Die alte A4 und die DDR Grenze bei Bad Hersfeld im Jahre 1988

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09.09.2013 15:45
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #14
Zitat von uffz_nachrichten im Beitrag #12
Zitat von EMW im Beitrag #10
Zuerst war ich erschrocken, das Bad Hersfeld so nahe an der Grenze war.......

Aber ich habe mit der A4 in Grenznähe zeitliche Probleme. Die kann unmittebar an der Grenze unmöglich zu ende sein?
Man baute ja extra die Werrabrücke 1983/84, damit brauchte man Wartha nicht mehr und man konnte doch schon damals bis zur Abfahrt Wommen zur B400 fahren?


Wartha wurde / wird schon noch gebraucht . Es hat sich nur der Grenzübergang von der Landstraße in den Bereich der A4 verschoben damals.
Ob die Herleshäuser so rege das Stück A4 nutzten, um nach Wommen zu fahren zweifel ich mal an.


Sofern meine Erinnerung mich nicht trügt, ich pendelte ab März 1990 am Wochenende von Frankfurt/M. nach Hause, konnte man vom Westen aus per A4 nicht nach Wommen, denn die Wommener Brücke war nicht vollständig.
Dieses Stück A4 war glaub 2 mal Osten, also aus Hersfeld kommend, erst West bis zur letzten Abfahrtmöglichkeit, dann Stück Osten (dort wo die Autobahn nicht fertig war), im Bereich kurz vor der Wommener Brücke bis Werrabrücke wieder Westen, dann wieder Osten.



Die Autobahn durch den Zipfel gab´s schon, allerdings nicht so schön ausgebaut wie heut. Die Wommener Brücke war doch IMHO komplett, stand aber ziemlich sinnfrei in der Landschaft rum. Was gefehlt hat war die Brücke bei Untersuhl ( Ortsangabe: 7-Pfeiler?->ehem. Grenzer der Untersuhler GK. sollten das genauer wissen, ich war nur auf der SIK ). Ein paar "Backstein-Pfeiler" stehen dort noch heute, für die neue Brücke wurden höhere Betonpfeiler gebaut. Bin auch von 1990 bis 92 fast täglich von ESA nach RoF zur Arbeit, war´n schlimmes Gegurke. Zu Anfangs noch A4 bis Abfahrt Wommen, dann die B400, über Nentershausen durch´n Wald Richtung Bebra usw hinwärts.
Heimzu das selbe, später auch über Obersuhl->Gerstungen und die Trasse oder über Neustädt->Sallmanshausen->Lauchröden->..., je nachdem, wie die Straßen fertig wurden.
Heutzutage führen viele Wege nach Rom, wenn aber mal wieder Stau im Zipfel ist schadet es nicht, wenn man die "alten" Schleichwege von damals noch kennt


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09.09.2013 19:37
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#17
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94

Neben den Weihetalbrücke, im Jargong nur Siebenpfeiler genannt, gabs im weiteren Verlauf noch eine Bauruine, mir nur als Zweipfeiler bekannt. Eine weitere nichtfertige Brücke. Die war für Gängersignaturen und Grenzergräber fast noch beliebter ...
Nach der Wende wurden 5 der 7 Pfeiler gesprengt, so das man die Reste verwechseln könnte.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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10.09.2013 20:38
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Zitat von 94 im Beitrag #17
Neben den Weihetalbrücke, im Jargong nur Siebenpfeiler genannt, gabs im weiteren Verlauf noch eine Bauruine, mir nur als Zweipfeiler bekannt. Eine weitere nichtfertige Brücke. Die war für Gängersignaturen und Grenzergräber fast noch beliebter ...
Nach der Wende wurden 5 der 7 Pfeiler gesprengt, so das man die Reste verwechseln könnte.


Also war das bei Untersuhl 7-Pfeiler.


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18.09.2013 19:53 (zuletzt bearbeitet: 18.09.2013 19:54)
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Zitat von 94 im Beitrag #17
Neben den Weihetalbrücke, im Jargong nur Siebenpfeiler genannt, gabs im weiteren Verlauf noch eine Bauruine, mir nur als Zweipfeiler bekannt. Eine weitere nichtfertige Brücke. Die war für Gängersignaturen und Grenzergräber fast noch beliebter ...
Nach der Wende wurden 5 der 7 Pfeiler gesprengt, so das man die Reste verwechseln könnte.

Na ich gehe mal davon aus das die Werra Tal Querung gemeint ist. Die Baustoffe lagen wohl für das Brückenbauwerk bereit - ob im vollem Umfang kann ich nicht sagen - auf alle Fälle wurden die behauenen Quader in den 50er Jahren abtransportiert und wurden für den Brückenneubau über die Werra bei Dorndorf (B84) genutzt.
Ich gehe mal davon aus es blieb noch etwas übrig und wurde an anderer Stelle verbaut.


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