Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

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25.02.2009 16:51von Angelo
Frage
Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

In den 80er Jahren wurde eine Einheit der freiwilligen Helfer der DDR Grenztruppen gegründet. Man kann sich das so vorstellen mit dem heutigen Freiwilligen Polizeidienst. Diese Einheiten der Freiwilligen Helfer wurden an der Innerdeutschen Grenze eingesetzt. Hauptsächlich in den Ferien und an den Wochenenden. Diese FHG waren zwar in Uniform unterwegs trugen aber in der Regel keine Waffen und auch keine Rangabzeichen. Die freiwilligen Helfer der DDR-Grenztruppen wurden hauptsächlich in der Zeit von 18.00 bis 23.00 Uhr eingesetzt. Sie agierten als so genannte Doppelposten in zusammenarbeit mit den Grenzaufklärern,Grenzposten. Die Hauptaufgabe dieser freiwilligen Helfern war es, die Ortskundig waren, Grenzverletzer zu erkennen und fest zunehmen. Die Grenztruppenführung hatte die Absicht im Rahmen der Einführung der "Struktur90" die Anzahl der Freiwilligen Helfer der DDR-Grenztruppen noch zu erhöhen. Es wurden im Rahmen der Erhöhung dieser Freiwilligen Helfer eine Art Belohnung System eingerichtet. Eine Art Materielle Anreize.

Etwa 6 Prozent der Grenzbevölkerung der DDR war dazu bestimmt dieser Freiwilligen Einheit bei zu treten. Die Freiwilligen Helfer wurden auch an der Waffe ausgebildet obwohl sie in ihrem Dienst an der Innerdeutschen Grenze eigentlich keine Waffe mit sich führten. Es gab aber Ausnahmen wo die Freiwilligen Helfer auch in den Regulären Grenz-Dienst aufgenommen worden sind. Und da hatten die Helfer natürlich auch eine Waffe.

Diese Freiwilligen Helfer waren aus einem Grund sehr gefragt, denn als Ortskundige Bevölkerung wußten die genau wer was machen wollte und natürlich auch wo die besten Möglichkeiten einer Flucht bestanden.

19.05.2010 19:57von Pitti53
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ja turtle.für festnahmen gab es geldprämien oder auszeichnungen.entsprechend den umständen

19.05.2010 20:35von ( gelöscht )
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Zitat von Feliks D.
Wäre ja auch richtig gewesen @Zermatt denn wer bereits durch FGH im Hinterland abgefangen wurde, der wäre nicht mehr in die Verlegenheit gekommen eventuell in den Sperranlagen sein Leben zu riskieren.



Sich,so kann man es auch sehen,aber die meisten haben genau das in Kauf genommen,dieses Risiko.Was da vorne passieren konnte,war klar.Von daher
war es für sie natürlich eine Entäuschung,schon so früh geschnappt zu werden.

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19.05.2010 20:41von Thunderhorse
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Im Ausbildungsjahr 1981-1982 wurden auf Hinweis von FHG und Grenzbevölkerung , 20 Personen festgenommen.
Im Ausbildungsjahr 1982 - 1983 waren es 32 Personen, die auf Grund von Hinweisen FHG und Grenzbevölkerung, festgenommen wurden.

Im Ausbildungsjahr 1974/75 wurden 30% der Festnahmen auf Grund von Hinweisen der FHG und der Grenzbevölkerung getätigt.
Im Vorjahr lag der Anteil der FHG und der Bevölkerung (HInweise) bei 25% der Gesamten Festnahmen durch die GT.

19.05.2010 20:43von Thunderhorse
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Zitat von Pitti53
ja turtle.für festnahmen gab es geldprämien oder auszeichnungen.entsprechend den umständen



Für die Jahre 1989 und 1990 waren jeweils 36.000 Mark an Finanziellen Zuwendungen für die bereichsspezifische militärische Auszeichnung von FHG, durch den Minister für NV, genehmigt worden.
Bestätigt im September 1989 durch Chef Kader.


Finanzieller Ausgleich / Prämien für FHG:

Jährlich konnten je FHG an Haushaltsmittel bis zu 100.- Mark verplant werden.
Diese Mittel waren zu verwenden:

- zur Erstattung von Löhnen und Gehältern der FHG an deren Arbeitgeber, sofern ein Einsatz während der Arbeitszeit befohlen und die Erstattung schriftlich gefordert wird,
- zur Rückerstattung von Fahrtkosten und Telefonkosten,
- als Verpflegungsgelder (5,-- Mark) bei Einsätzen und Übungen der FHG, wenn keine Teilnahme an der Truppenverpflegung erfolgt,
- zur Prämierung und Auszeichnung von FHG bei vorbildlicher Erfüllung der Aufgaben zur Sicherung der Staatsgrenze, selbständigen Festnahmen, besonderen Leistungen in der Ausbildung oder im sozialistischen Wettbewerb, Gewinnung neuer FHG,
zur Anerkennung langjähriger aktiver Tätigkeit der FHG mit Prämien (z.B.: nach 10 jahren: 150.- Mark, nach 30 Jahren: 500.- Mark)
- zur Gestaltung von Zusammenkünften (Kameradschaftsabenden)

19.05.2010 20:49von Thunderhorse
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19.05.2010 20:50von ( gelöscht )
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Zitat von Pitti53

Zitat von Feliks D.
Wenn es das Thema wäre, dann müßten hier bereits gute 7-8 Beiträge von mir sein, inkl. angesprochenem Bild.




dann such sie mal.wäre hilfreich




Sind scheinbar der Löschaktion zum Opfer gefallen, der Thread ist weg.

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19.05.2010 20:50von Thunderhorse
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Ordnung 018/9/656

FHG-Ordnung

19.05.2010 20:59von ( gelöscht )
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Auch meine Beiträge aus dem alten Thread fehlen. Find ich einfach "Scheisse" werde mich an diesem "Gekapptem" deswegen auch nicht beteiligen, habe keine Lust Dazu!!
Schönen Gruß aus Kassel.

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19.05.2010 21:14von Greso
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Hallo,die FHG waren zu uns immer freundlich und bei Sauwetter,gab es immer Tee in der Ziegelei,aber am Tag danach,gab es einen Anschiß vom KC.
Greso.

19.05.2010 21:40von ( gelöscht )
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Zitat von Greso
Hallo,die FHG waren zu uns immer freundlich und bei Sauwetter,gab es immer Tee in der Ziegelei,aber am Tag danach,gab es einen Anschiß vom KC. Greso.


Sauerei

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19.05.2010 21:50von ( gelöscht )
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hallo
habe mal selber als fhg bei einem wettkampf verschiedener fhg-gruppen in tarnewitz(liegt bei boltenhagen an der ostsee) mitgemacht,ein sehr guter bekannter(berufssoldat)in kühlungsborn von der dortigen gk fragte mich ob ich nicht lust hätte mitzumachen,er wusste ja das meine zeit als aktiver grenzer noch nicht so lange zurückliegt,und guter nachwuchs ist schwer zu bekommen,zumal seine kleine gruppe die er betreute schon etwas überaltert schien.gesagt getan,kurzerhand den antrag ausgefüllt und mitgemacht,vor dem wettkampf waren 3tage training angesagt(gab ne freistellung vom betrieb),hauptschwerpunkt war natürlich schießen,aber auch die waffe auf zeit zerlegen und wieder zusammenbauen,ebenso wurde erste hilfe abverlangt,diese 3tage haben wir dann auch in gk kühlungsborn verbracht(musste schon schmunzeln,wie mich dort die matrosen anschauten,ich in felddienst,ohne dienstgrad,gab die kalaschnikow in der waffenkammer ab,war ja zu diesem zeitpunkt auch nicht älter als die dort dienenden),einen tag sind wir dann auch aufs gelände des gar in k,born,wo auch die kampfschwimmer untergebracht waren,und haben uns dort ein wenig ausgetobt.beim wettkampf selber,es waren ganz schön viele dort,ging es dann richtig militärisch vor,schiedsrichter waren schon berufssoldaten,die haben schon auf jede kleinigkeit geachtet.

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19.05.2010 22:05von ( gelöscht )
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Zitat von Feliks D.
Hatten wir das Thema nicht schon einmal?

Also ich find es jetzt nicht, bin mir aber sicher dazu schon einiges geschrieben zu haben da ich z.B. genau weiß das ich ein Bild der betreffenden Armbinde eingestellt hatte nachdem die Diskussion über das Aussehen derselben geführt wurde.

@Boelleronkel

Erstmals eingesetzt wurden FHG ab dem Jahr 1952 und in den 1960er Jahre erhielten sie auch offiziell die Bezeichnung Freiwillige Helfer der Grenztruppen.



...........................................................................................
at Felix,

der grösste Vorteil bei den FHGs war Ihre enorme Kenntnis über Alles was sich in der Gegend befand,arbeitete und überhaupt wer macht was.
Sie hatten einen enormes Wissen über Ihre Abschnitte.

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19.05.2010 23:04von Greso
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Zitat von Zermatt

Zitat von Greso
Hallo,die FHG waren zu uns immer freundlich und bei Sauwetter,gab es immer Tee in der Ziegelei,aber am Tag danach,gab es einen Anschiß vom KC. Greso.


Sauerei




Das will ich aber meinen,ganz große Sauerei.
Greso

20.05.2010 11:58von ( gelöscht )
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Pitti53

Zitat von Feliks D.
Wenn es das Thema wäre, dann müßten hier bereits gute 7-8 Beiträge von mir sein, inkl. angesprochenem Bild.


dann such sie mal.wäre hilfreich



Sind scheinbar der Löschaktion zum Opfer gefallen, der Thread ist weg.


Jo,scheint so zu sein,leider.
Hatte zu diesem Thema auch schon geschrieben.
Nur Rainmans existiert noch.
Ich schreibe dazu nichts noch mal,soll wohl nicht sein.

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05.03.2011 16:22von ( gelöscht )
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Mal noch ´ne Frage zu den FHG: Gab es auch an den Ostgrenzen zu Polen bzw. der Tschechoslowakei FHG´s?

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