Einstufungen für den GD

24.08.2010 23:06
avatar  moreau
#1
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Hier ist in einigen Threads der Begiff Einstufung für den GD gefallen. Wer kann die einzelnen Einstufungen erläutern? Was sagten diese konkret über das Einsatzprofil des damit Eingestuften aus? Nach welchen Vorgaben und Kriterien wurde die Einstufung vorgenommen?

Gruß
Moreau

PS: falls schon mal Thema ,dann bitte den Link posten. (die Suche ergab nichts )


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25.08.2010 00:13
avatar  Pitti53
#2
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Zitat von moreau
Hier ist in einigen Threads der Begiff Einstufung für den GD gefallen. Wer kann die einzelnen Einstufungen erläutern? Was sagten diese konkret über das Einsatzprofil des damit Eingestuften aus? Nach welchen Vorgaben und Kriterien wurde die Einstufung vorgenommen?

Gruß
Moreau

PS: falls schon mal Thema ,dann bitte den Link posten. (die Suche ergab nichts )



dann suche mal nach "blutgruppen" da ist genug stoff


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25.08.2010 10:02
#3
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Pitti,
er hat doch um den Link gebeten, tu ihm doch den Gefallen!

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!


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25.08.2010 10:06
avatar  sentry
#4
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Ich empfehle immer eine Suche bei Google anstatt in Foren.
Bei Google nach "grenztruppen blutgruppen" gesucht, liefert gleich als erstes diesen Link:
Dienst und Schichtzeiten eines Grenztruppen-Soldaten (3)

Das sollte erstmal weiterhelfen


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25.08.2010 10:54
avatar  moreau
#5
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@ pitti53 @sentry
Danke für eure Hinweise. Mit Suchbegriff "Einstufung" kam nichts bis wenig aber "Blutgruppe" passt. Den Begriff kannte ich bis dieser Tage nicht, war irgendwie kein Thema zu meiner Zeit oder ich habs vergessen. Jetzt bin ich am Orakeln was ich wohl gehabt haben könnte.

Gruß
Moreau


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25.08.2010 12:47
avatar  sentry
#6
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Ich kenne den Begriff aus meiner Dienstzeit auch nicht...habe ich auch erst in solchen Foren von ehemaligen Grenzern gehört.
Wie das in meiner Einheit war, hatte ich dort in dem verlinkten Artikel geschrieben.


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25.08.2010 12:56
avatar  moreau
#7
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Das man "feindwärts" bestätigt werden musste/konnte war bekannt. Das es aber so relativ viele Abstufungen gab, war mir unbekannt.


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25.08.2010 17:33
#8
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Zitat von moreau
Das man "feindwärts" bestätigt werden musste/konnte war bekannt. Das es aber so relativ viele Abstufungen gab, war mir unbekannt.



auch wenn wir im Forum das Thema der Einstufung bereits schon mal hatten, möchte ich trotzdem kurz anfügen, dass es die Einstufungen A,B,C und D gab. Im Grenzdienstbuch der GK waren die jeweiligen Einstufungen festgehalten und bildeten zum überwiegenden Teil die Zusammensetzung der Postenpaare und aber auch der zu erfüllenden Aufgaben. Die Einstufungen erfolgten im Befehl 44 und wurden zwischen dem Mitarbeiter der Verwaltung 2000 und dem Kompaniechef bzw. bei dessen Abwesenheit mit dem StKC festgelegt. Bei der Einstufung der GAKl wurde auch auch der Oberoffizier Grenzaufklärung hinzugezogen.
Die Einstufung A erhielten Soldaten, Unteroffiziere (UaZ und BU), Fähnriche und Offiziere, wenn diese gemäß Anordnung (AO) 13 bestätigt waren, also somit für den Einsatz auf dem vorgelagerten Hoheitsgebiet. Die Einstufung B erfolgte für den überwiegenden Teil der Soldaten, Unteroffiziere, Fähnriche (z.B. der Hfw oder der Techniker) sowie für einen kleinen Teil von Offfizieren, für welche die Voraussetzungen des Befehl 44 nicht gegeben waren. Die Einstufung C erfolgte für einen Teil der Soldaten und Unteroffiziere, welche nicht geeignet waren die Anforderungen der Einstufung B zu erfüllen. So durften generell die Einstufungen C nicht mit den Einstufungen D zum Grenzdienst aufziehen. Einstufung D waren in der Regel Soldaten und Unteroffiziere der Sicherstellung (z.B. Küchengehilfe, ständiger UvD etc.). An welchen Maßstäben die Einstufung erfolgte, kann ich leider nicht sagen. Faktoren waren mit Bestimmtheit, die Berichte der IM in der GK, die Ergebnisse der Urlaubsgespräche nach Rückkehr in die Einheit, die Berichte und Einschätzungen der anderen Organe ( VP, MfS, RdKreises etc.) sowie auch Äußerungen der Familienangehörigen. Geprüft wurde das Verhalten im sozialen Wohnumfeld. Schwerpunkt war die Einheit von Wort und Tat.
In der Praxis war eine Zusammenstellung der Einstufungen A/mit B oder C - Schutzstreifen, aber auch B/C, B/B oder aber auch A/D möglich. Für das vorgelagerte Hoheitsgebiet war generell die Zusammensetzung A/A. In Ausnahmefällen - z.B. bei einer Grenzlage - durfte der Einsatz auf den vHG auch als A/B erfolgen. Dies aber nur zeitlich auf das Mindestmaß begrenzt.

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de


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