Erst Grenzer - dann Reservist bei der NVA

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22.05.2012 22:18
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#76
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Alles gut und schön, aber es beantwortet meine Frage nicht - ob es Soldaten gab die ihren Grundwehrdienst bei der NVA abhielten, zum Reservistendienst bei den Grenztruppen eingesetzt wurden??

Gruß Hartmut!


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22.05.2012 22:29
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#77
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Hallo erst mal,

nach meiner Grenzerzeit von 10/1963 bis 4/65 hat mich nie einer zur Reserve gerufen, war auch nicht bei der KG oder in anderen Vereinen.
War ich da nun gut oder war ich schlecht oder was gab es für Gründe, dass mich keiner mehr brauchte? Ich habe nun ein richtig schlechtes gewissen, wenn ich die anderen Beiträge lese .

Noch einen schönen Abend wünscht der

GKUS64


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22.05.2012 23:19
avatar  Pitti53
#78
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Zitat von utkieker
Alles gut und schön, aber es beantwortet meine Frage nicht - ob es Soldaten gab die ihren Grundwehrdienst bei der NVA abhielten, zum Reservistendienst bei den Grenztruppen eingesetzt wurden??

Gruß Hartmut!



Ich kannte so einige Reservisten,aber alle waren ehemalige Grenzer

Wurde der Reservistendienst für Grenzer auch nicht erst Anfang der 80ziger eingeführt(akuter personalmangel)?


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23.05.2012 01:01
#79
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Zitat von utkieker
Alles gut und schön, aber es beantwortet meine Frage nicht - ob es Soldaten gab die ihren Grundwehrdienst bei der NVA abhielten, zum Reservistendienst bei den Grenztruppen eingesetzt wurden??

Gruß Hartmut!



Grüß Dich Hartmut! Also um mal direkt auf Deine Frage zu anworten.Mir selber ist nicht bekannt das ein ehm.NVA-Soldat mal als Reservist zu den Grenztruppen gezogen wurde.Zumindestens nicht an den Kanten. Ich selber war 1981 als Resi noch mal am Kanten und musste vollen Grenzdienst mit durchziehen.Und wenn man es noch so betrachtet,wir alle die als Grenzer vorne am Kanten waren.Wurden doch bevor wir dorthin kamen genau durchleuchtet und wenn es wärend der Ausbildung noch Zweifel gab.Blieb man im Ausbildungsregiment in der Stabskompanie.Deshalb meine zweifel an NVA-Soldaten als Reservisten bei den Grenztruppen.Gruß Rostocker


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23.05.2012 09:20
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#80
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Zitat von Rostocker

Zitat von utkieker
Alles gut und schön, aber es beantwortet meine Frage nicht - ob es Soldaten gab die ihren Grundwehrdienst bei der NVA abhielten, zum Reservistendienst bei den Grenztruppen eingesetzt wurden??

Gruß Hartmut!



Grüß Dich Hartmut! Also um mal direkt auf Deine Frage zu anworten.Mir selber ist nicht bekannt das ein ehm.NVA-Soldat mal als Reservist zu den Grenztruppen gezogen wurde.Zumindestens nicht an den Kanten. Ich selber war 1981 als Resi noch mal am Kanten und musste vollen Grenzdienst mit durchziehen.Und wenn man es noch so betrachtet,wir alle die als Grenzer vorne am Kanten waren.Wurden doch bevor wir dorthin kamen genau durchleuchtet und wenn es wärend der Ausbildung noch Zweifel gab.Blieb man im Ausbildungsregiment in der Stabskompanie.Deshalb meine zweifel an NVA-Soldaten als Reservisten bei den Grenztruppen.Gruß Rostocker



Hallo Rostocker,

Ich hatte ja selbst die große Ehre, mit einem Resi in den Grenzdienst zu ziehen. Er war aber auch Grenzer- Resi. Ich selbst kann es mir selbst kaum vorstellen, daß ein Ex- Mucker den Kanten mit ablatscht. Irgendwie kam man sich ja doch als was ganz "Besonderes" vor. Umgekehrt hätte ich wohl auch innerlich geflucht, wäre ich als Reservist bei den "Panzern", "Muckern" oder bei der "Artillerie" gelandet, mal ganz abgesehen davon, daß nicht unbedingt Freude aufkommt, wenn man mal wieder vorgesehen ist dem Vaterland zu dienen.

Gruß Hartmut!


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23.05.2012 19:17
#81
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Es sprach wohl für sich ab und zu mal laut zu denken und." einen guten Eindruck" zu hinterlassen, denn von dieser Institution habe ich zum Glück nie wieder etwas gehört.


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23.05.2012 21:03
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#82
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Da haste einfach nur Glück gehabt.Mir sind min . zwei Fälle bekannt wo die Betreffenden, trotz grosser "Mühe " als Resi wieder an den Kanten kamen.Der Eine hatte nach 4 Wochen so die Schnauze voll,daß er im Urlaub n Suizidversuch gemacht hat.Da haben se ihn gleich vom Heimatort eingesackt und 10 Tage Schwedt und dann entlassen.


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25.05.2012 18:10
#83
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Auch meine Wenigkeit ist gedienter Reservist,Mai 89,wurde ich nach Rostock ,in die Kopernikuskaserne verfrachtet.Nach einer Woche dort,ging es Richtung Magdeburg zum Gefechtsschießen mit unseren sowjetischen Freunden,(Zugtransport,Panzer usw.)die Tage der Zugfahrt haben wir in einer Soldatenlore verbracht ,mit Ofen.Das warmgemachte Dosenessen schmeckte lecker,speziell das Schmalzfleich,mmmmmh lecker.geschlafen haben wir auf liegen.Irgendwie eine scharfe Zeit gewesenNach 14 Tagen wieder Richtung Rostock ,Kopernikuskaserne.Danach Latte schieben ,den ganz normalen Alltag eben.Ca1 Monat?vor meiner Entlassung Zugfahrt Richtung Peenemünde,(wieder mit Panzern usw)danach Einschiffung auf ein größeres Gefechtsschiff.Der Wassergrenzline entlang zu Dänemark .Erfahrung pur.Diese Zeiten möchte ich nicht missen.

das System funktioniert weil du funktionierst

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17.03.2013 19:58
avatar  82zwo
#84
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erster Tag als Resi und ein Grenzdurchbruch wir haben ewig abgeriegelt
ein west Bauer rief "geht nach Hause der sitzt schon bei unserer Polizei"
Ich hatte noch nicht mal schulterstücke auf meiner Watte .wir lagen da so kam doch eine
Offiziersstreife ich ohne Schulterstücke (mein Posten wollte denen nicht begegnen)
wurde gefragt "sind sie Partisan" ich - habs zum Gfreiten gechafft jetzt Resi
seine Antwort "gehen sie mir aus den Augen zurück in den Busch "


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29.09.2014 16:07
avatar  GeWa-8
#85
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Zitat von Gast im Beitrag #42
Also angekommen und eingekleidet im Med.-Punkt in Dabel erhielt ich ein Einzelzimmer.
Der Regimentsarzt zeigte mir einen modern eingerichteten Med.-Punkt und stellte mir die zivilangestellten Schwestern und die Militärs vor, vom Fw bis zum Soldaten.
Völlig unerwartet zeigte er mir eine Top-Sauna-Anlage mit Tauchbecken und allem, was dazu gehört. Und das Schärfste: Ein Soldat war ausschließlich für die Sauna abgestellt. Ein Bademeister!
Es gab zweimal wöchentlich Saunatage für alle Berufssoldaten nach Anmeldung und je nach Sonderwunsch zu jeder Zeit, ich glaube nur für Stabsoffiziere.
Um es vorweg zu nehmen, ich war in der Zeit oft in der Sauna und hatte mich bereit erklärt, für die Saunapausen Berliner Pilsner aus der MHO zu kaufen, das erhielt ich dort anstandslos.

Einmal mußte ich mit nach Lübtheen zum Artillerie-Schießen im LO-Sankra. Der Fahrer, ein GWD-Soldat war ein cooler Typ und stellte den LO ein paar Meter hinter der Feuerlinie ab. Er lächelte stets süffisant.

Vor uns haben die Truppen die Kanonen aufgestellt und gefummelt und sich mit Fähnchen Zeichen gemacht und irgendwelche Zylinder in die Kanonen geschoben.
Plötzlich sah ich nur noch, dass sich alle die Ohren zuhaltend abduckten und einer an einer langen Wäscheleine zog. Dann gabs einen riesen Knall, der LO wankte und mein Herz war in die Hose gerutscht. Dann war ich ´ne Viertelstunde taub und mein Fahrer bot mir lächelnd Oropax an, das war auch so ein Huf!
Jedenfalls ballerte es den ganzen Tag. Ich war froh, dass das nur einen Tag so ging.

Hut ab vor unseren Kameraden der Artillerie!

Huf [super]





Huf, wann warst Du denn in Lübtheen ? Waren das die normalen Geschütze oder die Panzerknacker ? Die Jungs von den PJA waren einfache Spitze!!


Gruß Jens


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29.09.2014 16:19
#86
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Ich sollte Mitte der 80 ger Jahre ,war deshalb auch auf dem WKK Halle. Es hat mich jedoch mein Fernstudium bzw. meine Dienststelle gerettet. Im Anschluss habe ich nie wieder was von der NVA vernommen !

Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !


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