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#61

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.06.2012 18:24
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #60
[quote=Gert|p201548]

Nicht Umsonst drängten die entsprechenden Kreise zum Zwecke der Machtdemonstration gegenüber der SU auf den Abwurf der Atombombe auf Japan.
Die entsprechenden Rechtfertigungslegenden über die damit erfolgte Verkürzung des Krieges stammt aus den Propagandaabteilungen in Washington. Irgendwie mußte der eigenen Bevölkerung und dem Rest der Welt dieser Akt der Barbarei schmackhaft gemacht werden und wie man sieht haben die Jungs in dieser Hinsicht (Propaganda!) sehr gute Arbeit geleistet.

Die im Februar und März erfolgten Luftangriffe auf Tokio mit konventionellen Mitteln, wobei hier erstmals Napalm zum Einsatz kam, waren die schwersten des ganzen Krieges und zerstörten ungefähr 45 km² des Stadtgebietes vollständig.
Über weitere 82 km² Stadtgebiet von Tokio, Ōsaka, Kōbe und Nagoya wurden in den letzten Kriegswochen durch die Amerikanische Luftwaffe in Schutt und Asche gelegt.
Es bedurfte nicht der Atombombenabwürfe um die Japaner zur Kapitulation zu bewegen!
Die japanische Regierung hatte bereits im Februar 1945! über Regierungen von sechs europäischen Ländern den Waffenstillstand angeboten........

Nicht nur die Waffen SS kämpfte teilweise bis zur letzten Patrone, auch die Wehrmacht und Marine "verbrauchte" was noch da war um den Feind vernichtend zu schlagen........

Gruß
Nostalgiker


Waffenstillstand oder Kapitulation ist dann wohl doch noch ein Unterschied. Auch vom faschistischen D hätte man wohl keinen Waffenstillstand im Februar 1945 akzeptiert. Mit dem Leiden der japanischen Zivilbevölkerung hatten die Amis nach dem Verlauf der fanatischen japanischen Kriegsführung im Pazifik noch weniger Mitleid, als mit der deutschen auf dem europäischen Schlachtfeld.

Es war aus Sicht der USA bei den A-Bombenabwürfen beides, Verminderung der amerikanischen Verlustrate bei der Eroberung der japanischen Hauptinseln (Lehren von Iwojima und Okinawa http://de.wikipedia.org/wiki/Pazifikkrie...ima_und_Okinawa)

und eine Machtdemostration an die ganze Welt insbesondere an die SU.


zuletzt bearbeitet 28.06.2012 09:55 | nach oben springen

#62

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.06.2012 20:07
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Zitat von Damals87 im Beitrag #50
Hallo,

die Programme sämtlicher in den Westzonen zugelassenen Parteien (auch der CDU!) enthielten entsprechende Passagen. Nach der Erfahrung des WKII bestand in D Konsens darüber, die Strukturen den Großkapitals zu beseitigen. Die Westalliierten, v.a. die USA, hatten andere Pläne...

Gruß aus Hessen


Genau das habe ich vor Jahren auch mal irgendwo gelesen. An die genaue Quelle kann ich mich aber nicht mehr erinnern.


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#63

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 07.01.2014 22:39
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Zitat von Gast im Beitrag #17
Frag mal einfach nach der Kohlenlieferung. Sie reichte nicht aus Westberlin mit Kohle zu versorgen. Werke und Fabriken wurden stillgelegt, damit die Kohle fuer die Haushalte bereitgestellt werden konnte. Und mit dem Lebensmittel brauchen wir gar nicht anfangen... da haben sich aber viele aus dem Osten ihr taegliches brot geholt, auch wenn sie es nicht zugeben wollten. Tut mir Leid, auch wenn die Luftbruecke ein totaler Propagandasieg der Westmaechte war, war es mehr Schein als sein.

Jens

Bist zwar nicht mehr angemeldet hier...aber Dein Beitrag deckt sich mit anderen Quellen. Da nicht einmal die Gegenblockade zum westlichen Schulstoff gehört, stoßen Deine Einlassungen natürlich auf heftigen Widerstand.

Zitat von Ari@D187 im Beitrag #44
Ggf. habe ich es nur überhört oder in der im Eingangsbeitrag gezeigten Reportage wird tatsächlich mit keinem Wort auf die westliche Gegenblockade und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung Berlins insgesamt (West und Ost) eingegangen.

Ari

Diesbezüglich empfehlenswert:
http://www.pw-portal.de/rezension/5449-kein-kampf-um-berlin

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#64

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 07.01.2014 22:54
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Zitat von GZB1 im Beitrag #61

Waffenstillstand oder Kapitulation ist dann wohl doch noch ein Unterschied. Auch vom faschistischen D hätte man wohl keinen Waffenstillstand im Februar 1945 akzeptiert.




Hallo, auch Waffenstillstände für nur 14 Tage geben ein Zeitfenster um über weitere Bedingungen und Verfahrensschritte zu verhandeln.

Gegenüber dem deutschen Reich auch "Waffenstillstand" im Kernrüstungsbereich, z.B. Baustopp für Hydrierwerke. Diue sind groß, nicht versteckbar und ohne VIEL MEHR Sprit keine Kampfortsetzung....

Und Wafenstillständ ersparen viel Leid und Tod den jungen Männern aller Truppen, dafür kann man Prestigefragen mal hintenanstlellen.

Und Japan war im Februar 1945 wegen fehlender Ölzufuhr zu Offensiven nicht mehr fähig.



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#65

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 07.01.2014 23:35
von Mike59 | 8.331 Beiträge | 948 Punkte
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Zitat von Zaunkönig im Beitrag #2
Durch die Luftbrücke war die Berlin Blockade für die Sowjetunion ja wohl ein kompletter Reinfall und Rohrkrepierer. Hat jedenfalls nicht so geklappt, wie sich die Leute im Kreml das gedacht haben. Und den Westallierten haben sie damit einen Bärendienst erwiesen. Die sind bei den Westberlinern seitdem besser angesehen wie die Rote Armee.
Habe diesen Text aus dem Fred Persönliche Befindlichkeiten kopiert, denn da passt er ja nun überhaupt nicht hin.
Peter, der Zaunkönig


Ein politischer Reinfall war es sicher. Eine Lösung für immer wäre es für eine Stadt wie Berlin nicht gewesen.


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