Erich Honecker am 40. Jahrestag der DDR

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18.09.2010 18:57
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Unter Missachtung von Gorbatschows Aufruf zur Perestroika feiert der alternde SED-Führer in seiner Festrede zum 40jährigen Jubiläum der DDR-Gründung die Errungenschaften des Sozialismus, wobei er den Massenexodus und die anschwellenden Demonstrationen als kapitalistische Verleumdung abtut und seine Entschlossenheit verkündet, seinen kompromisslosen Kurs fortzuführen.

Heute ist die DDR ein Vorposten des Friedens und des Sozialismus in Europa. Dies zu keiner Zeit zu verkennen, bewahrt uns, sollte aber auch unsere Feinde vor Fehleinschätzungen bewahren.

Wie die Sowjetunion, die uns befreit hat, wie die Volksrepublik China, die in diesen Tagen ebenfalls ihr 40. Gründungsjubiläum beging, wie Volkspolen und die ČSSR, wie die anderen sozialistischen Länder wird die DDR die Schwelle zum Jahr 2000 mit der Gewißheit überschreiten, daß dem Sozialismus die Zukunft gehört. Der Sozialismus ist eine junge Gesellschaft, gleichwohl übt er einen großen Einfluß auf die internationale Entwicklung aus. Er hat gesellschaftlich Bedeutendes vollbracht und wird dies auch fortan tun. Seine Existenz gibt nicht nur unserem Volk neue Hoffnung, sondern der ganzen Menschheit. [ . . . ]

Gerade zu einer Zeit, da einflußreiche Kräfte der BRD die Chance wittern, die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegsentwicklung durch einen Coup zu beseitigen, bleibt ihnen nur erneut die Erfahrung, daß an diesen Realitäten nichts zu ändern ist, daß sich die DDR an der Westgrenze der sozialistischen Länder in Europa als Wellenbrecher gegen Neonazismus und Chauvinismus bewährt. An der festen Verankerung der DDR im Warschauer Pakt ist nicht zu rütteln.

Wenn der Gegner derzeit in einem noch nie gekannten Ausmaß seine Verleumdungen gegen die DDR richtet, dann ist das kein Zufall. In 40 Jahren DDR summiert sich zugleich die vierzigjährige Niederlage des deutschen Imperialismus und Militarismus. Der Sozialismus auf deutschem Boden ist ihm so unerträglich, weil die vordem ausgebeuteten Massen hier den Beweis erbringen, daß sie fähig sind, ihre Geschicke ohne Kapitalisten selbst zu bestimmen. [ . . . ]

Das Leben in unserem Lande wie auch die internationalen Ereignisse stellen in unserer Zeit Fragen, die der klaren Antwort von einer festen Position aus bedürfen. Unsere Position leiten wir nicht von einem der Revolverblätter der BRD oder des dortigen Rundfunks und Fernsehens ab, sie ergibt sich nicht aus irgendwelchen veralteten Lehrsätzen, sondern aus der schöpferischen Anwendung des Marxismus-Leninismus, aus den Interessen der Arbeiterklasse und aller Werktätigen. Mit einem Wort, unsere Position ist die einer Politik nach dem obersten Grundsatz, alles zu tun für das Wohl des Volkes und seine friedliche Zukunft. Dementsprechend bleiben wir beim Erreichten nicht stehen, erhalten wir Bewährtes, trennen uns von dem, was überholt ist und hemmt, schreiten wir auf dem Kurs der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik voran. In diesem Geist werden wir auch die sozialistische Demokratie in ihren vielfältigen Formen weiterentwickeln. Unser Anliegen ist, daß die Bürger sich immer aktiver und konkreter an den Staatsgeschäften beteiligen. [ . . . ]

40 Jahre DDR, die einen völlig neuen Abschnitt in der Geschichte unseres Volkes markieren, haben zugleich auf einprägsamste Weise die Notwendigkeit, aber auch die Kostbarkeit eines dauerhaften Friedens zu Bewußtsein gebracht. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen, dieses Bekenntnis entspricht einer entscheidenden Lehre aus der Vergangenheit. Es wurde bei uns zur Staatspolitik. Wir haben es allem obenan gesetzt, was wir bisher taten und weiterhin tun werden, damit die sozialistische DDR gut gedeiht und die Familie der europäischen Völker in Sicherheit und Eintracht leben kann. Zuverlässig erfüllt unser Land seine Verantwortung im Zentrum des Kontinents, an der Trennlinie zwischen den beiden Bündnissystemen.

Quelle:
http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_...ocument_id=2877


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18.09.2010 19:18
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#2
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Zitat Honecker :
Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen, dieses Bekenntnis entspricht einer entscheidenden Lehre aus der Vergangenheit. Es wurde bei uns zur Staatspolitik. Wir haben es allem obenan gesetzt, was wir bisher taten und weiterhin tun werden, damit die sozialistische DDR gut gedeiht und die Familie der europäischen Völker in Sicherheit und Eintracht leben kann.

Und was war mit dem Agressionsakt gegen die tschechoslowakische , sozialistische Republik am 21.August 1968 die der CSSR zum 2.Mal innerhalb von 30 Jahren eine Okkupation brachte und die Europa fast an den Rand eines 3.Weltkrieges gebracht hat? Wenn auch keine deutschen Soldaten direkt beteiligt waren, so war umfangreiche logistische Unterstützung für die Invasionstruppen von deutschem Boden gegeben. Ich habe mit Tschechen darüber gesprochen , sie haben das nicht vergessen.
Und mir wurde es in der Bundesrepublik an dem Morgen des 21. August richtig mulmig, als ich von der Okkupation hörte. Ein falsche Reaktion der Russen im Böhmerwald an unserer Grenze und die Nato hätte zugeschlagen. Das wär's dann wohl für uns alle gewesen.
Also man kann den Herrn Honecker posthum durchaus als einen Lügner bezeichnen.

Gruß Gert


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18.09.2010 19:37
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#3
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Ob der gute Honecker wirklich an das geglaubt hat,was er an diesem Tag von sich gegeben hat ? So realitäsfremd kann er doch nicht gewesen sein.


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18.09.2010 19:43
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#4
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Ach Gert, das war Bündnispolitik. Stell dir vor, ein Bündnispartner der Nato hätte so von heute auf Morgen dem Bündnis die Freundschaft gekündigt...das hätte ich sehen mögen, er wäre auf einmal den sozialistischen Weg gegangen und Bumms und Nato und einmarschiert, der selbe Werdegang wie bei den Sowjets in der Tchescheslowakei wäre erfolgt.
Wie schrieb ich mal über den 17.Juni 1953 so sinngemäß: Das möchte ich heute sehen, wenn der Mob das Polizeirevier in meiner nahen Kleinstadt auseinandernimmt? Und du Gert der Polizist darin, um das mal, den Faden weiter zu spinnen. Na, sag schon, greifst du nach der Waffe an deiner Seite oder lässt du dich teeren und federn?
Nochmal zum Bündnis Gert, das ist wie Freundschaft, ich lasse doch meinen Freund in der Not nicht alleine...du etwa?

Rainer-Maria


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18.09.2010 19:54
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Bündnis hin Bündnis her, es war sogar ein Überfall auf einen Bündnispartner. Das ist noch verwerflicher als gegen eine bekannten Feind.
Das ist nämlich hinterhältig, das ist eine der Gefühlslagen, die man nur noch als "unterste Schublade" bei einer Charakterbeschreibung bezeichnen kann. Der verantwortliche Charakter im Fall CSSR damals = Breshnev. im Fall CSR 30 Jahre zuvor =Hitler.
Und wie jeder Krieg begann er mit einer Lüge. In meine Augen ist das genauso ein schmutziger Krieg wie der Vietnamkrieg, Irakkrieg.
Nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, so sehe ich das jedenfalls.

Gruß Gert


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18.09.2010 20:03
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#6
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Bitte Gert, noch was zu dem von mir beschriebenen Polizisten am 17.Juni 2011. Da draußen tobt der Mob und du bist der Bundespolizist innendrin, du merkst, wie dir der Angstschweiß die Achseln runterläuft. Was machst du...besser, wie regierst du, denn von der Basis bist du abgeklemmt...siehe Berlin brennt, Telefon und Strom gekappt, ein Horrorzenario.
Los, wir spielen das mal durch...ersetzen den Begriff Mob mit Volk? Denn die heutige Gesellschaft liebt doch die Rollenspiele, wenn sie Alle so im Kreise sitzen und Einer sagt: "Also ich bin der Gert und....

Rainer-Maria


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18.09.2010 20:44
#7
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Zitat von Zermatt
Ob der gute Honecker wirklich an das geglaubt hat,was er an diesem Tag von sich gegeben hat ? So realitäsfremd kann er doch nicht gewesen sein.



Krass he....Buisness as useral....und neben ihm steht Gorbi auf der Tribüne und Honnys Volk darf sich daran nicht freuen und Gorbi-Gorbi rufen.....

....naja, Transparenz konnte sich das Land ja auch nich leisten.....aber Veränderungen waren von Nöten, das hatte der Betonkopf doch eigendlich begreifen müssen.....


groetjes uit Gravellona

Mara


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18.09.2010 20:59
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Zitat von Gert
..... im Fall CSR 30 Jahre zuvor =Hitler.
Und wie jeder Krieg begann er mit einer Lüge. In meine Augen ist das genauso ein schmutziger Krieg wie der Vietnamkrieg, Irakkrieg.
Nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, so sehe ich das jedenfalls.

Gruß Gert



darf ich nochmal feststellen: du setzt die ereignisse von 1938 und von 1968 auf eine stufe! du behauptest das die ereignisse in der CSSR 1968 gleichzusetzen sind mit dem Vietnamkrieg und dem Irakkrieg! du behauptest 1968 wurde von DDR Boden aus ein Aggresionskrieg gegen die CSSR begonnen?

mit verlaub Gert, hier merkt sogar der grösste depp das es dir wohl etwas langweilig am samstag abend ist und du etwas unterhaltung im internet suchst indem du dich mit anders denkenden streiten kannst. ich persönlich kann nicht glauben dass hier einer über derart primitive stöckchen springt und sich auf eine ernsthafte diskussion mit dir einlässt. auf gut deutsch, du solltest die nutzer hier nicht für blöd verkaufen. was nicht ausschliest das sich hier alsbald eifrige befürworter deiner these finden. wer an einer ernsthaften diskussion interessiert ist schreibt nicht so wie du!

versuch es doch mal mit roswell zwischenfall und area 51, vielleicht klappt es ja dann mit einer ernsthaften diskussion..........

SCORN


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18.09.2010 21:07 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2010 22:01)
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ich glaube nicht daß Honecker am Abend des 7. Oktober richtig realisierte was wirklich abging. er war auf den 40. Jahrestag seiner DDR fixiert und das wollte er auf alle fälle durchziehen und es sich von keinem vermiesen lassen.

damals anwesende berichten, wie er spät abends mit gesenktem Kopf und mutterseelenallein an der großen Tafel saß.....

SCORN


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18.09.2010 23:56
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Zitat von SCORN

Zitat von Gert
..... im Fall CSR 30 Jahre zuvor =Hitler.
Und wie jeder Krieg begann er mit einer Lüge. In meine Augen ist das genauso ein schmutziger Krieg wie der Vietnamkrieg, Irakkrieg.
Nicht immer heiligt der Zweck die Mittel, so sehe ich das jedenfalls.

Gruß Gert



darf ich nochmal feststellen: du setzt die ereignisse von 1938 und von 1968 auf eine stufe! du behauptest das die ereignisse in der CSSR 1968 gleichzusetzen sind mit dem Vietnamkrieg und dem Irakkrieg! du behauptest 1968 wurde von DDR Boden aus ein Aggresionskrieg gegen die CSSR begonnen?

mit verlaub Gert, hier merkt sogar der grösste depp das es dir wohl etwas langweilig am samstag abend ist und du etwas unterhaltung im internet suchst indem du dich mit anders denkenden streiten kannst. ich persönlich kann nicht glauben dass hier einer über derart primitive stöckchen springt und sich auf eine ernsthafte diskussion mit dir einlässt. auf gut deutsch, du solltest die nutzer hier nicht für blöd verkaufen. was nicht ausschliest das sich hier alsbald eifrige befürworter deiner these finden. wer an einer ernsthaften diskussion interessiert ist schreibt nicht so wie du!

versuch es doch mal mit roswell zwischenfall und area 51, vielleicht klappt es ja dann mit einer ernsthaften diskussion..........

SCORN





Richtig Scorn, ich setze die Agression von 38 und 68 gegen den tschechischen Staat und das tschechische Volk auf eine Stufe.
( willst du etwa diese historischen Tatsachen bestreiten? es war in beiden Fällen ein hinterhältig geplanter und ohne Vorwarnung durchgeführter militärischer Agressionsakt) ) In 38 ging der Überfall nur von deutschem Boden aus, in 68 auch von deutschem Boden als logistische Unterstützung. Ich bin mit einer gebürtigen Tschechin verheiratet und sie war Augenzeugin, wie die Russen ihr Land überfallen haben.
Ich will hier nicht erzählen mit welchen Ausdrücken sie diese "slawischen Brüder" bezeichnet. An diesem 21.August haben die Russen ihre gesamten Sympathien beim tschechischen Volk, die sie seit dem Ende des Weltkriegs hatten, an einem Tag verspielt.
Das ist Fakt. Ich behaupte nicht dass von deutschen Boden direkt der Überfall durchgeführt wurde aber er wurde logistisch unterstützt und ich las auch davon dass in den Wäldern des Erzgebirges Einheiten der NVA in Reserve lagen um evtll. einzugreifen.( 7.Panzerdivision und 11.Mot.Schützendivision ) Ulbricht war der Einpeitscher, der die deutschen Verbände beteiligen wollte, lediglich die Russen behielten kühlen Kopf mit Rücksicht auf den letzten Krieg und haben das untersagt. ( auch falsch?)
Mein Vergleich mit anderen Kriegen bezieht sich darauf, dass jeder Krieg mit einer Lüge beginnt. 1939 fingierter Überfall auf den
Reichssender Gleiwitz, Irakkrieg angebliche chemische + biologische Waffen( nichts davon wurde gefunden)

Bevor du also meinen Beitrag so abwertest, solltest dich besser informieren. Ich habe von meinen tschechischen Freunden in persönlichen Gesprächen mehr über diese Ereignisse gehört als du in Wikipedia oder sonstwo nachlesen kannst.

Gruß Gert


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19.09.2010 00:22
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Zitat von Gert



Richtig Scorn, ich setze die Agression von 38 und 68 gegen den tschechischen Staat und das tschechische Volk auf eine Stufe.



ich werde nicht mit dir diskutieren. du versuchst geschichte zu relativieren und verharmlost in einem ausmaß die greul der nazis am tschechischen volk in unerträglicher weise. nur mal um zu wissen von was wir sprechen, wieviele opfer sind auf tschechischer seite in folge der anexion und der anschliesenden jahre der unterdrückung und des terrors von 1938-1945 zu beklagen. und wieviel dörfer , wie lidice , wurden 1968 geschleift und die bevölkerung abgeschlachtet? unerträglich und widerlich eine solche argumentation!

SCORN


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19.09.2010 00:38
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Zitat von SCORN

Zitat von Gert



Richtig Scorn, ich setze die Agression von 38 und 68 gegen den tschechischen Staat und das tschechische Volk auf eine Stufe.



ich werde nicht mit dir diskutieren. du versuchst geschichte zu relativieren und verharmlost in einem ausmaß die greul der nazis am tschechischen volk in unerträglicher weise. nur mal um zu wissen von was wir sprechen, wieviele opfer sind auf tschechischer seite in folge der anexion und der anschliesenden jahre der unterdrückung und des terrors von 1938-1945 zu beklagen. und wieviel dörfer , wie lidice , wurden 1968 geschleift und die bevölkerung abgeschlachtet? unerträglich und widerlich eine solche argumentation!

SCORN




Das übliche Totschlagargument : Name Telefonnummer , Adresse .................... kenne ich schon von anderen Genossen
Meinst du kommst mit deiner schrägen Rechenoperation ein Schritt weiter ? Agression ist Agression .


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19.09.2010 05:11 (zuletzt bearbeitet: 19.09.2010 05:27)
avatar  seaman
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Zitat von Gert
[quote="SCORN"]
Richtig Scorn, ich setze die Agression von 38 und 68 gegen den tschechischen Staat und das tschechische Volk auf eine Stufe.
( willst du etwa diese historischen Tatsachen bestreiten? es war in beiden Fällen ein hinterhältig geplanter und ohne Vorwarnung durchgeführter militärischer Agressionsakt) ) In 38 ging der Überfall nur von deutschem Boden aus, in 68 auch von deutschem Boden als logistische Unterstützung. Ich bin mit einer gebürtigen Tschechin verheiratet und sie war Augenzeugin, wie die Russen ihr Land überfallen haben.
Ich will hier nicht erzählen mit welchen Ausdrücken sie diese "slawischen Brüder" bezeichnet. An diesem 21.August haben die Russen ihre gesamten Sympathien beim tschechischen Volk, die sie seit dem Ende des Weltkriegs hatten, an einem Tag verspielt.
Das ist Fakt. Ich behaupte nicht dass von deutschen Boden direkt der Überfall durchgeführt wurde aber er wurde logistisch unterstützt und ich las auch davon dass in den Wäldern des Erzgebirges Einheiten der NVA in Reserve lagen um evtll. einzugreifen.( 7.Panzerdivision und 11.Mot.Schützendivision ) Ulbricht war der Einpeitscher, der die deutschen Verbände beteiligen wollte, lediglich die Russen behielten kühlen Kopf mit Rücksicht auf den letzten Krieg und haben das untersagt. ( auch falsch?)
Mein Vergleich mit anderen Kriegen bezieht sich darauf, dass jeder Krieg mit einer Lüge beginnt. 1939 fingierter Überfall auf den
Reichssender Gleiwitz, Irakkrieg angebliche chemische + biologische Waffen( nichts davon wurde gefunden)

Bevor du also meinen Beitrag so abwertest, solltest dich besser informieren. Ich habe von meinen tschechischen Freunden in persönlichen Gesprächen mehr über diese Ereignisse gehört als du in Wikipedia oder sonstwo nachlesen kannst.

Gruß Gert



Gert, ich würde mich hier nicht so weit aus dem Fenster lehnen und eventuell erstmal das Buch von Stiller aus dem Jahre 1986
zu Ende lesen,sonst haben wir hier eine ähnlich "fachliche" Baustelle wie in dem anderen thread von Dir.
Nimm einfach zur Kenntnis,das hier Leute schreiben deren Wissen um die Ereignisse in der CSSR nicht nur auf wikipedia beruhen und 1968 auch schon mit wachen Augen das Weltgeschehen verfolgten.

seaman

P.S:Wenn Du danach nochmal zum Lesen kommen solltest,empfehle ich Dir ein Interview mit Ota Sik aus dem Jahre 1990
mit der Prager Tageszeitung "Mlada fronta".In deutsch nachzulesen in "Der Welt" des gleichen Jahres....


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19.09.2010 06:09 (zuletzt bearbeitet: 19.09.2010 06:29)
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19.09.2010 09:51 (zuletzt bearbeitet: 19.09.2010 09:52)
avatar  Alfred
#15
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Gert,

wie kommst Du denn darauf, dass der tschechoslowakischen Regierung der Einmarsch nicht bekannt war ?

Das stimmt nicht !


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