Rettungsfahrzeuge der DDR(1975-1990)

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19.11.2010 05:58
avatar  Angelo
#1
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Fahrzeuge die beim DRK der DDR und in Berlin(Ost) beim Rettungsamt fuhren.Die SMH(schnelle medizinische Hilfe) unterteilte sich in den KT (Krankentransport) den DHD (dringlicher Hausbesuchsdienst) heute Kassenärztliche Vereinigung den DKHD(dringl. Kinderhausbesuchsdienst) sowie die DMH (Dringl med. Hilfe) heute Notarztwagen.Der DHD sowie der DKHD wurden überwiegend mit der SMH 2 oder dem Wartburg durchgeführt.Auch im Wartburg konnten Patienten liegend transportiert werden was jedoch umständlich war.
Bei der DMH kam überwiegend die SMH 3 zum Einsatz. Der DHD war mit einem Krankentransporteur und einem Arzt/in besetzt.Die DMH wurde mit 2 Krankentransporteuren sowie einer Krankenschwester (in Berlin nur 2 Krankentransporteure)und einem Arzt/in besetzt. Die Sondesignalanlage beim KT bestand aus der auf das Dach aufgesteckten Fahne der blinkenden Dachkennleuchte sowie der wechselnden hoch tief Hupe. Bei der SMH 2 wurde das Blaulicht als optisches Signal verwendet und als Akustik entweder das Martinshorn oder eine elektronische Anlage (Eriston150,Presston7512).Der Wartburg besaß auch 2 Blaulichter und die elektronische Anlage. Die SMH 3 hatte 3 Blaulichter und eine elektronische Anlage Die Ausstattung der SMH 2 und 3 waren fast identisch außer das die SMH 3 ein Narkosekreislaufgerät hatte.Dieser Typ wurde in Berlin scherzhaft"Möbelwagen"genannt. Quelle Youtube


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19.11.2010 08:08
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#2
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in der ddr aprach man vom martinshorn und vom zweiklanghorn.
nach stvo war bei martinshorn rechts ran zu fahren und anzuhalten,beim zweiklanghorn durfte man ganz rechts langsam weiter fahren.

andy


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19.11.2010 10:43
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#3
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Wartburg 353W-MED,
Notarzt und Sanitätsfahrzeug auf Basis PKW Wartburg 353W-Tourist. Einige Fahrzeuge wurden an die NVA geliefert, natürlich in Militärgrün.

03.01.2013 18:44
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#4
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Berufsfeuerwehren in Großstädten (z.B. Berlin oder Leipzig) sowie Betriebsfeuerwehren gößerer Kombinate (z.B. Leuna) hatten auch Rettungswagen auf Basis Barkas B-1000 KK. Hier mal ein Foto des RTW des VEB Chemiefaserwerk "Friedrich Engels" in Premnitz:


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21.08.2021 23:33
avatar  hbaust
#5
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Hallo, weiß jemand zu welchen Teilen der bewaffneten Organe dieses smh Fahrzeug gehörte?
Es wird MfS und armeelazarett Potsdam vermutet.
Warum diese helle Farbe?

22.08.2021 08:30
avatar  Ebro
#6
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Zitat von hbaust im Beitrag #5
Es wird MfS


Wer ist denn "Es"?

Also ich habe meine Schwester gefragt, die bis zur Kehre im Armeelazarett Potsdam als MTA tätig war, ihr ist so ein Teil völlig unbekannt und nie untergekommen.

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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22.08.2021 08:50 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2021 08:52)
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#7
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( gelöscht )

Was mir bekannt ist und selbst betrachtet habe waren die Volwo der SED bzw. MfS. die als solche zu ihren Ausflügen mitgeführt wurden. Sogar bei den Staatsjagden in Erfurt.
Es gab da noch verschiedene andere Fahrzeuge wie eben den Robur usw.
Könnte es sich bei den gezeigten Fahrzeugen auch um Entwicklungsmodelle der Endzeit handeln?


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22.08.2021 08:56
avatar  Ebro
#8
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Richtig, diese unförmigen und auffälligen Volvo-Krankenfahrzeuge, die bei jeder Staatsfahrt mitgeführt wurden, habe ich auch noch vor Augen.

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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22.08.2021 09:03
#9
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Solche B1000 wie #5 gab es Ende der 80ger im zivilen Bereich. Militärisch sah ich nur die älteren , klapprigen Barkasse.

Démerde-toi !


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22.08.2021 09:16 (zuletzt bearbeitet: 22.08.2021 10:05)
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#10
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( gelöscht )

Hatte noch etwas vergessen. Mit im Bestand waren lange Zeit die Fahrzeuge mit dem Stern. (Mercedes) wurden auch immer entsprechend für wem mitgeführt.

Im Schlepptau von G. Mittag bei Besuchen in Erfurt oder EMD Dresden wie im HFO auf den Spuren der Mikroentwicklung war noch der Mercedes anwesend. Kenne es noch aus eigener Beobachtung. Dort wurden gerade die Beschichter und Entwickler für Siliziumscheiben eingeführt. Hersteller u.a. Uhrenwerke Ruhla/Mf. Seebach.


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22.08.2021 09:34
avatar  R-363
#11
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Zitat von hbaust im Beitrag #5
Warum diese helle Farbe?

Meine Vermutung: Es war zum Zeitpunkt der Auslieferung kein Fahrzeug mit anderer Lackierung verfügbar. Handelsübliche Fahrzeuge (Wartburg, Trabant Limo und Kombi, B1000, Multicar …) wurden an die NVA und die anderen „bewaffneten Organen“ oft auch in handelsüblicher Lackierung ausgeliefert. Ein Umlackieren z.B. in „Chlorbuna“ erfolgte in den seltensten Fällen.

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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22.08.2021 10:04
avatar  Ebro
#12
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Schade dass der User Gilbert Wolzow hier nicht mehr anwesend ist. Er hätte als ehemaliger Angehöriger des Personenschutzes sicher etwas zur Aufhellung beitragen können in wie fern was und welche Fahrzeuge bei Staatsfahrten mitgeführt wurden.

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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22.08.2021 10:57
avatar  polsam
#13
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Der Volvo aus dem Bestand des Blaulichtmuseum Beuster




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22.08.2021 11:01
#14
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Hallo, Guten Morgen,
Ich weiß nur, dass die Regierungsfahrzeuge, unter anderen auch für Honecker, von Volvo, alles Sonderanfertigungen waren.Die haben garantiert eine Stange Devisen gekostet.
Gruß Frank


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22.08.2021 11:18
avatar  andyman
#15
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Für die gezeigten B1000 aus #5 kann ich nur sagen das sie im Stab GKM für den Zeitraum 78/79 nicht vorhanden waren.Der B1000 und LO Koffer als Sanifahrzeug hatten die bekannte miltärgrüne Farbe und Standard Aufbauform .
Die auffällige Lackierung habe ich auch nie woanders gesehen.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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