Das Aufnahmeverfahren in Untersuchungshaftanstalten des MfS

  • Seite 2 von 11
22.09.2010 21:20
avatar  icke46
#16
avatar

Zermatt,
die scheinen hier im Forum aber eher selten zu sein - leider.

Gruss

icke


 Antworten

 Beitrag melden
22.09.2010 21:27
avatar  ( gelöscht )
#17
avatar
( gelöscht )

So ist es,deshalb ist die Sache recht einseitig.


 Antworten

 Beitrag melden
22.09.2010 22:34
avatar  Pitti53
#18
avatar

ein paar sind hier schon da... turtle und andere


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 07:18 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2010 07:26)
avatar  ( gelöscht )
#19
avatar
( gelöscht )

Zitat von Oss`n

Kenne Verwahrboxen aus der Dresdener U`Haft.
Sorry, aber da sehen deine abgebildeten aus wie ein 3Sterne Hotel.
Auf die abgebildeten ( ) gab es 3 oder 4 Zwischenböden, so das der Begriff "Box" voll zu traf.

Quelle: selbst gesehen ca:1991



Möchte nicht anzweifeln was Du gesehen hast und denke auch die passende Erklärung dafür zu haben.

Am 5.12.89 wurde die BV Dresden besetzt und mit ihr die UHA. Als politisch eingeschätzte Häftlinge wurden entlassen und sämtliche vorgefundene Akten oder die Reste davon wurden anschließend in der UHA gelagert. Ab Ende 1990 hatte dann die BStU ihren Sitz auf dem Gelände und es ist daher möglich, dass die Zwischenböden in dieser Zeit eingezogen wurden um die Verwahrboxen quasi als eine Art Wandschrank für die Aktenberge zu benutzen.

Die Verwahrbox hatte ca. die Größe einer Telefonzelle und war nur zum kurzfristigen "parken" einer Person bis zur Weiterbearbeitung vorgesehen, da man diese ja nicht auf dem Gang stehen lassen konnte. Jetzt zieh einmal in eine Telefonzelle nur 2 Zwischenböden ein, niemals steckst Du da dann noch 3 Menschen rein! Du berichtest sogar von 3-4 Zwischenböden was eindeutig auf die Variante Zwischen- bzw. Nachnutzung als Wandschrank hinweist.

Hier ein schönes Bild für Dich in dem ebenfalls diese "Querleisten" zu erkennen sind, aber wie gesagt ein Mensch wurde dort nur aufrecht stehend für sehr kurze Zeit untergebracht.


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 08:16 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2010 08:58)
avatar  ( gelöscht )
#20
avatar
( gelöscht )

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Feliks D.
Willkür, persönliche Schikane und Folter gab es jedoch nicht!



Na Feliks....bist du dir da ganz sicher....????

Ich meine Schlafentzug bzw ständiges Stören der Nachtruhe....ellenlange Verhöre, Dunkelzellen, psychische Spielchen....usw usf find ich persönlich dann doch schon etwas anderes wie ein Kuraufenthalt in Sankt Irgendwo.....und man überlege dabei wofür.....

....klar das das aus deiner Sicht natürlich anders ist....aber trotzdem mal bedankt für etwas aus der Nähkiste....

groetjes

Mara





Ich erhielt regelmäßige Schläge in der Haftanstalt Zeithain, weil die Kleiderordnung nicht stimmte!
Die Pakete von meiner Mutter wurden Wochenlang zurückgehalten!
Dann wurde das Gerücht mehrfach verbreitet das ich abgeschoben werde. Was nicht stimmte! Es wurde damit das Ziel verfolgt, mich mürbe zu machen. Was ihnen auch teilweise gelungen ist.

Kein Gesundheitsschutz im Stahlwerk Zeithain. Folglich hatten die Ohren (Tinitus) darunter zu leiden. Was meine Berufliche Planung bis vor kurzem noch im Wege stand! Halbwegs anständige Inhaftierte (kleinkriminelle) bekamen diesen ersehnten Ohrenschutz. Jedoch nicht die die in den bösen Westen wollten.
Das zerrte sehr an die Nerven


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 08:40
avatar  ( gelöscht )
#21
avatar
( gelöscht )

Hier geht es um die UHA des MfS und daher gebe ich zu Bendenken @Freedom, dass die StVE Zeithain der Abteilung Strafvollzug des MdI unterstand und nicht dem MfS. Daher sollten wir hier schon beim Thema bleiben.

Das es den Häftlingen in einer StVE oft bedeutend schlechter ging als denen des MfS ist eine Tatsache die ich schon oft ins Feld geführt hatte und die auch von ehm. VH so geschildert, hier jedoch jedesmal in Zweifel gezogen wird. Es ist nach 1990 auch zu einigen Verurteilungen von MA dieser Einrichtungen gekommen, bei MA der Abt. XIV ist mir kein solcher Fall bekannt.


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 08:55
avatar  ( gelöscht )
#22
avatar
( gelöscht )

Zitat von Feliks D.
Hier geht es um die UHA des MfS und daher gebe ich zu Bendenken @Freedom, dass die StVE Zeithain der Abteilung Strafvollzug des MdI unterstand und nicht dem MfS. Daher sollten wir hier schon beim Thema bleiben.







Das war nicht zu übersehen das die U-Haft des MfS gemeint war. Dennoch konnte ich nicht darauf verzichten, auch ein Kommentar los zu werden.


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 09:05
avatar  ( gelöscht )
#23
avatar
( gelöscht )

Warum dann nicht zum Thema, da dürftest Du doch auch über Erfahrungen verfügen?

Es wäre doch einmal schön eine möglichst sachliche Schilderung der Abläufe aus Sicht des Betroffenen zu lesen und dann gesondert natürlich auch welche Gedanken und Gefühle er bei der jeweiligen einzelnen Maßnahmen hatte. Zusammen ließen sich dann sicher eine Menge interessanter Punkte herrausarbeiten.

Oder ist es dafür einfach noch zu früh?


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 09:25
avatar  ( gelöscht )
#24
avatar
( gelöscht )

aus einem anderem forum ist mir ein ehem. wachposten der berliner u-haftanstalt des mfs bekannt. dieser hat sehr offen, sachlich und auch kritisch über die u-haftanstalt der bv berlin geschrieben. z.zt. will er seine erinnerungen in einem buch veröffentlichen.
ich werde ihn am freitag in der osseria erneut bitten hier doch mal in diesem forum vorbei zuschauen und seine berliner eindrücke zu berichten.

@zermatt, seit urzeiten sind wir uns doch in diesem forum einig, das eine u-haftanstalt (egal wo und wann) erniedrigend ist, oder ?


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 18:49
avatar  ( gelöscht )
#25
avatar
( gelöscht )

Zitat von GilbertWolzow
aus einem anderem forum ist mir ein ehem. wachposten der berliner u-haftanstalt des mfs bekannt. dieser hat sehr offen, sachlich und auch kritisch über die u-haftanstalt der bv berlin geschrieben. z.zt. will er seine erinnerungen in einem buch veröffentlichen.
ich werde ihn am freitag in der osseria erneut bitten hier doch mal in diesem forum vorbei zuschauen und seine berliner eindrücke zu berichten.

@zermatt, seit urzeiten sind wir uns doch in diesem forum einig, das eine u-haftanstalt (egal wo und wann) erniedrigend ist, oder ?



Ich war noch nie in einer solchen,sage aber,unabhängig von früher oder heute,Ost oder West grundsätzlich ja.Wobei es wohl Unterschiede gab und gibt.


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 19:19
avatar  ( gelöscht )
#26
avatar
( gelöscht )

Zitat von Feliks D.

Zitat von Oss`n

Kenne Verwahrboxen aus der Dresdener U`Haft.
Sorry, aber da sehen deine abgebildeten aus wie ein 3Sterne Hotel.
Auf die abgebildeten ( ) gab es 3 oder 4 Zwischenböden, so das der Begriff "Box" voll zu traf.

Quelle: selbst gesehen ca:1991



Möchte nicht anzweifeln was Du gesehen hast und denke auch die passende Erklärung dafür zu haben.

Am 5.12.89 wurde die BV Dresden besetzt und mit ihr die UHA. Als politisch eingeschätzte Häftlinge wurden entlassen und sämtliche vorgefundene Akten oder die Reste davon wurden anschließend in der UHA gelagert. Ab Ende 1990 hatte dann die BStU ihren Sitz auf dem Gelände und es ist daher möglich, dass die Zwischenböden in dieser Zeit eingezogen wurden um die Verwahrboxen quasi als eine Art Wandschrank für die Aktenberge zu benutzen.

Die Verwahrbox hatte ca. die Größe einer Telefonzelle und war nur zum kurzfristigen "parken" einer Person bis zur Weiterbearbeitung vorgesehen, da man diese ja nicht auf dem Gang stehen lassen konnte. Jetzt zieh einmal in eine Telefonzelle nur 2 Zwischenböden ein, niemals steckst Du da dann noch 3 Menschen rein! Du berichtest sogar von 3-4 Zwischenböden was eindeutig auf die Variante Zwischen- bzw. Nachnutzung als Wandschrank hinweist.

Hier ein schönes Bild für Dich in dem ebenfalls diese "Querleisten" zu erkennen sind, aber wie gesagt ein Mensch wurde dort nur aufrecht stehend für sehr kurze Zeit untergebracht.






Hallo Feliks,
danke für die Erklärung und nat auch für dieses Bild.
Genau diese Böden habe ich gemeint.
Deine Erklärung dafür "scheint" plausibel, obwohl ....?
3 kleine Boxen für Akten - dafür noch Böden einziehen ?
Mir schienen die Leisten ganz und gar nicht neu angebracht, aber sei es drum.
Es wäre schon eine Sauerrei 3 Menschen in so kleine "Boxen" zu stecken........................


Oss`n

PS.: Meinung hin Meinung her - trotzdem vielen Dank für das Bild


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 21:13
avatar  ( gelöscht )
#27
avatar
( gelöscht )

Katze aus dem Sack !
Kenne die Bedeutung der Zwischenböden wie folgt:
Bei Aufständen, Unruhen etc hätten nat. 3 "Boxen" nicht ausgereicht.
Dafür waren die Zwischenböden vorgesehen.
Einleuchtend - oder ?
Ob sie genutzt wurden...................?

Oss`n


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 21:14
avatar  ( gelöscht )
#28
avatar
( gelöscht )


sag was dazu Feliks !


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 21:18
avatar  ( gelöscht )
#29
avatar
( gelöscht )

Nein unglaubwürdig, denn es gab genug Verwahrräume und zur Not hätten die Freigangzellen auch noch genutzt werden können.
Schau Dir einmal die Größe an, wie willst Du da 3 Leute reinbekommen? Schlangenmenschen und die zwei oben mit ner Leiter?

Nein auf gar keinen Fall! Werde mich aber erkundigen ob diese Querleisten auch vor 90schon dort waren und wenn ja zu welchem Zweck.


 Antworten

 Beitrag melden
23.09.2010 22:21 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2010 22:23)
avatar  ( gelöscht )
#30
avatar
( gelöscht )

Zitat von wosch

Janos, ich werde mich an dem Thread hier, außer mit diesen Zeilen, nicht beteiligen weil Feliks schon Anfangs mitgeteilt hatte, daß er falls es nicht wunschgemäß laufen sollte, die Administratoren bitten wird, den von ihm eingestellten Thread zu schliessen:
Einen Satz zu Deinem Statement kann ich mir allerdings nicht verkneifen, der da lautet: "Glaube versetzt Berge." Das war es von meiner Seite, es gibt auch keine weiteren Kommentare zu diesem Thema!

Schönen Gruß aus Kassel.



Hallo Wosch,

Normalerweise äußere ich mich zu "Stasi" Themen nicht.
Das hat mehrere Gründe, zum einen habe ich davon keine Ahnung und 2. ko...t mich das Thema irgendwann an,vorallem wenn wieder das gegenseitige obligatorische Hauen und Stechen einsetzt und von 8 Seiten 7 Offtopic sind.

Deshalb interprediere ich den Satz von Felix so wie er gemeint ist. Es ist sehr interessant die Sache mit Originalunterlagen aus "seiner" Sicht dargestelt, deshalb berechtigte Kritik,Anmerkunegn etc. schön und gut.
Alles andere :


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!