"Opferbericht"

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06.07.2010 20:11
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#31
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@Pitti, Du Spaßvogel, genau deshalb würdet Ihr mich doch dorthin verbannen!
Wir müssen WM machen!


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06.07.2010 23:15
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#32
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Gerade nach Hause gekommen, habe ich mir den "Opferbericht"durchgelesen und nur mit den Kopf geschüttelt, untypische Verfahrensweise, der ganze Vorgang nicht schlüssig und mir so ehrlich gesagt, während meiner Tätigkeit als Operativer Mitarbeiter auf einer KD auch so nicht untergekommen.
Auch kann ich mir aus eigenem Erleben solche extrem gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen nicht vorstellen. Ich hatte oft Dienstlich mit einem Genossen zu tun, dessen Vater Chef der Phatologie einer größeren med. Einrichtung im heutigen Thüringen war und mir von den guten Arbeitbedingungen dort vorschwärmte, was in Hinblick auf die hohe dienstliche Belastung im MfS zu verstehen war. Im Normalfall wären solche Stellen einfach unbesetzt geblieben, denn Arbeit gab es ja genug.
Ohne hier jemanden zu nahe treten wollen, ich kann die Ausführungen vom "17. Juni" aus meinen persönlichen Erleben nicht nachvollziehen.


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06.07.2010 23:26
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#33
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Zitat von Huf
@Pitti, Du Spaßvogel, genau deshalb würdet Ihr mich doch dorthin verbannen!
Wir müssen WM machen!



wir machen morgen wm.und wie.hoffentlich


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07.07.2010 00:53
#34
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Auf meine Frage wird garnich eingegangen....aber es ist bekannt, das Leute, die sich in den Kirchen getroffen haben in der Weise wie hier beschrieben unter Generalverdacht standen und wie es heißt operativ behandelt wurden.....

....ich frach mich echt....warum nur....

....doch wohl nich weil jemals irgendwann zur Inquisitionszeiten Menschen reihenweise auf dem Scheiterhaufen gelandet sind....das war ja schon lange Geschichte zu DDR-Zeiten, darum....

......die 10 Gebote waren wohl nich vereinbar mit den Staatsdoktrien oder was....was anderes könnt ich mir jetzt nämlich nich denken.....wärend die meisten sich hier an Details aufhalten.....

Mann...mann...mann....warum gebt ihr nich einfach zu, das jede Form von Opposition so dermassen gewurmt hat, das solche Geschichten entstanden sind.....

Was wolltet ihr eigendlich....wie hätte euer Traumland jemals aussehen sollen.....???? Wie hätte es denn weitergehen sollen....????

Und jetz ma Butter bei de Fische bitte,,,,,!!!!

Mara


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07.07.2010 08:07
#35
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Ich weiß nicht warum hier kleinste Details an den Bericht so analysiet werden.
Das es in der DDR so war, wußte doch jeder und das die Stasi kein Hotel ist auch.
Wer einmal in deren Fängen war hat dort von Menschlichkeit nichts mehr verspürt.

Allerdings zu 17. Juni muß ich persönlich anmerken, wer gegen den Strom schwimmt verspürt Wiederstand.
(auch in einen kirchlich geprägten Elternhaus dürfte dies bekannt sein, siehe die Intriegen und das Totschweigen innerhalb der Kirche)
Erst auf Kosten des Staates Medizin zu studieren, promovieren und dann Ausreiseantrag stellen.
Davon gab es damals genug.
Wer in meiner Firma nicht meiner Meinung ist, nicht teamfähig, ständig rummäkelt und gegen den Strom schwimmt, hat auch nichts mehr von mir zu erwarten.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Trotzdem sollte 17. Juni nicht als "Lügner" hingestellt werden, da keiner dabei war und weiß was wirklich passiert ist.
Und damals ist wahrlich genug passiert und bis heute nicht aufgearbeitet da viele dies nicht wollen oder alles getan haben damit dies nicht möglich ist.


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07.07.2010 08:16 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2010 08:18)
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#36
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Zitat von kirsche.ndh
Ich weiß nicht warum hier kleinste Details an den Bericht so analysiet werden.



Ganz einfach weil es hier nicht um kleine Details geht die nicht stimmen, sondern der gesamte Kontakt mit dem MfS nicht so wie beschrieben passiert ist. Wäre der Ablauf schlüssig und es würde wirklich nur kleine Ungereimtheiten geben, so würe niemand was sagen und das der Erinnerung nach 20 Jahren zuschreiben.
So wie @17.6 es schildert ist es eine Geschichte, mehr nicht!


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07.07.2010 08:23
#37
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Ja Felix, aber es ist seine persönliche Geschichte und die kennt nur er allein.
Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen.


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07.07.2010 08:39
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#38
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Zitat von SkinnyTrucky
Auf meine Frage wird garnich eingegangen....aber es ist bekannt, das Leute, die sich in den Kirchen getroffen haben in der Weise wie hier beschrieben unter Generalverdacht standen und wie es heißt operativ behandelt wurden.....


@mara, eröffne mal bitte ein eigenes thema. dieses ist hier von @17. juni eröffnet worden und das sollten wir auch nicht mit anderen themen füttern.
genau bei der von dir angesprochenen thematik sollte man sehr, sehr genau differenzieren....unter generalverdacht stand keiner, auch wenn uns dies die journaillie heute gerne weismachen will...


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07.07.2010 08:45 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2010 08:47)
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#39
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Zitat von kirsche.ndh


Trotzdem sollte 17. Juni nicht als "Lügner" hingestellt werden, da keiner dabei war und weiß was wirklich passiert ist.
Und damals ist wahrlich genug passiert und bis heute nicht aufgearbeitet da viele dies nicht wollen oder alles getan haben damit dies nicht möglich ist.


stop @kirsche.ndh, keiner stellt @17.juni als lügner hin !!! mir ist nur aufgefallen, das teil 2 der erinnerung nicht schlüssig ist und ich auf grund dessen sage, sie stimmt nicht.
ich glaube auch nicht, dass dies die erlebnisse von @17. juni sind, sondern es werden aufzeichnungen seiner, (wie drückte er sich aus ?) "mandanten" sein...
sicherlich konnte der erzähler bzw. geschichtenschreiber nicht ahnen, dass irgendwann mal ein paar ehem. mitarbeiter die zeilen auf ihren wahrheitsgehalt prüfen...


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07.07.2010 08:57
#40
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Zitat von kirsche.ndh
Ja Felix, aber es ist seine persönliche Geschichte und die kennt nur er allein.
Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen.



Genau Kirsche....und es ist eine Geschichte, die so oder ähnlich echt nich einmalig war.....warum wurd sich denn nich an einen Tisch gesetzt mit den Friedensaktivisten...??? Und ich mein jetzt nich den Vernehmertisch......

.....Feliks, ich hab mich selbst mal eben schlau gemacht und mußte lesen, das das Motiv des Stickers *Schwerter zu Pflugscharen* ja ein sovietisches ist, angelehnt an einer Skulptur, die die Sovietunion der UNO geschenkt hat.....

....ich fand im Text halt dieses:

Zitat von wiki
Unter Berufung darauf gelang es den Kirchenbehörden zunächst, ein Verbot des Aufnähers abzuwenden. Doch ab November 1981 erhielt der sächsische Landesbischof Johannes Hempel die amtliche Mitteilung: „Wegen Missbrauchs dürfen diese Aufnäher in Schule und Öffentlichkeit nicht mehr getragen werden.“ Dahinter stand das Bemühen der SED, Akzeptanz für das neue Wehrdienstgesetz zu organisieren. Die Aufnäherträger wurden nun mit massiven Vorwürfen konfrontiert: Der undifferenzierte Pazifismus sei friedensfeindlich, die Aufnäher seien westliche Importe und schulfremdes Material, wer sie trage, übe Wehrkraftzersetzung aus und untergrabe die staatliche und gesellschaftliche Tätigkeit zum Schutz des Friedens. Sie seien zum Zeichen einer unabhängigen Friedensbewegung geworden, die nicht geduldet werden könne.

Viele, die die Aufnäher nicht entfernten, wurden aus Hochschulen und Erweiterten Oberschulen entlassen, erfuhren Strafversetzung, Nichtzulassung zum Abitur, Verweigerung der gewünschten Lehrstelle, Schulverbot oder Hinderung beim Betreten seines Betriebs. Pädagogen und Polizisten schnitten die Aufnäher aus Jacken heraus, wenn Jugendliche dies nicht freiwillig taten, oder beschlagnahmten die Kleidungsstücke. Anfang 1982 reagierte eine wachsende Zahl von Jugendlichen, indem sie sich runde weiße Flecken auf die Jacken nähten oder mit Filzstift auf den Ärmel schrieben: „Hier war ein Schmied.“



Ansonsten gibt es noch einiges in dem Wiki-Text zu lesen, was interessant ist.....

groetjes

Mara


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07.07.2010 09:03
#41
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Zitat von GilbertWolzow
@mara, eröffne mal bitte ein eigenes thema. dieses ist hier von @17. juni eröffnet worden und das sollten wir auch nicht mit anderen themen füttern.
genau bei der von dir angesprochenen thematik sollte man sehr, sehr genau differenzieren....unter generalverdacht stand keiner, auch wenn uns dies die journaillie heute gerne weismachen will...



Nee Gilbert, das mach ich nicht.....17.Juni kann gern selber sagen, ob er meine Fragen hier passend findet oder eben nicht.....es ist sein Fred.....

groetjes

Mara


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07.07.2010 09:24 (zuletzt bearbeitet: 07.07.2010 09:29)
avatar  Alfred
#42
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Kirsche,

es wird seit 1989 gelogen das die Schwarte kracht.

Warum soll ich den Beitrag von 17 Juni als Wahrheit abnehmen ? Nur weil er geschrieben wurde ?

Ich kenne keine Kreisdienstelle des MfS die über entsprechende Einrichtungen verfügte. Soll 17 Juni doch mal die KD nennen, er wird diese doch nicht vergessen haben.

Und es bleibt ein Fakt, über Bereiche wie NVA, Grenztruppen und MfS wird in der Geschichtstbetrachtung auch gelogen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich habe mir z.T. mehrfach Hohenschönhausen, Marienborn oder das MfS angesehen und hier steht der Fakt, dort wird u.a. gelogen und Gesichte verdreht


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07.07.2010 10:03
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#43
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Kirsche,

es wird seit 1989 gelogen das die Schwarte kracht.

Warum soll ich den Beitrag von 17 Juni als Wahrheit abnehmen ? Nur weil er geschrieben wurde ?

Ich kenne keine Kreisdienstelle des MfS die über entsprechende Einrichtungen verfügte. Soll 17 Juni doch mal die KD nennen, er wird diese doch nicht vergessen haben.

Und es bleibt ein Fakt, über Bereiche wie NVA, Grenztruppen und MfS wird in der Geschichtstbetrachtung auch gelogen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich habe mir z.T. mehrfach Hohenschönhausen, Marienborn oder das MfS angesehen und hier steht der Fakt, dort wird u.a. gelogen und Gesichte verdreht


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"Das Böse ist natürlich - seitdem es die Gestapo nicht mehr gibt und weil die Existenz Satans nicht zweifelsfrei bewiesen ist - das MfS."


Hallo Alfred,
ich wollte eigendlich zu diesem Thema nichts mehr schreiben aber eine Frage habe ich doch noch.
Du schreibst, das du keine KD kennst, die über besagte Einrichtungen verfügte.
Mag ja alles so sein. (du scheinst mehrere zu kennen)
Du schreibst auch, das du schon mehrfach z.B. Hohenschönhausen besucht hast und dort gelogen wird, das die Schwarte kracht.

Jetzt mal 2 Fragen an die Experten des ehem. MfS, die auch so denken.

Warum tut ihr euch das dann an ?
Warum besucht ihr eure ehem. Wirkungsstätten, wenn ja dort doch blos gelogen wird ?
Warum stellt ihr euch nicht mal bei einer Führung z.B. in Hohenschönhausen hin, gebt euch als ehem. Mitarbeiter zu erkennen und sagt wie es wirklich war.

Ich kann den ersten Beitrag hier weder als Wahrheit noch als Lüge einstufen, da ich selber nie in so einer Situation war.

Auf fällt allerdings, das immer nur alles abgestritten wird aber keiner von den ehem. MfS-Leuten mal schreibt, wie ein Verhör aus ihrer Sicht abgelaufen ist.

Oss`n


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07.07.2010 10:10
avatar  Alfred
#44
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Ossn,

ich kann Dir Deine Fragen leicht beantworten.

Es gab schon verschiendene MA des MfS die Hohenschönhausen besucht haben und sich dort auch als solche zu erkennen gaben und sich zu Wort meldeten.

Das Ergebnis war, dass Sie Hausverbot erhielten.

Ich habe selbst schon die "Führer" auf einiges hingewiesen, es wird einfach nicht akzeptiert, ganz einfach.

Warum ich das MfS besichtigt habe ?

Ganz einfach, weil ich mit Freunden dort war, die z. T. nichts mit dem MfS zu schaffen und und sich das Objekt mal ansehen wollten.


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07.07.2010 10:29
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#45
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Hallo Alfred,
siehst du, da haben wir es wieder.
Ich habe mich auch mal mit einem "Führer" in Hohenschönhausen nach der Führung sehr ausführlich auch über dieses Thema unterhalten.
Der erzählte mir wiederrum, das ehem. - sagen wir mal Angestellte von Hohenschönhausen sich unmöglich benommen hätten, die "Führer" als Lügner und verdreher der Geschichte beschimpft hätten und Gefangene zum Teil ebenfalls als Lügner hingestellt wurden.
Darauf hin gab es Hausverbot.
So nun haben wir wieder 2 Aussagen.
Um aber noch mal auf den allererste Bericht zurück zu kommen - wie ist denn so ein Verhör nun wirklich (aus deiner Sicht) abgelaufen ?

Oss`n


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