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#1

Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 24.09.2010 18:36
von 94 | 11.069 Beiträge | 987 Punkte
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So, zum meinem Tausender möchte ich mal ein neues Thema beginnen. Bei vielen DDR-relevanten Themen findet der geneigte Sucher unser Forum auf den ersten Trefferseiten diverser Suchmaschinen. Nicht so bei einer Anfrage 'Vornamen DDR'. Nun, diesem Umstand kann, so glaube ich, abgeholfen werden.

Über welche Erfahrungen oder Erlebnisse könnt ihr im Zusammenhang mit der Vergabe von Vornamen in der DDR berichten. Ich möchte gleich mal mit einem (na? was wohl) ... einem wikitat den Anfang machen:

[http://de.wikipedia.org/wiki/Tinko#Hintergrund]
Seit den 1970er Jahren wurde – wohl aufgrund einzelner Nachfragen - der Vorname Tinko in der DDR zugelassen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.09.2010 19:12 | nach oben springen

#2

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 25.09.2010 10:49
von bruno | 598 Beiträge
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erstmal, 94er, glückwunsch zum ersten tausender.
ich hatte für die damalige zeit, geboren 1965,
einen ausgewöhnlichen vorname und der kam wie folgt zustande.
als meine mutter mit mir schwanger war, lief in den ddr-kinos der
sowjetische märchenfilm "die steinerne blume" und in diesem film
war meine grossmutter mit einem ihrer enkel.
der titelheld in diesem film hiess danilo und der name hat meiner
grossmutter wohl so gut gefallen, das sie zu meiner mutter sagte,
wenn es ein jung wird heisst der danilo, gibst du ihm einen anderen namen,
behalte ich ihn nicht und er muss in die kinderkrippe.
meine mutter hat dann den namen nach
meiner geburt auch ohne weiteres durch bekommen.

bei m.gorkis "die mutter" gab es auch einen danilo (der trunkenbold) und
bei borussia dortmund spielte in den 1970-jahren ein jugoslawischer spieler
namens danilo popihoda(?) ansonsten kam mir mein vorname lange zeit
nicht unter.


nichts auf der welt ist so gerecht verteilt wie der verstand.
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
rené descartes
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#3

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 25.09.2010 12:20
von icke46 | 2.630 Beiträge | 86 Punkte
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Zitat von bruno
... und
bei borussia dortmund spielte in den 1970-jahren ein jugoslawischer spieler
namens danilo popihoda(?) ansonsten kam mir mein vorname lange zeit
nicht unter.



Kleine Korrektur: Der Spieler hiess Danilo Popivoda - und er spielte von 1975-1980
bei Eintracht Braunschweig.

Hat zwar nicht direkt mit dem von @94 gestarteten Thread zu tun, aber da es sich um einen Verein aus meiner Nachbarschaft handelt, wollte ich die Anmerkung mal loswerden. Hatte zu Beginn seiner Spielerzeit den Spitznamen "Popi nie da", weil er gleich zu Beginn der Saison verletzungsbedingt ausfiel - im Laufe seiner fünf Jahre bei der Eintracht wurde er aber zum Publikumsliebling.

Gruss

icke



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#4

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 25.09.2010 14:06
von Anton | 156 Beiträge
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Zitat von icke46

Zitat von bruno
... und
bei borussia dortmund spielte in den 1970-jahren ein jugoslawischer spieler
namens danilo popihoda(?) ansonsten kam mir mein vorname lange zeit
nicht unter.



Kleine Korrektur: Der Spieler hiess Danilo Popivoda - und er spielte von 1975-1980
bei Eintracht Braunschweig.

Gruss

icke




OT Popivoda heißt übersetzt auf deutsch 'Trinkwasser'.

VG Anton



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#5

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 10:59
von Vorwendezeittouri | 142 Beiträge
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Stimmt das Gerücht, dass in der DDR viele Eltern ihren Kindern englisch-klingende Vornamen gegeben haben, um damit ihr Fernweh nach Reisen ins westliche Ausland auszudrücken?
Jedenfalls besagen Statistiken, dass englische Namen, wie Ronny oder Mandy auf dem Gebiet der früheren DDR signifikant höher auftreten, als auf dem Gebiet der früheren BRD.
Ist da was dran? Danke für etwaige Antworten....


"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!" (Fehlfarben, 1980)
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#6

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 11:12
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vorwendezeittouri im Beitrag #5
Stimmt das Gerücht, dass in der DDR viele Eltern ihren Kindern englisch-klingende Vornamen gegeben haben, um damit ihr Fernweh nach Reisen ins westliche Ausland auszudrücken?
Jedenfalls besagen Statistiken, dass englische Namen, wie Ronny oder Mandy auf dem Gebiet der früheren DDR signifikant höher auftreten, als auf dem Gebiet der früheren BRD.
Ist da was dran? Danke für etwaige Antworten....


Meine Tochter heißt auch Cathleen, aber das hatte nichts mit Fernweh nach Reisen ins westliche Ausland zu tun. Dafür hat ihre Tochter wieder einen klassischen deutschen Vornamen !!!

Vierkrug


Vorwendezeittouri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 11:16
von westsachse | 464 Beiträge | 1 Punkte
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Hallo liebe Leute,

ich mache es mal wie 94. Zum Thema Danilo:

http://de.wikipedia.org/wiki/Danilo

Gruß

westsachse


Vorwendezeittouri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 11:33
von westsachse | 464 Beiträge | 1 Punkte
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Zum Thema Vornahmen mit englischer Sprache:

Herrlich war immer der Streit um die richtige Schreibweise z. B. Maik oder Mike. Überliefert ist die Geschichte von einem Jungen, den seine Eltern offenbar Steve nennen wollten und Stiev schreiben liesen. Er spielte in einer Fussballmannschaft und der Trainer hatte das Spielformular etwas liederlich ausgefüllt. Bei einem Hallenturnier hatte dann ein Stier "Familienname" ein Tor geschossen.

Gruß

westsachse


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#9

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 11:45
von Vorwendezeittouri | 142 Beiträge
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Zitat von westsachse im Beitrag #8
Zum Thema Vornahmen mit englischer Sprache:

Herrlich war immer der Streit um die richtige Schreibweise z. B. Maik oder Mike. Überliefert ist die Geschichte von einem Jungen, den seine Eltern offenbar Steve nennen wollten und Stiev schreiben liesen. Er spielte in einer Fussballmannschaft und der Trainer hatte das Spielformular etwas liederlich ausgefüllt. Bei einem Hallenturnier hatte dann ein Stier "Familienname" ein Tor geschossen.

Gruß

westsachse

Mike (englische Version von Michael) oder Maik (wiederum Mike eingedeutscht) war aber auch in der früheren BRD ein beliebter Vorname in den 60er und 70er Jahren. Mike Büskens (Trainer von Fürth fällt mir gerade als bekannter Namensträger ein).


"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!" (Fehlfarben, 1980)
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#10

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 11:58
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Nicht nur englisch, ich habs heut noch im Ohr ...


Der Innenhof eines Neubaugebietes mit dem Spieleplatz bestehend aus Kletter-Pilz, Sandkasten und Tischtennisplatte. So gegen sechse, im Osten wurde pünktlich zu Abend gespeist, bläckte es von oben im breitestem Sächsisch (ich spare mir jetzt mal die pseudophonetische Umschreibung, aber jeder der diesen Dialekt kennt, wird wissen wie es klang):

'Jacqueline! Abendbrot!'


Quelle: artflakes.com


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.11.2012 11:59 | nach oben springen

#11

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 12:08
von Kimble | 397 Beiträge | 4 Punkte
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Na denn schnell ab nach "Daheme"

Schade 94er, ist doch lustig und sorgt bei mir zumindest immer für Heiterkeit.
Und als geb. Thüringer habe selbst ich da auch überhaupt kein Problem mit.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 16.11.2012 12:09 | nach oben springen

#12

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 12:11
von Vorwendezeittouri | 142 Beiträge
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Zitat von 94 im Beitrag #10
Nicht nur englisch, ich habs heut noch im Ohr ...


Der Innenhof eines Neubaugebietes mit dem Spieleplatz bestehend aus Kletter-Pilz, Sandkasten und Tischtennisplatte. So gegen sechse, im Osten wurde pünktlich zu Abend gespeist, bläckte es von oben im breitestem Sächsisch (ich spare mir jetzt mal die pseudophonetische Umschreibung, aber jeder der diesen Dialekt kennt, wird wissen wie es klang):

'Jacqueline! Abendbrot!'


Quelle: artflakes.com


Bei mir im Ruhrpott, wo ich groß geworden bin, war der Name Jacqueline auch verbreitet. Wenn Jacqueline mit Kindern draußen spielte, die ihre Eltern nicht leiden konnten, hieß es immer vom Balkon im feinsten Ruhrdeutsch: "Schakkeline, tu nich bei de Asis gehn...!" Herrlich....


"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!" (Fehlfarben, 1980)
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#13

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 13:01
von babeuf | 14 Beiträge
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Zitat von Vorwendezeittouri im Beitrag #12
Zitat von 94 im Beitrag #10
Nicht nur englisch, ich habs heut noch im Ohr ...


Der Innenhof eines Neubaugebietes mit dem Spieleplatz bestehend aus Kletter-Pilz, Sandkasten und Tischtennisplatte. So gegen sechse, im Osten wurde pünktlich zu Abend gespeist, bläckte es von oben im breitestem Sächsisch (ich spare mir jetzt mal die pseudophonetische Umschreibung, aber jeder der diesen Dialekt kennt, wird wissen wie es klang):

'Jacqueline! Abendbrot!'




Quelle: artflakes.com


Bei mir im Ruhrpott, wo ich groß geworden bin, war der Name Jacqueline auch verbreitet. Wenn Jacqueline mit Kindern draußen spielte, die ihre Eltern nicht leiden konnten, hieß es immer vom Balkon im feinsten Ruhrdeutsch: "Schakkeline, tu nich bei de Asis gehn...!" Herrlich....


Jacqueline !Frankophilen Eltern ?


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#14

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 13:57
von josy95 | 4.931 Beiträge | 113 Punkte
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Das Geben von Vornamen hat sich m. Ea. sehr dem Wandel der Zeit und vermtlich auch der Wandlung von Denkprozessen unter der dam. DDR- Bevölkerung und in Hinblick auf die Vornamen ihrer Sprößlinge gewandelt.

In meinen Jahrgängen (1959 +/- 10) fanden sich teilweise noch sehr viele russische Ableitungen. Ganz besonders beliebt zu sein schien der Vorname Juri (ver. nach Juri Gagarin) bei Jungen oder Valentina (Tereschkowa) vei Mädchen. Swetlana, Sascha...waren weiter sehr verbreitete Vornamensgebungen. Wobei, wie hier schon angemerkt, nachher mehr die Tendenz ins englische ging. Nicht zuletzt hatten ja schon immer gewisse Einflüsse aus Film und Fernsehen auf Namensgebungen ihre unübersehbaren Einflüsse, von denen ich mich, wir uns bei der Geburt unseres 1. Sohnes 1986 auch nicht frei machen können. Zeitnah lief damals vor seiner Geburt eine vom ZDF produzierte Fortsetzungsserie, gedreht nach einem sehr schönen Kinder- und Jugendbuch von Justus Pfaue.. Diese Serie hieß "Oliver Maass"

Oliver Maass – Wikipediade.wikipedia.org/wiki/Oliver_Maass

Da lag auch die Versuchung sehr nahe und wurde in die Tat umgesetzt!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zwei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#15

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 16:53
von Pzella 82 | 357 Beiträge | 5 Punkte
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Moin zusammen,

wenn mich mein Brägen nicht narrt, dann beschrieb ein gewisser Gerhard Holtz-Baumert in einem seiner Alfons Zitterbacke-Bücher im Kapitel "Wie wir benamst wurden (?)" die Wirrungen und Irrungen von Eltern bei der Namensfindung ihres Nachwuchses. Eingebrannt haben sich mir die Beispiele Rainer-Maria Senf und Robin Müller, die im Buch auf kürzlich gelaufene Filme oder Konzertereignisse zurückgeführt werden. Es gab aber auch Beispiele für Vornamen, die im Zusammenhang mit den Berufen der Eltern standen. Der Autor stellte damit m.E. eine gute Beobachtungsgabe seiner Umwelt unter Beweis.
Ich will nicht ausschließen, dass die Namensgebung aus dem Englischen nicht einer gewissen Sehnsucht entsprang...glaube allerdings auch nicht, dass dies der Grund bei allen Steves, Johns und Maiks, Shannons, Catherines und Mollys war.

LG
Jörg


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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#16

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 18:18
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 15 Punkte
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Zitat von Vorwendezeittouri im Beitrag #5
Stimmt das Gerücht, dass in der DDR viele Eltern ihren Kindern englisch-klingende Vornamen gegeben haben, um damit ihr Fernweh nach Reisen ins westliche Ausland auszudrücken?
Jedenfalls besagen Statistiken, dass englische Namen, wie Ronny oder Mandy auf dem Gebiet der früheren DDR signifikant höher auftreten, als auf dem Gebiet der früheren BRD.
Ist da was dran? Danke für etwaige Antworten....


Da scheint was dran zu sein. Aber leider ist es bei diesen angeblich englischen Namen oftmals so wie beim "Handy" - gibt es naemlich nicht in der englischen Sprache. Z.B der DDR Vorname "Maik". Ausprache stimmt, aber Schreibweise nicht. Wird "Mike" geschrieben und ist eine Kurzfassung von "Michael". Genau so mit "Ronny". Ist eine Kurzfassung fuer Ronald.


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#17

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 19:25
von Fritze (gelöscht)
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Aber Kevin gabs doch erst nach der Wende ! Oder nicht ?


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#18

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 19:53
von Anja-Andrea | 902 Beiträge | 5 Punkte
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Nein, der Sohn einer Bekannten wurde Anfang der Achziger in Magdeburg geboren und wurde nach Kevin Keegan benannt.

Andreas


http://kaube-blog.de/


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#19

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 20:14
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge | 15 Punkte
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Zitat von Ameisenferdinand im Beitrag #18
Nein, der Sohn einer Bekannten wurde Anfang der Achziger in Magdeburg geboren und wurde nach Kevin Keegan benannt.

Andreas


Also doch ein bisschen Fernweh nach dorthin wo man nicht hin durfte? Kevin Keegan war damals englischer Nationalspieler der aber sein Brot beim Hamburger SV verdiente.


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#20

RE: Vornamen in der DDR

in Leben in der DDR 16.11.2012 20:16
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #16
Zitat von Vorwendezeittouri im Beitrag #5
Stimmt das Gerücht, dass in der DDR viele Eltern ihren Kindern englisch-klingende Vornamen gegeben haben, um damit ihr Fernweh nach Reisen ins westliche Ausland auszudrücken?
Jedenfalls besagen Statistiken, dass englische Namen, wie Ronny oder Mandy auf dem Gebiet der früheren DDR signifikant höher auftreten, als auf dem Gebiet der früheren BRD.
Ist da was dran? Danke für etwaige Antworten....


Da scheint was dran zu sein. Aber leider ist es bei diesen angeblich englischen Namen oftmals so wie beim "Handy" - gibt es naemlich nicht in der englischen Sprache. Z.B der DDR Vorname "Maik". Ausprache stimmt, aber Schreibweise nicht. Wird "Mike" geschrieben und ist eine Kurzfassung von "Michael". Genau so mit "Ronny". Ist eine Kurzfassung fuer Ronald.


Absolut richtig, was du schreibst! Über das Wort "Handy" lache ich mich nicht nur als Deutscher kaputt, sondern es tun dies bestimmt auch alle englisch-sprechenden Nationen weltweit! Das Wort ist absoluter Schwachsinn, eine Folge dieses dämlichen "Ich-bin-cool-ich-muss-(d)englisch-sprechen-Schwachsinns" unser heutigen Zeit! Ein Engländer, ein Australier, ein US-Amarikaner, ein Kanadier, alle sagen mobile phone oder cellular phone zum Mobiltelefon (wäre der richtige dtsch. Ausdruck dafür), nur wir Deutschen machen uns weltweit lächerlich mit dem Wort "Händy" (extra falsch geschrieben von mir)!


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