Kranzniederlegung am Ehrenmal der Gefallenen Matrosen 1918...

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07.11.2010 21:08 (zuletzt bearbeitet: 08.11.2010 12:17)
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#1
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Heute, am 06. November 2010 fand in Berlin Friedrichshain am Ehrenmal der gefallenen Matrosen 1918 ( Volksmarinedivision ) eine Kranzniederlegung durch Offiziere der NVA und Volksmarine statt.
Die Gefallenen waren Angehörige der Volksmarinedivision und schützten die damalige Sozialdemokratische Regierung.







http://de.wikipedia.org/wiki/Volksmarinedivision

Eine würdige Veranstaltung für die Gefallenen Matrosen in den damalig bewegten Zeiten


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07.11.2010 22:05
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#2
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Heute, am 06. November 2010 fand in Berlin Friedrichshain am Ehrenmal der gefallenen Matrosen 1918 ( Volksmarinedivision ) eine Kranzniederlegung durch Offiziere der NVA und Volksmarine statt.

Ist das ein Scherz oder wurde da ein Film gedreht zu Ehren der gefallenen Matrosen


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07.11.2010 22:14
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Zitat von kinski112
Heute, am 06. November 2010 fand in Berlin Friedrichshain am Ehrenmal der gefallenen Matrosen 1918 ( Volksmarinedivision ) eine Kranzniederlegung durch Offiziere der NVA und Volksmarine statt.

Ist das ein Scherz oder wurde da ein Film gedreht zu Ehren der gefallenen Matrosen



Wieso soll so eine Ehrung ein Scherz sein ? Nein das war eine Veranstaltung von Angehörigen der NVA / VM um an das Vermächtnis dieser Matrosen zu erinnern.
Bildqualität ist leider Handy bedingt nicht optimal

AMW


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07.11.2010 22:15
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Kein Scherz, es waren natürlich auch Filmteam´s dabei.

Weichmolch


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07.11.2010 22:50 (zuletzt bearbeitet: 07.11.2010 22:51)
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Ich möchte nicht versäumen, noch einige Bilder dieses Eregnisses hier zur Kenntnis zu geben:

[IMG=http://img529.imageshack.us/img529/856/bild039b.jpg][/IMG]



[IMG=http://img573.imageshack.us/img573/4440/bild049r.jpg][/IMG]

Der Vollständigkeit halber bitte ich zu beachten, dass die Kranzniederlegung durch im Moment durchgerührte Bauarbeiten nicht direkt am Sakopharg stattfinden konnten, so wie auf dem letzten Bild zu sehen.

Weichmolch


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07.11.2010 22:51
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#6
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Finde ich zwar etwas bizzar die Veranstaltung, aber wir haben die Freiheit, dass so etwas durchgeführt wird und das ist gut so.

Gruß Gert


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07.11.2010 23:05
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Zitat von Weichmolch
Ich möchte nicht versäumen, noch einige Bilder dieses Eregnisses hier zur Kenntnis zu geben:

[IMG=http://img529.imageshack.us/img529/856/bild039b.jpg][/IMG]



[IMG=http://img573.imageshack.us/img573/4440/bild049r.jpg][/IMG]

Der Vollständigkeit halber bitte ich zu beachten, dass die Kranzniederlegung durch im Moment durchgerührte Bauarbeiten nicht direkt am Sakopharg stattfinden konnten, so wie auf dem letzten Bild zu sehen.

Weichmolch




Jürgen bist du das auf dem Foto, der linke Posten in feldgrau ?

Gruß Gert


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07.11.2010 23:50
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Zitat von Gert


Finde ich zwar etwas bizzar die Veranstaltung, aber wir haben die Freiheit, dass so etwas durchgeführt wird und das ist gut so.

Gruß Gert



hi gert,

du hast wohl etwas untertrieben.
im erstpost war die rede von " ... Offiziere der NVA und Volksmarine ...".
was mir schon zu denken gibt.
soll ja jeder machen wie er möchte, es waren aber ehemalige!

zu den infos zum filmteam, bin mal gespannt was da noch kommt.

gruß vs


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08.11.2010 07:22
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Zitat von Gert

Jürgen bist du das auf dem Foto, der linke Posten in feldgrau ?

Gruß Gert



Kurze Frage, kurze Antwort: Ja
Und, vs1, an dieser Stelle ist Dein Einwand berechtigt, es sind natürlich "Ehemalige".
Ich habe auch keinen Überblick, wieviele ehemalige Angehöriger der NVA/Volksmarine derzeit noch in der Bundeswehr/Bundesmarine dienen.

Weichmolch


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08.11.2010 08:38 (zuletzt bearbeitet: 08.11.2010 08:39)
#10
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Ich muss gestehen, dass diese Form der Ehrung eine solche ist, die ich nicht wählen würde. Aber das ist keine Kritik, sondern eine Äußerung zu einer rein persönlichen, geschmacklichen Ansicht. Und das muss für mich zurücktreten, da zwei andere Sichten im Vordergrund stehen.

Es wird heute gern über die adligen und bürgerlichen Offiziere berichtet, die ein erfolgloses Attentat auf Hitler verübten. Erfolglos vor allem gemessen an der Zielsetzung, den Krieg zu beenden. Über die proletarischen Soldaten und Matrosen hingegen herrscht Schweigen. Aber sie waren es, die mit ihrem Widerstand der Generalität und Admiralität klarmachten, dass dieses Volk kein Vieh ist, das sich willenlos zur Schlachtbank führen lässt. Ein Akt der Demokratie, der allerdings durch Teile der bürgerlichen Geschichtsschreibung immer noch gern zum "Dolchstoß" gemacht wird. Die Aufständischen und die Opfer dieses Aufstandes und dieser Revolution verdienen den Respekt und die Ehrung durch jeden, der ernsthaft gegen den Krieg eintritt.

Als Offizier* der Grenztruppen* der DDR* ist es meine Sicht auf das Offizierskoprs* der NVA* und der Volksmarine*, dass wir in der Tradition proletarischer Kämpfe standen und unseren Dienst als Beitrag zum Schutz des Friedens* verstanden. Diese Haltung* und diese Tradition* sollen und dürfen bewahrt bleiben. Daher unterstütze ich das, was hier gemacht wurde inhaltlich voll und ganz und verzichte auf eine Diskussion über die Form.

ciao Rainman


* = das "ehemalig" bitte selbst ergänzen, ich bin schreibfaul.


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08.11.2010 10:50
#11
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Vielleicht noch einiges zur Volksmarinedivision:
Die Volksmarinedivision war die einzige reguläre revolutinäre Truppe während der Novemberrevolution in Berlin, die an der Seite der revolutionären Arbeiter stand. Sie
- wurde am 11. November 1918 in Berlin, von Heinrich Dorrenbach und Paul Wieczorek gebildet
- erreichte Ende November 1918 mit 3.200 Mann die größte Stärke
- verteidigte sich am 23./24. Dezember 1918 mit Unterstützung der vom Spartakusbund mobilisierten Berliner Arbeiter erfolgreich im Berliner Stadtschloss sowie im berliner Marstall gegen die Angriffe konterrevolutionärer Truppen
- nahm mit einem Kommando am bewaffneten Schutz des Gründungsparteitages der KPD in Berlin teil
- würde nach den Märzkämpfen 1919 aufgelöst

Die Kampftraditionen der Roten Matrosen der Volksmarinedivision wurden von den Seestreitkräften der DDR fortgesetzt, die am 03. November 1960 anläßlich des 42. Jahrestages des Kieler Matrosenaufstandes der verpflichtenden Namen "Volksmarine" erhielt.
Quelle: Wissenspeicher Wehrausbildung Seite 16 Ausgabe 1976


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08.11.2010 11:00
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#12
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Zitat von Stabsfähnrich
Vielleicht noch einiges zur Volksmarinedivision:
Die Volksmarinedivision war die einzige reguläre revolutinäre Truppe während der Novemberrevolution in Berlin, die an der Seite der revolutionären Arbeiter stand. Sie
- wurde am 11. November 1918 in Berlin, von Heinrich Dorrenbach und Paul Wieczorek gebildet
- erreichte Ende November 1918 mit 3.200 Mann die größte Stärke
- verteidigte sich am 23./24. Dezember 1918 mit Unterstützung der vom Spartakusbund mobilisierten Berliner Arbeiter erfolgreich im Berliner Stadtschloss sowie im berliner Marstall gegen die Angriffe konterrevolutionärer Truppen
- nahm mit einem Kommando am bewaffneten Schutz des Gründungsparteitages der KPD in Berlin teil
- würde nach den Märzkämpfen 1919 aufgelöst

Die Kampftraditionen der Roten Matrosen der Volksmarinedivision wurden von den Seestreitkräften der DDR fortgesetzt, die am 03. November 1960 anläßlich des 42. Jahrestages des Kieler Matrosenaufstandes der verpflichtenden Namen "Volksmarine" erhielt.
Quelle: Wissenspeicher Wehrausbildung Seite 16 Ausgabe 1976



Danke für die Aufklärung Chris,mir fehlte jetzt der Zusammenhang Volksmarinedivision 1918-NVA.

Gruß bendix


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08.11.2010 12:36
#13
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In den offiziellen Dokumentationen ist als Tag der Namensverleihung "Volksmarine" immer der 03. November 1960 zu finden. An diesem Tag jedoch erfolgte der Befehl zur Namensverleihung, welche dann am 04. November 1960 erfolgte. Der Austausch der "Mützenbänder" Seestreitkräfte in Volksmarine erfolgte am 04. November 1960 - einheitlich auf allen Einheiten der Volksmarine. Die 6. Grenzbrigade Küste war übrigens nicht im Bestand der Volksmarine.


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08.11.2010 13:44
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#14
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Ehrung schon, aber nicht so. Jürgen


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08.11.2010 15:05
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#15
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Zitat von don71
Ehrung schon, aber nicht so. Jürgen



wie denn @don71?
eine militärische ehrung eines ehem. soldaten, hier den toten matrosen der volksmarinedivision, ist nun mal die höchste ehrung.


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