Die Verbrecher vom Außenamt Deutschland

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25.10.2010 11:57
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#1
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60 Jahre mussten vergehen,bis die Wahrheit ans Licht kommt.Die Betonung liegt hier auf mussten.


Eine unter Rot-Grün beauftragte Kommission hat recherchiert, dass das
Auswärtige Amt viel stärker an der Vernichtung der Juden beteiligt war als bisher bekannt.




Das Auswärtige Amt war in weit größerem Umfang an nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt als bekannt.
Dies hat eine 2005 von Joschka Fischer beauftragte Historikerkommission recherchiert. Die Beweislage ist erdrückend.
Der Marburger Historiker Eckart Conze, mit Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann Autor der knapp 900-seitigen
Studie, nennt als Beispiel eine Reisekostenabrechnung des Ministerialrats Franz Rademacher.
Zweck einer Reise 1941 nach Serbien war, so das Dokument, die„Liquidation von Juden in Belgrad“.
Dies illustriert, dass der Mord an Juden dem Auswärtigen Amt keineswegs, wie nach 1945 oft beteuert, verborgen war.
Das Rademacher, der als „Judenreferent“ im Außenministerium arbeitete,am Holocaust beteiligt war, ist im Prinzip bekannt.
Neu sind Dokumente, die zeigen, dass nicht nur einzelne Figuren, sondern das gesamte Auswärtige Amt von der systematischen
Vernichtungspolitik der Nazis wusste.Das Amt war, so Conze, an der Vernichtung der griechischen und ungarischen Juden federführend beteiligt.
Überall, wo sich die Gelegenheit bot, sich an antijüdischen Maßnahmen zu beteiligen, habe der Beamtenapparat des Auswärtigen
Amts diese ergriffen. Seit 1936 zählte nicht nur ein Empfang bei Hitler auf dem Obersalzberg zur obligatorischen Ausbildung
der Attachés, sondern auch die Besichtigung einer Psychiatrie und des KZ Dachau.
Historiker Conze sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass das Außenamt „an allen Maßnahmen der Verfolgung,
Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung der Juden von Anfang an aktiv beteiligt“ war. „Das Auswärtige Amt war eine verbrecherische Organisation“,so Conze.
Der Bericht der Historikerkommission befasst sich auch mit der Rolle Ernst von Weizsäckers, der seit April 1938 Staatssekretär im Auswärtigen Amt war. Von Weizsäcker, Vater des späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, war offenbar 1936 direkt an der Ausbürgerung des Schriftstellers Thomas Mann beteiligt. Eine weitere zentrale Erkenntnis der Kommission betrifft die Zeit nach 1945. Den Beamten gelang es, die Legende zu inszenieren,man habe von den NS-Verbrechen nichts gewusst. Andererseits gelang es überzeugten Nazis,nicht nur weiterhin in dem Amt zu arbeiten, sondern auch Strukturen aufzubauen, mit denen andere Exnazis vor Strafverfolgung
geschützt wurden. Vor allem die seit 1953 zum Auswärtigen Amt gehörende „Zentrale Rechtsschutzstelle“ betätigte sich, so Joschka Fischers Einschätzung,als „Täterschutzstelle“,die gesuchten Massenmördern wie Klaus Barbie half.
Auslöser für die Untersuchung war ein Streit während Fischers Amtszeit als Außenminister über Nachrufe für Diplomaten, die durch ihre nationalsozialistische Vergangenheit belastet waren.Die Schreibtischtäter sind längst in weichen Federbetten verstorben. Kaum
einer von ihnen wurde verurteilt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) kündigte an,
die Studie, die im Blessing Verlag erscheint, zu einer „festen Größe“ der Attaché-Ausbildung zu machen.
Das Buch wird am Donnerstag offiziell vorgestellt.
Quelle:TAZ 25.10.10


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25.10.2010 17:19
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#2
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Bürokraten einer Verwaltung planen die Vernichtung eines Volkes mi deutscher Gründlichkeit.Man kann es kaum glauben.


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25.10.2010 18:11
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#3
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Ich durfte ja vier Jahre lang bei dieser Firma Arbeiten, in gewisser weise hatte man schon das Gefühl, man befindet sich in einem besonders geschütztem Biotop. Aber das es nun ein Hort der ewig gestrigen gewesen sei, kann man so nicht sagen. Dafür gibt es viel zu viele von der jeweiligen Regierungspartei protegierte Personen. Die Zahl der Personen die jetzt im AA sind und der gleichgeschlechtlichen Liebe frönen wird in dieser Legislaturperiode überproportional zunehmen. Also wie immer.
Erstaunlich ist, dass sich erst ein Joseph Martin Fischer angepisst fühlen musste, bevor das an die Öffentlichkeit kommt. Erfahrungsgemäß nutzen Beamte, besonders in Führungspositionen, jede sich bietende Chance um einen Konkurrenten für die nächst höhere Planstelle, anzukacken.
Fazit: Vergangenheit gut ausgeblendet.

Mike59


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25.10.2010 20:06
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#4
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Adenauer meinte wohl mal : "Warum soll ich dreckiges Wasser ausgießen, wenn ich kein Frisches Sauberes habe !"

Und die Sache mit der verbrecherischen Organisation ist von dem einen Historiker sehr überspitzt dargestellt.


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25.10.2010 20:41
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#5
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Zitat von Mike59
Ich durfte ja vier Jahre lang bei dieser Firma Arbeiten, in gewisser weise hatte man schon das Gefühl, man befindet sich in einem besonders geschütztem Biotop. Aber das es nun ein Hort der ewig gestrigen gewesen sei, kann man so nicht sagen. Dafür gibt es viel zu viele von der jeweiligen Regierungspartei protegierte Personen. Die Zahl der Personen die jetzt im AA sind und der gleichgeschlechtlichen Liebe frönen wird in dieser Legislaturperiode überproportional zunehmen. Also wie immer.
Erstaunlich ist, dass sich erst ein Joseph Martin Fischer angepisst fühlen musste, bevor das an die Öffentlichkeit kommt. Erfahrungsgemäß nutzen Beamte, besonders in Führungspositionen, jede sich bietende Chance um einen Konkurrenten für die nächst höhere Planstelle, anzukacken.
Fazit: Vergangenheit gut ausgeblendet.

Mike59




Mike was hast du denn erwartet ? Das kann erst jetzt aufgearbeitet werden, nachdem auch der letzte aus dieser Clique biologisch ausgeblendet ist. Vorher hatten die doch allerlei Schutzmechanismen ins AA eingebaut, um ihr weitere klägliche Existenz zu sichern.
Trotzallem, schon 'ne ziemlich üble Gesellschaft, die olle Adenauer da in den 50zigern um sich scharte. Aber wahrscheinlich hatte er keine große Auswahl , es gab keine anderen. Irgendwie war alles Nazi- angehaucht und die Antifaschisten waren natürlich in den östlichen Teil des Landes abgewandert. Deswegen war im Osten alles so clean.

Viele Grüße aus dem Rheinland


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26.10.2010 22:05
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#6
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Zitat von kinski112
60 Jahre mussten vergehen,bis die Wahrheit ans Licht kommt.Die Betonung liegt hier auf mussten.


Eine unter Rot-Grün beauftragte Kommission hat recherchiert, dass das
Auswärtige Amt viel stärker an der Vernichtung der Juden beteiligt war als bisher bekannt.



Das Auswärtige Amt war in weit größerem Umfang an nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt als bekannt.
Dies hat eine 2005 von Joschka Fischer beauftragte Historikerkommission recherchiert. Die Beweislage ist erdrückend.

Quelle:TAZ 25.10.10



Nachdem das nun geklärt ist verwundert es ja sicher niemanden, dass nun auch Nachrufe für NSDAP-Mitglieder wieder eingeführt werden.

http://www.n-tv.de/politik/Fischer-Regel...cle1789676.html


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27.10.2010 07:31
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#7
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Guten Morgen zusammen und wenn mich nicht alles täuscht, dann gab es bereits zu DDR-Zeiten gute Literatur über das Thema. Vielleicht finde ich etwas in meinem Bücherfundus, mal sehen?
So nach und nach kommen wohl die Wasserleichen nach oben im schönen Staate Bundesrepublik und mal ehrlich...wem soll das Alles heute noch nützen? Da regen sich jetzt welche auf, die aber auch so was von unwissend sind und völlig vergessen haben, das die BRD der direkte Nachfoger des dritten Reiches war und ist...nur eben mit immer weniger Nazis, denn diese sterben langsam alle friedlich in ihrem Bett mit den Enkeln und Urenkeln an der Seite.
Also der Opa drückt noch mal seine kleine Enkelin ganz fest an sich und sie meint: "Opa, hast du jemals in deinem langen Leben einem anderen Menschen etwas Böses angetan?"
Der Opa entrüstet und mit letzter Kraft sich aufrichtend "Nein, gottbewahre Kind, so wahr ich hier liege und Hand aufs Herz", dann machte er die Augen zu, seufzte noch kurz und verschied.

Einen guten Tag allen ins Forum.

Rainer-Maria


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27.10.2010 10:52
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#8
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@Gert

Wenn man etwas überlegt, wird einem auch klar, weswegen die FDP so oft das AA führen durfte. War die FDP bei Ihrer Gründung nicht die Auffangpartei für ehemalige NSDAP Mitglieder?

Mike59


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27.10.2010 11:09
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Zitat von Mike59
@Gert

Wenn man etwas überlegt, wird einem auch klar, weswegen die FDP so oft das AA führen durfte. War die FDP bei Ihrer Gründung nicht die Auffangpartei für ehemalige NSDAP Mitglieder?

Mike59



so war es MIchael, z.B. Erich Mende in den 50er und 60er Jahren. Wenn ich richtig erinnere Generalstabsoffizier*. Na ja , heute sind die alle nicht mehr da. Noch schlimmer war es mitunter bei Polizisten. Ich hab da mal ein Beispiel aus Bamberg, glaube ich, gelesen. Da war ein Polizist, der sich besonderns bei der Judenverfolgung hervorgetan hatte. Nach dem Krieg wurde er kurze Zeit bis Anfang 50er nicht in der Polizei beschäftigt.1952 war er plötzlich wieder drin in der bay. Polizei und wurde 1963 mit allen Ehren in den
" verdienten" Ruhestand versetzt. Da geht dir der Hut hoch. wenn du so etwas liest.
Andererseits, woher sollte komplett neues Personal genommen werden, dieses Land war doch 1945 fast zu 100 % von dieser Verbrecherideologie befallen. Selbst die DDR hat vereinzelt auf alte Nazis zurückgegriffen, wenn sie den Eid auf die neuen Herren geleistet hatten, z.B. beim Militär, oder belastete Ärzte ( Euthanasie ) weil ihr , der DDR, geeignetes und erfahrenes Personal fehlte.
Die waren natürlich besonders eifrig, zu beweisen wie gut sie sind. Damit bloss keiner auf die Idee kommt, mal nach der Vergangenheit zu fragen.

Viele Grüße Gert


*editiert 11:30 h "altgedienter Nazi" rausgenommen.


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27.10.2010 11:27
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#10
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Zitat von Gert

Zitat von Mike59
@Gert

Wenn man etwas überlegt, wird einem auch klar, weswegen die FDP so oft das AA führen durfte. War die FDP bei Ihrer Gründung nicht die Auffangpartei für ehemalige NSDAP Mitglieder?

Mike59



so war es MIchael, z.B. Erich Mende in den 50er und 60er Jahren. Wenn ich richtig erinnere Generalstabsoffizier und altgedienter Nazi. Na ja , heute sind die alle nicht mehr da. Noch schlimmer war es mitunter bei Polizisten. Ich hab da mal ein Beispiel aus Bamberg, glaube ich, gelesen. Da war ein Polizist, der sich besonderns bei der Judenverfolgung hervorgetan hatte. Nach dem Krieg wurde er kurze Zeit bis Anfang 50er nicht in der Polizei beschäftigt.1952 war er plötzlich wieder drin in der bay. Polizei und wurde 1963 mit allen Ehren in den
" verdienten" Ruhestand versetzt. Da geht dir der Hut hoch. wenn du so etwas liest.
Andererseits, woher sollte komplett neues Personal genommen werden, dieses Land war doch 1945 fast zu 100 % von dieser Verbrecherideologie befallen. Selbst die DDR hat vereinzelt auf alte Nazis zurückgegriffen, wenn sie den Eid auf die neuen Herren geleistet hatten, z.B. beim Militär, oder belastete Ärzte ( Euthanasie ) weil ihr , der DDR, geeignetes und erfahrenes Personal fehlte.
Die waren natürlich besonders eifrig, zu beweisen wie gut sie sind. Damit bloss keiner auf die Idee kommt, mal nach der Vergangenheit zu fragen.

Viele Grüße Gert





Nun Gert, bei aller Liebe zum Detail glaube ich nicht, daß man Erich Mende, nur weil er Major und Ritterkreuzträger war, als "altgedienten Nazi" bezeichnen kann. Altgedient war mein Vater zum Beispiel auch, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz und in der Wehrmacht schon seit 1933 (aus dem Hunderttausendmannheer der Reichswehr übernommen).

http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mende

Schönen Gruß aus Kassel.


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27.10.2010 11:35
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Zitat von wosch

Zitat von Gert

Zitat von Mike59
@Gert

Wenn man etwas überlegt, wird einem auch klar, weswegen die FDP so oft das AA führen durfte. War die FDP bei Ihrer Gründung nicht die Auffangpartei für ehemalige NSDAP Mitglieder?

Mike59



so war es MIchael, z.B. Erich Mende in den 50er und 60er Jahren. Wenn ich richtig erinnere Generalstabsoffizier und altgedienter Nazi. Na ja , heute sind die alle nicht mehr da. Noch schlimmer war es mitunter bei Polizisten. Ich hab da mal ein Beispiel aus Bamberg, glaube ich, gelesen. Da war ein Polizist, der sich besonderns bei der Judenverfolgung hervorgetan hatte. Nach dem Krieg wurde er kurze Zeit bis Anfang 50er nicht in der Polizei beschäftigt.1952 war er plötzlich wieder drin in der bay. Polizei und wurde 1963 mit allen Ehren in den
" verdienten" Ruhestand versetzt. Da geht dir der Hut hoch. wenn du so etwas liest.
Andererseits, woher sollte komplett neues Personal genommen werden, dieses Land war doch 1945 fast zu 100 % von dieser Verbrecherideologie befallen. Selbst die DDR hat vereinzelt auf alte Nazis zurückgegriffen, wenn sie den Eid auf die neuen Herren geleistet hatten, z.B. beim Militär, oder belastete Ärzte ( Euthanasie ) weil ihr , der DDR, geeignetes und erfahrenes Personal fehlte.
Die waren natürlich besonders eifrig, zu beweisen wie gut sie sind. Damit bloss keiner auf die Idee kommt, mal nach der Vergangenheit zu fragen.

Viele Grüße Gert





Nun Gert, bei aller Liebe zum Detail glaube ich nicht, daß man Erich Mende, nur weil er Major und Ritterkreuzträger war, als "altgedienten Nazi" bezeichnen kann. Altgedient war mein Vater zum Beispiel auch, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz und in der Wehrmacht schon seit 1933 (aus dem Hunderttausendmannheer der Reichswehr übernommen).

http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mende

Schönen Gruß aus Kassel.





O.K. Wolfgang hast mich überzeugt, ich habe es korrigiert Gruß Gert


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27.10.2010 18:48
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#12
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Hatte ich doch den richtigen Riecher, das war doch wahrlich alles schon bekannt zu tiefsten DDR-Zeiten., alles Schnee von vorgestern. Völlig falsch eben der Satz im Anfangstext von Kinski: "Neu sind Dokumente, die zeigen, dass nicht nur einzelne Figuren, sondern das gesamte Auswärtige Amt von der systematischen Vernichtungspolitik der Nazis wusste. Nein, alt sind Dokumente...uralt!!!!
Ich dachte, kram doch mal in deiner Bibliothek, so wie heute Morgen geschrieben und ich fand: " Das Dritte Reich und seine Diener/ Dokumente von Leon Poliakow, Josef Wulf, Verlag Volk und Welt Berlin 1975, Berechtigte Lizenzausgabe des im arani-Verlag, Berlin(West), erschienenen Buches" Das Dritte Reich und seine Diener"

Aus dem Vorwort

Aus den Dokumenten des Kapitels geht hervor, in welchem Umfang selbst Beamte des diplomatischen Dienstes von 1939 bis 1945 für Hitlers Krieg gegen die Juden mobilisiert waren. Wie in jedem Krieg ist selbstverständlich auch hier die kampflust des Einzelnen recht unterschiedlich gewesen. Es gab begeisterte Vorkämpfer, wie die Legationsräte Franz Rademacher und Eberhard von Thadden in Berlin, den Legationsrat Carltheo Zeitschel in Paris und den Unterstaatssekretär Martin Luther. Doch finden sich auch phlegmatische Streiter gleich Otto Abetz, Sonnleithner und Rudolf Rahn oder "unfreiwillige Rekruten" von der Art des Botschafters von Mackensen, des Staatssekretärs von Weizsäcker und des Ministers von Neurath. Auf diese oder jene Weise hatte jeder die Hand im Spiel, falls er im deutschen Auslandsdienst wirkte....

Ich nehme einmal an, das Buch findet sich nur noch im Antiquariat und wie geschrieben...war doch alles schon bekannt..damals in der DDR.
"Deswegen hatten wir ja Staatsbürgerkundeunterricht, weils was für den Kopf war und wir nicht als Dummköpfe sterben sollten, so wie der Bildleser Westprolet"...musst ich mal so spottend anfügen mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.

Rainer-Maria


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27.10.2010 19:01
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Ja gewusst haben es viele,nach 1945 konnten sich dann nur noch wenige daran erinnern.

Da fällt mir eine Aussage von H.Göring ein.1946 wurde er von einem Vernehmer gefragt,was er über die Verbrechen an den Juden wisse.
Er sagte(genauen Wortlaut hab ich jetzt nicht parat):Bis jetzt war der Tag so angehnem,da kommen sie mit einem so scheusslichen Thema.


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27.10.2010 19:22
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Nur mal so nebenbei, weil ich es nicht verstehe: Was hat das Verhalten Außenamt in der Zeit vor 1945 mit diesem Forum zu tun?
Oder ist das nur ein Thread (so ähnlich wie jener um die CIA) um alles jemals geschehene Unrecht aufzuarbeiten?

cheers matloh


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27.10.2010 19:32
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Zitat von matloh
Nur mal so nebenbei, weil ich es nicht verstehe: Was hat das Verhalten Außenamt in der Zeit vor 1945 mit diesem Forum zu tun?
Oder ist das nur ein Thread (so ähnlich wie jener um die CIA) um alles jemals geschehene Unrecht aufzuarbeiten?

cheers matloh




mathlo schau doch mal auf den Titel des freds , Anlass dazu ist das Ergebnis einer Untersuchung des AA über seine Vergangenheit im III.Reich. Diese Untersuchung ist in den vergangenen 5 Jahren gelaufen und das Ergebnis wurde jetzt bekannt gegeben ! Man beachte die Zeit, heute lebt keine S... mehr von denen.

Viele Grüße aus dem Rheinland


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