Was habt Ihr eigentlich am Abend in der Kaserne gemacht?

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23.04.2010 19:38
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#1
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Hallo und mal wieder dem Grenzerleben zugewandt die Frage:
Was habt Ihr eigentlich am Abend in der Kaserne gemacht? So, um die Zeit totzuschlagen?
Bei uns ( 1970/ 71 ) waren das Bauen mit abgebrannten Streichhölzern, das Herstellen von Schmuck aus Kupferdraht, Skat und auch Pokern, Mau Mau und Schlafen angesagt, richtig Sinnvolles war da nicht, soweit ich mich erinnere.
Einige waren in der Herstellung von Ketten und Broschen mittels Seitenschneider und Rundzange echt Spitze - die konnte man dann anschließend ruhig der Freundin schenken. Irgendwelche Zirkel oder organisierte Freizeitbeschäftigung gab es nicht, wir haben auch viel auf den Betten gelegen und gepennt.
Wie war es denn bei Euch?

der Rügener


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23.04.2010 19:49
avatar  PF75
#2
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@ Rüganer
war ja etwas später als du am Kanten (75/76) aber die Freizeitbeschäftigungen waren ähnlich,wenn man nicht gerade A-Gruppe oder Wache hatte.Wir hatten noch das Glück das wir einen einigermaßen guten Filmvorführer in der GK hatten der sich gekümmert hatte und so konnte man auch ab und zu mal einen Film sehen.
Aber die Hauptbeschäftigung war abruhen den man wußte ja nie wie die nächsten Stunden aussahen.


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23.04.2010 20:14
avatar  Pitti53
#3
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bei uns war jahrelang der schwippbogen herstellungs wahn mode


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23.04.2010 20:21
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#4
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bei uns in rustenfelde wurde viel tischtennis gespielt,
ich hatte das fotolabor unter meinen fittichen und
dann war ich auch noch filmvorführer, 2 filme gab
es pro woche. "otto, der neue film" habe ich in
einer woche 9 mal zeigen "müssen".


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23.04.2010 20:25 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2010 20:28)
#5
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War 74/75 am Kanten.Ja was hat man so gemacht in der Freizeit,Rügener Du hast schon fast alles aufgezählt.Aber einiges kann ich noch hinzufügen,so wie Briefe geschrieben--Fernseh geschaut oder Film wenn einer aus den Bat.mitgebracht wurde.Oder man verbrachte etwas Zeit im Waschraum um Flaschen mit der Waffenreinigungsschnur zu trennen.Daraus wurden dann Bierhumpen gebastelt Wascheklammern waren eine begehrte Bastelware,oder aus Konservenbüchsen Bierfässer.Mal so gesagt man ließ sich immer was einfallen.


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23.04.2010 20:30 (zuletzt bearbeitet: 23.04.2010 20:30)
avatar  Pitti53
#6
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stimmt.es gab wahre basterkünstler


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23.04.2010 20:32
avatar  PF75
#7
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mir fällt gerade noch ein unserer ZF Ltn.war Amateurjudoka,da hat man sich desöfteren hinreißen lassen und ein einwenig Judo-training mitgemacht,war gut für die kondition und im E-Fall vieleicht auch nutzbar gewesen.


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23.04.2010 20:38
#8
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Naja nebenbei wurde Spätnachmittag mal hin und wieder Fußball gespielt.Aber als EK musste man vorsichtig sein,man wollte sich ja nicht den Heimgang versauen.


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23.04.2010 20:41
avatar  Pitti53
#9
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na die letzten tage im medpunkt wären doch auch ok gewesen?


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23.04.2010 21:30
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#10
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1. Jahr (Grundausaubildung) bei BGS:

Ausgang bis 22.00 Uhr! Z.B. Sport...(in der Sporthalle z.B. Selbstverteidigung, Tennis, Handball o.ä.)
oder Fußball auf dem im Standort vorhandenen Sportplatz, bzw. Leichtathletik.
Oder Einkäufe tätigen im Standortbereich (d.h. wir fuhren in die Stadt (Bad Hersfeld) zum Einkaufen, Kneipen/Discobesuch -allerdings nur bis 21.30 Uhr!), da um 22.00 Uhr auf der Stube!
Nach Hause fahren (auch in der Grundausbildung), wenn man im "Standort nahen Bereich 20 KM?) wohnte.
Oder man hielt sich mit Kameraden/Kollegen in der Standortkantine / Gaststätte auf. Dort bekam man für relativ wenig Geld gutes Essen und gute Getränke (auch Alkohol). Man hatte eigentlich viele unterschiedliche Möglichkeiten sich abzulenken/betätigen.


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23.04.2010 21:37
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#11
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Zitat von willie
1. Jahr (Grundausaubildung) bei BGS:

Ausgang bis 22.00 Uhr! Z.B. Sport...(in der Sporthalle z.B. Selbstverteidigung, Tennis, Handball o.ä.)
oder Fußball auf dem im Standort vorhandenen Sportplatz, bzw. Leichtathletik.
Oder Einkäufe tätigen im Standortbereich (d.h. wir fuhren in die Stadt (Bad Hersfeld) zum Einkaufen, Kneipen/Discobesuch -allerdings nur bis 21.30 Uhr!), da um 22.00 Uhr auf der Stube!
Nach Hause fahren (auch in der Grundausbildung), wenn man im "Standort nahen Bereich 20 KM?) wohnte.
Oder man hielt sich mit Kameraden/Kollegen in der Standortkantine / Gaststätte auf. Dort bekam man für relativ wenig Geld gutes Essen und gute Getränke (auch Alkohol). Man hatte eigentlich viele unterschiedliche Möglichkeiten sich abzulenken/betätigen.



..................................................................................
Wenn ich das so lese,kaum zu glauben


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23.04.2010 23:51
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#12
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Auch bei uns wurden Schwibbögen gebaut,mit Klammern wurden Lampen und Spiegel hergestellt.
Fernsehen und abmatten bzw.abkeimen war genauso beliebt.
Manchmal wurde auch "Gelötet".
Am Tage wurde oft Fußball gespielt,Skat,Doppelkopf,oder man war an den Hanteln.
Am "Bescheidendsten" war es,wenn man A-Gruppe hatte.Und die hatte ich oft.Bei uns schon im Grenzabschnitt.

Gruß ek40


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23.04.2010 23:58
#13
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Manchmal wurde auch "Gelötet". Wir sagten dazu,auch mal ein Rohr in Angriff genommen.Was auf illegalen Weg die GK erreicht hat.


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24.04.2010 01:13 (zuletzt bearbeitet: 24.04.2010 11:36)
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#14
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ich war beim WR-FD K4 ( Objekt mitten im Wald bei Eberswalde (N von Berlin) ) & wir hatten nur DDR-TV & Radio - aber im Radio lief nur Musik von Westsendern - alle Radios auf den Buden hatten aber idiotischerweise Markierungen von DDR-Sendern ...
wenn wir von Wache zurückkammen (3 stunde wache - 3 Stunden schlafen ... 24 Stunden lang ) im HWO Radio ala RIAS, SFB usw. - all diese Märchen die Stasi war straff organisiert, jedes kleinste Vergehen wurde bestraft, alles nur Spitzel beim MfS sind horrender Blödsinn - ich war beim geheimsten was es für 3-Ender eigentlich gibt (K4) & unsere Truppe war der größte "Schlampenhaufen" ... Schnapslager im Wald ( deswegen wurde der Politodffizier nicht befördert, "Fenstersturz" für "Unender" -wer sich länger verpflichtete war sehr unbeliebt) "Fenstersturz" - er wurde gegriffen & aus dem Fenster geschmissen ... Es gab genauso die EK-Bewegung wie bei der NVA usw.

& ob es geglaubt wird oder nicht - ich kannte nicht einen einzigen Anscheißer unter uns Soldaten ( & wenn dann hätte er nicht lange sein "Glück" gehabt)- dafür gibt es heutzutage Anscheißer ohne Ende - traurige Dumm-West-Republik welche sich dann auch noch in der Verhöhnung der Menschen demokratisch nennt ... ( ich nenne das nur noch "perfektioniertes Mielke-Prinzip auf kapitalistischer Basis" )
- sorry, aber besoffene & kleine Kinder sagen nun mal die Wahrheit ...beleidigungen gelöscht-Pitti53anhalter unterlasse bitte solche dinge


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24.04.2010 11:36
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#15
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( gelöscht )

Zitat von willie
1. Jahr (Grundausaubildung) bei BGS:

Ausgang bis 22.00 Uhr! Z.B. Sport...(in der Sporthalle z.B. Selbstverteidigung, Tennis, Handball o.ä.)
oder Fußball auf dem im Standort vorhandenen Sportplatz, bzw. Leichtathletik.
Oder Einkäufe tätigen im Standortbereich (d.h. wir fuhren in die Stadt (Bad Hersfeld) zum Einkaufen, Kneipen/Discobesuch -allerdings nur bis 21.30 Uhr!), da um 22.00 Uhr auf der Stube!
Nach Hause fahren (auch in der Grundausbildung), wenn man im "Standort nahen Bereich 20 KM?) wohnte.
Oder man hielt sich mit Kameraden/Kollegen in der Standortkantine / Gaststätte auf. Dort bekam man für relativ wenig Geld gutes Essen und gute Getränke (auch Alkohol). Man hatte eigentlich viele unterschiedliche Möglichkeiten sich abzulenken/betätigen.



Mein Gott....
konntest du das gut gehabt haben...
bei uns gab es echt nur eingeschmuggelten Alkohol,( in Obstkonserven die unter der Papierbanderole wieder zugelötet worden waren) oder in der zusammengerollten Plane der LKW, Kantine gab es nicht, nur die Bockwurst in der MHO, dafür ab und an den Broiler, der in Waschwannen aus einer Broilerbar geholt wurde. Es war ansonsten trist und öde und wenn ich lese, dass nach mir da nichts verbessert wurde - schlimm...


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