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RE: Die Hundelaufanlagen imHarz Bilder von 2007

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 08.05.2014 22:14
von Harzwanderer | 3.273 Beiträge | 1078 Punkte
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Ich war mal in Berlin, nahe der Grenzübergangsstelle Drewitz, im Frühjahr 1990 spazieren, im Grenzstreifen auf der Ostseite. Da waren Richtung Griebnitzsee auch längere Hundelaufanlagen. Die Hunde waren weg. Aber die Hütten und Näpfe standen noch alle ordentlich da. Sah nicht nach vorherigem Gemetzel dort aus. Am Griebnitzsee hatten "bestätigte" Leute, die bis dahin im Grenzgebiet wohnen durften, danach verschiedentlich diese altdeutschen Schäferhunde mit den langen Haaren (Grenze?) als Wachhund.Die sah man im Westen sonst ganz wenig.



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#42

RE: Die Hundelaufanlagen imHarz Bilder von 2007

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 09.05.2014 01:28
von josy95 | 5.106 Beiträge | 1608 Punkte
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Die Zuchten der Rasse Schäferhunde liefen ja in Ost und West wirklich sehr verschiedene Linien. Das hat sich in 40 Jahren in genetischen Veranlagungen und besonders im Wesen der Hunde deutlich bemerkbar gemacht. Während die Ost- also DDR- Zuchten sehr auf das Merkmal Dienst- und Gebrauchshund gerichtet waren, also deutlich auf wachsame Polizei- und Diensthunde für die Grenztruppen (dominierende Rasse bei diesen Dienst- und Gebrauchshunden war nun mal die Schäferhundrasse) mit einer gewissen Schärfe, will mal nicht sagen Aggressivität, so waren die West-, also Altbundizuchten schon mehr auf Gebrauchshunde für DRK (Suchhunde) usw., aber auch als eine Art verweichlichte Modehundrasse ausgerichtet. Der Bedarf, die Nachfrage und letztlich die Anforderungen der Kundschaft waren ja auch ganz andere. Mir fällt auch keine anderere passende Bezeichnung zu "Modehundrasse" ein. Denke mal, ihr wißt, was ich meine. Geht ja vielen Hunderassen heute und oft zum Leidwesen der Tiere so. Endprodukt, s. g. Überzüchtungen mit oft schlimmen gesundheitlichen Folgen für die Tiere. Wer mal so einen Vierbeiner gehabt hat, weiß wie die dann kränkeln...

Besonders bei den Schäferhunden war es ja die typische HD- Krankheit.

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...0,d.bGQ&cad=rja

Diese war bei den ostdeutschen Zuchten ohne Frage auch vorhanden, bei den westdeutschen Zuchten vermutlich durch das einzüchten, wie der Fachmann sagt bestimmter (modernerer) Rassemerkmale noch stärker ausgeprägt. Auch soll eine mehr oder minder ungewollte, unbemerkt gebliebene Inzucht auch eine Rolle mitgespielt haben
Nach der Wende wurden die ostdeutschen Zuchten (wie so vieles andere auch!) regelrecht verteufelt. Hauptargument..., die Züchtungen sind zu aggressiv, die sind auf Menschen abgerichtet...! Solch haarsträubender Blödsinn! Vom Menschen(!), egal ob Ossi, Wessi, Südi oder Nordi kann jeder Hund aggressiv gemacht werden. Klar gibt es rassespezifische Veranlagungen, die aber letztendlich fast nur vom Menschen beeinflußt werden.

Die ostdeutschen Zuchten gingen dadurch dramatisch zurück, die westdeutschen und mittlerweile dominierenden Zuchten kränkelten gerade bei HD immer mehr. Irgendwann kam dann mal jemand auf die glorreiche Idee, die ostdeutschen Zuchten hat man doch zu sehr verteufelt und vom Markt gedrängt..., man hätte hier besser und gezielter drauf zurückgreifen sollen. Zumal sich genetische Unterschiede herausgebildet hatten und man höre und staune, durch die 40 Jahre währende Trennung gerade im Erbgut günstige Entwicklungen ergeben haben, sprich Inzuchtmerkmale weitestgehend ausgemerzt waren.

Ein Schelm, war jetzt Arges dabei denkt...: Ist es bei uns Deutschen nicht auch oft, auch leider irgendwie so...???

In diesem Sinne..., nein, doch lieber nicht. Nur im Sinne der fortgeschrittenen Stunde:

Gute Nacht!

josy95


Auf Wiedersehen. Vielleicht woanders...
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