1393 Todesopfer an DDR-Grenze

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12.08.2010 11:40
avatar  Angelo
#1
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Berlin (dpa) - Durch das Grenzregime in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR sind zwischen 1945 und 1989 nach Recherchen des privaten Berliner Mauermuseums 1393 Menschen zu Tode gekommen. Das seien 46 Todesopfer mehr als das Mauermuseum am Checkpoint Charlie noch vor einem Jahr aufgelistet habe. Dessen Leiterin Alexandra Hildebrandt wies am Mittwoch darauf hin, dass die Opferliste vorläufig sei, die Recherchen gingen weiter. Über die Anzahl der Toten an der innerdeutschen Grenze gibt es unterschiedliche Angaben. Die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter zählte 872 Todesopfer.


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11.07.2017 16:14
avatar  Fred.S.
#2
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Ich schreibe oder versuche eine Rekonstruktion des Fall von den Fahnenflüchtigen Hans-Georg Lemme am 19. August 1974 durchzuführen.
Warum?
Ich habe wieder haarsträubenden Berichte der Medien gelesen, den Bericht der Herren der FU Berlin, einige von Euch, waren zu Vorträgen bei Denen.
Stellte viele Ungereimtheiten fest und dann sie Aussageverweigerung des Bootsgührer vor einen Gericht, dieses Jahr ? wo er sagte sinngemäß:
er habe Angst sein Beamtenstatus zu verlieren, wenn er bestraft wird.
Als langjähriger Bootsführer, war ich auch in diesen Abschnitt gewesen, hatte es mit versuchte Grenzdurchbruche zutun.
Und nun solche verworrende Berichte, die mir meine wenige graue Haare zu Berge stehen lassen. === Ich kann mich in der Lage des Bootsführer versetzen. während ich das vor mir liegende Material durchlese, bin ich in seiner Rolle auf sein Boot.
Seine Handlungen um den schwimmenden Lemme 35 Minuten zu versuchen, ihn an Bord zu bekommen und dann die letzte Phase: das überfahren.
Ihr mögt das für schäbig finden, ja, ich ( in dieser Rolle ) war froh als Lemme nicht mehr auftauchte, habe mich gefreut, wie die Besatzungsmitglieder vor Gericht ausssagten. Ich weiß, das es Damals andere Mittel gab, um Lemme an die Wasseroberfläche zu bekommen und hätte auch anders gehandelt wie der Bootsführer. Doch was will man von einen jungen, nicht einmal halbes Jahr alten Bootsführer verlangen, der den Befehl nur kennt:
" Er darf nicht entkommen " Und dann diese undurchsichtigen Berichte, da schießen Grenzposten an Land auf den Lemme, der sich direkt neben dem GSB befindet, gezielt auf ihn. Na so ein Blödsinn. Hunde bellen, Scheinwerfer leuchten, wo es keine gibt.
Deshalb versuche ich, versuche, einen ungefähren Ablauf dieses Ereignis darzustellen.
Ich habe das nur hier geschrieben, falls Jemand zu den Kommentar der Urkunde, die Frage hat: " was soll das ? " Fred.S.


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11.07.2017 17:59
#3
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http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-D...eorg/index.html
Was war denn das für ein Prozess in diesem Jahr? Im Juli 1998 wurde der Bootsführer freigesprochen
Theo


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11.07.2017 19:52
avatar  Fred.S.
#4
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#3 ja theo, den Prozeß kenne ich auch nicht. Neben dem Dir auch vorliegenden Material der Forschungsgruppe Berlin, habe ich noch einige andere Berichte.
Alleine der Bericht der Forschungsgruppe enthält soviel Ungereimtheiten, das ich versucht habe eine 10 Seiten lange Rekonstruktion dieses Fall anzufertigen. Wie ich schon sagte, in dem Bereich wurden in meinen Beisein von 65 - 83 fünf versuchte Grenzverletzungen auf der Elbe verhindert.
Du hast ja gelesen, das ich mich in der Lage des jungen Bootsführer reinversetzt habe, alles was er gemacht und angeordnet hat, in den Gedanken mitgegangen. Bis zu den Schluss,( wo ich auch erfreut war ) aber Theo, ein überfahren wäre bei mir niemals in Frage gekommen.
Du hast ja seine Gedanken gelesen, das alles habe ich nicht berücksichtigt in der Rekonstruktion. Nur 100 % das der Forschungsgruppe, ab er sprang in die Elbe bis zum überfahren.
Ungereimtgeiten über Ungereimtheiten, theo, und mit chantre seine Hilfe ( Kartenmaterial ) ist es mir gelungen, trotzdem auch viele Fragen offen geblieben sind.
Man wollte von User wissen, ob ich den Fall kannte. Nein, jetzt kenne ich ihn und den ungefähren Ablauf dieser Tragödie. mfg. Fred S.


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11.07.2017 19:54
avatar  Fred.S.
#5
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#3 Ergänzung. siehst Du, da steht nur vor einigen Wochen, aber es war 98. Danke, theo Fred


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11.07.2017 20:17
#6
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Fred, ach in anderer Sache (Lange und Seidel, Täter Werner Weinhold) gab/ gibt es Ungereimtheiten.

Ich glaube, Andy schrieb auch was über Ungereimtheiten des Leiters Dr. Staadt bei einem Buch über die Berliner Polizei.

Diie scheinen es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen...

MfG Berlin


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11.07.2017 20:21
#7
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ja,fred viel arbeit gewesen was,...woher weiss dem lemme sein freund aus pinnow denn, daß dieser sich schon auf wd.gebiet,,sprich 2meter vom buhnenkopf schnackenburg befand,,und dort überfahren wurde????,das wäre dann doch eine grenzverletzung unserer seits....mit gar nich auszudenkenden folgen gewesen.... .http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=...&t=4033492&pg=1


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11.07.2017 20:42
#8
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#2 und was noch unerklärlich ist, unter der Auszeichnung ( URKUNDE) besagter Bootsbesatzung hieß es gsb-066,,,,,in den Gerichtsakten ist vom Boot gs197 die Rede ,...das nur zur Ergänzung mfghttp://www.grenzkommando.de/grenzopfer-1.html


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11.07.2017 20:47
#9
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Zitat von berlin3321 im Beitrag #6
Fred, ach in anderer Sache (Lange und Seidel, Täter Werner Weinhold) gab/ gibt es Ungereimtheiten. [...]

Nun, wie es wirklich war, weiß nur Weinhold selbst. Und ob er, selbst kurz
nach der Tat, die Abläufe noch genau rekapitulieren konnte, ist auch mehr
als zweifelhaft.

Ari


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11.07.2017 21:02
#10
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Ari, dazu gab es Unterlagen der Staatsanwaltschaft Essen mit Einlassungen des Täters Weinhold. Die blieben seitens der FU Berlin unbeachtet.

Weinhold begann die Fahnenflucht mit 360 Schuß Munition, 60 aus dem Wachdienst und 300 stahl er aus einer Munikiste die auf einem LKW als Kampfsatz gelagert war.

Auf der Internetseite zum Fall Lange und Seidel wurden die 300 Schuß nicht erwähnt, es wurde nur von 60 Schuß berichtet.

Zwischenzeitlich wurde das im I- Net berichtigt bzw. es wird keine Anzahl Munition genannt.

War schon doof das Dr. Staadt seitens des Präsidenten angewiesen wurde das zu berichtigen/ zu ändern nachdem der Hinweis zu den Einlassungen des Täters Weinhold von mir erfolgte.

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


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11.07.2017 21:21
avatar  Fred.S.
#11
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#8 ach sturmbahn, wie oft noch. 066 ist die Bezeichnung für den Typ des Grenzsicherungsbootes.
Die Nummer 197 war das Erkennungszeichen dieses Bootes. Das später in die Erkennung: G 197 oder G 603 oder ... führte. mfg. Purzel


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11.07.2017 21:24
avatar  Fred.S.
#12
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#7 nein mein Guter, soweit braucht man nicht denken. Anhand der Elbkarten von chantre, und den trotz unmöglichen Berichten des Fall H.G. Lemme, konnte ich rekonstruieren, das bis zum überfahren, es keine Grenzverletzung seitens des GSB 197 gegeben hat. Fred


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11.07.2017 21:36
avatar  Fred.S.
#13
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# 6 ja Berlin, nicht nur in diesen Fall, ich denke das in allen Fällen es viele Ungereimheiten gibt, wie Du es ja bei Weinhold siehst.

Schau, wenn ein Oberst, der im Grenzkommando Nord für die Sicherung der Grenze von dem Harz bis zur Lübecker Bucht zuständig war, noch Heute die Meinung vertritt.
... meine Herren, sogenannte DDR-Flüchtlinge = habe es NIE gegeben, eine innderdeutsche Grenze = ebenfalls NIE gegeben.
Flüchtling, treffe nicht zu, weil die Bürger der DDR KEINEN Grund hatten zu flüchten.

Ich denke Berlin das reicht und zeigt das man nicht gewillt ist, das die Wahrheit jemals in der Öffentlichkeit gelangt. mfg. Fred


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11.07.2017 21:36
#14
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#8 nee,obermaat,,purzel war da noch gar nich geboren...mfg.


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11.07.2017 21:41
avatar  Fred.S.
#15
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# 9 + 10. ich habe alle Eure Kommentare ausführlich vor der Lesung des Herrn oder Herren der FU gelesen. mfg. Fred S.


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