Ehemalige Kameraden vom GAR 40 Oranienburg melden!!!

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17.08.2019 20:19
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#31
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Ich war von Mai 1987 - Februar 1990 in Oranienburg. Erst in der 3. und danach in der 1. ABK. Hatten in der 3. einen Spieß, wenn der einen getrunken hatte, und die Worte nünü oder nak nak fielen, sollte man sich verstecken...wenn man nicht in se....uelle Spiele verwickelt werden wollte. Der war auch relativ schnell weg. Der KC dort, war Mj. St... Mit ihm war ein gutes Auskommen...also an guten Tagen.


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24.01.2021 10:29 (zuletzt bearbeitet: 24.01.2021 11:48)
#32
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Zitat von Gast im Beitrag #30
Hallo alle zusammen ich war von Nov. 85 bis April 87 dort. Zuerst im GAR 40 5.ABK in Falkensee dann in der 4.SIK also nur schräg rüber. Ich kann mich noch gut in der5. An den KC erinnern ein Major Gibbe der letzte Ar.. und zu 500% überzeugt von allem was er tat und was dazu beitrug die jungen Dachse zu schickanieren. Dann hab noch nen Zugführer Lt. Zucker der hatte Angst vor allem und jedem .....


So, mal wieder ein altes Thema nach oben wühlen. Ich war ab Mai im GAR 40 5.ABK in Falkensee. Hier sind zwei Namen gefallen, die auch mir noch geläufig sind und das obwohl ich ein sehr schlechtes Namens- und Gesichtergedächtnis hab.

Fangen wir mal mit dem Ranghöchsten - Major Gibbe - an.

Er war von allem überzeugt was er tat und mir fällt auf Anhieb eine Begebenheit ein. Es muss so Ende Juni 84 gewesen sein, es war ein warmer Tag und schon Nachmittag. Die ganze Kompanie befand sich an Major Gibbe‘s Lieblingsort, den Spielwiesen auf dem kleinen Truppenübungsplatz Germendorf. Dafür gab es im GAR40 ein geflügelten Spruch mit den drei großen GGG „Gibbe Gas Germendorf“. GGG war sowas wie Abkürzung für die 5.ABK.
Die eigentlichen Wochen Grundlagenausbildung neigten sich dem Ende entgegen und der Termin für den Abschlussmarsch näherte sich, unserer Kompanie fehlte aber noch das Nachtschießen.
Die Kompanie musste antreten und es gab ein lautes „ACHTUNG“. Darauf folgten bei strahlendem Sonnenschein von Major Gibbe die Worte „Ich befehle es ist Nacht“. Das Ganze mit einer Überzeugung, dass er wohl ein wenig dachte nun geht die Sonne aus. Daraufhin wurde für jeden eine handvoll Munition ausgeteilt, denke mal es waren so 10normale und 3Leuchtspur. Wir füllten die Magazine und klappten dann die Nachtvisiere hoch um bei strahlendem Sonnenschein das Nachtschiessen zu machen.

Dann war da noch Leutnant Zucker.
Soweit ich mich erinnere ist er 1984 frisch in die Kompanie gekommen. Er wurde dann unser/mein Zugführer. Er war als Offizier beim Militär vollkommen fehl am Platz. Das war so schlimm, dass er noch nicht mal von uns Soldaten der ABK richtig ernst genommen wurde. Wenn er was befahl dann klang es immer wie eine höffliche Bitte. Von Gefühl her wäre er im zivilen Leben sicherlich ein wirklich netter friedvoller Kumpel gewesen, aber hier in der Armee, da passte er absolut nicht hin. Mir tat er immer etwas leid. Dass er nicht vollkommen unterging, dies hatte er den Unteroffizieren zu verdanken, die ihm oft geholfen haben, wenn er ratlos da stand. Es war z.B: mal ein großer Appell (warum weiß ich nicht mehr) und auch andere Kompanien dabei, unser Zug stand mitten drin und der Kommandeur befahl zu ihm: „Leutnant, lassen sie ihren Zug schonmal wegtreten.“ Dann merkte man richtig die Denkpause beim Leutnant, weil er nicht wusste wie er uns da geschickt aus der Mitte raus bekommen sollte. Nach ein paar Sekunden übernahm dann einfach einer der Unteroffiziere (ohne Aufforderung vom Leutnant) das Kommando und führe den Zug geschickt vom Appelplatz.

Einmal Wartungstag an den SPWs und Lt. Z. wollte wohl ein paar Pluspunkte sammeln und befahl unserem Zug die drei SPWs mit Waffenöl einzureiben, damit sie schön glänzen. Was natürlich auch gemacht wurde. Lt. freute sich, denn die SPWs sahen aus wie frisch lackierte PKW. Das ging solange gut, bis Major Gibbe auftauchte und los brüllte: „Da wird der Feind seine Freude haben, wenn die 'glänzenden Ju…eier' durch die Gegend fahren.“ Nun folgte , in erste Linie für Lt.Z., noch ein Vortrag über die Kosten des Waffenöls welches sich vorher noch in einem großen Kanister befunden hatte und nun nur noch als kläglicher Rest vorhanden war. Damit uns nicht langweilig war, wurden die SPW nun mit (ich glaube P3 hieß das Zeug) wieder abgewaschen bis der ÖL-Glanz und auch die folgenden weißen Ränder vom Waschmittel alle weg waren.

04.05.84 - 22.10.84 GAR40 Falkensee
22.10.84 - 31.10.85 GR 34 Groß Glienicke


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24.01.2021 10:49
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Zitat von Andreas2 im Beitrag #32
[quote="Gast"|p706302]Hallo alle zusammen ich war von Nov. 85 bis April 87 dort. Zuerst im GAR 40 5.ABK in Falkensee dann in der 4.SIK also nur schräg rüber. Ich kann mich noch gut in der5. An den KC erinnern ein Major Gibbe der letzte Ar.. und zu 500% überzeugt von allem was er tat und was dazu beitrug die jungen Dachse zu schickanieren. Dann hab noch nen Zugführer Lt. Zucker der hatte Angst vor allem und jedem .....


@Andreas2

Wenn die 84 nicht mehr als Major und Lt. waren, dann war es bestimmt schon die Generation Offiziere welche ein Hochschuldiplom hatten.

Nach Aussage von Erich wären da ja maximal 1 Promille unfähiger Leute dabei gewesen.

Da habt ihr ja absolutes Pech gehabt da gleich zwei solche Koryphäen in einer Einheit zu haben, oder waren es doch nicht ein Promille sondern eher Minimum ein Drittel der Absolventen der OHS?

Uli


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24.01.2021 11:05
#34
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Zitat von Fall 80 im Beitrag #33
Da habt ihr ja absolutes Pech gehabt da gleich zwei solche Koryphäen in einer Einheit zu haben, oder waren es doch nicht ein Promille sondern eher Minimum ein Drittel der Absolventen der OHS?

Uli


Eventuell war es auch so, dass in den ABKs die Offiziere waren die man halt nicht wirklich an die Grenze lassen wollte oder konnte.
Die beide hätte man da nicht gebrauchen können.
Mj. G wäre wohl für den Grenzabschnitt etwas übermotiviert gewesen.
Lt. Z. wäre geflüchtet oder hätte sich eingeraben, wenn die Britten oder Amis mit den Hubschrauber kamen.

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24.01.2021 11:17
#35
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bin dort eingerückt 1967, in Sachsenhausen vereidigt und dann ab nach Potsdam, U schule, Danach GR 38 3 Kompanie Schildow und 1970Ausgedient.


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19.03.2021 10:53
avatar  Muehlex
#36
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Major Gibbe?
Bei dem Namen habe ich ein Lächeln im Gesicht! Er war der letzte KC in der 5. ABK in Falkensee, welcher Außenstandort war. Manfred Gibbe war bis zum Übergang (GT zu NVA) dabei und ging dann ganz still nach Hause. Nach seiner aktiven Zeit hat er als freiberuflicher Lehrer in der Erwachsenenbildung gearbeitet.

Ich selbst bin von Falkensee noch zur GüST Staaken (Straße) gegangen und von dort zum Abriss der Sperranlagen.


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19.03.2021 10:55
avatar  Muehlex
#37
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Was das GGG betrifft, so passt das ganz gut in diese Zeit. Wir waren (ja auch ich musste mich fit halten) am 9. November in Germendorf und haben im HKO trainiert. Häuserkampf und Kälte, das war nicht lustig. Als die Nachricht durchsickerte, brach GGG das Training ab und verlegte sofort zurück ins Objekt. Verdammt, kommen hier gerade Erinnerungen hoch.


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19.03.2021 13:33
#38
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@Muehlex
gab es Stabsfeldwebel Alb... noch zu deiner Zeit. Er wohnte glaub ich sogar in Staaken und garnicht soweit weg von der GÜST. Hab ihn da zu mindestens mal gesehen als ich A-Gruppe war.

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22.10.84 - 31.10.85 GR 34 Groß Glienicke


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19.04.2021 07:47
avatar  GR44
#39
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Hallo
Ich habe vom 2.5.77-22.10.77 im GAR 40 gedient.Habe mich nach meiner Ausbildung nicht mehr um das Thema gekümmert.
Als Rentner hat man Zeit und die Vergangenheit kommt wieder.Bin erstaunt das Falkensee GAR war,bei uns war sie nur GK.
Außerdem waren wir nur eine ABK.Im EG waren wir untergebracht im OG die Schulungsräume(Funk,Polit,Lernräume für Feind erkundung usw.) Fernseh gabs nicht.Dann noch eine Kompanie Boot.Und ein Zeltlager mit Sportlern für das Turn und Sportfest.
Auch hatten wir viele Feldlager(Streganz) und ganz in der Nähe von Oranienburg(Name vergessen).
Habe im Forum mal eine Karte vom Gelände gesehen.War bei uns total anders.Kein Kohlenhof mehr, Offizierwohnheim gabs bei uns nicht usw.Im Schloß waren unsere Duschen,Küchen usw.Mir fällt auf einmal wieder so viel ein.Bei Interesse weiter.


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19.04.2021 09:34
#40
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Zitat von GR44 im Beitrag #39
Hallo
Ich habe vom 2.5.77-22.10.77 im GAR 40 gedient.Habe mich nach meiner Ausbildung nicht mehr um das Thema gekümmert.
Als Rentner hat man Zeit und die Vergangenheit kommt wieder.Bin erstaunt das Falkensee GAR war,bei uns war sie nur GK.
Außerdem waren wir nur eine ABK.Im EG waren wir untergebracht im OG die Schulungsräume(Funk,Polit,Lernräume für Feind erkundung usw.) Fernseh gabs nicht.Dann noch eine Kompanie Boot.Und ein Zeltlager mit Sportlern für das Turn und Sportfest.
Auch hatten wir viele Feldlager(Streganz) und ganz in der Nähe von Oranienburg(Name vergessen).
Habe im Forum mal eine Karte vom Gelände gesehen.War bei uns total anders.Kein Kohlenhof mehr, Offizierwohnheim gabs bei uns nicht usw.Im Schloß waren unsere Duschen,Küchen usw.Mir fällt auf einmal wieder so viel ein.Bei Interesse weiter.



Streganz kannte ich nur als Schießplatz für Infanteriewaffen und Handgranatenwurf. Da waren wir einige Male. Einer aus unserer GK wurde dorthin "strafversetzt", weil sich herausgestellt hatte, daß er eine Briefpartnerin in Schweden hatte. Als wir ihn dort wiedertrafen, meinte er, das war wie eine indirekte Belobigung. Eine hand voll Soldaten, die den Schießplatz in Ordnung hielten, paar Ufze und ein Offizier. Im Sommer Pilze sammeln, bei Urlaub wurde man mit dem Krad zum Bahnhof gefahren, ansonsten ein relativ ruhiges Leben ohne den üblichen ungeliebten Kasernenkram.


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19.04.2021 16:09
#41
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Zitat von GR44 im Beitrag #39
ganz in der Nähe von Oranienburg(Name vergessen).

Rüthnick?

04.05.84 - 22.10.84 GAR40 Falkensee
22.10.84 - 31.10.85 GR 34 Groß Glienicke


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20.04.2021 01:03
avatar  Abr40
#42
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Ja, Rüthnick war der nächstgelegene Stüp.
Zurückblickende Erinnerungen:
"Baracken. Kalt."
"Taktikausbildung - - - ohne Ende..."
"Kalt (Kalt!) Duschen"
"Pilze aus dem Wald, mit Speck ... " (+ "Burgkrone vom Vermesser-UAS" ... - harte Zeiten! ....)

-
GT US6: 85/2-86/1 * GT AR26: 86/1- * NVA Abr40: -88/2

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22.04.2021 09:09
avatar  GR44
#43
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Ja stimmt Rüthnick.Manchmal braucht man einen Anstoss.
Einmal hatten wir kein wasser zum Waschen,da haben wir uns mit Kaffee rasiert.
Rasieren war wichtig.Wir hatten 77 ein gute Wetter Jahr,zum Glück.Waren
fast nur draußen,in der schönen Natur.Die Ausbildung war schon hart.
Es war Rückblickend gut uns Jüngelchen(20 Jahre )abzuhärten.
Zum Glück habe ich vorher intensiv Sport getrieben.
Über manche Sachen habe ich geschmunzelt(Sturmbahn,3000m uä.)
bis bald GR 44


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09.01.2022 12:26
#44
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Ich war von Herbst 1970 bis Frühjahr 1973 in der Kfz-Kompanie.


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10.02.2022 15:05
avatar  VNRut
#45
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1982 hatten wir einen Hauptfeldwebel ? in der 1.Gak, das war ein knurriger strenger Spieß mit dem war nicht gut Kirschen essen. Schon kleine Versäumnisse oder Verstöße gegen Ordnung wurden hart bestraft. Er hatte auch einen nazistischen Unterton an sich, wie "Ich werde euch treiben bis zur Ver..." und "Arbeiten macht f..." . Nach einer Beschwerde im Stab noch kurz vor unser Versetzung in die Grenzregimenter, wurde der Spieß auch (straf)versetzt.

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle

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