alte Kantensau von Ecklingerode

04.01.2009 10:32
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#1
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bin ein Neuer,
dazu einige Angaben,
habe gedient zur Grundasubildung in Eisenach, habe dort das Wartenberglied erfunden und getextet!
In Ecklingerode (4GK im 1 GB Grenzregiment 4)den Grenzdienst als Funker und GSZ Spezi von 1982 bis 83 erlebt.
Gruß an alle ehemaligen Grenzer und Kulper !!

Trafo


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04.01.2009 11:54
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#2
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Herzlich Willkommen


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05.01.2009 08:51
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#3
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Auch von mir,
LICH WILLKOMMEN

Bitte sei so gut und erkläre mal, was es mit dem "Wartenberglied" auf sich hat?


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05.01.2009 22:11
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#4
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also, zum Grundwehrdienst mussten wir immer zur Übung und an die Übungsgrenze auf den Wartenberg bei Eisenach. Das war immer eine sehr unangenehme Sache, ellenlanger Fußmarsch quer durch Eisenach mit einem Lied beim Marsch wie z.B. (Brüder zur Sonne zur Freiheit), dazu meistens noch 10 Km unter Gas und eine ca 60% Steigung den Berg hinauf, dann eingraben, abtarnen, Panzertraining, Nachtübung und andere diverse Kriegsspielchen. Wir haben also alle durchweg den Wartenberg sehr "geliebt".
Kurz vor der Versetzung an die Grenze, habe ich ein Lied auf den Wartenberg geschrieben und mit meinem Spieß gewettet, dass ich es schaffe die gesamte Kompanie an einem Sonntag Früh auf dem Stellplatz vor unserem Gebäude zu versammeln und freiwillig dieses Lied zu singen!!
Ich habe es geschafft,ca. 120 Mann haben es gesungen!" Freiwillig und das Sonntags! und ich habe dirigiert !
Die Bemerkung des Spießes lautete " noch zwei von deiner Sorte und ich hänge meinen Beruf an den Nagel"
Ein Kumpel der 4. Jahre nach mir in Eisenach gedient hat, kannte das Lied sehr gut und sagte, "es wird heute noch gesungen"
Leider habe ich den Text,damals nur handschriftlich auf ein paar lose Seiten gekritzelt, an die neuen Kameraden weitergegeben und daher nicht mehr in meinen Besitz, schade !
Es war wenn Du es so willst, die Rache der Kompanie an unseren Ausbildern die uns auch oft in unserer Freizeit schickaniert haben mit "Chemie oder Nuklearararm ! der meistens Sonnabends oder Sonntags erfolgte weil die Normzeit vorher nicht erreicht wurde " also nochmal Üben und Üben !
Deshalb und nur deshalb habe ich damals jeden Soldaten für dieses Objekt begeistern können! Es war nicht verboten und der Text war zwar sehr Sarkastisch, aber doch noch anständig!!
Gruß Trafo


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27.02.2009 14:16
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#5
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Ja genau,der Wartenberg war das in Eisenach. Genau da war ich auch. Ich habe ihn gehasst!!!


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07.03.2009 21:06
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#6
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jaja der wartenberg,
bei uns hiess er "hobbygrenze".
das wartenberglied gab es 1989
wohl nicht mehr.


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12.03.2009 20:26
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#7
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Hallo,
bin auch ganz neu hier und habe meinen Dienst von 1985 bis 1986 in Ecklingerode "erleben" dürfen. Wenn man das so liest, dann werden alte Erinnerungen wach. Kennst Du auch noch "Ich mich bin der Hauptfeldwebel in dieser Kompanie" ?

Viele Grüße
Christian


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22.03.2009 14:27
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#8
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hallo erstmal,

klar kenn ich den noch, Name ist , SCH.....,so hieß der, "Ich bin mich mein Hauptfeldwebel".Er fuhr ja damals privat schon nen besseren Wagen (Wolga), naja alles in allen waren es schon seltsame Mitbürger (die Vorgesetzten). Kennste noch den Kompanie Chef (Gö.....) ??
Ich denke zu deiner Zeit hat sich nicht viel verändert in dem Dorf. Ich war damals als Funker eingesetzt und habe im Sommer Bademeister im Bad in Brehme gemacht, war abkommandiert.
Also bis bald !!!!!!!


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23.03.2009 20:49
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#9
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Wer war denn damals Regimentskdr. und Bat.Kdr bei Euch?


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03.04.2009 00:35
#10
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Trafo,

ich grüße Dich. Im Eichsfeld und Harz tummeln sich
hier im Forum ne ganze menge ehemaliger Grenzer.

Ich war 1976-77 in Weilode nach Silkerode im Nachbar-
battalion.

Eigentlich habe ich im Forum nach Grenzregiment gesucht
und hier fündig geworden.

Als Schreiber mußte ich öffters ins Grenzregiment nach
Heiligenstadt - wegen den Schreibsachen.
Ich als junger 80er (Soldat) das erste mal im Regiment
nur Pickel und Raupenschlepper, ich bekam meinen Arm
zum Gruß garnicht mehr runter.

Da lief mir der Regimenter über den Weg und der sagte mir
das ich hier im Regiment nicht Grüßen müßte - sonst hätte
er einen steifen Arm, weil er ihn nicht mehr runter
bekommt.

Kaum war ich um die Ecke da kam mir ein Uffz., na Genosse
Soldat sie können wohl nicht grüßen gerade recht.
Ich hatte ja jetzt immer den richtigen Spruch auf Lager.

So eine kleine Episode aus den Schreiber dasein.

MfG

Reinhard

=========================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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10.04.2009 00:06
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#11
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Hallo Reinhard,
Ich weis nur noch das der Regimenter, genannt Don Cravallo, damals bei uns war, wegen der Brüllerei wenn was nicht in Ordnung war!
Ansonsten wars ja wie überall, die hohen Tiere waren nicht mehr so geil, zumindest die meisten , die haben in Moskau an der Militärakademi studiert (Kennung war das kleine rote dreieckige Abzeichen)die hatten die obere Laufbahn geschafft!Ansonsten, Spinner gab es schon noch !Naja, ich hab noch die Rode-macke im Ohr, Silkerode, Bleicherode, Ecklingerode,Weilrode,! usw.
Und in Heiligenstadt waren wir zur Verabschiedung auf dem Sportplatz, da war was los (Heeeeeiiiimmmmgaaaaang)
Also Gruß
Trafo


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10.04.2009 14:30 (zuletzt bearbeitet: 10.04.2009 14:32)
#12
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Hallo Trafo,

kleine Korrektur: Das dunkelrote Dreieck mit goldendem Kreis (Kopf von F.Engels drin) war das Absolventenabzeichen der Militärakademie (MAK) der NVA "F.Engels" in Dresden. Hellrot mit W.Pieck drin war die Militärpolitische Hochschule (MPHS) in Berlin Grünau. Die sowjetischen Militärakademien waren Rhomben mit den spitzen Winkeln nach oben und unten (im Bild Generalstabsakademie Woroschilow).

Mit dem Abschluss der MAK oder der MPHS konnte man höchstens Oberst werden.

ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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17.04.2009 20:52
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#13
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Hai R.

Natürlich hast Du recht, Entschuldigung für den Lapsus !!!!!!!!!!
Ansonsten ist das Korrekt was Du schreibst!
Danke für die Mühe
Gruß Trafo !!!!!!!!!!


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19.04.2022 19:25
avatar  Uwe1963
#14
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Hieß der Regimeter mit dem Spitznamen Bummi er war bei allen Soldaten beliebt ich weiß weil ich1986 bis1987 in Jützenbach und dann in Freienhagen diente Freitag diente inHeilligenstadt die Harthöhe


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