Flucht Fallschirmspringer,Landung in Hof verm. 1988, finde nichts dazu

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04.08.2010 19:02
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#1
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Hallo Alle,
ich suche Infos zu einer angeblichen Flucht eines Fallschirmspringers anlässlich einer Übung des Warschauer Paktes.
Angeblich will der Mann mit einem (seinerzeit üblichem runden ? ) Schirm die Grenze überflogen haben und er sei mitten in der Stadt Hof in voller Montur mit Waffe auf dem Marktplatz gelandet. Das soll 1988 geschehen sein.
Mit der Jahreszahl möchte ich mich nicht festlegen, es kann sein, dass ich mich da verhört habe.
Die Suche mit div. Suchmaschinen hat keinen Erfolg gebracht.
Wer weis etwas darüber und kann mir weiterhelfen?

Viele Grüße aus dem schönen Wetzlar
Rolf


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04.08.2010 19:23 (zuletzt bearbeitet: 04.08.2010 19:32)
avatar  Mike59
#2
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Soll das ein Falli der NVA gewesen sein?
Ich bin ja nicht der Insider, habe aber mal gehört das die Jungens selten mit Rundschirm gesprungen sind. Da soll wohl eher der Gleitschirm benutzt worden sein. Kam der Aufgabe der Truppe ja auch entgegen.

Mike59


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04.08.2010 19:27 (zuletzt bearbeitet: 04.08.2010 19:31)
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#3
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Zitat von einWessi
Hallo Alle,
ich suche Infos zu einer angeblichen Flucht eines Fallschirmspringers anlässlich einer Übung des Warschauer Paktes.
Angeblich will der Mann mit einem (seinerzeit üblichem runden ? ) Schirm die Grenze überflogen haben und er sei mitten in der Stadt Hof in voller Montur mit Waffe auf dem Marktplatz gelandet. Das soll 1988 geschehen sein.
Mit der Jahreszahl möchte ich mich nicht festlegen, es kann sein, dass ich mich da verhört habe.
Die Suche mit div. Suchmaschinen hat keinen Erfolg gebracht.
Wer weis etwas darüber und kann mir weiterhelfen?

Viele Grüße aus dem schönen Wetzlar
Rolf




Also wenn ich jetzt die taktische bedingte niedrige Absprunghöhe eines Fallschirmjägers hernehmen und dann bei günstigen Wind die maximale Strecke überschlage dier er in der kurzen Zeit zurücklegen kann, dann sage ich mal der Typ lügt das sich die Balken biegen. Jetzt könnte man noch prüfen welche Manöver es 1988 seitens WV sowie NVA gab und ob entgegen aller Logik eines unmittelbar an der Grenze stattfand, würde dann aber letztendlich wieder zum gleichen Schluss kommen.


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04.08.2010 19:34
avatar  Pitti53
#4
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uns thunderhorse ist sicher schon am suchen


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04.08.2010 19:35
avatar  Mike59
#5
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In der Bibel der Grenzdurchbrüche (Grenzerfahrungen Kompakt) habe ich auch nichts darüber gefunden. Ich denke mal, ein solch spektakulärer Fall von FF wäre da aufgeführt.

Mike59


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04.08.2010 19:36
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#6
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Hallo, Falli = Fallschirm oder Fallschirmjäger? Er will bei der NVA gewesen sein. Dienstgrad / Dauer der Zugehörigkeit = unbekannt.
Als mir der Mann die Geschichte erzählt hat, habe ich ihn gefragt ob man die ! runden! (extra betont) Fallschirme überhaupt lenken könne. Er meinte ja, das ginge sogar recht gut. Auf meine Frage wieso die Truppe bei Westwind so nah an der Grenze abgesetzt wurde, meinte er, dass der Wind mehr parallel zur Grenze geweht hätte. Außerdem wäre auf ihren Karten der Grenzverlauf falsch eingezeichnet gewesen, sodass die anderen geglaubt hätten weiter im Landesinnern zu sein (absolut logisch diese Erklärung oder?). Das war dann der Zeitpunkt wo ich das Gespräch beendet habe. Interessant wäre es, wie hoch die Fallschirmspringer damals üblicherweise abgesetzt wurden. Dann kann man ja aus der Sinkgeschwindigkeit auf die maximal zu überbrückende Distanz schließen.
Rolf


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04.08.2010 19:50
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#7
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Zitat von einWessi
. Interessant wäre es, wie hoch die Fallschirmspringer damals üblicherweise abgesetzt wurden. Dann kann man ja aus der Sinkgeschwindigkeit auf die maximal zu überbrückende Distanz schließen.
Rolf



Ausbildung bis zu 1600 Meter und Einsatzmäßig niedrigste Absprunghöhe 300 Meter.
Beim einem Manöver also ganz sicher im unteren Bereich der möglichen Sprunghöhen.


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04.08.2010 19:52
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#8
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Da der gute mit voller Montur mitten auf dem Marktplatz in Hof gelandet ist,klingt nicht gerade glaubwürdig.

Na ja,der Rust ist ja auch mitten in Moskau gelandet...


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04.08.2010 19:53
avatar  Mike59
#9
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Sprunghöhe im Einsatz, habe da mal was von 150 - 120 m gehört. Da dürfte er im GSSZ hängen bleiben.

Mike59


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04.08.2010 19:55
avatar  Mike59
#10
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Zitat von Zermatt
Da der gute mit voller Montur mitten auf dem Marktplatz in Hof gelandet ist,klingt nicht gerade glaubwürdig.

Na ja,der Rust ist ja auch mitten in Moskau gelandet...


-------------------
Stimmt davon hat die ganze Welt gehört.
Unser Fallschirmspringer ist noch ein Unbekannter. Sehr ungewöhnlich.

Mike59


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04.08.2010 20:12
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#11
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Hallo,
2 Nachträge habe ich noch:
1. Als er von "Hof" sprach fragte ich nach, ob er einen BauernHOF oder die Stadt meint. Er meinte die Stadt Hof. Dort soll zu diesem Zeitpunkt ein Fest gefeiert worden sein.
2. Er sprach von "kompletter Ausrüstung", seine ??? durfte er nicht behalten. Er sagte nicht Kalaschnikov sondern eine andere Bezeichnung die ich irgendwann schon mal gehört habe aber nicht mehr wiedergeben kann.

Rolf


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04.08.2010 20:25
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#12
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Zitat von einWessi

2. Er sprach von "kompletter Ausrüstung", seine ??? durfte er nicht behalten. Er sagte nicht Kalaschnikov sondern eine andere Bezeichnung die ich irgendwann schon mal gehört habe aber nicht mehr wiedergeben kann.

Rolf



Dann wird er entweder KMS-72 oder AKS-74 gesagt haben. Bevor der Gilbert schimpft der Ordnung halber die Ergänzung, dass mit AKS-74 natürlich die AKS-74N gemeint ist.


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04.08.2010 21:24
#13
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Zitat von einWessi
Hallo Alle,
ich suche Infos zu einer angeblichen Flucht eines Fallschirmspringers anlässlich einer Übung des Warschauer Paktes.
Angeblich will der Mann mit einem (seinerzeit üblichem runden ? ) Schirm die Grenze überflogen haben und er sei mitten in der Stadt Hof in voller Montur mit Waffe auf dem Marktplatz gelandet. Das soll 1988 geschehen sein.
Mit der Jahreszahl möchte ich mich nicht festlegen, es kann sein, dass ich mich da verhört habe.
Die Suche mit div. Suchmaschinen hat keinen Erfolg gebracht.
Wer weis etwas darüber und kann mir weiterhelfen?

Viele Grüße aus dem schönen Wetzlar
Rolf





Wow, wo haste denn die Story aufgenommen?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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04.08.2010 21:51
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#14
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Hi, ich umschreibe es mal vorsichtig: Ein muskulöser, schlanker, geschätzt 45 -50 Jahre alter Mann wollte sich vermutlich wichtig machen. Da ich sowieso nur die Hälfte dessen was man mir erzählt glaube und den Rest überprüfe, habe ich genau das getan.
Man kann fast sagen, dass das Ermittlungen fast schon zu meinen Hobbys zählt. Als die Grenze noch existierte habe ich z. B. Verwandte meiner Frau im Marzahn gefunden. Der bisher größte Erfolg war das Auffinden der leiblichen Mutter eines Adoptieren nach 40 Jahren.

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten.
Bei Gelegenheit werde ich die Person nochmal vorsichtig interviewen. Ich werde Euch auf jeden Fall Bericht erstatten.
Schönen Abend noch
Rolf


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04.08.2010 22:46
avatar  Pitti53
#15
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dann geh mal davon aus ,daß er ein münchhausen ist


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