Ging es vor 20 Jahren mit der Wiedervereinigung zu schnell?

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30.04.2013 22:30
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#16
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Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.


Seit 1992 zum “Baroness of Kesteven….” erhoben war Maggie Thatcher mit Sicherheit eine der Querulanten. Sie zeigte wahrhaftig die Liebe meiner ehemaligen Landsleute in voller breitseits auf die Deutschen.

1989
November: Nach der Öffnung der Berliner Mauer setzt sich Thatcher bei den anderen drei Besatzungsmächten Frankreich, USA und Sowjetunion für den Erhalt des Status Quo ein. Sie schließt sich Mitterrand an, der für den Fall einer deutschen Wiedervereinigung mit Krieg droht, wird jedoch von US-Präsident George Bush sen. und SU-Führer Mikhail Gorbatschëw in ihre Schranken gewiesen.

The sogenannte Iron Lady hat eine very rusty legacy, eine sehr rostige Hinterlassenschaft.

Grosser Krach zwischen den pro und kontra- Englaendern – die bei ihrem Ableben mit dem Lied Ding Dong, the witch is dead…..(Wizard of Oz) aufwarteten….


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30.04.2013 23:34
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#17
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


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01.05.2013 08:39
#18
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Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


Wenn es in die eigene Weltanschung paßt!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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01.05.2013 10:12
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#19
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Zitat von Larissa im Beitrag #16
Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.


Seit 1992 zum “Baroness of Kesteven….” erhoben war Maggie Thatcher mit Sicherheit eine der Querulanten. Sie zeigte wahrhaftig die Liebe meiner ehemaligen Landsleute in voller breitseits auf die Deutschen.

1989
November: Nach der Öffnung der Berliner Mauer setzt sich Thatcher bei den anderen drei Besatzungsmächten Frankreich, USA und Sowjetunion für den Erhalt des Status Quo ein. Sie schließt sich Mitterrand an, der für den Fall einer deutschen Wiedervereinigung mit Krieg droht, wird jedoch von US-Präsident George Bush sen. und SU-Führer Mikhail Gorbatschëw in ihre Schranken gewiesen.

The sogenannte Iron Lady hat eine very rusty legacy, eine sehr rostige Hinterlassenschaft.

Grosser Krach zwischen den pro und kontra- Englaendern – die bei ihrem Ableben mit dem Lied Ding Dong, the witch is dead…..(Wizard of Oz) aufwarteten….





der Spruch ist gut



P:S. schön dass du wieder da bist, dann sehen wir uns ja in Eisenach, ich jedenfalls komme dorthin.


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01.05.2013 10:44
#20
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Zitat von Larissa im Beitrag #16


1989
November: Nach der Öffnung der Berliner Mauer setzt sich Thatcher bei den anderen drei Besatzungsmächten Frankreich, USA und Sowjetunion für den Erhalt des Status Quo ein. Sie schließt sich Mitterrand an, der für den Fall einer deutschen Wiedervereinigung mit Krieg droht, wird jedoch von US-Präsident George Bush sen. und SU-Führer Mikhail Gorbatschëw in ihre Schranken gewiesen..





Viele im Westen sahen damals Gorbatschow schon als baldigen Pensionisten im "wohlverdienten Ruhestand". Und die Macht in Händen von Politikern und Militärs, die den Sozialismus "retten" wollten: Diese würde eine militärische Lösung gegen den Zerfall des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe und des Warschauer Paktes nicht ausschliessen . Mit dem Status quo wäre eine solche Gefahr gebannt. Thatcher und Mitterand konnten sich mit ihren Bedenken nicht durchsetzen. Die Angst vor einem Machtwechsel in der SU führte aber dazu, dass die Deutsche Einheit rasch möglichst erreicht werden sollte, damit eine Faktenlage geschaffen werden konnte, die nicht so leicht rückgängig gemacht werden konnte.
Hätte es die Befürchungen eines Machtwechsels nicht gegeben, so hätten auch die traditionellen "Sparparteien" im Westen, die CDU/CSU und FDP das Tempo gedrosselt, um die Kosten der Einheit niedrig zu halten. Die Wahlen hätte man dennoch gewonnen.
Theo


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01.05.2013 10:55 (zuletzt bearbeitet: 01.05.2013 10:55)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.



Die "Straße" hat es durchgesetzt und die lautesten Schreier waren da nicht unbedingt immer die hellsten Köpfe, wie heute auch. Wobei ich nicht von der Meinung abzubringen bin, daß diese Forderung der Straße nicht vorrangig von ihr selbst kam, sondern von interessierter Seite aus konservativen Kreisen West hineingetragen wurde. So etwas, man kann sagen, zumindest von europäischer Bedeutung, läßt niemand im Selbstlauf.
Die SU wäre m.E. nicht mehr lange in der Lage gewesen, hier noch etwas wirksam abzublocken. Zu groß waren ihre eigenen Probleme. GB hatte vor allem Angst vor einer übermächtigen Konkurrenz, aber auch diese hätte es im Endeffekt nicht auf Dauer verhindern können. Gegen eine Konföderation wäre rechtlich nichts machbar gewesen und das wäre im Prinzip ebenfalls auf eine wirtschaftliche und damit auch politische Machtsteigerung Deutschlands hinausgelaufen.
Ich meine, mit heutigem Wissen wären die ersten Wahlen nach der Wende mit einem anderen Ergebnis verlaufen. Die CDU/CSU wären möglicherweise in der Opposition gelandet.


rot mark.
@Dore so etwas nannte man in einem anderen Fall unserer deutschen Geschichte die " Dolchstosslegende ". Klingt nicht sehr überzeugend.
Ich meine die Rolle des "Westens" war die eines wohlwollenden Zuschauers, mehr aber auch nicht.

schönen Maifeiertag wünsche ich
und unbedingt zu Maikundgebung gehen, sonst gibts Rentenabzug


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01.05.2013 11:10 (zuletzt bearbeitet: 01.05.2013 11:12)
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#22
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Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


Ja, den Eindruck zu erwecken, die Probleme auf dem Balkan hätten erst 1990 begonnen, und in den Jahrhunderten zuvor sei die Region ein Hort des Friedens gewesen, entbehren jeder Grundlage. Fast keine andere Region in Europa ist seit Jahrhunderten so konfliktreich wie der Balkan. Die Ursache für die jüngste Eskalation ab 1990 ist in den Pariser Verträgen von 1919 zu suchen. Damals wurde ein Staat geschaffen, dessen Völker und/oder Konfessionen partout nicht in einem Staat zusammenleben wollten. Das ist ähnlich wie im Irak, ebenfalls ein Ergebnis des ersten Weltkriegs. Das funktioniert dann nur temporär mittels Diktatur und Unterdrückung. So bald die schwächelt oder weg fällt, gibt es dann, wie im Irak, einen Bürgerkrieg.


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01.05.2013 11:24
#23
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Zitat von Tobeck im Beitrag #22
Zitat von Gert im Beitrag #17
Zitat von Vierkrug im Beitrag #12
Kinkel & Co., das wäre schon wieder ein eigener Thread. Er wird neben Genscher als der Zerstörer von Titos Jugoslawien in die Geschichte des Balkans eingehen. Mit der systematischen Spaltung der damaligen jugoslawischen Föderation und deren Folgen kleben an Fingern von Kinkel nicht nur das Blut von 100 unschuldigen Toten und hunderten z.T. Schwerverletzten.
Die inszenierten "Bruderkriege" zwischen Serben und Kroaten, der Überlebenskampf von Bosnien und Herzegowina und die Schaffung des künstlichen Satelitenstaates Kosovo haben tausende Menschenopfer bei den Serben, Kroaten und Bosniern gekostet. Das von Kinkel & Co. verfolgte viktorianische Prinzip von "teile und herrsche" ist letztendlich aufgegangen. Und heute ruft der Dieb, haltet den Dieb.

Vierkrug


rot mark. @Vierkrug
das kannst du doch nicht als ernstes Argument hier verkaufen wollen ?


Ja, den Eindruck zu erwecken, die Probleme auf dem Balkan hätten erst 1990 begonnen, und in den Jahrhunderten zuvor sei die Region ein Hort des Friedens gewesen, entbehren jeder Grundlage. Fast keine andere Region in Europa ist seit Jahrhunderten so konfliktreich wie der Balkan. Die Ursache für die jüngste Eskalation ab 1990 ist in den Pariser Verträgen von 1919 zu suchen. Damals wurde ein Staat geschaffen, dessen Völker und/oder Konfessionen partout nicht in einem Staat zusammenleben wollten. Das ist ähnlich wie im Irak, ebenfalls ein Ergebnis des ersten Weltkriegs. Das funktioniert dann nur temporär mittels Diktatur und Unterdrückung. So bald die schwächelt oder weg fällt, gibt es dann, wie im Irak, einen Bürgerkrieg.


Mit hilfe des Westens und allen voran mit den Weltpolizisten der USA--die sich auf den Fahnen geschrieben haben--andere Völker ihre Demokratie einzuprügeln.


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01.05.2013 11:32
#24
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Zitat von Gert im Beitrag #21
Zitat von DoreHolm im Beitrag #15
Zitat von Kurt im Beitrag #14
Die Gladio-Aktivitäten in der BRD und Italien sind ja allgemein bekannt, aber von den Luxemburgern hätte ich es nicht gedacht.

Bezugnehmend auf die Threadüberschrift, möchte ich sagen, daß der "Beitritt" zur BRD für die meisten Betriebe in der DDR definitiv zu schnell kam. Der Todesstoß für unsere Wirtschaft war aber schon die Einführung der D-Mark, einige Monate zuvor.

Wie eng das politische Zeitfenster wirklich war, können nur Menschen wissen, die bei den 2+4 Verhandlungen dabei waren.
Der größte Wackelkandidat war dabei vermutlich GB und nicht die Sowjetunion.



Die "Straße" hat es durchgesetzt und die lautesten Schreier waren da nicht unbedingt immer die hellsten Köpfe, wie heute auch. Wobei ich nicht von der Meinung abzubringen bin, daß diese Forderung der Straße nicht vorrangig von ihr selbst kam, sondern von interessierter Seite aus konservativen Kreisen West hineingetragen wurde. So etwas, man kann sagen, zumindest von europäischer Bedeutung, läßt niemand im Selbstlauf.
Die SU wäre m.E. nicht mehr lange in der Lage gewesen, hier noch etwas wirksam abzublocken. Zu groß waren ihre eigenen Probleme. GB hatte vor allem Angst vor einer übermächtigen Konkurrenz, aber auch diese hätte es im Endeffekt nicht auf Dauer verhindern können. Gegen eine Konföderation wäre rechtlich nichts machbar gewesen und das wäre im Prinzip ebenfalls auf eine wirtschaftliche und damit auch politische Machtsteigerung Deutschlands hinausgelaufen.
Ich meine, mit heutigem Wissen wären die ersten Wahlen nach der Wende mit einem anderen Ergebnis verlaufen. Die CDU/CSU wären möglicherweise in der Opposition gelandet.


rot mark.
@Dore so etwas nannte man in einem anderen Fall unserer deutschen Geschichte die " Dolchstosslegende ". Klingt nicht sehr überzeugend.
Ich meine die Rolle des "Westens" war die eines wohlwollenden Zuschauers, mehr aber auch nicht.

schönen Maifeiertag wünsche ich
und unbedingt zu Maikundgebung gehen, sonst gibts Rentenabzug




Na Gert--Und das wollen wir ja nicht,sonst finanzieren wir ja noch zusätzlich den Kauf von bewaffneten Drohnen die der Kriegshäuptling so gerne haben möchte.


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01.05.2013 12:52
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#25
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Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


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01.05.2013 13:14 (zuletzt bearbeitet: 01.05.2013 13:21)
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[/quote]

der Spruch ist gut



P:S. schön dass du wieder da bist, dann sehen wir uns ja in Eisenach, ich jedenfalls komme dorthin.
[/quote]


Ich komme nach Eisenacher Gert, und ich freue mich sehr auf unser personliches Kennenlernen. Meinen einzigen deutschen Fan auf der Welt bringe ich auch mit vermisse seinen Leipziger Dialekt seit Monaten. Mein Mann kann nicht dabei sein, aber das macht nix, dann habe ich mehr Zeit fuer Euch und fuer mich!
Zum Thema. Habe hier gelesen, auch zwischen den Zeilen. Und ich werde mich dazu aeussern. Ich werde einige Fragen stellen und hoffe, dass diese, auch wenn andere politische Meinungen vorliegen, ehrlich beantwortet werden. Warum habe ich immer das Gefuehl, dass einige nicht mit der Sprache herauskommen so richtig. Vielleicht sollte einigen der Kopf so richtig gewaschen werden. Hier wird stundenlang geschrieben und beschrieben zum Leben in der DDR und der BRD, aber es scheint, als wenn es unmoglich ist, dem anderen wirklich zuzuhoeren. Das MfS mal aussen vorlassen, und die Gedanken der Menschen zu ihrem Staat in Erwaegung ziehen und endlich begreifen lernen was sich abspielte, und vor allem versuchen zu ergruenden, warum die Diskrepanzen zwischen einem Volk heute noch so gross sind!
Ist immer gut, wenn Mist von ausserhalb auf den Haufen kommt, der dem gegenseitigen Wuehlen im Misthaufen einen neuen Hauch gibt!
korr.
Gruss zum 1. Mai, Larissa


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01.05.2013 15:00
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#27
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Kurze Antwort auf die gestellte Frage: Ja.

Meiner Meinung nach wurde hier eine historische Chance verspielt, aus den Fehlern beider Systeme zu lernen und einen neuen, eigenen Weg zu gehen.

Utopia? Mag sein.
Sachzwänge? Gewiss. Aber keine, die mir unüberwindlich scheinen.
Chancen und Risiken? Jede Menge. Aber vielleicht mehr Chancen als Risiken.
Erfolgsaussichten? Keine Ahnung.. Aber wer weiß das vorher schon?

Aber das ist Leichenkosmetik: Die Entscheidungen wurden so (vom Volk!!) getroffen und wir müssen jetzt mit den Ergebnissen leben. Ob sie uns gefallen oder nicht.


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01.05.2013 17:09
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#28
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Zitat von damals wars im Beitrag #25
Ja, die Rentenabzüge sind auch ein Geschenk der Wiedelvereinigung.


mein liebel @damals wars, ich stellte bei meinem flapsigen Einwand mit dem Rentabzug auf die Usancen der DDR Betriebe zu meiner Zeit ( bis 1965)ab, den Maifeiertag nicht zu bezahlen (Lohnabzug) wenn man die Maikundgebung der Werktätigen ignorierte.

Als Reaktion darauf setzt du schon wieder die ideologische Brille auf und schwafelst von Rentenabzug durch Wiedervereinigung. Den Rentnern in dem Beitrittsgebiet ist gar nichts abgezogen worden, die Rente ist nur auf einem etwas niedrigeren Niveau festgelegt worden. Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten.Der Abstand zwischen Ost und Westrente wird gerade zum 1.Juli weiter deutlich verringert . Dafür muss ich als Westrentner mich mit 0,25% Rentenzuwachs bescheiden, da hätten sie auch besser eine Nullrunde eingelegt, denn dieser Erhöhungssatz ist ein Witz, da fühlt man sich verarscht Frau von der Leyen.

Bevor du also das nächste mal schreibst, informiere dich erst mal über die Materie, über die du schreibst. Macht einen besseren Eindruck, wenn da Hintergrundwissen da ist.




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01.05.2013 17:39
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Nur eins zum Thema Rente, wenn schon die geringe DDR Rente hier ins Spiel gebracht wird, dann nur im Vergleich zu den damaligen Lebenshaltungskosten. In der Relation sieht es schon anders aus, was solls das Spiel kennen wir ja, die halbe Wahrheit als Argument verkaufen - so kann auch Geschichte manipuliert werden.


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01.05.2013 18:01
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#30
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Vielleicht soltlest du zur Kenntnis nehmen, dass die Rentner heute im Beitrittsgebiet das 3 -fache in der Tasche haben und das vor allem in richtigem Geld und nicht in wertlosen Aluchips wie zu Honeckers Zeiten. @Gert

Also für mich hätte die Wiedervereinigung schon 20 Jahre eher sein können,aber wir wollen zufrieden sein,ging gerade noch.Nun mal was zu den Rentnern.
Ich kann nur sagen meine beiden hier im Haus Leben sehr gut,die Fliegen jährlich ins Ausland 4 Wochen Urlaub,die Kuren in Hotels der Tschechei (Ostern,Weihnachten). Ich denke dafür haben die auch gearbeitet,moment der eine nicht,der war nur bei der Armee.


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