Euer Abschnitt

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04.08.2010 13:11
#1
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wie war es in eurem abschnitt?war euer abschnitt eher ,,ruhig,,?

in der zeit wo ich in sommersdorf gedient habe(85/2-88/1) gab es 2 grenzdurchbrüche .
einmal ost- west (flucht gelungen)
einmal west-ost (wie hier schon beschrieben,selbsttötung des falk.s)

vor und nach meiner zeit gab es noch mehrere fluchten,tötungen und festnahmen.

82 die tötung von e.knospe
83 die flucht von weißgerber (durch miene verletzt)
88 im juni die flucht der fam.schr. durch die kanalisiation)
88 im juli die festnahme einer männlichen person im abschnitt.
88 im dezember festnahme einer männlichen person
würde mich über antworten freuen.

mfg feldwebel


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04.08.2010 14:58
avatar  Asso
#2
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Im Halbjahr 81-82 gab es ein versuchten Grenzdurchbruch von Ost nach West in der Höhe von Offleben in der Nähe des Fotoposten an Staße Offleben- Barneberg . In dieser Nacht war ich zur A-Gruppe eingeteilt und wir sind rausgeflogen weil der Grenzsignalzaun ausgelöst hat . Nachdem der K2 von einen anderen Postenpaar kontrolliert wurde und keine Anzeichen für einen GV gab , konnten wir wieder zur Führungsstelle zurück . Kaum angekommen hörten wir die exblosion einer 501 . Also wieder zurück zum Grenzpunkt wo wir schon mal waren . Danach Kontrolle mit LO und Scheinwerfer . Wir hörten es dan über GMN das jemand vorm Zaun lag .
Unsere Verkäuferin aus der MHO sagte uns zwei Tage später , das es jemand aus Gegend war (Sommersdorf oder Völpke , kann mich nicht mehr sogenau erinnern ) Jedenfalls ist die Person verletzt ins Krankenhaus transportiert worden . Und wir haben davon nichts mehr gehört .


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04.08.2010 16:20
avatar  sentry
#3
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GÜSt Marienborn war gar nicht ruhig. Großes Loch im Zaun mit viel Durchgangsverkehr aus aller Herren Länder und haufenweise Regularien, die die beachten sollten. Da musste ja permanent 'was schiefgehen. Falschfahrer, zu schnell, zu langsam, angehalten, ausgestiegen, gewendet und das ganze auf 800 m Grenzstreckenabschnitt mit Verkehr in beiden Richtungen... Hinzu kamen noch die, die mutwillig Mist gebaut haben, wie unsere amerikanischen Freunde, die regelmäßig die Wachsamkeit der SiK austesteten.
An Durchbruchsversuchen gab's in meinem Jahr einen mit dem Lada (Bilder hier irgendwo im Forum zu finden), einen zu Fuß und auch mindestens zwei West-Ost mit dem Pkw (von einem auch hier irgendwo Bilder).
Der kleine Grenzer hatte so viel zu tun in diesem kleinen Abschnitt, dass ich keine ruhige Gesamtbilanz ziehen kann - was nicht heißt, dass der Grenzer sich nicht auch in Marienborn die Ruhe verschafft hat, die er gebraucht hat ;)


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04.08.2010 16:31
avatar  Mike59
#4
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Wird zu viel, was in den Jahren von 1979 bis 1989 alles so los war.

Die ruhigen Momente waren mir auch die liebsten.

Mike59


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04.08.2010 16:48
avatar  ( gelöscht )
#5
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( gelöscht )

Während meiner Dienstzeit kam es so gut wie gar nicht zu spektakulären Ereignissen.

Eine Flucht im Dezember 1983 Ost-West und besagte kuriose Festnahme des besoffenen West-Rhönis im Bereich Andenhausen Frühjahr 1984, als er den Zaun seines Hofes mit dem Grenzzaun der MS 66 verwechselte.

1982 ist OSL Rauschenbach im SiA 6 getürmt

1981 oder 1982 ist ein ehemal. Uffz. aus dem 2. Bat. über den Rößberg (Rhönkreuz) im gleichen Abschnitt geflüchtet. Der kannte sich aus, wusste, dass zum Zeitpunkt seiner Flucht dort kein Posten war und schnitt mit dem Bolzenschneider nachts ein schönes Feld aus dem GZ 1 raus. War noch Jahre später dort zu sehen (natürlich mit einem anderen Zaunteil verschraubt - aber gesehen hat mans immer noch). Das war auf der Landkarte ein Sack (westlichste Stelle der DDR) ... dort versuchte kein normaler Flüchtling, in den Westen zu gelangen.


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04.08.2010 17:24
#6
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Hallo,

KHW liegt ja bekanntlich am Dreiländereck, Hessen-Bayern-Thüringen. 85/86 war alles ruhig. Zum Glück habe ich keinen Fluchtversuch erlebt. War für jeden der normal denken konnte sowieso das Beste, die Waffe im GD nicht anwenden zu müssen.


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04.08.2010 18:04
#7
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@asso
Nachdem der K2 von einen anderen Postenpaar kontrolliert wurde und keine Anzeichen für einen GV gab .....
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

dann hat er sich ja clever angestellt,ohne anzeichen über denn gsz zu kommen bzw keine spuren am k2 zu hinterlassen.

ab 86 oder 87 kam der befehl raus denn gsz bei auslösung aussen und innen zu kontrollieren und jeweils das nachbarfeld.
kannste dir vorstellen wenn feld 334 (linke trennungslinie) auslöste was man da für ne wegstrecke hatte.


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04.08.2010 19:41
avatar  Jens
#8
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Zur meiner Zeit 87/90 waren es:

ein geglückter Grenzdurchbruch- untergraben des Grenzsignalzaun,wurde erst am Morgen festgestellt
zwei versuchte Grenzdurchbrüche.

Gruß Jens


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04.08.2010 19:49
avatar  PF75
#9
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zu meiner aktiven zeit 75-76 soweit mir noch in erinnerung ein geglückter ost -west durchbruch in der nacht,spätschicht fand erst die steighilfen am zaun.
eine festnahme mehrerer personen,hatten sich verlaufen wollten eigendlich wo anders rüber und tafen dummerweise auf die komplette ablösung am zweiten PP.
einer kam wiedr zurück nachdem er die nacht an der Elbe gesessen hatte(wasserzu kalt),wrde am tage durch grenzvermesser gestört,soll später zu hause abgeholt woreden seien,hatte wohl irgendwelche sachen zurückgelassen.beide male hat keiner was mitgekriegt vom übersteigen des zaunes.


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04.08.2010 21:31
avatar  Asso
#10
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@Feldwebel88

Der GV hatte Spuren hinterlassen und auch Plastehalterung am Zaun waren kaputt . Aber wir hatten zur der Zeit keine brauchbaren Lampen und wir mußten mit unseren Taschenlampen den Zaun u. Streifen kontrollieren . Wie lange solche Flachbatterien in den Lampen gehalten haben brauch ich ja kein erklären . Und die Batterien mußten wir uns noch selber von unseren Solt kaufen .


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04.08.2010 21:34
#11
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Zitat von Sachse
Während meiner Dienstzeit kam es so gut wie gar nicht zu spektakulären Ereignissen.


1982 ist OSL Rauschenbach im SiA 6 getürmt

.




Der Fall R. war im Juni 1981.


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04.08.2010 21:36
#12
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asso,ist der k2 streife was passiert?disziplinarisch?


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04.08.2010 21:48
avatar  Asso
#13
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@ Feldwebel

Soweit ich weiß hat die Streife nur ein DU - DU bekommen . Die waren aus einer anderen Kompanie aber man hat bei der Ablösung Ja nachgefragt . Wie ich ja geschrieben habe war ich A-Gruppe und die mußte immer nach der Tagschicht im Grenzgebiet bleiben .


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04.08.2010 21:56
avatar  ( gelöscht )
#14
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( gelöscht )

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Sachse
Während meiner Dienstzeit kam es so gut wie gar nicht zu spektakulären Ereignissen.


1982 ist OSL Rauschenbach im SiA 6 getürmt

.



Stimmt. Danke für die Korrektur.


Der Fall R. war im Juni 1981.



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05.08.2010 00:43
avatar  TOMMI
#15
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Also während meiner Dienstzeit ging es in unserem Abschnitt gottlob unblutig zu.
3 Festnahmen gab es (weiß aber nicht mehr das Datum).
Einer von den Festgenommenen war Epileptiker. Er galt als nicht schuldfähig und man lies ihn laufen.


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13.02.2013 17:16
avatar  ( gelöscht )
#16
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( gelöscht )

Wir hatten wohl einen Grenzdurchbruch. Ich versuche mich zu erinnern. Bitte mich nicht auf Detailtreue festnageln, denn es geht schon damit los, dass ich nicht mehr weiß, war's Ostern oder Pfingsten 1983. Ich tippe eher auf Pfingsten, denn ich glaube“*“, dass ich da schon Postenführer war. Um immer wieder mal zu betonen, dass ich gedanklich glaube, mir einbilde oder vermute füge ich diese Zeichenkette “*“ ein.
Wir rückten gerade zum Nachtaufzug raus. Was ich noch genau weiß, es war der erste Postenpunkt südlich der TSA Marienborn - Helmstedt, den ich bis Dato ganz selten bezogen hatte. Im Abschnitt befand sich ein Turm, es regnete und man freute sich wenigstens ein Dach in der Nähe zu wissen. Wir passierten mit dem ELO den “*“ Stab oder war dort die Grenzkompanie Harbke¿¿, was genau hinter dem Abschnitt lag, den wir beziehen sollten. Zwischen jener, ich sehe noch die Hunde vor mir, “Kaserne“ und der Grenze lag ein Waldstück in belassener Natur. Ich glaube “*“ es gab keinerlei Wege in diesem Wald und es lag wohl genau zwischen TSA und TSE. Jedenfalls, wir sitzen ab und wollen gerade das Tor öffnen, da steigen Leuchtkugeln gen Himmel. Ein Blick ins Postenbuch verriet: Grenzdurchbruch West - Ost. Was unmittelbar darauf genau ablief weiß ich nicht mehr. Ich sehe mich jedenfalls am Waldrand liegen unweit vom K6. 5 Meter rechts sowie links liegen schon die nächsten Postenpaare. Es war ruck zuck alles dicht. Ich vermute mal das gesamte Areal war abgeriegelt. An dieser Stelle wäre ohnehin kaum ein durchkommen gewesen. Offiziere inspizierten den K6 und es war bestätigt. Da ist tatsächlich einer von drüben übern Zaun. Auf der anderen Seite des Zauns gab es indes auch schon Aktivitäten. Sie bauten drüben “*“ Lampen auf, die in unsere Richtung strahlten. Das sollte wohl eine Orientierungshilfe für den Grenzverletzer werden. Irgendwann wurde wie wild aus Richtung TSA geschossen. Mir war ganz anders. Dauerfeuer und Einzelfeuer. Niemand konnte das deuten. Hat der ne Knarre oder was war das jetzt? Wie's jetzt weiterging, weiß ich absolut nach 30 Jahren nicht mehr. Es hieß nur Festnahme. Es “*“ soll ein Knast-Feiertags-Freigänger gewesen sein.

TSE = Transit Strecke Eisenbahn
TSA = Transit Strecke Autobahn


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13.02.2013 17:26
avatar  exgakl
#17
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Zitat von derpae.der99 im Beitrag #16
Wir hatten wohl einen Grenzdurchbruch. Ich versuche mich zu erinnern. Bitte mich nicht auf Detailtreue festnageln, denn es geht schon damit los, dass ich nicht mehr weiß, war's Ostern oder Pfingsten 1983. Ich tippe eher auf Pfingsten, denn ich glaube“*“, dass ich da schon Postenführer war. Um immer wieder mal zu betonen, dass ich gedanklich glaube, mir einbilde oder vermute füge ich diese Zeichenkette “*“ ein.
Wir rückten gerade zum Nachtaufzug raus. Was ich noch genau weiß, es war der erste Postenpunkt südlich der TSA Marienborn - Helmstedt, den ich bis Dato ganz selten bezogen hatte. Im Abschnitt befand sich ein Turm, es regnete und man freute sich wenigstens ein Dach in der Nähe zu wissen. Wir passierten mit dem ELO den “*“ Stab oder war dort die Grenzkompanie Harbke¿¿, was genau hinter dem Abschnitt lag, den wir beziehen sollten. Zwischen jener, ich sehe noch die Hunde vor mir, “Kaserne“ und der Grenze lag ein Waldstück in belassener Natur. Ich glaube “*“ es gab keinerlei Wege in diesem Wald und es lag wohl genau zwischen TSA und TSE. Jedenfalls, wir sitzen ab und wollen gerade das Tor öffnen, da steigen Leuchtkugeln gen Himmel. Ein Blick ins Postenbuch verriet: Grenzdurchbruch West - Ost. Was unmittelbar darauf genau ablief weiß ich nicht mehr. Ich sehe mich jedenfalls am Waldrand liegen unweit vom K6. 5 Meter rechts sowie links liegen schon die nächsten Postenpaare. Es war ruck zuck alles dicht. Ich vermute mal das gesamte Areal war abgeriegelt. An dieser Stelle wäre ohnehin kaum ein durchkommen gewesen. Offiziere inspizierten den K6 und es war bestätigt. Da ist tatsächlich einer von drüben übern Zaun. Auf der anderen Seite des Zauns gab es indes auch schon Aktivitäten. Sie bauten drüben “*“ Lampen auf, die in unsere Richtung strahlten. Das sollte wohl eine Orientierungshilfe für den Grenzverletzer werden. Irgendwann wurde wie wild aus Richtung TSA geschossen. Mir war ganz anders. Dauerfeuer und Einzelfeuer. Niemand konnte das deuten. Hat der ne Knarre oder was war das jetzt? Wie's jetzt weiterging, weiß ich absolut nach 30 Jahren nicht mehr. Es hieß nur Festnahme. Es “*“ soll ein Knast-Feiertags-Freigänger gewesen sein.

TSE = Transit Strecke Eisenbahn
TSA = Transit Strecke Autobahn


2. GB Marienborn von Schwanebeck kommend


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13.02.2013 17:39
#18
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Bei uns, 67/68 im Abschnitt GR 38, viel Wald, etwas Havelgrenze, war einiges los, wie ich mich erinnere. Nahezu jede Woche ein versuchter Durchbruch Ost nach West, meist aber in den Abschnitten der anderen GKs, weniger in unserer (1.GK, Niederneuendorf). So wie mir bekannt alle Versuche erfolglos. Einer unserer Offze berichtete mal, wie blöd die sich angestellt hatten. Ich kam einmal in die Verlegenheit einer Festnahme (ich glaube, anderswo hatte ich es schon geschrieben). Winter, Frühschicht Kradstreife vom KP Niederneuendorf - Papenberge den Graben entlang Richtung Siedlung Schönwalde (schon Nachbar-GR) Es hatte gerade geschneit. Normalerweise quatscht man noch ein Weilchen mit der abzulösenden Kradstreife, aber die wollten in die Kompanie und wir fuhren los. Nach etwa 200 m rief mein Post, daß Spuren auf dem KS waren. Es hatte gerade aufgehört zu schneien und die vorherige Streife war gerade da lang gefahren. Leuchtpistole raus, Stern rot hoch. Die andere Streife machte sofort kehrt und kam zurück. Von der nahen Spreee leuchteten die Seemollies das Ufer ab. Wir brauchten da nur noch den Spuren im frischen Schnee zu folgen. Nach 10 Minuten nahmen wir in einem Schuppen den GV fest. War Anfang 30 und bewaffnet mit einer Ziehharmonika. "Da will man schon mal rüber und da nehmt ihr mich fest", so ähnlich waren seine Worte. Also mitgenommen den Mann und abgeliefert. Was weiter war, weiß ich nicht. Also wirklich dämlich angestellt, im frischen Schnee. Auch wenn wir, wie üblich, noch 10 Minuten mit dem anderen Postenpaar gequatscht hätten, der wäre nie in der Zeit und diesen Schneeverhältnissen bis zum Zaun gekommen. Wenn er den erreicht hätte, wäre es natürlich dort ein leichtes gewesen, da durchzukriechen, wo die Wildschweine immer durchmachten. und eine gute Trassenbeleuchtung gab es damals dort auch noch nicht.


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13.02.2013 17:55
avatar  schulzi
#19
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ich weis nur das in meiner zeit ein besoffner sich verlaufen hatte , nach dem er nüchtern war und befragt wurde hat man ihm nach hause geschickt, das postenpaar der eine hat eine uhr der andere streichung einer strafe bekommen.


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13.02.2013 19:15
avatar  ( gelöscht )
#20
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( gelöscht )

Zitat von exgakl im Beitrag #17


2. GB Marienborn von Schwanebeck kommend



Ich weiß nur noch, dass wir von der TSA kommend, dort durch sind. Links der Zaun des GB Marienborn und rechts der GSZ. Danach wurde es dann etwas verwirrend. Erst kam der Postenpunkt TSE, der immer mit 3 Mann besetzt war. Nur ganz bestätigte Leute waren dort, da ja dort praktisch ein Loch im Zaun war. Zu diesen sogenannten “Bestätigten“ gehörte ich nicht. Danach kam dann glaube ich das völlig undurchsichtige Kohlegebiet, wo Ost und West abbauten. Dieses Gebiet sicherten wiederum andere Einheiten mit denen wir nichts zu tun hatten. Dann kam wieder ein Postenpunkt wo nur Bestätigte aufzogen. Und zwar der Postenpunkt wo Knospe sein Leben verlor. Dieser Abschnitt war auch zu meiner Zeit Minen- und Hundefrei. Allerdings war dort auch der Zaun zusätzlich mit Stacheldraht erhöht. Das dort Tretminen, wie bei Wiki beschrieben, gelegen haben sollen, ist mir neu.


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