Informationen Villenviertel Orankesee

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24.06.2010 09:18
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#1
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Guten Tag,
ich suche schon länger nach Informationen wer in dem Villenviertel Orankesee von 1952 bis 1955 gewohnt hat? Alos nicht mit Namen oder so, sondern was haben diese Leute gearbeitet usw.

Danke im vorraus


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24.06.2010 09:33
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#2
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@icke-wb, meines erachtens gab es diesbezüglich mal ein buch. es ging um das gesperrte hohenschönhausen ab 1945


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24.06.2010 10:12
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#3
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danke für die schnelle antwort
das Internet ist halt schön und gut aber ich finde kaum die "richtige und wahre" antwort


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24.06.2010 15:17
avatar  Rotti
#4
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Hallo icke_weizenbier,

warum eigentlich diese Einschränkung " 52 - 55"?
Das Villenviertel rund um den Ober- und Orankesee war bis 1990 ein bevorzugter Wohnort für Angehörige des MfS, des MdI, von Spezialbau und nicht zu vergessen Diplomaten.
Sicherlich nicht für alle, dafür ist das Viertel denn doch zu klein. Aber für viele hohe und höchste Offiziere, aber auch deren Fahrer sowie auch ganz normale Angehörige der o.a. Einrichtungen war und teilweise ist dieses Viertel das Wohnviertel geworden.
Da Wohnungen ja zugeteilt wurden, ist teilweise nicht mehr nachzuvollziehen wie und warum manche Leute dort Ihre Wohnung bekommen haben und andere wiederum nach Marzahn geschickt wurden.
Andere wiederum konnten sich Grundstücke und Häuser in dieser Gegend kaufen -> Eine Villa gehörte z.B. dem bekannten Herrn von KoKo.
Ich empfehle Dir die ganze normale Literatur über die Bezirke bzw. Stadtteile. Nach 1990 sind da einige neu erschienen und ergänzen die bereits früher erschienen Beschreibungen.

Gruß
Rotti


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24.06.2010 15:39
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#5
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@rotti, sicherlich geht es @icke-wb, um die damalige sowjetische belegschaft von hohenschönhausen, dem sogenannten sperrbezirk.

Zitat von Rotti

Andere wiederum konnten sich Grundstücke und Häuser in dieser Gegend kaufen -> Eine Villa gehörte z.B. dem bekannten Herrn von KoKo.


du meinst sicherlich das haus von alexander schalck-golodkowski. sein stellvertreter, manfred seidel, wohnte fast neben ihm und dessen haus war beiweitem pompöser als das haus seines chefs. schau sie dir mal beide in ruhe an. von aussen sind sie fast noch immer im aussehen identisch wie vor 1990. erst danach erfolgten im inneren umbauten...

auch heute zieht es die "creme der gesellschaft" zum ober- bzw. orankesee. ich erinnere da blos an die bescheidene hütte von "orthopädietechnik seeger"...


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24.06.2010 15:52
avatar  Alfred
#6
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Rotti,

warum versuchst Du denn den Fragesteller eine andere Fragestellung aufzudrängen ?


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24.06.2010 16:00
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#7
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Zitat von Alfred
Rotti,

warum versuchst Du denn den Fragesteller eine andere Fragestellung aufzudrängen ?




Warum eigentlich nicht? Rotti interessiert sich eben auch für die späteren Jahre!!
Was veranlaßt Dich denn, lieber Alfred, dem Rotti Deine Frage zu stellen?
Sind doch beide legitim, oder?

Schönen Gruß aus Kassel.

PS. Meine hoffentlich auch!!


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24.06.2010 16:33
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#8
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Hallo,wosch was veranlasst Dich Alfred die Frage zu stellen warum er Rotti die Frage gestellt hat?
Also die Frage stelle ich mir?


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24.06.2010 20:35
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#9
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Zitat von Landeposten
Hallo,wosch was veranlasst Dich Alfred die Frage zu stellen warum er Rotti die Frage gestellt hat?
Also die Frage stelle ich mir?


´

Pure Neugierde!! Und was veranlaßte Dich, Landeposten, mir die Frage zu stellen, warum ich Alfred die Frage stellte ,warum er Rotti die Frage gestellt hatte?
Schönen Gruß aus Kassel.


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24.06.2010 20:49
avatar  icke46
#10
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Irgendwie entwickelt sich dieser Thread mal wieder zum neuerdings in diesem Forum beliebten Kindergartenspiel. Warum beantwortet man nicht einfach die Frage, und wenn man das nicht kann, sagt man eben nichts dazu?

Natürlich wären nähere Informationen wünschenswert, warum für den Fragesteller der Zeitraum 52-55 interessant ist. Laut wikipedia war der See bis 1957 Sperrgebiet, und da wäre es schon mal interessant zu wissen, ob bis 1955 ein anderer Personenkreis dort wohnte als danach. Aber ob er diese Infos gibt, liegt natürlich im Ermessen des Fragestellers.

Gruss

icke


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24.06.2010 20:53
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#11
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icke, ich habe ebenfalls noch einen guten Text zum Thema Fragen.

Fragen eines lesenden Arbeiters, von Bertolt Brecht

Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon.-
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war
die Maurer? Das große Rom
ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen
triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz
nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang
die Ersaufenden nach ihren Sklaven.

Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.
Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?
Phillip von Spanien weinte, als seine Flotte
untergegangen war. Weinte sonst niemand?
Friedrich der Zweite siegte im siebenjährigen Krieg. Wer
siegte außer ihm?
Jede Seite ein Sieg.
Wer kochte den Siegesschmaus?
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wer bezahlte die Spesen?

So viele Berichte.
So viele Fragen.

( erschienen 1939)

Ouelle, Texte für den Literaturunterricht in der Berufsschule 1978

R-M-R


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24.06.2010 21:01
avatar  icke46
#12
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Hallo, RMR,

das Gedicht ist mir wohlbekannt - immerhin stehen die gesammelten Werke von Bertolt Brecht bei mir im Bücherschrank - und werden auch gelesen;-). Es ist ein sehr gutes Gedicht, das zum Nachdenken anregen sollte.

Übrigens: was in dem Gedicht steht, hat auf einer Türkeireise unser Reiseleiter auch sinngemäss gesagt, als wir die Ruinen der Stadt Perge besichtigt haben (für Infos http://de.wikipedia.org/wiki/Perge). Das was man dort sieht, sagte er, sind die Hinterlassenschaften der Leute, die man heute als die "Oberen Zehntausend" bezeichnen würde. Von den Menschen, die mit ihrer Kraft diese damals reiche Stadt aufgebaut haben, ist nur noch Staub übriggeblieben - keine Namen, keine Trauerorte.

Gruss

icke


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24.06.2010 21:04
avatar  Merkur
#13
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Zur Thematik gibt es ein Buch: Hans-Michael Schulze, In den Villen der Agenten


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24.06.2010 21:12
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#14
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icke, jetzt haben wir den "Fragefred", der wo schon nicht mehr ganz klar war, wer wohl wen fragte und warum nicht, und ja und nein....wir haben ihn so sprichwörtlich auf die Schippe genommen und gleich noch Geschichte einfliesen lassen.
Ich find das Gedicht Spitze, überhaupt, der Brecht hatte es drauf, ein kluger Kopf.
Aber wir wollen nicht zu sehr Unruhe reinbringen, es kann also weiter gehen mit den Fragen. Das war nur mal eine kleine Geschichtseinlage.

R-M-R


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25.06.2010 07:24
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#15
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( gelöscht )

guten morgen

1. nein ich will nicht über die bewacher herraus finden
2. warum 1952 - 1955 habe ein bild gefunden wo hinten drauf steht scharnweberstraße 1954 deswegen zwischen 52 und 55.

danke wegen dem buch tip werde nachher gleich mal zu thalia fahren

danke nochmal für die hilfe


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