#23365

Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.11.2010 17:04
von Chaymos | 315 Beiträge | 11 Punkte

Um hier noch mal ein Interessantes Thema aufzugreifen ein Auszug aus dem Gesetz zur Staatsgrenze vom 25.03 1982

§ 27
Anwendung von Schu?waffen
(1) Die Anwendung der Schußwaffe ist die äußerste Maßnahme der Gewaltanwendung gegenüber Personen. Die Schußwaffe darf nur in solchen Fällen angewendet werden, wenn die körperliche Einwirkung ohne oder mit Hilfsmitteln erfolglos blieb oder offensichtlich keinen Erfolg verspricht. Die Anwendung von Schußwaffen gegen Personen ist erst dann zulässig, wenn durch Waffenwirkung gegen Sachen oder Tiere der Zweck nicht erreicht wird.
(2) Die Anwendung der Schußwaffe ist gerechtfertigt, um die unmittelbar bevorstehende Ausführung oder die Fortsetzung einer Straftat zu verhindern, die sich den Umständen nach als ein Verbrechen darstellt. Sie ist auch gerechtfertigt zur Ergreifung von Personen, die eines Verbrechens dringend verdächtig sind.
(3) Die Anwendung der Schußwaffe ist grundsätzlich durch Zuruf oder Abgabe eines Warnschusses anzukündigen, sofern nicht eine unmittelbar bevorstehende Gefahr nur durch die gezielte Anwendung der Schußwaffe verhindert oder beseitigt werden kann.
(4) Die Schußwaffe ist nicht anzuwenden, wenn
a) das Leben oder die Gesundheit Unbeteiligter gefährdet werden können,
b) die Personen dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter sind oder
c) das Hoheitsgebiet eines benachbarten Staates beschossen würde.

Gegen Jugendliche und weibliche Personen sind nach Möglichkeit Schußwaffen nicht anzuwenden.
(5) Bei der Anwendung der Schußwaffe ist das Leben von Personen nach Möglichkeit zu schonen. Verletzten ist unter Beachtung, der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen Erste Hilfe zu erweisen

Ich habe mal den letzten Absatz mal ROT hervorgehoben da er gern unter den Tisch gekehrt wird und wurde in dem es heißt "das das Leben der Personen nach Möglichkeit zu schonen ist "
Also hätten wir vorsichtig ausgedrückt keine Todesopfer haben brauchen ,ABER es gab Befehle die besagen Grenzverletzer aufzuspüren bzw.zu vernichten.
Also hier ein zweischneidiges Schwert bildet Euch mal eine Meinung


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke

zuletzt bearbeitet 16.11.2010 17:07 | nach oben springen

#23366

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 08.05.2017 23:43
von Ehli | 5.423 Beiträge | 36681 Punkte

Deine Meinung,ist aber nicht meine.
Ich war nur Gefreiter,Gott sei Dank.
Wenn ich lese was Du hier so vom Stapel läßt,na ja.
Deine Meinung:Unsachlich
Dann lassen wir es eben bleiben,aber lese mal mal deine Beiträge nach.
"unsachlich"
Eventuell gibt es auch User,welche meiner Meinung sind.


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„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero



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zuletzt bearbeitet 08.05.2017 23:54 | nach oben springen

#23367

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.05.2017 00:01
von Fred.S. | 3.647 Beiträge | 30633 Punkte

Bei uns war das so. Ich als Bootsführer zur Einsatzzentrale, bekam den Abschnitt, die dort durchzuführenden Maßnahmen, danach ob ich Fragen habe.
Dienstbuch, Funkcode, mit der Besatzung Waffen empfangen und ab zur Vergatterung. Diie an den verschiedenen Orten durchgeführt wurden, wie z.B. auf einer Führungsstelle der Grenzkompanie am Hafen Dömitz. Es folgte jeweils nur die Vergatterung, dann wegtreten zum Dienst.
Wie war das bei Euch. Ein Postenpaar, gemeinsam oder wurde nur der Postenführer eingewiesen. Ich lese hier, erst Vergatterung dann Einweisung?
Nanu, die Vergatterung war die letzte Amtshandlung der Vorgesetzten vgor dem Dienstantritt. Da gab es keine Fragen mehr.


Eine andere Frage. Ich sehe das ein == IM Kressin == mal die Berichte gegenzeichnet oder wie man das nennt und mal nicht.
Wer ist den das ? Ein Admi oder höher unterhalb von Angelo?


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#23368

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.05.2017 00:03
von vs1400 | 4.194 Beiträge | 9489 Punkte

ich trug die gleiche uniform, Ehli,
hatte jedoch die doppelte zeit und demnach wohl auch etwas mehr erlebt.

in deinen aussagen bis du unsachlich, pauschal eben und dies wird keinesfalls zu einer vernünftigen diskussion führen können.

ein manko meinerseits, sollte jeder user bemängeln, denn auch bei mir ist es schon einige jahre her.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N



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#23369

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 09.05.2017 07:04
von Udo | 1.358 Beiträge | 427 Punkte

Bei mir erfolgte die Musterung im Sept. 1985. Nachdem ich nochmalig gesagt hatte, dass ich keine 3 Jahre diene, drohte man mir, mich erst mit 26 zu ziehen. Im Nachbarzimmer sagte man mir aber, dass ich schon mal meinem Meister bescheid sagen kann, im Herbst geht's los.
Auf meiner Einberufung stand nur Gestellung Bahnhof Wittenberge. Wir wussten nicht mal bei Abfahrt des Zuges, wo es hingeht. Erst in Grabow, wo wir ausstiegen, ahnten wir, dass es die Grenztruppen werden. Wir wurden auf dem Wehrkreiskomando nicht gefragt, ob wir zur Grenze wollen, eher wurde beiläufig gefragt, ob ich bereit wäre, mein Land mit der Waffe zu verteidigen, was ich bejahte.


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#23370

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.05.2017 11:12
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12860 Punkte

Den wollte ich nochmal aufgreifen, den vom:

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #639: Soweit mir bekannt ist/war, wurde keiner gezwungen bei den Grenztruppen Dienst zu tun. Es wurden m.W. ohnehin nur
diejenigen zu diesen Dienst eingezogen, die frei von westlichen Beziehungen waren und man konnte auch darum bitten,
zu einer normalen Einheit der NVA eingezogen zu werden"
textauszug ende

Wenn ich das heute so lese..."diese ach so tolle graue Theorie", also ne Männer was man da damals alles hätte und hätte nicht...können und sollen und müssen und....weiß der Teufel was noch? Und natürlich war das alles in deinem jungen Hinterkopf, nur, der Einberufungsbefehl und die geringe Zeit eben ...die du dann nicht mehr hattest, weil doch die Strassenbahn zum Gestellungspunkt recht früh abfuhr und ne köstlich, ich wäre doch auch lieber Zuhause geblieben, mit jedem Tag ner schönen jungen, richtig begehrenswerten Frau im Bett, du brauchtest nur die Hand ausstrecken und monatlich ner vollen Lohntüte, die war so fett da passte das viele Bargeld gar nicht mehr rein, und die vielen Scheine noch dazu.

Rainer-Maria und dann...ging es doch an die Grenze, verdammt, ausgerechnet.....




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#23371

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.05.2017 12:18
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12860 Punkte

Ein kleiner Nachtrag, zu #665:

Kein Lustigmachen noch....Speerbrecher, so war das nicht gemeint. Es soll nur aussagen und so ging es mir persönlich, man hatte als junger Kerl damals eigentlich ganz andere Sachen im Kopf. Zumal, wenn du Arbeit, Familie, Kinder, Freunde, den tagtäglichen Besorgerkram und Wohnung einigermaßen auf die Reihe bekommen hast. Da war NVA so weit weg, das hat man verdrängt bis zum letzten Morgen, wo es losging.

Rainer-Maria




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#23372

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.06.2017 10:42
von Fred.S. | 3.647 Beiträge | 30633 Punkte

Schusswaffengebrauch für Grenzschützer der BRD:

Da kommt ein DDR-Flüchtling über die Elbe zu Euch. geschwommen,
gerade in die Elbe, schwimmt auf euer Gebiet zu., Grenzposten schiessen auf ihn, der Mann sieht euch, schreit um Hilfe.

Frage: Ab wann konntet ihr eure Waffen zum Schutz des Flüchtling einsetzen.
Gab es zu euer Schusswaffengebrauchsbestimmung, eine besondere Bestimmung für den Elbbereich? Fred.S.




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#23373

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.06.2017 11:04
von B208 • ( Gast )
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Ich hab damals meine Handlungen immer nach dem Bauchgefühl entschieden .
Die Vorschriften habe ich eh nur überflogen . Ist heute noch so und läuft gut .
Kann aber sagen , dass ich mit meinem heutigen Wissen , jetzt wo ich einige von " Euch " kennengelernt habe und auch den Fall Weinhold kenne , sicherlich differenzierter an die Sache rangegangen wäre .

Es gibt einen Fall aus Berlin , Grenzposten beschiessen mit Dauerfeuer einen Jugentlichen im Wasser , auch in Richtung WB , WB Polizisten schiessen zurück .
Hätte da auch so gehandelt .

B208


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#23374

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.06.2017 11:28
von Fred.S. | 3.647 Beiträge | 30633 Punkte

#668, ja B208 und Du wärest im Recht gewesen, den es gab eine Vorschrift für den Elbabschnitt der besagte, das ihr wenn der Flüchtling über Elbmitte war, ihr hättet zu seinen Schutz das Feuer erwidern dürfen. Aber wie schon so oft betont, Grenzschützer der 100 km langen Elbgrenze sind hier im Forum ja nicht anwesend. Kennen den die anderen Grenzschützer solche Zusatzbestimmung? Fred.S.

P.S. bei der Suche nach mein Lieblingsthema im Internet stieß ich auch auf einen Zeitungsartikel hierzu.


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zuletzt bearbeitet 19.06.2017 11:30 | nach oben springen

#23375

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.06.2017 22:34
von Thunderhorse | 5.882 Beiträge | 9049 Punkte

Zitat von Fred.S. im Beitrag #667
Schusswaffengebrauch für Grenzschützer der BRD:

Da kommt ein DDR-Flüchtling über die Elbe zu Euch. geschwommen,
gerade in die Elbe, schwimmt auf euer Gebiet zu., Grenzposten schiessen auf ihn, der Mann sieht euch, schreit um Hilfe.

Frage: Ab wann konntet ihr eure Waffen zum Schutz des Flüchtling einsetzen.
Gab es zu euer Schusswaffengebrauchsbestimmung, eine besondere Bestimmung für den Elbbereich? Fred.S.




Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes
(UZwG)
Vom 10.3.1961 (BGBl. I S. 165)
Spatestens mit dem erreichen des Bundesgebietes.
Grenzstreifenanweisungen für den BGS, Zoll und bayerische Grenzpolizei. Die Behörden schützen Personen sobald diese Bundesgebiet erreicht haben.
Wurde bei der Anwendung der Schusswaffe im Rahmen einer Flucht gen Westen, seitens der DDR-Organe, Bundesgebiet beschossen,
wäre auch die Möglichkeit des § 10 Abs. 3 UZwG möglich, der bezieht sich auf andere Gesetzliche Regelungen "Notrechtsvorbehalt".
Gemeint sind: Notwehr (§ 32 StGB, § 227 BGB) und der Notstand (§ 34 StGB, §§ 228, 904 BGB)
Die Spezialgesetzliche Regelung ist jedoch das UZwG.

Es gab keine besonderen Regelungen für irgend einen Grenzbereich.


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#23376

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.06.2017 09:34
von Fred.S. | 3.647 Beiträge | 30633 Punkte

#670, Ich danke Dir, aber Du kannst diese Besondere Bestimmung ja auch nicht kennen.
"... Besondere Bestimmungen regeln den Schusswaffengebrauch zum Schutz von Flüchtlingen an der Elbgrenze.
Danach dürfen Grenzschützer ihre Waffe benutzen, wenn die Flüchtlinge die Elbmitte erreicht haben, die DDR-Grenzer ihrerseits Schusswaffen einsetzen und keine anderen Schutzmöglichkeiten bestehen. ( nun kommt es Thunderhorse ) ... Einzelheiten dieses Erlasses sind geheim. Fred.S.

eine Ergänzung dazu, Th. wenn man sagt ab Elbmitte darf der Grenzschützer schiessen im obigen Fall., so erkennt man hier an, das die DDR im Recht ist die Elbgrenze befindet sich Elbmitte. Denn nach Rechtslage der BRD gehört die Elbe in der gesamten Breite bis zu den östlichen Buhnen, der BRD.
Demnach könnte ein Grenzschützer schiessen, wenn ein Flüchtling auf ein östlichen Buhnenkopf sich befindet und DDR-Grenzsoldaten auf ihn schiessen
.
Verrückt was, Th ? Habe ja auf diese Lage schon oftmals hingewiesen Fred. 10:50 Uhr.




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zuletzt bearbeitet 20.06.2017 10:52 | nach oben springen

#23377

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.06.2017 18:25
von Thunderhorse | 5.882 Beiträge | 9049 Punkte

Zitat von Fred.S. im Beitrag #671
#670, Ich danke Dir, aber Du kannst diese Besondere Bestimmung ja auch nicht kennen.
"... Besondere Bestimmungen regeln den Schusswaffengebrauch zum Schutz von Flüchtlingen an der Elbgrenze.
Danach dürfen Grenzschützer ihre Waffe benutzen, wenn die Flüchtlinge die Elbmitte erreicht haben, die DDR-Grenzer ihrerseits Schusswaffen einsetzen und keine anderen Schutzmöglichkeiten bestehen. ( nun kommt es Thunderhorse ) ... Einzelheiten dieses Erlasses sind geheim. Fred.S.

eine Ergänzung dazu, Th. wenn man sagt ab Elbmitte darf der Grenzschützer schiessen im obigen Fall., so erkennt man hier an, das die DDR im Recht ist die Elbgrenze befindet sich Elbmitte. Denn nach Rechtslage der BRD gehört die Elbe in der gesamten Breite bis zu den östlichen Buhnen, der BRD.
Demnach könnte ein Grenzschützer schiessen, wenn ein Flüchtling auf ein östlichen Buhnenkopf sich befindet und DDR-Grenzsoldaten auf ihn schiessen
.
Verrückt was, Th ? Habe ja auf diese Lage schon oftmals hingewiesen Fred. 10:50 Uhr.


Es gab keine besonderen Bestimmungen.....
Wo du im UZwG des Bundes was findest habe ich schon geschrieben. Das alte PAG Bay aus jener Zeit liegt hier irgendwo rum.
Auch nicht für die Elbgrenze.

Grenzstreifen hatten immer den Auftrag, Flüchtlinge bei erreichen des Bundesgebietes zu schützen.
Stand so in der DA für den Grenzstreifendienst.
Aufgaben der Grenzstreife, Ziffer 1ff.
Und dies war allenfalls VS-NfD.


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#23378

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.06.2017 18:46
von 94 | 12.944 Beiträge | 9497 Punkte

Interessant klingt das die erste der Geraer Forderungen, also Staatsgrenze in der Strommitte in der Praxis wohl erfüllt wurde?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!



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#23379

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.06.2017 18:55
von Fred.S. | 3.647 Beiträge | 30633 Punkte

#673, die Praxis, 94, die beide Seiten angewendet haben, war die: Fahrrinnenmitte das heisst, Zollboot, Wasserschutzboote der BRD, immer auf der linken Seite der Fahrrinne, gleich BRD-Gebiet. Grenzboote, Wasserschutzpolizei der DDR, immer auf der rechten Seite der Fahrrinne, gleich DDR-Gebiet
Gleiches traf zu für die Wasserstrassenamtboote beider Länder. So kenne ich das von 1965 bis 1983 her und BZ Boizenburg wird mir dem bestimmt beipflichten. Fred.S.

Ergänzung: ich schaue von der Quelle Richtung Hamburg. Daher die linke und rechte Seite im Schiffahrtsgebrauch üblich.
Grundsätzlich beim begenen bzw. überholen, jeder auf seiner Seite natürlich.




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zuletzt bearbeitet 20.06.2017 19:11 | nach oben springen

#23380

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.06.2017 18:19
von Hohenstücken7072 | 711 Beiträge | 3358 Punkte

Hallo und guten Abend Grenzer,

hätte da vielleicht noch eine Frage:

Ich hatte Euch hier im Thread “Schießbefehl Ja-Nein?” als ehemaliger Grundwehrdienstler bei den Muckern am 30.04.2017 unter der Kommentarnummer 489 sinngemäß folgende Frage gestellt(kleines Zitat daraus) “... Was hätte mich als Gefreiten auf Posten an der deutschen Grenze erwartet, wenn ich mit all meiner Munition einen Grenzverletzer nicht getroffen hätte und er in die BRD entkommen wäre?...
...Nach auszugsweisem Lesen des hiesigen Thread “Schießbefehl ja-nein?” weiß ich mittlerweile, dass meine Frage relativ “laienhaft” gestellt war aber ich glaube, Ihr wisst wie ich sie meine…”. Zitatende.

Wir hatten anschließend das Thema, jedenfalls für mich dann auch ausgiebig ausdiskutiert.
Gleichzeitig hatte ich die wörtlich gleiche Frage auf Anraten(hatte es Euch hier auch mitgeteilt) im NVA-Forum gestellt und auch dort ist meine Frage, so gut es überhaupt möglich ist, beantwortet worden.

Aber darum geht es mir jetzt nicht mehr sondern ich hätte nun dazu eine Bitte an Euch:

Hattet Ihr den Eindruck, dass meine Frage provokativ war, eventuell unangemessen o.ä. und habe ich mit der Fragerei etwa in ein Fettnäpfchen getreten(wie jemand aus dem anderen Forum behauptet hat)?

Schreibt mal bitte Eure Meinung dazu.

Grüße aus Westthüringe


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter



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#23381

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.06.2017 18:29
von Hanum83 | 11.739 Beiträge | 29247 Punkte

Ganz normale Frage die hier auch schon diskutiert wurde, so weit ich mich erinnern kann wurde keine 100% sichere Antwort gefunden.
Wobei 60 mal mit Einzelfeuer zu schießen wohl etwas sehr mühselig gewesen wäre ohne etwas zu treffen, mit dem eigentlich verbotenen Dauerfeuer hätte man sicherlich auch als schlechter Schütze einen Treffer setzen können.


EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"



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zuletzt bearbeitet 22.06.2017 18:38 | nach oben springen

#23382

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.06.2017 00:04
von Cambrino • ( Gast )
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Leider immer noch keine Antwort auf die Frage, die Hohenstücken 7072 gestellt hat. (Was währe mir passiert wenn ....?)

Cambrino


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zuletzt bearbeitet 23.06.2017 00:07 | nach oben springen

#23383

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.06.2017 00:18
von Hanum83 | 11.739 Beiträge | 29247 Punkte

So viel ich weiß ist keiner unter uns der das aus eigener Erfahrung beantworten möchte.
Kann ich auch verstehen weil das geschossen zu haben voraussetzt, auch wenn man nicht getroffen hat oder nicht treffen wollte.
War ja das unschöne Gesicht der schönen DDR, was man zu machen hatte wusste jeder, was dir passiert wenn du es nicht machst wusste, von den kleinen Ausführenden keiner, da waren wohl den Befehlenden die Gerüchte ganz lieb die kursierten.


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EK42, HG 84/1, "Frühling-Freiheit!"



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zuletzt bearbeitet 23.06.2017 09:34 | nach oben springen

#23384

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.06.2017 17:49
von Hohenstücken7072 | 711 Beiträge | 3358 Punkte

Danke Hanum83 und Cambrino

für die Antworten.

Zu dem Schießen wäre eigentlich(für mich) schon ziemlich alles gesagt, wie sähe es denn bitte mit einer Antwort auf den 2. Teil meines Kommentars mit der Nr.675 aus?

Grüße


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter



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#23385

RE: Schießbefehl Ja -Nein?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.06.2017 18:32
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12860 Punkte

Wurde das Thema nicht in soweit schon beantwortet, das "Irgend wie verhinderter Schütze, somit Grenzverletzter entkommen" einfach nur dann (nach Vorfall) vom Grenzkommando Nord in Süd versetzt wurde oder eben Mitte oder..., eben mit der Maßgabe von die Offiziere(eventuell Abt. 2000) über den Vorfall zu schweigen? Das wenn Er quatscht, dann doch echte Konsequenzen folgen werden, so Schwedt. Und schon das Wort Schwedt hatte die nötige Schwere, das eben damals Keiner sich verquatscht hätte.

Rainer-Maria




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