RADTOUR: Auf den Spuren der Grenze

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09.08.2010 19:11
avatar  Angelo
#1
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HENNIGSDORF - Seit neun Jahren ist es fast immer die gleiche Tour. Doch Michael Cramer radelt sie jedes Jahr ab. Unter der Leitung des Europaparlamentariers gehen die „Mauerstreifzüge“ auf dem Berliner Mauerradweg mittlerweile in die zehnte Auflage.

Auf der sechsten Etappe von Hennigsdorf nach Berlin-Hermsdorf folgten Cramer am Sonnabend 79 Teilnehmer. Neben den Stammradlern waren auch prominente Gäste auf der 25 Kilometer langen Strecke unterwegs, unter anderem der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, und Jeanette Fitzsimons von der Grünen Partei Neuseelands.

Auf dem Westberliner Zollweg oder dem Kolonnenweg der Grenztruppen ging es über Stolpe und Hohen Neuendorf nach Berlin-Frohnau und schließlich durch den Glienicker „Entenschnabel“ – früher DDR-Gebiet, das nach West-Berlin hineinragte – nach Hermsdorf. Eine Route, die den 61-jährigen Cramer auch beim zehnten Mal noch reizt. „Der Mauerradweg gehört zu meinen Herzensangelegenheiten, und die werden mir nicht langweilig“, erklärt der Berliner, der seit 1979 kein Auto mehr besitzt.

Ökologie und Deutschlandpolitik gehören zu Cramers Hauptbetätigungsfeldern. Beim Berliner Mauerradweg verbinden sich beide Themen in einer 160 Kilometer langen Tour. Sogar ein Buch hat Cramer über den Radweg herausgegeben. Im nächsten Jahr soll eine neue Auflage erscheinen. „Wenn ich jetzt die Strecke wieder abfahre, sehe ich genau, was sich wieder verändert hat, und was ich im Buch ändern muss“, erklärt Cramer.

Bei der zehnten Auflage wird der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament sogar alle Etappen der Tour begleiten. „Mit dem Urlaub und meiner Arbeit passt alles“, so Cramer, der bei seinen Reisen vor allem auf die Ökobilanz achtet. „Als ich noch im Abgeordnetenhaus saß, war sie vorbildlich“, so der 61-Jährige.

Doch mit der Wahl ins Europaparlament änderte sich das. Ohne das Flugzeug kommt Cramer jetzt nicht mehr aus. „Sonst würde ich gar nicht alle Termine schaffen“, erklärt er. 800 Euro hat das Grünenmitglied 2009 als freiwillige CO2-Abgabe gezahlt. Denn das Pendeln mit Rad von Berlin nach Brüssel wäre auch für Cramer zu viel.

Quelle:http://www.maerkischeallgemeine.de


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09.08.2010 21:26
avatar  Jens
#2
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Hallo Angelo,
wo kramst Du nur immer diese Berichte raus. Deine Favoritenliste muß doch echt lang sein.
Bin ja voriges Jahr,also im August 2009 auch die Grenzabschnitte von Schönwalde bis Tegeler Fließ
mit dem Fahrrad entlang gefahren.(wie berichtet).
Ich kann es nur bestätigen,das sich viel verändert hat. Besonders,dank den Kiefern und teilweise durch andere
Bebauungen,ist es schwer teilweise den genauen Grenzverlauf noch zu deuten. Da hat schon unsereins zutun,
alles zusammen zu bekommen.Gott sei Dank stehen doch viele Schilder mit Erklärungen und Verlauf der ehem. Grenze.
Werde nächstes Jahr den gesamten Berliner Mauerweg in Angriff nehmen. Natürlich mit dem Fahrrad.

WER LUST HAT;KANN DA MIT TEILNEHMEN

Da frage ich aber nächstes Jahr noch mal nach.

Gruß Jens


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09.08.2010 21:43
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#3
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Hallo Jens,

die Idee den Berliner Mauerweg abzufahren hatte ich auch schon - aber nur Teilstücke an einem Tag am Wochenede. Dieses Jahr wollte ich mir mal die Stecke vom Schloss Cecilienhof bis zum alten Grenzübergang Dreilinden an der alten Autobahn anschauen - mit verschiedenen Besuchen in Museen - wie Cecilienhof und Villa Schöningen.
Also Jens, wenn Du etwas planst ... vielleicht kann man es einrichten, wäre auf jeden Fall eine interessante Tour für mich - als "Nichtgrenzer".

@ Angelo
vielen Dank für die Info, von diesen Touren mit Michael Cramer hatte ich noch nichts gehört . Ich kenne ihn nur als den Autor des "Berliner Mauer-Radwegs" von "bike line"

Grüße Thomas


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09.08.2010 22:04
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#4
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( gelöscht )

Ja mit dem Bike den Kolonnenweg lang,wenn das Wetter passt und der Drahtesel gut gefedert ist-dann macht das Spass


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09.08.2010 22:27
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#5
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( gelöscht )

Hallo Zermatt,

ich denke auch, daß das Spass machen würde.

Grüße Thomas


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09.08.2010 22:49
avatar  Jens
#6
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Klar macht das Spaß,werden es ja nächstes Jahr sehen


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09.08.2010 22:55
avatar  94
#7
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94

Zitat von Zermatt
Ja mit dem Bike den Kolonnenweg lang,wenn das Wetter passt und der Drahtesel gut gefedert ist-dann macht das Spass



Verdammt gut gefedert sollte die Trettmühle sein, verdammt gut! Ich sage nur 4 mal 7 ist 28.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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10.08.2010 00:59 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2010 01:00)
avatar  Mike59
#8
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Zitat von 94

Zitat von Zermatt
Ja mit dem Bike den Kolonnenweg lang,wenn das Wetter passt und der Drahtesel gut gefedert ist-dann macht das Spass



Verdammt gut gefedert sollte die Trettmühle sein, verdammt gut! Ich sage nur 4 mal 7 ist 28.



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@94
Wie oft hast du die Löcher in den Kolonnenwegplatten eigentlich gezählt? Ich hoffe dir ist bekannt das dies die ersten Anzeichen einer GreMa waren und Grenzmarkierung ist hier nicht gemeint
Mike59


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10.08.2010 09:53
avatar  Jens
#9
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Verdammt gut gefedert sollte die Trettmühle sein, verdammt gut! Ich sage nur 4 mal 7 ist 28.[/quote]
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@94
Wie oft hast du die Löcher in den Kolonnenwegplatten eigentlich gezählt? Ich hoffe dir ist bekannt das dies die ersten Anzeichen einer GreMa waren und Grenzmarkierung ist hier nicht gemeint
Mike59
[/quote]
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Hallo zusammen,
ich glaube mal, daß Ihr ein bißchen falsch liegt.
Der Mauerweg ist nicht mit Platten ausgelegt. Der Kolonnenweg war Geterrt, bis auf einige Absätze war es eine gute
Rennstrecke.
Durch bauliche Veränderungen, fahren wir ja auch die ehem. Wege der Westberliner Polizei entlang.
Da ist also mit Kopfsteinplaster und so zu rechnen.
Ja und direkt durch das Zentrum von Berlin mit viel Verkehr
Gruß Jens


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10.08.2010 10:08
avatar  Mike59
#10
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@ Jens

du Snob *gr*


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10.08.2010 10:17
avatar  Jens
#11
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Zitat von Mike59
@ Jens

du Snob *gr*


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wie soll ich das verstehen???


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10.08.2010 10:23
avatar  Jens
#12
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Zitat von Jens

Zitat von Mike59
@ Jens

du Snob *gr*


----------------------------------------------------------------------------------------------------
wie soll ich das verstehen???



----------------------------------------------------------------------------------
Dank WIKI bin ich selber darauf gekommen.
Bin aber nicht arogant und wenn das so rübergekommen ist, dann sorry
Gruß Jens


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10.08.2010 10:45
avatar  94
#13
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94

Zitat von Mike59
Wie oft hast du die Löcher in den Kolonnenwegplatten eigentlich gezählt? Ich hoffe dir ist bekannt das dies die ersten Anzeichen einer GreMa waren ...



Yau @Mike59, die gute alte Gustav-Marta.
Nun, wenn das ständige Zählen ein Anzeichen sein sollte, dann Otto-Anton, also ohne Anzeichen. Weil gezählt hab'ch die Löcher genau einmal. Wesentlich öfters kam ich aber in den 'Genuß', als Sozius einer Alarm-Esse(1) die Auswirkungen dieser 28 Löcher durch meinen Stützapparat(2) bis in die Großhirnrinde(3) zu verspüren, wo diese sich dann in einer idea fixa(4) manifestierten.

So, und nun, bevor die wikitate kommen, Grenzermacke bei Google. Recht interessno, was außer unserem Forum natürlich auf Platz eins da so Alles gefunden wird *grins*
Und nun die wikitate:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/MZ_ETZ
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCtz-...ewegungsapparat
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fhirnrinde
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/Fixe_Idee

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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10.08.2010 12:20
avatar  Mike59
#14
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@ Jens

war nicht ernst gemeint Ich dachte nur so eine richtige Grenzertour, mit Kettenfahrzeug, am besten Typ "Mi-fa/A" geht nur auf Kolonnenwegplatten und nicht auf deluxe Westwegen.

@ 94

ich weis was du meinst, hatte ja selber so ein Geschoss. Aber dann die Koll. mit ihrem S51 Enduro und den ihren Reifen erst noch.

Gruß Mike59 - Ansonsten alles Otto Anton Gustav Victor


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10.08.2010 14:55
avatar  94
#15
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94

Hmm, @Mike59, S51E auf'm Kolonnenweg?
Waren bei euch die Enduros im Abschnitt?
IMHO waren diese es-lustig-eins weder für den Soziusbetrieb zugelassen noch geeignet und wurden von den GAKls solo nur im Hinterland eingesetzt, oder?

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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