Eilmeldung !!! Göttingen-Weltkriegsbombe explodiert – drei Tote !

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01.06.2010 23:56
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#1
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Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes sterben bei Entschärfung

Bei der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Göttingen hat es am Dienstagabend eine Explosion mit drei Toten und zwei Schwerverletzten gegeben.
Bei den Toten handele es sich um Angehörige des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Niedersachsen, sagte der Sprecher der Stadt Göttingen, Detlef Johannson. Die Schwerverletzten seine inzwischen außer Lebensgefahr.

Feuerwehrsprecher Frank Gloth:„Wir hatten die Evakuierungsmaßnahmen schon sehr weit voran gebracht. Da begannen die Mitarbeiter vom Kampfmittelräumdienst schon mal mit dem Wasserschneider erste Vorbereitungsarbeiten zur Entschärfung des Säurezünders vorzunehmen. Dabei ist die Bombe explodiert.
Insgesamt waren 13 Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes im Einsatz. Wir sind hier alle geschockt. Vor ein paar Tagen ging die Entschärfung einer ähnlichen Bombe reibungslos vonstatten.“
Die Explosion ereignete sich gegen 21.45 Uhr auf dem Schützenplatz.
„Die eigentliche Entschärfung war für 22.30 Uhr geplant“, sagte Johannson.

Für die Entschärfung der Bombe sollten 7200 Menschen in einem Radius von einem Kilometer um den Fundort evakuiert werden. Als der innere Kreis von etwa 300 Metern geräumt gewesen war, habe man mit den Vorarbeiten begonnen.

Wie das „Göttinger Tageblatt“ meldet, liefen den ganzen Tag über Evakuierungsmaßnahmen. Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Dann habe es einen lauten Knall gegeben, es seien bei der Explosion zwei Fassaden eingestürzt.




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02.06.2010 00:19
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#2
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Berufsrisko Menschen kommen und gehen. Ich will nicht wissen wieviele Bomben noch da unten liegen. Mein Beileid den Angehörigen!


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02.06.2010 00:36
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#3
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SFGA, du bist doch ein hartgesottener Bursche ob deiner Einschätzung "Berufsrisiko?" Soetwas , mein junger Freund darf normalerweise nicht passieren, dann muss man eben vor Ort sprengen, egal, wie groß der Trichter wird und ob Häuser im Umkreis fallen, denn das bedeutet nur Sachschaden.
Weiß der Teufel, was die Sprengmeister geritten hatte, es anders zu versuchen. Schade um Sie und ihre Angehörigen.

R-M-R


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02.06.2010 00:37
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#4
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Beim Bau von IKEA Ulm auch jede Menge Probleme

http://www.spickmich.de/news/20090910140...am-hauptbahnhof

Die Dinger liegen zum Teil verdammt tief im Boden


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02.06.2010 00:42
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#5
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
SFGA, du bist doch ein hartgesottener Bursche ob deiner Einschätzung "Berufsrisiko?" Soetwas , mein junger Freund darf normalerweise nicht passieren, dann muss man eben vor Ort sprengen, egal, wie groß der Trichter wird und ob Häuser im Umkreis fallen, denn das bedeutet nur Sachschaden.
Weiß der Teufel, was die Sprengmeister geritten hatte, es anders zu versuchen. Schade um Sie und ihre Angehörigen.

R-M-R




Na egal welchen Beruf du machst es gehört und das weis man auch Risiko dazu ob Verkäufer mit Überfall erschossen zu werden oder Soldat bis hin zu Polizist. Es ist halt Berufsrisiko.
Du versuchst unter Einsatz deines lebens andere vor Schaden zu bewahren und das finde ich mehr als Respektvoll!!!

Warum sie nicht vor Ort sprengten im Sicherheitsabstand kann keiner beantworten vllt. aktivierten Sie den Zünder ausversehen....


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02.06.2010 00:57
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#6
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S51

Es hat sich wohl um einen Säurezünder gehandelt. Denen sieht man von aussen nicht an, wie er drinnen ausschaut. Vielleicht sah er noch gut aus, war aber innen doch verbraucht. Die Trennscheiben aufgelöst und nur noch in Resten vorhanden. Dann reicht eben eine winzige Vibration aus...
Eine Sache, wo man in Gedanken Grundhaltung annimmt und "salutiert". Manche Berufe sind eben so, da kann es auch ganz schnell schiefgehen.


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02.06.2010 08:32
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#7
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[quote="SFGA"]Berufsrisko Menschen kommen und gehen.

In dem "Bundeswehrthread" hattest Du aber nicht so eine "kaltschnäuzige" Auffassung, mein junger Freund. Aber da ging es ja auch um eigene Befindlichkeiten!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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02.06.2010 08:40
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#8
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Zitat von SFGA
Berufsrisko Menschen kommen und gehen. Ich will nicht wissen wieviele Bomben noch da unten liegen. Mein Beileid den Angehörigen!




.................................................................
Soso und das aus Deinem Munde...

Da bin ich aber mehr als überrascht,beim Thema Auslandseinsätze war Mutti dagegen und der stramme Kämpfer
der Nation blieb zu Hause,ok..eigene Entscheidung....
Aber sich hier im Forum der Art "abgehoben" über den Job von Munitionsbergern zu äussern,ist m.V.gesagt
eine sehr schwache Nummer,aus meiner Sicht die "Antwort"eines unreifen Kindes!


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02.06.2010 08:59
avatar  Angelo
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02.06.2010 09:40
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#10
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ich glaube, dass schlimme an dieser meldung ist nur, dass es diemal tote bei der munitionsbergung gegeben hat. munitionsbergung ist sache der länder und die kosten werden vom staat nicht finanziell ausgeglichen. am meisten betroffen ist (werden aber sicherlich die meisten wissen) davon: brandenburg. das land brandenburg hat bei der munitionsbergung den grössten anteil zu leisten. gerade der landstrich um oranienburg wird fast wöchentlich evakuiert. auch hier ist jederzeit der extremfall (wie in der v.g. nachrichtenmeldung) möglich. die profis des munitionsbergungsdienstes wissen, dass sie eigentlich täglich damit rechnen müssen, was @sfga so trefflich beschrieb. trotzdem ist jedes opfer, 65 jahre nach kriegsende, sinnlos.

ich bin aber der festen überzeugung, das die munitionsbergung deutschland noch vor ganz anderen problemen in der zukunft stellen wird. ich denke da blos an die 1945 in der ostsee verklappten giftgasgranaten. das blech der granathülsen dürfte langsam durchrostet sein....


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02.06.2010 09:58
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#11
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Zitat von wosch
[quote="SFGA"]Berufsrisko Menschen kommen und gehen.

In dem "Bundeswehrthread" hattest Du aber nicht so eine "kaltschnäuzige" Auffassung, mein junger Freund. Aber da ging es ja auch um eigene Befindlichkeiten!!
Schönen Gruß aus Kassel.





guten morgen,

ich könnt ja jetzt was sagen @ sfga aber wosch hat das geschrieben was ich gedacht habe!!

sehr schade um die toten und ihre angehörigen, mein beleid


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02.06.2010 10:43
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#12
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Es ist schlimm das der 2.Weltkrieg immer noch Opfer fordert und auch weiterhin fordern wird. Die von Gilbert angesprochenen Giftgasgranaten in der Ostsee,aber genauso der viele andere gefährliche Müll der in den Meeren versenkt wurde wird zum großen Problem werden. Mein Beileid den Opfern von
Göttingen und den Verletzten gute Besserung.


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02.06.2010 11:50
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#13
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so was aber auch ,

experten vermuten weitere bombe auf dem schützenplatz in göttingen!!!!!!!!!!!!!!

auszug aus PK die gerade läuft


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02.06.2010 17:13
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#14
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Das interessante dabei ist, bei einer Führung durch die Lehrsammlung der Berliner PTU (Polizeitechnische Untersuchungen) im Raqhmen das Bildungseminares Zivil-&Kat-Schutz, meinte der Mitarbeiter das die Bomben Vorort gesprengt werden da sie Sich nicht entschärfen ließen.
Schon gar nicht auf herkömmliche Weise. Aufgrund des Aufbaus des Zünders kommt es beim klasiischen Entschärfen durch herausdrehen des Zünders ebenfalls zur Detonation. Man müßte die Bombe UM den Zünder drehen.

Bin mal gespannt woran es genau lag.

Die Letzten Toten durch Explosion eine FlieBo in Deutschland waren zuletzt:

2006 --- An der A3 bei Aschaffenburg stieß der Fahrer eine Asphaltfräsmaschine auf eine 5 Zentner Bombe

1994 --- In berlin- Lichtenberg Nähe S-Frankfurter Alle, beim Setzten von Spundwänden 3 Tote Bauarbeiter


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02.06.2010 19:56
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#15
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t-online meldete folgendes: (mit interessanten Video über die Bombenart und Zünder)

http://nachrichten.t-online.de/goettinge..._41858618/index

VN_Rut


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