Der Grenzfluss Werra zwischen Hessen und Thüringen

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21.02.2009 13:59
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#1
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Die ehemalige DDR Grenze an der Werra.
Die Werra war zum größten Teil der Grenzfluss zwischen Hessen und Thüringen. Die Bachmitte war die Grenze. Der eine Teil gehörte auf Westdeutsche Seite und die andere hälfte gehörte zur DDR. Hier ein paar Fotos der Werragrenze von 1988


Hier auf diesem Foto sieht man die Grenzsperranlagen der DDR die verhindern sollten das man mit dem Boot die Grenze über die Werra verlassen konnte. Riesige Metallzäune wurden in das Flussbett der Werra gerammt um zu verhindern das man tauchen oder sonstige Sachen machen konnte um die DDR zu verlassen.



Dieses Grenzschild des Bundesgrenzschutzes, warnte die Grenzgänger der BRD vor dem übertritt der Staatsgrenze zur DDR. In diesem falle war die Flussmitte der Werra die Grenze.


Hier sieht man die zerstörte Brücke nach Lindewerra. Die Brücke wurde von den Grenztruppen der DDR gesprengt um ein übertreten der Grenze unmöglich zu machen. heute ist diese Brücke wieder befahrbar.

Bilder: Projektmitglied "DDR Grenze" Andreas Bücking


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25.05.2009 10:27
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#2
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Auf den Bildern zu sehen ist eine Flußsperre bei Heldra im Werra-Meißner-Kreis.
Die Metallgitter waren übrigens schwenkbar. Sie wurden nur bei Hochwasser hochgezogen, damit die Sperranlage nicht durch Treibgut beschädigt werden konnte.
Heute ist noch eine der Flußsperren bei Heldra erhalten und wird im Volksmund "Blaue Brücke" oder "Blaues Wunder" genannt, da sie inzwischen blau angestrichen wurde. Die Blaue Brücke ist Teil des Premiumwanderweges P6, der von Großburschla aus nach Heldra über den Heldrastein und nach Schnellmannshausen führt.


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25.05.2009 13:20
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#3
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Wenn bald K+S die Brühe vom Bergbau einleitet, hat das letzte Stündlein für die verzinkten Teile geschlagen.


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25.05.2009 13:26
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#4
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Ich vergaß zu erwähnen, daß die Sperrgitter nach der Wende abgebaut wurden und nur noch die Brücke selbst vorhanden ist (und die steht mit den Füßen zum Glück nicht im salzigen Fluß).


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27.05.2009 11:51
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#5
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Hier auf dem Foto zu sehen ist die Flußsperre bei Göringen (Lauchröden)an der Werra

78er


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27.05.2009 12:41
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#6
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Die Werra als Grenzfluss mit Blick auf Herleshausen und das im ehem."Schutzstreifen" gelegene
Lauchröden mit der Ruine Brandenburg



78er


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27.05.2009 14:29
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#7
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78er, warum kann ich Deine Fotos nicht sehen?


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27.05.2009 14:31
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#8
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Das muss eine riesige Bilddatei sein. Sie baut sich selbst bei unserer schnellen Leitung nur im Zeitlupentempo auf.


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27.05.2009 15:18
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#9
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Nee, ich sehe nur ein Kästchen mit nem roten Kreuz (in x-Form).


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27.05.2009 15:31
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#10
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ein ehemaliger arbeitskollege ist 1987 durch die werra geschwommen und
abgehauen, lag dann fast ein halbes jahr mit erfrierungen im krankenhaus.
er war insgesamt 3 tage innerhalb und hat alles genau beobachtet, die zeiten
wann die postenpaare durch sind u.s.w. und dann ist er geflitzt.
aber!!! kaum war die mauer offen - war er wieder da!!!


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27.05.2009 17:42
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#11
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Die Tagesguck-Sprecherin Susanne Daubner ist damals bei Ihrer Flucht die halbe Nacht in einem Fluss geschwommen, bis sie glücklich ans andere Ufer kam.


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27.05.2009 21:52
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#12
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glaub ich nicht!


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27.05.2009 22:10
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#13
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Hallo rustenfelde,
must du nicht glauben. Aber es stimmt trotzdem, hier die Story:

Überraschendes Geständnis von „Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner. Bei „Beckmann“ verriet sie: Ich sollte Stasi-Spitzel werden.

Ende der 80er-Jahre habe sie Besuch von der Staatssicherheit bekommen. „Ich saß in meiner Wohnung mit Herrn Müller und Herrn Schmidt, die sagten: Wir möchten gerne, dass sie für uns arbeiten“, berichtet sie.

Sie lehnte die Anwerbung ab, da sie sich nicht „persönlich erpressbar“ machen wollte.
„Kurze Zeit später“, berichtet die damalige Ostberliner Hörfunkjournalistin weiter, „kam vom Chefredakteur von DT 64 die Aufforderung, meine Kontakte offen zu legen.“

Das war der Auslöser für Daubner, aus der DDR zu fliehen. „Irgendwann trifft man eine Entscheidung. Und dann geht alles ganz schnell.“

Gemeinsam mit einem Freund plante sie ihre Flucht, über Ungarn nach Jugoslawien. Ein Vorhaben, das sie beinahe das Leben kostete! Beim Versuch, einen Grenzfluss zu überqueren, trieben die „Tagesschau“-Sprecherin und ihr Bekannter sechs Stunden lang in dem eiskalten Wasser, zogen sich Unterkühlungen zu.
Daubner: „Wir waren beide aktiv im Schwimmsport tätig – sonst wären wir wahrscheinlich ertrunken.“

„Mein Freund versuchte mich zu beruhigen, aber das hat er mir zwei Stunden lang erzählt. Irgendwann habe ich ihm das nicht mehr geglaubt, habe um Hilfe geschrien, aber da war keiner.“

Letztendlich erreichten sie eine unbewachte Brücke. „Der Wachturm stand halb unter Wasser, deshalb konnte wir ganz bequem rüber marschieren.“

Gruß, Augenzeuge




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28.05.2009 08:04
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#14
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Danke Augenzeuge,
für den interessanten Beitrag. Wieder was dazugelernt!


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24.05.2010 23:05
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#15
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Zitat von bruno
ein ehemaliger arbeitskollege ist 1987 durch die werra geschwommen und
abgehauen, lag dann fast ein halbes jahr mit erfrierungen im krankenhaus.
er war insgesamt 3 tage innerhalb und hat alles genau beobachtet, die zeiten
wann die postenpaare durch sind u.s.w. und dann ist er geflitzt.
aber!!! kaum war die mauer offen - war er wieder da!!!



genau an der Stelle in Lauchröden?!


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