DDR Grenzaufklärer bei der Arbeit an der Innerdeutschen Grenze

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08.10.2017 10:35
#436
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Also bei uns gab es einen Abschnitt,da musste die Hundetruppe--täglich zu Fütterung über den K6. Die sind immer den gleichen Weg gegangen und als sie fertig waren, hat man die Spuren über geharkt und ein Zeichen daneben gesetzt. Das ganze wurde dann zu Füst hoch gemeldet und dort eingetragen. Und damit war die Sache erledigt.


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08.10.2017 10:42 (zuletzt bearbeitet: 08.10.2017 10:47)
#437
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Ja, die Spezialisten..........
Ich habe nur gewacht als Posten und Postenführer, hatte selten mal ne Grenzstreife mit nem Uffz.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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08.10.2017 10:46
avatar  Ratze
#438
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@Rostocker, die Hundelaufanlage war dann zwischen K 6 und Zaun?
Wo war das denn?


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08.10.2017 10:55
#439
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Zitat von Ratze im Beitrag #438
@Rostocker, die Hundelaufanlage war dann zwischen K 6 und Zaun?
Wo war das denn?


Ja zwischen K6 --Kfz-Sperrgraben und Zaun 1. Das war bei Zarrentin nähe Schaalsee--heute kann man sagen--zwischen der L203 und wo es runter geht zum Schaalsee.


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08.10.2017 11:35
avatar  Krepp
#440
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Hallo,
@Ratze
hier an der blauen Linie.
Im Bereich des grünen Kreises gab es zu meiner Zeit einen Durchbruch
einer Familie mit 2Kindern.
Je ein Kind auf den Schultern, dann Hundehütte als Überstiegshilfe genutzt.
Laut meiner Info hatte der BT11-Posten gedacht es sei die "Hundetruppe"
(die sich auch selten angemeldet hat bzw. angemeldet wurde ??)
und als die es realisiert hatten war es zu spät.
Sollen wohl versucht haben die Stelle noch zu erreichen
war aber viel zu weit weg.

Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin


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08.10.2017 11:40
avatar  Ratze
#441
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Moin
hier der Artikel der "Welt" und das Fernschreiben der Abteilung dazu.


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08.10.2017 12:00
avatar  Krepp
#442
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Ja, die Schüsse wurden in dem Zusammenhang vom BT11 aus abgegeben.
Ob gezielt oder nur als Warnschüsse entzieht sich meiner Kenntnis.
Erst danach wurde vom BT11 abgesessen und dahin "gerannt".

Glück war auch eine große Portion dabei, da es dort ein Minenfeld gab.
Diese war aber in einem uraltem Zustand und wurde erst später erneuert.

Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin


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08.10.2017 12:02
#443
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Stimmt @Krepp -habe davon erfahren, als ich zum Resi Dienst im 1. Bat. war. Nur mal kurz eine Frage. Man erzählte mir, das diese Familie zu Besuch bei einen Offizier in Zarrentin gewesen war und das sich bei der Flucht eines der Kinder verletzt hatte--und der Postenführer auf bitten des Vaters, sein Verbandspäckchen noch rüber warf. Aber ob da nun was dran war--das will ich nun nicht bestätigen. Erzählt wird ja hinterher viel.
@Ratze --das war der Abschnitt --wovon wir vorher schrieben.


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08.10.2017 12:20
#444
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Zitat von Krepp im Beitrag #442
Ja, die Schüsse wurden in dem Zusammenhang vom BT11 aus abgegeben.
Ob gezielt oder nur als Warnschüsse entzieht sich meiner Kenntnis.
Erst danach wurde vom BT11 abgesessen und dahin "gerannt".

Glück war auch eine große Portion dabei, da es dort ein Minenfeld gab.
Diese war aber in einem uraltem Zustand und wurde erst später erneuert.


Die Minensperre ging nicht bis zum Schaalsee. Diese begann ca. 150m östlich der 195.
Von dort zum See war ein einreihiger Zaun in 1980 vorhanden, siehe auch Meldung der GSA RZ.
Der Übertritt erfolgte etwa an der Trennungslinie der MS zum Minenfreien Bereich.
Die Erneuerung der MS (PMP-71 entfernt, Neuverlegung mit PPM-2) begann in 1980.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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08.10.2017 12:25
#445
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #444
Zitat von Krepp im Beitrag #442
Ja, die Schüsse wurden in dem Zusammenhang vom BT11 aus abgegeben.
Ob gezielt oder nur als Warnschüsse entzieht sich meiner Kenntnis.
Erst danach wurde vom BT11 abgesessen und dahin "gerannt".

Glück war auch eine große Portion dabei, da es dort ein Minenfeld gab.
Diese war aber in einem uraltem Zustand und wurde erst später erneuert.


Die Minensperre ging nicht bis zum Schaalsee. Diese begann ca. 150m östlich der 195.
Von dort zum See war ein einreihiger Zaun in 1980 vorhanden, siehe auch Meldung der GSA RZ.
Der Übertritt erfolgte etwa an der Trennungslinie der MS zum Minenfreien Bereich.
Die Erneuerung der MS (PMP-71 entfernt, Neuverlegung mit PPM-2) begann in 1980.


Stimmt--sie zog sich dann südlich um den Boizersack bis zum Kompanieabschnitt der 11. Grenzkompanie.


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08.10.2017 12:48
avatar  Krepp
#446
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@Rostocker
habe dazu keine weiteren Infos

@Thunderhorse
ja, ja - lang ist es her, das schwindet eben auch etwas meine Erinnerung
(betrifft Länge des Minenfeldes)

Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin


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08.10.2017 12:58
#447
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Hallo @Ratze
warum wurden die Flüchtlinge im Beitrag #441 der Kripo übergeben? War das so üblich?

Danke und Gruß Schlutup


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08.10.2017 15:12
avatar  mibau83
#448
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Zitat von exgakl im Beitrag #425


Ich weiß nicht ob wir das Video schon hatten....




video ist bekannt, war vor jahren bei youtube schon mal eingestellt.
die aufnahmen stammen aus dem I.gb schalkau des gr-15. zu erkennen sind z.b. die gk rückerswind und der gssz im bereich sonneberg-hönbach.


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08.10.2017 15:48
avatar  Ratze
#449
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Wann genau das Verfahren geändert wurde ist mir nicht bekannt.
vor 83 wurden die fklüchtlinge nach Erstversorgung dem Staatsschutz in Lübeck übergeben und, ich meine K 25, machte die Befragung.
Das war unmittelbar.
Aber ab 83, mindestens, befragte der BGS allein und leitete dann weiter entweder nach Gießen, oder zu den Schlapphüten, bei uniformierten Flüchtlingen.


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09.10.2017 19:54
avatar  94
#450
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94

Danke, es war inzwischen der Röhre entfleucht ... gleich mal #38 angepaßt.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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