Ticken ehem.Grenztruppen ein wenig anders ?

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07.06.2010 09:26
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#31
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Hallo Tino,
ich danke Dir für deine Antwort. Sie lässt mich ein bisschen hinter "die Fassade" schauen, diese deine Gedanken, dieser Blick durchs Schlüsselloch in deine Gefühlswelt, das hilft mir weiter.

Und dafür sage ich einfach Danke.

Günter


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07.06.2010 10:03
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#32
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Kasernenbesitzer, du bist so garnicht der Typ Westdeutscher, den ich in meinen Vortexten meinte,
R-M-R


Danke U.a. ein Ergebnis ostdeutscher "Erziehung"
Direkt nach dem Fall der Mauer bin ich als begeisterter Wassersportler mit "Riesen"wohnmobil und Bootstrailer von Lübeck aus in die alte DDR eingefallen :-) Mit null Ahnung von Land und Leuten, aber grossen Erwartungen :-)Über Rügen dann an die Seenplatte Mecklenburgs, bis ich letztlich an der Müritz festgehalten wurde. Ich werde die Gastfreundschaft die man mir entgegenbrachte nie vergessen. Mein Wohnmobil war ein umgebauter LKW (so um die 10mtr., dazu der Bootstrailer. In Röbel an der Müritz ein kleiner Seglerhafen, ein Traum von Idylle. Aber: Segler und Motorboot? Im Westen undenkbar. Naja, Fragen kostet ja nichts. (Womit wir immer noch beim Thema sind ) Ich wollte "nur" mit meinem 20mtr.Gespann am Zufahrtsweg einige Tage stehen, vielleicht die Slipanlage auf dem Vereinsgelände nutzen.
Doch keine Chance. Bevor ich wusste, wie mir geschah, sass ich mit dem Hafenmeister und einigen Clubmitgliedern auf einer Bank mit Blick auf den See, ein Bierchen gut gekühlt ... das übliche Frage und Antwortspiel :-) Und dann mein Versuch, "abzuhauen". Hatte ich mir so gedacht. Mit mecklenburgischer Ruhe und Gelassenheit erklärte man mir, das ich nach dem (den) Bierchen unmöglich ans Lenkrad dürfe. Und nein, in der Einfahrt könne ich auch nicht stehen bleiben. Erste panische Gedanken bei mir. Was jetzt? Wohin? Mit dem Allohol hatten sie ja Recht. Und dann das - für mich -undenkbare:
Die klare Ansage, mal ganz langsam und vorsichtig mein Fahrzeug auf das Gelände zu holen, und dann wurde ich in erster Reihe direkt am Strand eingewiesen, mit Strom und Wasser versorgt, bekam den Schlüssel für die vorhandenen Anlagen. Soo besoffen konnte ich ja gar nicht sein, um das alles zu träumen. Tja, so wurde die Müritz letztlich für einige wunderschöne Jahre mein zuHause. Und ich durfte ein bisschen von der mecklenburgischen Mentalität annehmen. Denn dort gingen die Uhren bekanntlich immer schon ein wenig anders :-) Und das ist gut so!

So, wie kriege ich jetzt den Bogen zu meinem Thema? Ach ja, das "anders Ticken" ist ja ein gutes Stichwort :-)

Günter


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07.06.2010 10:39
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#33
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@ HHausen

das hast du gut rübergebracht, echt sauber.

Mike59


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07.06.2010 11:05
#34
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Das war mir dann doch zu blöd, hat die beiden einen Film gekostet.


Wie ist dies zu verstehen?

"Mobility, Vigilance, Justice"


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07.06.2010 11:18
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#35
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Zitat von Thunderhorse

Das war mir dann doch zu blöd, hat die beiden einen Film gekostet.
Wie ist dies zu verstehen?



Sehr einfach. Ich habe auf der Löschung der unerlaubterweise auf meinem Grundstück gemachten Fotos bestanden. Bin dabei allerdings von einer Digitalen Camera ausgegangen. Zum Pech der beiden war es aber ein (hmmm wie nennt man die alten Filme eigentlich heute?) "normaler" Film. Und den hat dann die Frau ohne weitere "Verhandlungen" mit mir aus der Rolle gezogen. Tat mir dann ein wenig leid (hoffe, es waren keine anderen Urlaubsbilder drauf), aber zu dem Zeitpunkt war es "meine Rache" für das Benehmen der beiden.


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07.06.2010 18:17
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#36
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ABV

Hi Günther!
Du hast zwar kein Museum, aber ein Gebäude mit Geschichte gekauft. Viele Leute haben auf deinem heutigen Besitz Dinge erlebt, die sie nie wieder im Leben vergessen werden. Und das im negativen, aber auch durchaus im positiven Sinne. Eben das gesamte Spektrum des militärischen Lebens, von Drill und Schikane bis hin zu Kameradschaft und gemeinsam durchgestandenen Strapazen. Für jemanden der diese Zeit in der DDR nicht erlebt hat, ist so etwas sicher schwer nachzuvollziehen. Als ich vor gut zwei Jahren meine ehemalige Kaserne besuchte, konnte mich nicht mal ein geschlossenes Tor und die Kasernenmauer von einem Besuch abhalten. Die letztere wies nämlich ein ordentliches Loch auf, durch dass auch mein über 90 kg schwerer Körper passte. Das selbe passierte auch an dem völlig desolaten Kasernengebäude. Es ging dann über den Keller hinauf zum Kasernenflur, den ich vor über 25 Jahren so oft gehasst und verflucht hatte. Ich weiß das man so etwas nicht tut, zu Mal der Gesetzgeber so etwas ganz trocken als Hausfriedensbruch bezeichnet. Aber die Anziehungskraft des Ortes war in diesem Fall stärker, als mein ausgeprägter Respekt vor dem Gesetz. Falls man mich erwischt hätte, wäre ich allerdings nicht in Beleidigungen verfallen! Wer sich im Unrecht befindet, sollte das gefälligst auch einsehen! Das gilt besonders für die ungebetenen Besucher deines Areals.

Gruß an alle
Uwe

07.06.2010 18:59
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#37
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Hallo, natürlich hast Du schon vollkommend recht, das man nicht einfach ein Privatgelände betreten darf. Ich würde sehr gerne einmal meine ehemalige Kaserne besuchen. Ich habe dort einen Lebensabschnitt verbracht, der auch schöne Erinnerungen in sich birgt. Leider wurde meine Kompanie schon abgerissen.
Sei es wie es ist, jedenfalls finde ich es super, das es noch einige Kasernen gibt und irgendwann besuche ich gerne eine Z.B. Kaltenwestheim.

Bis bald der Schreiberer


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07.06.2010 20:42
#38
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Zitat von Kasernenbesitzer

Zitat von Thunderhorse

Das war mir dann doch zu blöd, hat die beiden einen Film gekostet.
Wie ist dies zu verstehen?


Sehr einfach. Ich habe auf der Löschung der unerlaubterweise auf meinem Grundstück gemachten Fotos bestanden. Bin dabei allerdings von einer Digitalen Camera ausgegangen. Zum Pech der beiden war es aber ein (hmmm wie nennt man die alten Filme eigentlich heute?) "normaler" Film. Und den hat dann die Frau ohne weitere "Verhandlungen" mit mir aus der Rolle gezogen. Tat mir dann ein wenig leid (hoffe, es waren keine anderen Urlaubsbilder drauf), aber zu dem Zeitpunkt war es "meine Rache" für das Benehmen der beiden.




Da hat der Kasernenbesitzer ja Glück gehabt!
Wegen dem Film.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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07.06.2010 20:47
avatar  Grete85
#39
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Hallo,
das mit dem Betreten von Privatgelände ist schon klar.(Sollte zumindestens klar sein.)Wie schon geschrieben wurde, da werden immer Erinnerungen,positive oder negative, wieder wach und die kindliche Neugier,die Erinnerungen vor Ort noch mal hautnah Revue passieren zulassen. Und vielleicht etwas zufinden, das man als Erinnerungsstück mit nach Hause zunehmen kann.Wenn nicht,wird wenigstes fotographisch alles festgehalten, da man ja nicht jeden Tag da hinkommt.
Ich war bei "meiner" Kompanie(6.GK Spahl/Rhön) etwas langsam(wie immer)um wenigsten fotographisch einiges festzuhalten.Ist leider schon abgerissen.

Gruß Grete

--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön

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07.06.2010 21:36
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#40
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Zitat von Thunderhorse
[quote="Kasernenbesitzer"][quote="Thunderhorse"]
Da hat der Kasernenbesitzer ja Glück gehabt!
Wegen dem Film.



Ich habe deine Frage höflich und ausgiebig beantwortet. Möchtest Du mir auch etwas sagen? Deine obige Aussage verstehe ich nicht. Also vielleicht etwas deutlicher?

Günter


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07.06.2010 23:03
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#41
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Zitat von Kasernenbesitzer
Meine Frage, weniger provokativ:

Welches Verhältniss haben ehem.Grenzer zu "ihrer" Kaserne? Gibt es da Bindungen, die nicht so ohne weiteres ersichtlich sind? Und die selbst nach 40 Jahren ein rationales Denken verhindern?

Der Hintergrund: Ich hatte ja schon einmal darüber gejammert, das wir hier immer wieder Probleme mit ehemaligen Grenzern haben. 2 aktuelle Beispiele: Letzte Woche, ein Mann im besten Alter und ein junges Mädel (seine Tochter?) halten mit ihrem PKW vor dem Tor, betreten ohne zu zögern das Gelände, der Fotoapparat wird gezückt. Ich, gerade mit dem Hund ausserhalb des Geländes, zügig zum Eingang zurück und die beiden aufgefordert, das Fotografieren einzustellen und vom Gelände zurück zum Tor zu kommen. Dann die üblichen Fragen meinerseits: ist Ihnen klar, das das hier Privatbesitz ist? Haben Sie den Eindruck, das es sich sich hier immer noch um eine öffentliche Kaserne handelt? Nein, das ist jetzt nicht mehr ihre Kaserne, das ist jetzt meine. Den beiden ist klar, sie befinden sich auf Privatbesitz, kein Missverständnis. Daraufhin erkläre ich zum hundersten Male, das es meiner Meinung nach eine Selbstverständlichkeit ist, nicht ohne Nachfrage Privatbesitz zu betreten. Es wird mir bestätigt, das so ein Verhalten bei ihnen zu Hause auch nicht erwünscht wäre.
Also denke ich, das ein grundsätzliches Verständnis vorhanden ist, und bitte die beiden, das Gelände zu verlassen.
Und dann kommt die volle Breitseite, ohne Vorwarnung. Wenn ich keine Besucher auf meinem! Besitz wolle, solle ich doch gefälligst das Tor verschlossen halten. Und überhaupt, was das eigendlich solle, mal wolle sich ja nur umsehen ect. ect. Mein Hund spürt die Agression, die plötzlich in der Luft liegt, und beteiligt sich entsprechend . Dies lässt die beiden dann doch sehr zügig die Flucht ins Auto und vom Gelände antreten. Und dann aus sicherer Entfernung (ca. 100mtr) "Du Arschloch, du Wichser" und zwei süsse Stinkefinger.

Zweiter Vorfall heute morgen: Ehepaar, er hat vor 38 Jahren hier gedient. Auch den beiden war klar, sie befinden sich auf Privatbesitz. Aber man wolle doch nur mal schauen, und ja, für den Kumpel zu
Hause einige Fotos machen. Und wieder der Vorwurf, nachdem ich sie des Geländes verweise: Ich solle doch gefälligst abschliessen, bei ihnen zu Hause könne so etwas nicht vorkommen, da ist immer alles zu

Das war mir dann doch zu blöd, hat die beiden einen Film gekostet. Dafür habe ich sie aber auf das Forum aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, hier gäbe es auch Fotos.

Was ich wirklich nicht verstehe: Allen, die ich auf dem Gelände "erwische", ist klar, das sie sich auf Privatbesitz befinden. Alle erklären mir, das sei ihre Kaserne. Alle beantworten meinen Einwurf, jetzt sei es nicht mehr so, mit einem ja aber ... Keiner kam bisher auf die Idee, einfach mal anzuklingeln und zu fragen. Aber alle wurden sehr schnell agressiv, als ich sie vom Privatbesitz gebeten habe.

Ich weiss, das kann man sicherlich nicht verallgemeinern. Und doch finde ich es eigenartig, mindestens einmal wöchentlich so einen "neuen Mitbesitzer ala das ist meine Kaserne) kennenzulernen. Was geht da in den Köpfen so ab? Wo liegt meine Unfähigkeit? Was kann ich nicht verstehen, nicht sehen? Auch hier im Forum wurde ja bei meiner ersten Beschwerde schon geschrieben, ich sei doch selber schuld, wenn ich mir so ein Objekt billig unter den Nagel reisse Da aber auch viel Verständnis gezeigt wurde, nun meine Frage: Ticken ehem.Grenztruppen ein wenig anders ? Und wenn ja, wie?

Ich würde mich über möglichst viel Antworten freuen. Es muss doch möglich sein, miteinander zu reden. Bitte, gebt mir mal ein Feedback.

Danke, und ein schönes Wochenende, Günter




Hallo Kasernenbesitzer,
Provokativ finde ich deine Frage nicht und ja Du hast absoluten Anspruch auf dein Neues Heim,auf Familienleben und es sollte klar sein,das am Tore oder Gartenzaun erst einmal freundlich gefragt wird,
ob man denn Willkommen ist.
Letztlich hast Du jede Menge Arbeit,Kraft und Nerven in dein Heim gesteckt und das hat auch ein Jeder zu respektieren.
Alle verlangen gegen sich selbst einen gewissen Respekt und Anstand und somit sollten Sie selbst auch bereit sein, Diesen zu erbringen.Sonst wird das ja Nix.
P.S.Es soll auch Unbelehrbare geben,aber die ändern sich auch selten.

Was die Leuts in Ihre ehemalige Kaserne treibt,denke dafür kann es mehere Gründe geben.
Einige wurden ja hier schon plausibel dargelegt und sind menschlich auch nachvollziehbar,das war für Viele,eben besonders in jungen Jahren eine prägende Zeit.
Den Meissten gehts dabei nicht um irgendwelch politische Ideologie,eher um die erlebte Kameradschaft,das Teilen von Fresspaketen zu Weihnachten(weil man eben nicht zu Hause sein konnte),
der gute Kumpel oder eben auch neu gewonnene Freund,sicher oft nur auf Zeit,aber der hat diese Armeezeit eben auch leichter gemacht.
Manch Einer kam aus "beschissenen" Lebensumständen und hat vielleicht erst bei der Truppe gelernt, sich einen Schuh per Schnürsenkel zuzubinden.(Wir hatten so Einen)
Auch wenn man es kaum glauben kann,aber Jeder den ich mal fragte,behält oft nach Jahren nur die Guten Sachen in Erinnerung.
Da wurde gemeinsam "Scheisse"gebaut und wieder gerade gebogen,dem Vorgesetzten ein Schnippchen geschlagen,obwohl die Erfahrenen doch fast alle Varianten bereits kannten.
Das Alles verbuche mal lockeren Herzens unter erbrachter Lebenserfahrung und sicher hat das auch mit
Erwachsen werden zu tun.
Mancher wird schwere Zeiten durchgemacht haben,privat oder dienstlich,aber das gehöhrt eben auch zum Leben dazu und wenn dann so Einer vor deinem Tore steht,die Augen für einen kleinen Moment zumacht und sich erinnert...dann fängt der Mensch vielleicht grad an zu träumen (sicher eher von Jugend und Blödsinn in dem Moment,aber der merkt das vielleicht erst wenn Du Ihn anquasselst)"böser Aufwecker".

Das sind die Eindrücke von Dreien die hier in meiner nächsten Nähe sitzen und sich auch dazu geäussert haben.
Das Deine "Besucher" ausgerechnet ehemalige AGT (Angehörige Grenztruppen)sind,liegt daran das es mal eine Grenztruppenkaserne/Kompaniegebäude war.Mehr ist da nicht dran,das soll Anderen ähnlich gehen, wenn Sie die Chance haben mal Ihren alten Betrieb zu besichtigen.
(Wer liebt eigentlich das Malochen gehen,ist ja auch irgendwie ein Muss)

So,das wären "unsere Ratschläge dazu",hoffen geholfen zu haben und weiterhin viel Glück beim Um/Aus /Weiterbau oder Was auch immer.
Möge in Deiner Kaserne immer Frieden herrschen.


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08.06.2010 01:41
avatar  Greso
#42
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Die Frage,Ticken ehem.Grenztruppen ein wenig anders,,
Na hallo,wir zählten mit zur Elite der NVA,wurden ja auch besser bezahlt und die Verpflegung war gut.
Aber anderst getickt habe ich nicht.Ich war 1965 jung ,Ehemann und wurde bei der Armee noch Vater.
Mir fehlte die Zeit wo mein Sohn sich großstrampelte und ich hatte eine Wut auf die Armee,weil ich das nicht so wollte.
Aber wir haben es geschafft.In der Zeit wurde die Kaserne zwar mein Zuhause aber als ich meinen Wehrdienst beendete.war für mich die Kaserne erledigt.
Ich war einmal nach 28 Jahre in meiner Kaserne,nur weil ich dort in der Nähe zu schaffen hatte.Ich zeigte sie meiner Frau und entdeckte noch drei Rosenstöcke,die ich mal eingepflanzt hatte.Es war alles verwildert und ungepflegt.Das Gebäude habe ich nicht betreten,obwohl ich es durfte aber es war alles fremd.

Ich kann es mir aber nicht erklären wieso es Leute noch in oder an diese alten Kasernen zieht,die Erinnerung ist doch da und sollte reichen.
Ich hoffe und wünsche Dir, das die Pilgerei zu Deiner Kaserne ein Ende finden.


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08.06.2010 16:45 (zuletzt bearbeitet: 08.06.2010 16:49)
avatar  VNRut
#43
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Unser Schloss "Schleifenstein" in Oranienburg steht heute noch, bestimmt auch gut saniert nach den Jahren der Grenzer-Herrschaft. Und in meiner Grenzkaserne in Groß-(Glück)-Glienicke soll heute das Bundesumweltamt sein. Vermutlich auch saniert. Ich war in noch keiner ehemaligen Heimstätte wieder anwesend. Und die beiden Wohncontainer in dem ich meine Dienstzeit verrichten dürfte, stehen bestimmt nicht mehr. Vielleicht mache ich mich dieses Jahr doch mal auf Spurensuche, zumal mal wenig in den Foren liest, was aus den Grenzabschnitt GR34 geworden ist.

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle

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26.06.2010 20:50
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#44
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Zitat von TexasEK81I
Lieber Günter!
Jetzt stelle ich mir vor es kommen ständig Exbewohner und Andere - aus welchem Gund auch immer - zu meinem und auf mein Grundstück und wollen mal gucken oder auch "nur" fotografieren, foto....
Das würde mich nicht gerade erfreuen (gelinde ausgedrückt)! Also vollstes Verständnis für dich Günter!!! Aber was machen? Es werden immer wieder "Besucher" kommen!
Damit sind wir wieder bei der Frage: Warum kommen sie (wir)?
Sicher nicht um dich Günter oder auch andere zu Ärgern.

Wie könntest du (Kompaniebesitzer) also mich (Exgrenzer) am besten "ansprechen" um möglichst beide Interessen zu "befriedigen"?

Die Idee mit dem Hinweisschild ist wohl die Beste (wie sollte man sich sonst mitteilen)!
Mich hätte folgender Text angesprochen:

Werte Interessenten der ehemaligen Grenzkompanie!
Dieses Grundstück befindet sich in meinem privaten Besitz!
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die relativ häufigen Besuche als Beeinträchtigung meiner Privatsphäre empfinde.
Bitte nehmen Sie deshalb auch vom Fotografieren Abstand.
Ich habe für Sie auf der Internetseite "www.usw." mehrere Fotografieen zur Verfügung gestellt.

Name, Handynummer

So, oder so ähnlich formuliert würde ich losfahren und dann die Seite suchen.

Bitte schreibe möglichst nicht:
Halt! Hier nicht mehr Grenzkompanie!
Betreten und Fotografieren verboten!
Warnung vor dem Hunde!
usw.

Ich wünsche dir - wodurch auch immer - eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Mit besten Grüßen

TexasEk81I



So, einmal muss ich diesen Thread dann doch noch vorholen. Nachdem ich diese Woche wieder einmal gleich 2 Begegnungen der unerwünschten Art hatte, geht es wohl wirklich nicht anders. Bevor ich mich vergesse und meine Hundehaftpflicht mich rauswirft, möchte ich euren Vorschlag eines Schildes versuchen.
Bitte lest euch obigen Textvorschlag einmal durch und kommentiert oder bringt eure eigenen Ideen vor. Es wäre eine echte Hilfe für mich, da ich zur Zeit schon bei dem Wort Grenzer oder meine Kaserne hysterische Anfälle bekomme

Es soll klarwerden, das ich kein Betreten ohne Anfrage möchte und - falls die Forenleitung zustimmt - einen Hinweis auf dieses Forum enthalten. Evtl. würde ich noch einen kleinen Kasten mit "Visitenkarten", die die Adresse des Forums zeigen, anbringen.

Helft Ihr mir noch einmal?

Danke, Günter


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26.06.2010 20:55
avatar  Pitti53
#45
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welchen textvorschlag meinst du?


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