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#21

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.05.2010 14:44
von turmwache (gelöscht)
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Sind die Fahnenflüchtigen aus der ddr(im vertrauen auf die deutsche nachkriegsgeschichte der brd) heute eigentlich immer noch als vorbestraft gebrandmarkt?
fällt mit gerade so ein, wegen dem alleinvertretungsanspruch gegenüber den ddr-bürgern?



Hm.

Keiner antwortet
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#22

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.05.2010 15:31
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Frage:

Sind die Fahnenflüchtigen aus der ddr(im vertrauen auf die deutsche nachkriegsgeschichte der brd) heute eigentlich immer noch als vorbestraft gebrandmarkt?
fällt mit gerade so ein, wegen dem alleinvertretungsanspruch gegenüber den ddr-bürgern?



Hm.

Keiner antwortet
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Grunsätzlich ja, da dies auch in der BRD eine Straftat darstellt und nicht unter § 1 (1) Nr.1 StrRehaG fällt. Einzige Ausnahme wäre nachzuweisen, dass die Verurteilung nach 254 StGB-DDR aus rein politischen Gründen erfolgte. Daher darf eine Rehabilitierung dieser Personen in der BRD nur nach einer Einzelfallüberprüfung erfolgen und auf keinen Fall pauschal für alle Fahnenflüchtigen gelten. Wäre @Mara also '89/90 noch verurteilt worden, ab Januar '90 erfolgte keine strafrechtliche Verfolgung nach §254 mehr und alle noch laufenden Verfahren wurden eingestellt, dann wäre sie z.B. auch auf Antrag nicht Rehabilitiert worden.

Wenn es genauer haben willst dann sag bescheid.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 20.05.2010 15:49 | nach oben springen

#23

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.05.2010 21:33
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Korrektur meinerseits,FF Nähe PoP 'Gasrohr' Winter 1986/87.
Rotten


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#24

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.05.2010 21:42
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Mich interessieren zwar die Grenzthemen nicht so, weil, Alles abgelegt, aber Pitti, was wurde mit Denen, denen die Abteilung 2000 einen Riegel vorschob?
Das interessiert mich schon, die menschliche Seite. Mussten sie nach Schwedt?

R-M-R


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#25

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.05.2010 00:10
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Mich interessieren zwar die Grenzthemen nicht so, weil, Alles abgelegt, aber Pitti, was wurde mit Denen, denen die Abteilung 2000 einen Riegel vorschob?
Das interessiert mich schon, die menschliche Seite. Mussten sie nach Schwedt?

R-M-R




weiß ich nicht r-m-r.aber in dem konkreten fall geh ich mal davon aus.wurde auch nicht publik gemacht.sie waren einfach weg.leutnant und 3-4 soldatenwenn das 1976 geklappt hätte wäre es ein politikum gewesen.da haben die in ihrem jugendlichen wahnsinn sicher nicht dran gedacht.den zug den ich danach über nacht übernommen habe war auf jeden fall ein sauhaufen.die waren es z.b. gewohnt den zf zu duzen.fiel bei natürlich aus.aber rnach 4 wochen hatte ich die jungs am arsch und wir waren ein teamaber dazu später mal


zuletzt bearbeitet 21.05.2010 00:11 | nach oben springen

#26

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.05.2010 00:20
von Köpenick | 46 Beiträge
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Zitat von Feliks D.

Zitat von turmwache

Zitat von turmwache
Frage:

Sind die Fahnenflüchtigen aus der ddr(im vertrauen auf die deutsche nachkriegsgeschichte der brd) heute eigentlich immer noch als vorbestraft gebrandmarkt?
fällt mit gerade so ein, wegen dem alleinvertretungsanspruch gegenüber den ddr-bürgern?



Hm.

Keiner antwortet
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Grunsätzlich ja, da dies auch in der BRD eine Straftat darstellt und nicht unter § 1 (1) Nr.1 StrRehaG fällt. Einzige Ausnahme wäre nachzuweisen, dass die Verurteilung nach 254 StGB-DDR aus rein politischen Gründen erfolgte. Daher darf eine Rehabilitierung dieser Personen in der BRD nur nach einer Einzelfallüberprüfung erfolgen und auf keinen Fall pauschal für alle Fahnenflüchtigen gelten. Wäre @Mara also '89/90 noch verurteilt worden, ab Januar '90 erfolgte keine strafrechtliche Verfolgung nach §254 mehr und alle noch laufenden Verfahren wurden eingestellt, dann wäre sie z.B. auch auf Antrag nicht Rehabilitiert worden.

Wenn es genauer haben willst dann sag bescheid.




Das stimmt so nicht.
Es gab Anfang Juni 1990 eine Art Generalamnestie für Fahnenfluchtdelikte innerhalb der NVA. Das betraf auch den Soldaten Weinhold, Werner, geboren am 08.08.1949.



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#27

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.05.2010 00:37
von Pitti53 | 9.401 Beiträge | 2744 Punkte
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neee wa?das kann ich nicht glaubender doppelmörder weinhold wurde amnestiert? dolle demokratie in der wir leben


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#28

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.05.2010 07:09
von Feliks D. | 8.889 Beiträge | 35 Punkte
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Zitat von Köpenick

Zitat von Feliks D.

Zitat von turmwache
Frage:

Sind die Fahnenflüchtigen aus der ddr(im vertrauen auf die deutsche nachkriegsgeschichte der brd) heute eigentlich immer noch als vorbestraft gebrandmarkt?



Grunsätzlich ja, da dies auch in der BRD eine Straftat darstellt und nicht unter § 1 (1) Nr.1 StrRehaG fällt. Einzige Ausnahme wäre nachzuweisen, dass die Verurteilung nach 254 StGB-DDR aus rein politischen Gründen erfolgte. Daher darf eine Rehabilitierung dieser Personen in der BRD nur nach einer Einzelfallüberprüfung erfolgen und auf keinen Fall pauschal für alle Fahnenflüchtigen gelten. Wäre @Mara also '89/90 noch verurteilt worden, ab Januar '90 erfolgte keine strafrechtliche Verfolgung nach §254 mehr und alle noch laufenden Verfahren wurden eingestellt, dann wäre sie z.B. auch auf Antrag nicht Rehabilitiert worden.

Wenn es genauer haben willst dann sag bescheid.




Das stimmt so nicht.
Es gab Anfang Juni 1990 eine Art Generalamnestie für Fahnenfluchtdelikte innerhalb der NVA. Das betraf auch den Soldaten Weinhold, Werner, geboren am 08.08.1949.






1. Stimmt schon so!

2. Das wäre mir aber ziemlich neu. Mir sind aus meiner Tätigkeit für diesen Zeitraum noch die Teilamnestie vom 27.10.1989 und die vom 06.12.1989 im Gedächtnis. Im Juni 1990 hatte ich bereits andere Sorgen, daher lasse ich mich ggfls. gern belehren und wäre dir über eine Quellenangabe sehr dankbar.

Weiterhin geht deine Antwort an der Frage vorbei. Generalamnestie würde heißen, dass Personen die z.B. wegen Fahnenflucht eine Haftstrafe verbüßten entlassen wurden, diese vorzeitige Haftentlassung hat jedoch keinen Einfluss auf ihre Rehabilitierung.

Dies sind zwei voneinander unabhänige und gänzlich verschiedene Rechtsbegriffe die man schon auseinanderhalten muss!


Jetzt weiter zu Weinhold, dieser wurde in der BRD verurteilt und war im Juni 1990 schon gar nicht mehr in Haft. Rehabilitieren hätte ihn somit nur die BRD können, aber nicht die DDR! Eine angebliche Amnestie im Juni '90 in der DDR hätte ihm, selbst wenn er dann noch inhaftiert gewesen wäre, auch nichts gebracht, da er in der BRD inhaftiert war.

Da also für ihn weder eine DDR-Amnestie noch eine Rehabilitierung seitens der DDR in Frage kommt, ist deine Aussage, in Bezug auf Weinhold, mit Verlaub gesagt absoluter Quatsch.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 21.05.2010 07:50 | nach oben springen

#29

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 00:11
von turmwache (gelöscht)
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ein wehrmachtssoldat galt bis in die 90iger jahre rein als vorbestraft...wenn ich jedenfalls BIOLEK in seiner talkshow richtig verstanden habe.

ist denn ein nva-fahnenflüchtiger heute auch noch vorbestraft.
mir fallen da 2 gt offiziere ein.
1x aus dem kleinen ort kyritz - ist heute einer der größten badausstatter und fliesenleger, hatin den 90igern den ganzen potsdamer platz ausgestattet u.
1x ..dieser hat bundesweit kaminstudios...

aber um auf die ddr-soldaten zurückzukommen, gelten diese heute noch als vorbestraft , ich vermute mal , da wir ein unrechtsstaat waren ging das heute anders über die bühne oder?
tw


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#30

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 00:15
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Zitat von turmwache


ist denn ein nva-fahnenflüchtiger heute auch noch vorbestraft.


aber um auf die ddr-soldaten zurückzukommen, gelten diese heute noch als vorbestraft , ich vermute mal , da wir ein unrechtsstaat waren ging das heute anders über die bühne oder?
tw



Hab ich doch oben eigentlich verständlich erklärt die rechtliche Lage


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#31

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 00:22
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Zitat von turmwache
ein wehrmachtssoldat galt bis in die 90iger jahre rein als vorbestraft...wenn ich jedenfalls BIOLEK in seiner talkshow richtig verstanden habe.

ist denn ein nva-fahnenflüchtiger heute auch noch vorbestraft.
mir fallen da 2 gt offiziere ein.
1x aus dem kleinen ort kyritz - ist heute einer der größten badausstatter und fliesenleger, hatin den 90igern den ganzen potsdamer platz ausgestattet u.
1x ..dieser hat bundesweit kaminstudios...

aber um auf die ddr-soldaten zurückzukommen, gelten diese heute noch als vorbestraft , ich vermute mal , da wir ein unrechtsstaat waren ging das heute anders über die bühne oder?
tw



War der nicht Uffz ? der Herr K.....

auch Kaminbau..........?


zuletzt bearbeitet 22.05.2010 00:25 | nach oben springen

#32

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 17:06
von Köpenick | 46 Beiträge
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Zitat von Köpenick

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Zitat von turmwache
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Sind die Fahnenflüchtigen aus der ddr(im vertrauen auf die deutsche nachkriegsgeschichte der brd) heute eigentlich immer noch als vorbestraft gebrandmarkt?



Grunsätzlich ja, da dies auch in der BRD eine Straftat darstellt und nicht unter § 1 (1) Nr.1 StrRehaG fällt. Einzige Ausnahme wäre nachzuweisen, dass die Verurteilung nach 254 StGB-DDR aus rein politischen Gründen erfolgte. Daher darf eine Rehabilitierung dieser Personen in der BRD nur nach einer Einzelfallüberprüfung erfolgen und auf keinen Fall pauschal für alle Fahnenflüchtigen gelten. Wäre @Mara also '89/90 noch verurteilt worden, ab Januar '90 erfolgte keine strafrechtliche Verfolgung nach §254 mehr und alle noch laufenden Verfahren wurden eingestellt, dann wäre sie z.B. auch auf Antrag nicht Rehabilitiert worden.

Wenn es genauer haben willst dann sag bescheid.




Das stimmt so nicht.
Es gab Anfang Juni 1990 eine Art Generalamnestie für Fahnenfluchtdelikte innerhalb der NVA. Das betraf auch den Soldaten Weinhold, Werner, geboren am 08.08.1949.






1. Stimmt schon so!

2. Das wäre mir aber ziemlich neu. Mir sind aus meiner Tätigkeit für diesen Zeitraum noch die Teilamnestie vom 27.10.1989 und die vom 06.12.1989 im Gedächtnis. Im Juni 1990 hatte ich bereits andere Sorgen, daher lasse ich mich ggfls. gern belehren und wäre dir über eine Quellenangabe sehr dankbar.

Weiterhin geht deine Antwort an der Frage vorbei. Generalamnestie würde heißen, dass Personen die z.B. wegen Fahnenflucht eine Haftstrafe verbüßten entlassen wurden, diese vorzeitige Haftentlassung hat jedoch keinen Einfluss auf ihre Rehabilitierung.

Dies sind zwei voneinander unabhänige und gänzlich verschiedene Rechtsbegriffe die man schon auseinanderhalten muss!


Jetzt weiter zu Weinhold, dieser wurde in der BRD verurteilt und war im Juni 1990 schon gar nicht mehr in Haft. Rehabilitieren hätte ihn somit nur die BRD können, aber nicht die DDR! Eine angebliche Amnestie im Juni '90 in der DDR hätte ihm, selbst wenn er dann noch inhaftiert gewesen wäre, auch nichts gebracht, da er in der BRD inhaftiert war.

Da also für ihn weder eine DDR-Amnestie noch eine Rehabilitierung seitens der DDR in Frage kommt, ist deine Aussage, in Bezug auf Weinhold, mit Verlaub gesagt absoluter Quatsch.





Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich habe bewusst geschrieben, dass es sich um eine "Art Generalamnestie" gehandelt hat. Tatsächlich sind Fahnenfluchtdelikte bereits ab Mitte Januar nicht mehr strafrechtlich verfolgt worden. (siehe BA-MA, DVW 1/43733, Anlage zur Lagemeldung vom 6.7.-13.7.1990) vgl. auch die entsprechenden Erinnerungen von Admiral Theodor Hoffmann ("Das letzte Kommando" S. 232 f.)
Der Haftbefehl gegen Werner Weinhold und das Ermittlungsverfahren wegen Fahnenflucht im besonders schweren Fall gemäß § 254 (1) (2) 2 StGB vom 15. 12. 1975, erweitert am 20.12.1975 erweitert auf Mord gemäß § 112, wurde am 13.06.1990 vom Militär-Oberstattsanwalt Z. eingestellt. Die Begründung lautete, dass auf Grund der gesellschaftlichen Entwicklung in der DDR hat die Straftat keine schädlichen Auswirkungen mehr.
(Az.: Str. I - 156/75 und Str. IA 111/75
näheres zum Fall Werner Weinhold siehe NVA-Forum
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=2479
Gruß
Köpenick



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#33

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 22:35
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Na ne Amnestie ist das dann aber immer noch nicht und die Begründung für die Einstellung des Verfahrens sind doch an den Haaren herbeigezogen, denn Mord hatte ganz sicher auch in den gesellschaftlichen Zuständen des Junis 1990 noch schädliche Auswirkungen.

Die Entscheidungen des Jahres 1990 wurden ja nun kaum noch in einer souveränen Situation durchgeführt, da zählte schon lange ganz anderes.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#34

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 22:56
von willie | 636 Beiträge | 99 Punkte
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Am 22.12.1988 gab es einen Greznübertritt im Abschnitt Kella/N Eschwege von einem ehemalien BGS-Angehörgen
dieser wurde nach Aufforderung das "Hoheitgebiet der DDR" unverzüglich zu verlassen nach Überwinden des
Metallgitterzauns (an dieser Stelle 2,70 m hoch)in nächst gelegendene Grenzkompanie(Pfaffenschwende???)verbracht. Anschließende Befragung durch durch KC und einen OTL vom GR anschließenede Weiterleitung über Erfurt und danach nach Berlin!!!

Hierüber müßte auch ihr bei den Mitgliedern etwas bekannt sein....Oder auch nicht???!!!!!Man kann ja mal nachdenken!!!!!!


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#35

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 23:12
von willie | 636 Beiträge | 99 Punkte
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Zitat von willie
Am 22.12.1988 gab es einen Greznübertritt im Abschnitt Kella/N Eschwege von einem ehemalien BGS-Angehörgen
dieser wurde nach Aufforderung das "Hoheitgebiet der DDR" unverzüglich zu verlassen nach Überwinden des
Metallgitterzauns (an dieser Stelle 2,70 m hoch)in nächst gelegendene Grenzkompanie(Pfaffenschwende???)verbracht. Anschließende Befragung durch durch KC und einen OTL vom GR anschließenede Weiterleitung über Erfurt und danach nach Berlin!!!

Hierüber müßte auch ihr bei den Mitgliedern etwas bekannt sein....Oder auch nicht???!!!!!Man kann ja mal nachdenken!!!!!!


He Leute....mal wach werden oder aber mal überlegen...da war doch mal was!!!!BINGO!!!


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#36

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 23:19
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Über Fluchten von BGS Beamten scheint allgemein nicht viel bekannt zu sein. 1976 gab es auch eine Fahnenflucht eines BGS Beamten in die DDR der anschließend sogar eingebürgert wurde. Ich hatte mal einen Thread darüber eröffnet der scheinbar auch gelöscht wurde, dort hatte ich über alle mir bekannten Fakten und im Anschluss erfolgen Maßnahmen berichtet.

Leider wußte da auch niemand mehr dazu.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
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#37

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.05.2010 23:28
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Moin auch,
..das war keine "fahnenflucht" eines BGS-Beamten sondern, die eines ehemaligen BGS-Beamten!!!
Nachschlagen in den Ifos..w


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#38

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.05.2010 00:08
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_Feliks D._> Ich hatte mal einen Thread darüber eröffnet der scheinbar auch gelöscht wurde, dort hatte ich über alle mir bekannten Fakten und im Anschluss erfolgen Maßnahmen berichtet.

Ohne Worte.

P.S. The Queen is not amused!



Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 23.05.2010 02:17 | nach oben springen

#39

RE: Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.05.2010 00:14
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Zitat von willie
Moin auch,
..das war keine "fahnenflucht" eines BGS-Beamten sondern, die eines ehemaligen BGS-Beamten!!!
Nachschlagen in den Ifos..w



Du weißt was darüber?

Also nach meinem Wissen war er aktiver BGS Beamter. Ich zitiere mal aus der ZAIG Info:


Am 21. Juni 1976, gegen 20.30 Uhr überschritt der Angehörige des Bundesgrenzschutzes XXX, geboren am: XX.XX.1958, wohnhaft: Hamburg, XXX, Grenzjäger in der Grenzschutzabteilung Lübeck im Grenzabschnitt Parlingen im Bereich der Grenzsäule Nr. 75, Kreis Grevesmühlen, Bezirk Rostock, die Staatsgrenze der DDR. XXX war in Zivilkleidung. Er führte keine Schusswaffe oder anderes militärisches Gerät bei sich.
Nach seiner erfolgten Festnahme erklärte XXX, dass er mit den Verhältnissen in der BRD und den Dienstverhältnissen im Bundesgrenzschutz nicht einverstanden sei und deshalb den Entschluss gefasst hätte, in die DDR überzusiedeln.
Die Untersuchungen durch das MfS zur umfassenden Aufklärung der Ursachen und Motive seines Handelns, einschließlich der Angaben zu seiner Person, werden fortgesetzt.



Eine der späteren Informationen der ZAIG


Am 29. Juni 1976 fand in der Zeit von 10.55 Uhr bis 11.00 Uhr ein Gespräch des stellvertretenden Leiters der Rechtsabteilung der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR, Stewens, mit dem am 21. Juni 1976 in die DDR übergetretenen Angehörigen des Bundesgrenzschutzes XXX, geboren am XX.XX.1958, zuletzt Grenzjäger der BGS-Dienststelle Lübeck statt.
Die Ständige Vertretung der BRD hatte zuvor um ein solches Gespräch nachgesucht. Stewens war bemüht, in Erfahrung zu bringen, wann XXX den Entschluss gefasst habe, in der DDR um Aufnahme zu ersuchen und welche Motive ihn dazu bewegt haben.
XXX erklärte eindeutig, dass seine persönlichen Interessen mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der DDR voll übereinstimmen und deshalb sein Übertritt völlig frei erfolgt sei.
Die durch Stewens angebotenen Bemühungen zur Aufnahme der Verbindung mit den Verwandten des XXX wurden von diesem abgelehnt.
Dem anwesenden Vertreter des zuständigen DDR-Organs stellte Stewens die Frage, ob XXX bereits als Staatsbürger der DDR anerkannt bzw. aufgenommen wurde. Ihm wurde erklärt, dass ein von XXX diesbezüglich gestellter Antrag sich in Bearbeitung befindet.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!
zuletzt bearbeitet 23.05.2010 21:58 | nach oben springen


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