Die lautlosen Kämpfer - Kampfsport beim MfS

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19.06.2010 08:13
avatar  Angelo
#1
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Zwei gezielte Schläge auf den Nacken und ins Kreuz, und schon war der Feind liquidiert. Effektiver geht's nicht. Karate war beim Ministerium für Staatssicherheit Pflichtfach. Allerdings hat die Stasi die „Vorzüge des fernöstlichen Kampfsports erst spät erkannt. Es musste erst ein Mann kommen, Spitzname „Knochenkalle, der den Stasioberen zeigte, wie's geht. Karl-Heinz Ruffert war es, der allen Ausbildern der DDR-Antiterroreinheiten Karatetechniken beibrachte. Durch seine harte Schule mussten die Fallschirmjäger und Personenschützer, bei ihm lernten die MfS-Offiziere im Grenzeinsatz, wie ein Flüchtling mit ein paar punktgenauen Schlägen zur Räson gebracht werden konnte. Zwei seiner Lehrfilme für das MfS sind erhalten geblieben: Übungen von Grenzposten, um Flüchtlinge aufzuhalten, eine Festnahme und das lautlose Töten auf einem geheimen Trainingsgelände. Aufnahmen, die erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sein Fachwissen aus jahrelanger Praxis wendet er jetzt an, um Firmen und Privatpersonen zu beraten und zu beschützen. Als angesehener Experte in der Branche prüft er im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Mitarbeiter im Sicherheitswesen, wie z. B. von Geldtransportunternehmen. Im ehemaligen Honecker-Bunker in Premden trainiert er angehende Bodyguards. Quelle: Youtube


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19.06.2010 08:45
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#2
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Zitat
Als angesehener Experte in der Branche prüft er im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Mitarbeiter im Sicherheitswesen, wie z. B. von Geldtransportunternehmen. Im ehemaligen Honecker-Bunker in Premden trainiert er angehende Bodyguards. Quelle: Youtube

@angelo, dr. karl-heinz ruffert kann in prenden nicht mehr andere sicherheitsleute trainieren, da der bunker (17/ 5001) seit jahren verschlossen ist.

der von dir eingestellte film ist ein gemisch von trainingsausschnitten von übungen der nva-fallschirmjäger und der angehörigen der agm/ s des mfs.


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19.06.2010 08:47
#3
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Was es nicht alles gibt.Aber das ist doch das normalste der Welt..Was meint man,was man den Soldaten heut zu Tage bei bringt.
oder den Spezialkräften.Im Sandkasten sitzen und mit Backformen spielen,tun die sicherlich nicht.


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19.06.2010 09:00
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#4
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das schon @rostocker, die kommentare die die bilder kommentieren sind so schön gruselig dazu...


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19.06.2010 09:07
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#5
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ich finde das das wir das schon in der dhfk beim judo so gelernt haben, ohne jemand umzubringen, aber naja


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19.06.2010 15:26
avatar  S51
#6
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S51

Am Anfang war nur Judo. Dann nannte sich die Sache "Militärischer Nahkampf" und war schon sehr praxisorientiert. Training ohne und mit Waffen, mit Messer und Handkanten-, Ellenbogenschlägen und Fußtritten.
Karate an sich war bis etwa 1987 tatsächlich dem MfS vorbehalten und kam erst nach und nach beim Militär, noch später bei der Polizei an. Ich kann mich an einen Kollegen erinnern ( Mich... B., er unterrichtet heute in einer Budoschule in Berlin), der regelmäßig Ärger in der VPI Lichtenberg hatte, weil seine Techniken so gar nicht judomäßig waren.
Jedoch, was solls. Grundprinzip jedes militärischen Sonderauftrages war doch die gedeckte Annäherung, die möglichst stille Ausführung und, so man noch konnte, die gedeckte Absetzbewegung. Mit Knall, Krach, Bumm ging so etwas allenfalls teilweise. Von der Gefährdung anderer mal ganz abgesehen. Und erwischt es die Falschen, dann gibt es höchst unerwünschten Streß. Also trainierte man eben auch so etwas. Das ist heutzutage auch nicht anders, nur moderner eben.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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19.06.2010 15:45
avatar  VNRut
#7
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Nahkampf wurde weltweit in allen Armeen zu jeder Zeit trainiert, das war schon im 30jährigen Krieg bis heute auf den Kriegsschauplätzen so. Und wen man Kampfsportarten trainiert, so will man den Feind auch besiegen. Oder beschmeißt man sich in der Bundeswehr mit Papiertaschentücher???

In unserer Grenz- bzw. GWD-Mucker-ausbildung wurde auch Selbstverteidigung in Form von Judo und Karate trainiert, die jederzeit auch zu Angriffs- bzw. Überfallzwecken (Partisanenkrieg) genutzt werden konnte.

VN_Rut

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle

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23.06.2010 09:57
avatar  werner
#8
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Was in dem Filmchen tatsächlich gezeigt wird, wurde hier schon mehr oder weniger ausführlich erklärt.
Die Zielrichtung solcher Berichte/ Filmchen ist doch klar, die Stasi hat nicht nur gespitzelt, sondern war auch ausgebildet, "feindlich negative" Kräfte einfach umzubringen. Ein perfider Haufen marodierender, spitzelnder Mörder . . .

Wenn man mal ein paar Jahre nach der MGU in den DE durchgegangen wäre und die MA zum Thema Selbstverteidigung getestet hätte - eine Frau nur mit Kopftuch bewaffnet hätte sich besser zu verteidigen gewusst. Und nur ein Bruchteil der MA war im Besitz des Dienstgürtels. Das hing natürlich auch immer von der Interessenslage der Leiter und der einzelnen MA ab, was da im Dienstsport passierte, so es den überhaupt gab. (Die DE, AGM/S, 9.Kp etc. klammern wir mal aus.) Nicht einmal im WR und den WSE war die Zweikampfausbildung so intensiv, dass es bei dert breiten Masse für den DG 1 gereicht hätte, gerade mal in FB wurde das Thema Zweikampf vertieft . . . Aber diese Kleinigkeiten werden ja gezielt weggelassen, denn das Bild muss ja stimmen.

Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984

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23.06.2010 10:02 (zuletzt bearbeitet: 23.06.2010 10:07)
avatar  seaman
#9
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Zitat von werner


Was in dem Filmchen tatsächlich gezeigt wird, wurde hier schon mehr oder weniger ausführlich erklärt.
Die Zielrichtung solcher Berichte/ Filmchen ist doch klar, die Stasi hat nicht nur gespitzelt, sondern war auch ausgebildet, "feindlich negative" Kräfte einfach umzubringen. Ein perfider Haufen marodierender, spitzelnder Mörder . . .

Wenn man mal ein paar Jahre nach der MGU in den DE durchgegangen wäre und die MA zum Thema Selbstverteidigung getestet hätte - eine Frau nur mit Kopftuch bewaffnet hätte sich besser zu verteidigen gewusst. Und nur ein Bruchteil der MA war im Besitz des Dienstgürtels. Das hing natürlich auch immer von der Interessenslage der Leiter und der einzelnen MA ab, was da im Dienstsport passierte, so es den überhaupt gab. (Die DE, AGM/S, 9.Kp etc. klammern wir mal aus.) Nicht einmal im WR und den WSE war die Zweikampfausbildung so intensiv, dass es bei dert breiten Masse für den DG 1 gereicht hätte, gerade mal in FB wurde das Thema Zweikampf vertieft . . . Aber diese Kleinigkeiten werden ja gezielt weggelassen, denn das Bild muss ja stimmen.



Danke für diese erklärenden Worte.So wars..
Dank an Fachleute wie Dr. Karl-Heinz Ruffert,der durch seine Ausbildung so manches Menschenleben rettete.

seaman


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23.06.2010 13:07
avatar  ( gelöscht )
#10
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( gelöscht )

So habe mal was in den tiefen meines Pc ausgegraben dazu suche ich noch ein Video dazu.

Dateianhänge

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23.06.2010 13:50
#11
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Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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23.06.2010 17:05
avatar  ( gelöscht )
#12
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( gelöscht )

In jeder Armee oder Speziellen Einheiten wird wohl Nahkampf ein Thema sein.
Etwas im kleinen Überblick ,im nächsten hoffentlich funktionierenden Link - Fundstück http://www.saco-defense.de/mnk/mnk_de.html


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23.06.2010 17:18
avatar  Mike59
#13
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Zitat von Harsberg
Nimm das:

http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Fu%C3%9Fball-Liga_1986/87


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hilf mir mal auf die Sprünge, ich verstehs nicht Was willste uns denn damit sagen

Mike59


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16.07.2010 11:16
avatar  moreau
#14
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Zitat von VNRut
Nahkampf wurde weltweit in allen Armeen zu jeder Zeit trainiert, das war schon im 30jährigen Krieg bis heute auf den Kriegsschauplätzen so. Und wen man Kampfsportarten trainiert, so will man den Feind auch besiegen. Oder beschmeißt man sich in der Bundeswehr mit Papiertaschentücher???

In unserer Grenz- bzw. GWD-Mucker-ausbildung wurde auch Selbstverteidigung in Form von Judo und Karate trainiert, die jederzeit auch zu Angriffs- bzw. Überfallzwecken (Partisanenkrieg) genutzt werden konnte.

VN_Rut



Genau !kann ich aus eigenen Erleben bestätigen. Und außerdem !! Einige der Methoden aus dem Video kamen mir sehr bekannt vor. Das ging bis zur Abwehr einer Bedrohung mit Pistole. Nur bin ich mir nicht sicher ob das zu meiner Zeit der normale Ausbildungslevel war, oder ob der Ausbilder (OL der angeblich von den Fallschirmjägern kam) nur ein persönliches Hobby gefröhnt und uns mehr gezeigt und trainiert hat als er sollte. (Nahkampftrainig als Frühsport)

moreau


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16.07.2010 15:09
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#15
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( gelöscht )

So wie versprochen aus den tiefen meines PC hochgeladen.

https://www.youtube.com/watch?v=0bloBPrW3cU


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