1979 lief Stasi-Oberleutnant Werner Stiller über. Jetzt packt er aus

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29.04.2013 18:01 (zuletzt bearbeitet: 29.04.2013 18:13)
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#166
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Zitat Rostocker:
Ja Gert--wem interessiert es dann noch.Gut Frage.Aber man sollte in so ein Forum auch nicht alles preisgeben.Und schon lange nicht unter den Motto--Geschichtsaufarbeitung--Wir sehen es doch hier selber,schreibt einer zu viel.Sitzen einige schon in den Startlöchern,um in die Kerbe zu hauen.
Ich hatte mal vor Jahren eine Sendung gesehen,da äußerte sich ein Mitarbeiter des MfS in etwa so---was er an Wissen hat,geht keinen anderen etwas an--.Und der Mann hat Recht.

Ist doch jedem seine Sache wie er mit seiner Vergangenheit umgeht.Wenn sich jemand schützen muß ist es wohl besser er schweigt.
Andererseits sehe ich auch hier im Forum die Unterschiede von "Ehemaligen" die eher offen mit diesem Thema umgehen und damit auch dazu beitragen die Sache für interessierte Außenstehende realistischer und differenzierter zu sehen und denjenigen die so tun als ob sie noch wichtige Geheimnissträger sind.
Wenn jemand mit seiner Vergangenheit im Reinen ist wird er eher kein Bedürfniss haben darüber zu sprechen.
Nur jeder trägt Verantwortung für das was er tut und auch für das was er unterlässt.
Und was das mit den Startlöchern und in die Kerbe hauen anbetrifft finde ich das durchaus erträglich hier im Forum.


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29.04.2013 18:18
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#167
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Gert,

nur als Hinweis.

Es gibt einige ehemalige des MfS die würden sich gern zum Gegenstand ihrer Arbeit im MfS äußern. Leider wird ihnen aber der Zugang zu den Materialien der BStU oftmals verweigert .....

Warum wohl ? Es könnte ja was an die Öffentlichkeit kommen, was nicht ins Programm passt.


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29.04.2013 18:22
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#168
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Wem von den ehemaligen ging das denn so?
Die könnten doch dann mal mit dem anfangen was ihnen noch so aus dem Kopf einfällt.Oder?


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29.04.2013 18:23
#169
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Zitat von Alfred im Beitrag #167
Gert,

nur als Hinweis.

Es gibt einige ehemalige des MfS die würden sich gern zum Gegenstand ihrer Arbeit im MfS äußern. Leider wird ihnen aber der Zugang zu den Materialien der BStU oftmals verweigert .....

Warum wohl ? Es könnte ja was an die Öffentlichkeit kommen, was nicht ins Programm passt.



Welches Programm?


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29.04.2013 18:33
#170
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Zitat von schnatterinchen im Beitrag #166
Zitat Rostocker:
Ja Gert--wem interessiert es dann noch.Gut Frage.Aber man sollte in so ein Forum auch nicht alles preisgeben.Und schon lange nicht unter den Motto--Geschichtsaufarbeitung--Wir sehen es doch hier selber,schreibt einer zu viel.Sitzen einige schon in den Startlöchern,um in die Kerbe zu hauen.
Ich hatte mal vor Jahren eine Sendung gesehen,da äußerte sich ein Mitarbeiter des MfS in etwa so---was er an Wissen hat,geht keinen anderen etwas an--.Und der Mann hat Recht.

Ist doch jedem seine Sache wie er mit seiner Vergangenheit umgeht.Wenn sich jemand schützen muß ist es wohl besser er schweigt.
Andererseits sehe ich auch hier im Forum die Unterschiede von "Ehemaligen" die eher offen mit diesem Thema umgehen und damit auch dazu beitragen die Sache für interessierte Außenstehende realistischer und differenzierter zu sehen und denjenigen die so tun als ob sie noch wichtige Geheimnissträger sind.
Wenn jemand mit seiner Vergangenheit im Reinen ist wird er eher kein Bedürfniss haben darüber zu sprechen.
Nur jeder trägt Verantwortung für das was er tut und auch für das was er unterlässt.
Und was das mit den Startlöchern und in die Kerbe hauen anbetrifft finde ich das durchaus erträglich hier im Forum.





Stimme ich Dir voll zu.Auch in einer Demokratie muß man nicht alles wissen.


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29.04.2013 18:37
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#171
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Rostocker:
"Stimme ich Dir voll zu.Auch in einer Demokratie muß man nicht alles wissen."


Dann muß man auch mit Lügen , Legenden und Halbwahrheiten leben können.


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29.04.2013 19:44
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#172
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Zitat von Alfred im Beitrag #167
Gert,

nur als Hinweis.

Es gibt einige ehemalige des MfS . die würden sich gern zum Gegenstand ihrer Arbeit im MfS äußernLeider wird ihnen aber der Zugang zu den Materialien der BStU oftmals verweigert .....

Warum wohl ? Es könnte ja was an die Öffentlichkeit kommen, was nicht ins Programm passt.



Also wenn ich jemanden von meiner Arbeit erzählen möchte, dann muss ich vorher nicht in Akten schauen, ich weiß eigentlich was ich in meinem Leben so gemacht habe.


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29.04.2013 20:00 (zuletzt bearbeitet: 29.04.2013 20:00)
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#173
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #172


Also wenn ich jemanden von meiner Arbeit erzählen möchte, dann muss ich vorher nicht in Akten schauen, ich weiß eigentlich was ich in meinem Leben so gemacht habe.


Ist doch prima für Dich..
Worum geht es hier eigentlich?

seaman


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29.04.2013 20:02
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#174
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Zitat von seaman im Beitrag #173
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #172


Also wenn ich jemanden von meiner Arbeit erzählen möchte, dann muss ich vorher nicht in Akten schauen, ich weiß eigentlich was ich in meinem Leben so gemacht habe.


Ist doch prima für Dich..
Worum geht es hier eigentlich?

seaman



Um den Post vom Alfred auf den ich geantwortet habe.


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29.04.2013 20:12
avatar  Alfred
#175
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #172
Zitat von Alfred im Beitrag #167
Gert,

nur als Hinweis.

Es gibt einige ehemalige des MfS . die würden sich gern zum Gegenstand ihrer Arbeit im MfS äußernLeider wird ihnen aber der Zugang zu den Materialien der BStU oftmals verweigert .....

Warum wohl ? Es könnte ja was an die Öffentlichkeit kommen, was nicht ins Programm passt.



Also wenn ich jemanden von meiner Arbeit erzählen möchte, dann muss ich vorher nicht in Akten schauen, ich weiß eigentlich was ich in meinem Leben so gemacht habe.




Hallo,

wenn dann aber Nachfragen kommen ?

Nach der Art "dies glauben sie doch selbst nicht oder können sie dies belegen" ?

Bis heute findet man in den Veröffentlichungen der BStU kaum was zur Arbeit der "Dienste West" gegen die DDR. Warum wohl ...


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29.04.2013 20:16
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#176
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Zitat von Alfred im Beitrag #175
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #172
Zitat von Alfred im Beitrag #167
Gert,

nur als Hinweis.

Es gibt einige ehemalige des MfS . die würden sich gern zum Gegenstand ihrer Arbeit im MfS äußernLeider wird ihnen aber der Zugang zu den Materialien der BStU oftmals verweigert .....

Warum wohl ? Es könnte ja was an die Öffentlichkeit kommen, was nicht ins Programm passt.



Also wenn ich jemanden von meiner Arbeit erzählen möchte, dann muss ich vorher nicht in Akten schauen, ich weiß eigentlich was ich in meinem Leben so gemacht habe.




Hallo,

wenn dann aber Nachfragen kommen ?

Nach der Art "dies glauben sie doch selbst nicht oder können sie dies belegen" ?

Bis heute findet man in den Veröffentlichungen der BStU kaum was zur Arbeit der "Dienste West" gegen die DDR. Warum wohl ...


Ich vermute mal weil sie ganz einfach gewonnen haben.
So ist der Lauf der Welt, warum soll der Sieger sich selbst Asche aufs Haupt schütten?


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29.04.2013 20:16
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#177
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Der Post von Alfred zeigt doch das Dilemma auf.#
Ein GWD-Leistender des Jahres 1989 z.b. berichtet über Zusammenhänge NVA,Grenze,Stasi von über 40 Jahren DDR u.ä.und die ebenfalls unwissende Masse nickt das ab....
Wie dachte ein KG-Angehöriger darüber 1961 beim Mauerbau?
Wie dachte ein Politoffizier der GT z. b.1965 darüber?
Klar ,hier schreiben ABVs,Politoffiziere u.ä. Kader.
Alle aber,aus Zeiten der Auflösungserscheinungen der DDR.
Als Überlebenskünstler.
seaman


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29.04.2013 20:20
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#178
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Zitat von seaman im Beitrag #177

Der Post von Alfred zeigt doch das Dilemma auf.#
Ein GWD-Leistender des Jahres 1989 z.b. berichtet über Zusammenhänge NVA,Grenze,Stasi von über 40 Jahren DDR u.ä.und die ebenfalls unwissende Masse nickt das ab....
Wie dachte ein KG-Angehöriger darüber 1961 beim Mauerbau?
Wie dachte ein Politoffizier der GT z. b.1965 darüber?
Klar ,hier schreiben ABVs,Politoffiziere u.ä. Kader.
Alle aber,aus Zeiten der Auflösungserscheinungen der DDR.
Als Überlebenskünstler.
seaman





Mal ganz ehrlich?
Ihr habt nicht den Frieden erhalten sondern nur das Siechtum des Sozialismus verlängert und damit unzähligen Menschen wertvolle Lebenszeit gestohlen die sie hätten sinnvoll zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit einsetzen können.


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29.04.2013 20:22
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#179
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Ich denke es gibt viel Wissen, doch es muss belegbar sein. Und selbst wenn es zugängliche Belege geben sollte, dann kommen die Persönlichkeitsrechte und das Bundesverwaltungsgericht ins Spiel:

http://www.sueddeutsche.de/politik/perso...d-tabu-1.804848

"Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts muss die Stasiakten-Behörde künftig nicht nur Informationen sperren, die durch Abhörmaßnahmen gewonnen wurden. Auch Gespräche, die von Politikern in Privat- oder Diensträumen geführt wurden oder vertraulich waren, sind tabu. Erhebliche Einschränkungen sieht der Urteilsspruch vor allem für die Medien vor.

Journalisten dürfen Stasi-Unterlagen nur mit Einwilligung der Betroffenen bearbeiten. Zugänglich bleiben lediglich Dokumente, die ohnehin schon öffentlich waren, also etwa Reden oder Zeitungsartikel.

Auch allgemeine Stasi-Analysen können verwendet werden, das Gleiche gilt für Gespräche, die DDR-Politiker mit westdeutschen Diplomaten führten. Selbst Wissenschaftler müssen in Zukunft auf die Verwendung von Tonbändern verzichten.

"Das Urteil bedeutet eine sehr empfindliche Einschränkung der Berichterstattung", erklärte der Sprecher der Birthler-Behörde, Christian Booß. Auf sein Haus komme nun eine erhebliche Mehrarbeit zu, weil die Stasiakten-Behörde künftig nicht nur nachweisen müsse, ob Daten mit rechtsstaatswidrigen Mitteln gesammelt wurden. Auch habe die Bundesbeauftragte künftig zu verhindern, dass Missbrauch mit den Informationen getrieben werden könne."

LG von der grenzgaengerin


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29.04.2013 20:25
avatar  Alfred
#180
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #178
Zitat von seaman im Beitrag #177

Der Post von Alfred zeigt doch das Dilemma auf.#
Ein GWD-Leistender des Jahres 1989 z.b. berichtet über Zusammenhänge NVA,Grenze,Stasi von über 40 Jahren DDR u.ä.und die ebenfalls unwissende Masse nickt das ab....
Wie dachte ein KG-Angehöriger darüber 1961 beim Mauerbau?
Wie dachte ein Politoffizier der GT z. b.1965 darüber?
Klar ,hier schreiben ABVs,Politoffiziere u.ä. Kader.
Alle aber,aus Zeiten der Auflösungserscheinungen der DDR.
Als Überlebenskünstler.
seaman





Mal ganz ehrlich?
Ihr habt nicht den Frieden erhalten sondern nur das Siechtum des Sozialismus verlängert und damit unzähligen Menschen wertvolle Lebenszeit gestohlen die sie hätten sinnvoll zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit einsetzen können.





Solche Aussagen sind doch etwas billig.


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