


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20.11.2010 21:05
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#11
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Zitat von EK 82/2
wer weis wer was wen überprüfte oder ob es zufall war.
mal eine story aus dem grenzdienst.
ich neu und kc mit spieß wollten einen weihnachtsbaum im abschnitt schlagen.beide hatten pistolen und ich meine ak47.soweit ok.im abschnitt gingen beide in eine andere richtung und sagten das ich dort nach einem schönen baum sehen solle,sie suchen auf der anderen seite.hallo?ein kc und spieß lassen einen soldaten mit einer mpi der grade 6 wochen im grenzdienst ist alleine außer sichtweite?nach ca.5 min.ging ich in die richtung ihrer fußspuren und sie kamen mir entgegen mit den worten einen gefunden zu haben.
ich meldete diesen vorfall der 2000 (heute wissen es meine vorgesetzten) und es war gut so.meine ak47 hatte platzpatronen und es war ein test,das weis ich heute.
andy


Hast Du die Mpi nicht selbst underladen , hättest es doch merken müssen. Gruß Jürgen


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20.11.2010 21:11
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#12
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nein,ebend nicht und ich machte mir darüber auch keine gedanken als junger dachs an der grenze.die gk war im grenzdienst und ich als schlosser in der werkstatt.der kc lies mich holen und gab mir die mpi ohne der üblichen magazintasche und sagte das wir....wegen baum schlagen.da dachte ich mir doch nichts bei.am ende nahm er die mpi wieder und brachte sie in die waffenkammer,meine waffenkarte hatte ich ja noch am mann.erst weit später kam mir es komisch vor.und nach der wende klärte sich einiges auf.ich habe einen guten kontagt zu der alten truppe.
andy


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20.11.2010 21:17
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#13
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Zitat von EK 82/2
nein,ebend nicht und ich machte mir darüber auch keine gedanken als junger dachs an der grenze.die gk war im grenzdienst und ich als schlosser in der werkstatt.der kc lies mich holen und gab mir die mpi ohne der üblichen magazintasche und sagte das wir....wegen baum schlagen.da dachte ich mir doch nichts bei.am ende nahm er die mpi wieder und brachte sie in die waffenkammer,meine waffenkarte hatte ich ja noch am mann.erst weit später kam mir es komisch vor.und nach der wende klärte sich einiges auf.ich habe einen guten kontagt zu der alten truppe.
andy

.
Alles klar ,solche Sachen kenn ich nicht aber sicher sein, na ja . Jürgen


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20.11.2010 21:22
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#14
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don ohne das thema jetzt neu zu aktivieren.ich vermute den test auf eine situation,ich war schlosser in einer gk raum heldburg,meine fam stammt aus nürnberg(noch verwante) als IM war ich nicht grade eine kanone weil ich nichts sagte was nur vermutungen sind.aber nach diesem test war ich oft draußen als a-gruppe.ich weis es bis heute nicht warum es geschah,vermute nur das es unsicherheiten bei mir gab.
andy


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20.11.2010 21:24
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#15
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Zitat von EK 82/2
wer weis wer was wen überprüfte oder ob es zufall war.
mal eine story aus dem grenzdienst.
ich neu und kc mit spieß wollten einen weihnachtsbaum im abschnitt schlagen.beide hatten pistolen und ich meine ak47.soweit ok.im abschnitt gingen beide in eine andere richtung und sagten das ich dort nach einem schönen baum sehen solle,sie suchen auf der anderen seite.hallo?ein kc und spieß lassen einen soldaten mit einer mpi der grade 6 wochen im grenzdienst ist alleine außer sichtweite?nach ca.5 min.ging ich in die richtung ihrer fußspuren und sie kamen mir entgegen mit den worten einen gefunden zu haben.
ich meldete diesen vorfall der 2000 (heute wissen es meine vorgesetzten) und es war gut so.meine ak47 hatte platzpatronen und es war ein test,das weis ich heute.
andy



......................bestimmt ist die Geschichte wahr.........wenn mir aber jemand verraten könnte, was dies mit dem Thema Anwerbungsversuch durch einen westlichen Geheimdienst zu tun hat. Sorry............aber müßten mal beim Thema bleiben.


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