User fragen - ehem. AGT antworten

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06.07.2010 11:08von ( gelöscht )
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User fragen - ehem. AGT antworten

Ausgehend von dem Vorschlag von @SFGA

Zitat von SFGA
Wir können doch ein Thema aufmachen wo die fragen gestellt werden und Grenzis Atw. darauf


und der ersten Frage von @17.6

Zitat von 17.Juni
Aber zurück zu Deinem Thema, was mich mal interessieren würde, sind denn die "kleinen" Angehörigen der GT nach sehr belastenden Einsätzen und Vorkommnissen an der Grenze psychologisch betreut wurden ?


fangen wir einfach mal an.

Also erste Frage: Wurden AGT nach sehr belastenden Einsätzen und Vorkommnissen an der Grenze psychologisch betreut?

23.07.2010 18:11von ( gelöscht )
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Zitat von Mike59
Hallo Oss'n,

Ja mit der Betreuung war es nicht so doll - gab ja in dem Sinne keinen Seelsorger, obwohl es ja Wanderprediger genügend gab.

Schläge oder ähnliches gab es nach meiner Erinnerung nicht. Es wurde allerdings auch kein roter Teppich ausgelegt. Die Anspannung existierte ja auf beiden Seiten. Es gab aber auch Vorgesetzte die haben danach mit denen Kaffee getrunken und eine Zigarette geraucht. Kann mich noch an einen Fall erinnern, der Junge war aus unserem Ort, nach dem Kaffee und der Zigarette sagte er, " so ich muss jetzt in den Stall die Kühe Melken" Da klappte bei uns der Kiefer runter. Nach 4 Wochen war der wieder zu Hause - im Grenzgebiet!!!!!!!
Gruß Mike59



Hallo Mike59,
"Probanten" ???

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23.07.2010 19:24von moreau
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erste Frage: Wurden AGT nach sehr belastenden Einsätzen und Vorkommnissen an der Grenze psychologisch betreut?

Antwort Nach meinen Erfahrungen war so eine Betreuung nicht vorgesehen. Mit solchen psychologischen Belastung mußte jeder selbst fertig werden.

Ich kenn einen Fall in meiner GK aus eigenen erleben. (gleiches DHJ) Bei dem haben sich die PF nach nicht mal 2 Monaten kollektiv geweigert Streife mit ihm zulaufen. Er wurde durch seine Angst völlig unberechenbar und gefährlich. Er wurde aus dem GD herausgelöst und zur Dauerwache am KDW eingeteilt. Selbst das ging kaum drei Wochen gut und er hat wirres Zeug über Sprechverb. an den UvD durchgegeben, bis hin das er gleich schießen wolle. Und das mitten in einer Kleinstadt. Der Uvd konnte ihm darauf hin klarmachen das schon seine "normale " Ablösung war und hat ihn "normal" Abgelöst. Die halbe GK hat gedeckt und getarnt diese Ablösung verfolgt. Der UvD hatte vorher mit jedem der da gerade rumstand erstmal ein "Kriegsrat" abgehalten. Auch er war von der Situation überfordert.
Der Mann wurde dann in den Medpunk ins GR gebracht. Zum E-Appell habe ich ihn dann wiedergetroffen und da hat er noch schlimmeres Zeug erzählt als zu der Zeit in der GK. Mit anderen Worten er wurde im GR nur bis zu seiner regulären Entlassung "gelagert". Bei einer Betreuung hätte ich anderes erwartet.

moreau

23.07.2010 22:56von Pitti53
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solch eine betreuung gab es damals einfach nicht,leider.auch heute ist die betreuung von soldaten die im kriegseinsatz waren sehr mangelhaft.nur langsam setzt sich die erkenntnis durch,daß diese jungs echt traumatische erlebnisse haben und betreut werden müssen.gesetzliche grundlagen gibt es dafür aber immer noch nicht

23.07.2010 23:17von ( gelöscht )
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Die Frage glaube ich könnte tom002 am besten beandworten . Es handelte sich zwar nicht um ein Festnamme, aber er war zur einer Zeit in Sommersdorf als der Postenführer Eberhard Knospe von seinen Posten ermordet wurde . Ich glaube auch nicht das dort eine Betreuung der Kamaraden von Eberhard statt gefunden hat . Mit so etwas konnten die Führungsleute der GT doch nicht um .

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