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#1

Der Spreepark in Berlin warum ?

in Leben in der DDR 05.08.2010 10:42
von Angelo | 12.492 Beiträge | 398 Punkte
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Ich war erschrocken wie ich dieses Video über den Spreepark in Berlin enteckt haben. Wie kann so was passieren ?Der Spreepark wurde im Jahr 1969 als "VEB Kulturpark" eröffnet. Nach der Wende erfolgte der Verkauf und der Umbau des Parks und der Aufbau mehrerer und größeren Fahrgeschäften. Aufgrund vieler Ungereimtheiten wurde der Park 2001 geschlossen. Seit nun über 9 Jahren ist der Park dem Vandalismus, Diebstahl und Verfall preisgegeben.


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#2

RE: Der Spreepark in Berlin warum ?

in Leben in der DDR 06.08.2010 08:51
von S51 | 3.758 Beiträge | 91 Punkte
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Die haben einfach ihre Preise damals zu schnell und vor allem zu stark angehoben. Die Kundschaft blieb weg, Investitionen konnten nicht mehr getätigt werden. Einzige Lösung schienen noch höhere Preise zu sein. Und schließlich der Verkauf an windige Gestalten. Schließlich war dann Schluß.


GK Nord, GR 20, 7. GK
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#3

RE: Der Spreepark in Berlin warum ?

in Leben in der DDR 06.08.2010 08:55
von Angelo | 12.492 Beiträge | 398 Punkte
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Ich habe hier noch mal ein bisschen Onkel Google gefragt und was ich da zu lesen bekommen habe ist schon krass gerade was den Betreiber Norbert Witte angeht. Das wurde ja mittlerweile schon verfilmt. Das ist ja eigentlich schon mehr wie Kriminell

Hier aus Wikipedia

Der Volkseigene Betrieb VEB Kulturpark Berlin wurde 1991 vom gemischten Magistrat Berlin abgewickelt. Von insgesamt sieben Bewerbern erhält die Spreepark Berlin GmbH den Zuschlag. Die Senatsverwaltung hatte jedoch nicht die Hintergründe des Geschäftsführers der Spreepark GmbH, Norbert Witte (ein Enkel von Otto Witte), recherchiert. 1981 kollidierte auf dem Hamburger Volksfest „Dom“ Wittes Teleskopkran mit dem Karussell „Skylab“ seiner Standnachbarin. Sieben Tote und 20 Verletzte waren die Folge. Daraufhin hatten deutsche Rummelplätze Witte wiederholt Stellplätze verweigert, bis er 1990 zwei Fahrgeschäfte im Berliner Kulturpark mietete.

Unter der Spreepark GmbH entstanden einige neue Attraktionen und es wurde eine Besucherzahl von 1,5 Millionen Menschen erreicht. Später wurde das Konzept geändert. Der Park wurde schrittweise zu einem Freizeitpark nach westlichem Vorbild umgestaltet. Von nun an wurde ein pauschaler Eintrittspreis (Erwachsene 29 DM, Kinder 27 DM) für den Zutritt und für alle Attraktionen erhoben, anstatt wie bisher an jedem Fahrgeschäft einen individuellen Preis zu kassieren. Die asphaltierte Fläche um das Riesenrad wurde aufgebrochen und in eine Wasserlandschaft umgewandelt. Auf den 21 Hektar, die der Park nutzte, wurden außerdem weitere Attraktionen, wie zum Beispiel Achterbahnen (davon eine mit Looping), zwei Wildwasserbahnen, eine Bühne für Shows, ein Westerndorf und ein englisches Dorf aufgebaut und in die Landschaft eingebettet.

1997 wurde zwischen der Spreepark GmbH und dem Land Berlin ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen. Berlin bürgte mit einer Grundschuld von 20 Millionen Euro für Witte, die später noch einmal um 4,2 Millionen Euro erhöht wurde. Das Grundstück hatte 1997 einen Zeitwert von acht bis zehn Millionen Euro. Der Vermögensausschuss des Abgeordnetenhauses stimmte erst nach einem Gespräch zwischen dem CDU-Politiker Volker Liepelt und Witte dem umstrittenen Vertrag zu. 1999 war die Spreepark GmbH mit 51.000 DM Großspender bei der Berliner CDU.

Seit 1999 hatte der Park mit großen Schulden zu kämpfen. Der gestiegene pauschale Eintrittspreis von knapp 30 DM pro Person und fehlende Parkplätze waren unter anderem Ursachen für den Besuchereinbruch. In der Saison 2001 kamen nur noch 400.000 Besucher. Im selben Jahr meldete die Spreepark GmbH & Co. KG Insolvenz an.

Am 18. Januar 2002 setzte sich Norbert Witte mit seiner Familie und seinen engsten Mitarbeitern nach Lima in Peru ab. Er verschiffte die sechs Attraktionen „Fliegender Teppich“, „Butterfly“, „Spider“, „Baby-Flug“, „Wild River“ und „Jet Star“ in 20 Schiffscontainern. Mitarbeiter ließen ihn gewähren. Sie glaubten, Norbert Witte baue die Fahrgeschäfte zu Reparaturzwecken ab.

Seit dem Jahr 2002 wurde der Park nicht mehr für Besucher geöffnet. Im August 2002 wurde der Park im Rahmen eines Insolvenzverfahrens abgewickelt. Es blieben Schulden in Höhe von 11 Millionen Euro übrig.[2]

Seitdem verwahrlost das Gelände zusehends. Der Zaun um das Gelände löst sich langsam auf, und es entsteht ein wilder Abenteuerspielplatz auf den Ruinen des einstigen Vergnügungsparks. Das Riesenrad steht zwar noch auf dem Gelände und erinnert an die alten Zeiten, drehte sich aber bis zum heutigen Tage nicht mehr. Dennoch wurde nach knapp 8 Jahren Stillstand das Riesenrad am 7. November 2009 zur Probe gedreht.

Norbert Witte scheiterte auch in Lima mit dem Versuch, einen „Lunapark“ zu betreiben. Am 19. Mai 2004 wurde Norbert Witte zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt. Er hatte versucht, im Mast des Fahrgeschäftes „Fliegender Teppich“ 167 kg Kokain von Peru nach Deutschland zu schmuggeln.[3] Wittes Sohn, Marcel Witte, wurde im Oktober 2006 von einem peruanischen Gericht ebenfalls wegen des Drogenschmuggels zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Zwischenzeitlich hat die peruanische Regierung laut Medienbericht im staatlichen Rundfunksender RPP Radio Programas del Perú abgelehnt, vor Ablauf von 15 Jahren Marcel Witte freizulassen. Als Begründung wird hierbei die abschreckende Wirkung sowie die „enorme cantidad“ (Enorme Menge) des Kokains genannt, welches Witte zu schmuggeln beabsichtigte.[4] Seit Mai 2008 ist Norbert Witte wieder auf freiem Fuß und nach Presseberichten wieder als Verwalter des Spreeparks eingesetzt.[5]

Von Anfang August bis Dezember 2009 konnten Berliner und andere Interessierte den verlassenen Spreepark jedes Wochenende während einer zweistündigen Führung in Gruppen besichtigen. Aufgerufen, unter dem Motto "40 Jahre Rummel im Plänterwald", hatte die Spreepark-Homepage von Christopher Flade zusammen mit der vor Ort zuständigen Verwaltungsfirma. Christopher Flade erzählte nebenbei die Geschichte des Parks und beantwortete Fragen.[6] Aufgrund der großen Nachfrage wurden Führungen seit Februar 2010 angeboten doch damit ist seit dem 30. Mai 2010 auch Schluss.


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#4

RE: Der Spreepark in Berlin warum ?

in Leben in der DDR 06.08.2010 09:04
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge | 2 Punkte
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ja,schade drum.der spreepark war für viele familien und jugendliche ein starker anziehungsmagnet,preiswert und kultur sowie rummel pur.aber es gibt leider viele solcher bsp.in berlin und deutschland weit.öffentliche einrichtungen werden entweder aus kostengründen geschlossen oder an windige geschäftemacher verhöckert.auf der strecke bleibt die jugend welche keine preiswerten treffpunkte ausser die strasse mehr hat.
ich kann mich irren,aber denke das grade solche einrichtungen wie rummel,bäder,jugendtreffs mehr leute von der strasse weg bringen würden und sie in ein soziales umfeld formen lassen könnte.in der ddr gab es die initiative ältere gebäude als jugendclubs mietfrei zu bekommen wenn sich die jugendlichen bereit erklärten diese in eigener verantwortung zu renovieren und zu pflegen.
das dies nicht ohne hintergedanken einiger organe der ddr war ist klar,aber der sinn bleibt erhalten.die jugend braucht aufgaben der verantwortung und treffpunkte die preiswert sind.
aber daran wird sich wohl weder im norden noch im osten,süden oder westen deutschlands was ändern.wichtig bleibt die oberschicht und ihr wohlbefinden.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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