Einräumen des Spindes

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22.01.2021 23:03
avatar  Ehli
#121
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Soweit ich mich erinnere gab es damals 1 Paar alte Knobelbecher und ein Paar Stiefel mit der angegossenen Sohle.
Die Knobelbecher wurden nach der Grundausbildung getauscht, gegen neue Stiefel.
Ehli

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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22.01.2021 23:07
avatar  jens-66
#122
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Ich hab mal ein Bild davon,
habe ich im Internet gefunden


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22.01.2021 23:36 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2021 23:55)
avatar  ( gelöscht )
#123
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( gelöscht )

Uns haben sie erzählt das neue Paar Stiefel wäre der Parade-Stiefel und der wird nicht angerührt, außer zur Parade halt.
Da wir keine hatten, eine Parade, wurde der jungfräulich wieder abgegeben.
Aber halt, ich glaube zur Vereidigung mussten wir den einmal anziehen, da war der Melkeimer wieder verboten.
Die Armetei war wirklich arm, konnte nicht mal ihren einfachen Soldaten paar ordentliche Stiefel zukommen lassen und ließ sie in vielleicht 10 Jahre alten Dingern rumlaufen.
Wenn man da hier liest wie unsere Kameraden bei der BW mit persönlicher Ausrüstung bedacht wurden, hatten wir eigentlich schon lange vor dem Ende verloren.
Gibt da einen Spruch, "Zeige mir deine Schuhe und ich sage dir wer du bist".


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22.01.2021 23:51 (zuletzt bearbeitet: 22.01.2021 23:58)
avatar  Ehli
#124
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Stiefel mit angegossener Sohle

Quelle:NVA-Shop
Mit diesen Stiefeln sind wir zum Grenzdienst gegangen.
Paraden kenne ich nicht, außer der Vereidigung im Treptower Park.
Ein paar Stiefel waren poliert und das andere Paar?
Ein Paar stand zum Stubendurchgang unter dem Hocker, welches es war, könnt ihr euch raus suchen.
Ehli

Ehli
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23.01.2021 08:55
#125
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Bei der Einkleidung haben wir 2 paar neue Stiefel bekommen. Blasen hatte ich nie. Ich habe aber auch alle Ratschläge befolgt, welche ich in dem Zusammenhang bekam. Angefangen über das benutzen getragener Socken, Sockenhalter, Füsslinge und nicht zuletzt das Hieneinaschen von Zigarettenasche. Das grösste Problem der Knobelbecher war für mich das LKW fahren mit den Dingern an den Füssen.Das Gefühl dafür musste man erst einmal bekommen.
Einen kleinen Vorteil hatten wir als Pioniere doch. Wir durften höchst offiziell die Stiefel mit Lederfett behandeln und nicht unbedingt mit der Schuhcreme.Das hat man schon am "Tragekomfort" gemerkt. Und war trotzdem mal ein Paar durch, hat man halt das andere genommen.
Übrigends, Gummi- oder Filzstiefel haben wir nie erhalten.

Theo 85/2


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23.01.2021 10:39
avatar  PF75
#126
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ich musste nach halben Jahr grenzdienst meine Stielel tauschen,da die Spitzen durch das ewige Fahren im hohen Gras bei KS abfahren duchgescheuert waren. Lederfett haben meine Siefel nur bekommen,nix Schuhcreme.Filzstiefel auch einmal getauscht ,da in der Modder ein Hacken verschollen war,erts auf Plattenweg mitbekommen.


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23.01.2021 11:46 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2021 11:50)
avatar  ( gelöscht )
#127
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( gelöscht )

Auf der Grobschliff-Knolle mussten zum abendlichen Stubendurchgang zwingend die alten Gurken unter dem Hocker stehen, mit gewichstem Steg , Schummeln mit dem Parade-Stiefel war da nicht.
An der Grenze gab es keinen Stubendurchgang mehr.


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23.01.2021 12:30
#128
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Zu#122 irgend was stimmt da nicht auf dem Bild kann aber nicht sagen was.
Bei uns lag das Teil1, die gasmaske und der blech Hut nicht auf dem Schrank. Da gab's n Lager, gehörte mit zur BA kammer da lag es im Regal beschriftet mit Name/Dienstgrad. Im E-Fall wäre alles aufn Lo rauf und ab in den unterbringungsraum.
Zu den Stiefeln die wurden nach der U-Schule auch meist abwechselnd getragen. Auch bei mir bekamen die für GD Stiefelett und die für innen Dienst (UVD usw) dann auch mal Schuhcreme.


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23.01.2021 12:35
avatar  R-363
#129
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Zitat von GMN Fuchs im Beitrag #128
Bei uns lag das Teil1, die gasmaske und der blech Hut nicht auf dem Schrank. Da gab's n Lager, gehörte mit zur BA kammer da lag es im Regal beschriftet mit Name/Dienstgrad. Im E-Fall wäre alles aufn Lo rauf und ab in den unterbringungsraum.


Das muss dann aber so ´n Spezialdings bei euch gewesen sein. Gemäß Vorschrift lagen Links auf dem Schrank die ZSM, darauf der Knitterfreie und rechts auf dem Schrank das Teil 1 mit Tragegestell und Schutzanzug

Soldat vom 01.11.1971 bis 30.06.2006 StOFä (NVA) a.D.; StFw a.D.

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23.01.2021 12:39
#130
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Es ist schon vieles hier geschrieben worden über Spind und so.......
Es gab auch kleine Vorgesetzte die beim Stubendurchgang in Hochform auf liefen,
wahrscheinlich weil das ihre einzige Qualifikation war.
Aber die Spindordnung war schon ok., wenn auf wenig Platz viel untergebracht werden muss,
dann geht das nur mit einer gewissen Ordnung. Auch damit, wie festgelegt wird wo etwas hinkommt.
Mich hat das eigentlich geprägt, egal ob ich mit dem Boot unterwegs bin oder mit dem Campingfahrzeug.
Ich könnte im Dunkeln rein gehen und habe dass was ich gerade brauche mit einem Griff.
Auch in der Werkstatt ist es so, alles hat seinen Platz...........ich bin kein Ordnungsfreak, aber zu faul zum suchen schon.

________________________________________________________________________________________________________________
Jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen heute für diejenigen die ihre Schwerter behielten.


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23.01.2021 12:48
#131
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#129
Das kann ich dir auch nicht sagen warum und ob es spezial Ding war. Ist zz leider keiner mehr hier angemeldet der das von mir gesagte bestätigen kann.
Zur Endlassung war nur alles ordentlich eingestaubt.


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23.01.2021 12:58
#132
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Im ABR Teil 1, Stahlhelm und Schutzausrüstung auf dem Spind, in der GK Stahlhelm und Schutzausrüstung auf dem Spind, Teil 1 im Einsatzraum im Keller verstaut und nur bei Gefechtsalarm verladen. Wichtig! - vor dem Einlagern den Feldkocher rausnehmen, war ein wichtiges Utensil bei B-Turm Koch- und Brutzelorgien.


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23.01.2021 13:05
#133
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@Lo-Fahrer das war dann ja schon fast wie bei uns... an Gefechts Alarm kann ich mich nur an einmal erinnern im ersten Winter.
Das lustige daran war das unser ZT den W50 um den Sportplatz zog und nicht anspringen wollte.
Die LO sprangen alle an... Natürlich.


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23.01.2021 13:45
#134
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Gefechtsalarm gab es nur einmal. Dazu waren sogar Stabsoffiziere von Halberstadt angereist. Zu deren Missfallen war die Aktion allerdings schon vorher in der Kompanie durchgesickert (ich hatte damals den Spieß stark im Verdacht), so daß wir schon komplett aufgerödelt im Zimmer saßen und nur darauf gewartet haben, daß der Ochse brüllt. Wurde dann auch nach einigen Minuten abgebrochen, bevor das ganze Gerödel auf die LOs verladen wurde.


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