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Stasi-IM „Schwabe" Walter Wangler

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 08.11.2010 08:58
von Angelo | 12.833 Beiträge | 3261 Punkte

Er ist „der Spion, der aus Schwenningen kam“; ein Alemanne, der in der DDR seit seinem Studium vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als IM „Schwabe“ geführt wurde; ein Schwenninger aus kommunistischem Elternhaus, der es zum Professor für Sozialpolitik in Düsseldorf brachte und doch an seiner Heimatstadt hängt, in der er als Sportler populär ist bis heute: Walter Wangler, Jahrgang 1935.

November 1956. Wangler will in der DDR Journalistik studieren – im zweiten Anlauf nach dem Osten: Die Kommunisten sollten dem Begabten aus nicht begütertem Haus zunächst an einer Arbeiter- und Bauernfakultät das Abitur ermöglichen. Bedingung: „Produktionserfahrung“. Wangler erfüllt sie – nach Mittlerer Reife als Hilfsarbeiter in den Mauthe-Uhrenfabriken. Vergeblich. Westlern wird der Zutritt auf einmal verwehrt. Das Abitur wird in Schwenningen nachgeholt. Es folgt die Bewerbung im Prorektorat der Leipziger Universität. „Natürlich kannst du hier studieren, Genosse.“ Aber „wieso studierst du nicht im Westen? Die Partei könnte dich unterstützen.“ Die Saat ist gelegt, Frucht sollen soll sie tragen: Wangler wird zum „Perspektivagenten“ des MfS.

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http://www.suedkurier.de/region/schwarzw...t429417,4530906


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