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#941

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 18:25
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Köstlich, wie sich der ganz normale Alltag eben im Sozialismus gestaltete so LOs Geschichte. Diese hohen Wohnungen mit Wahnsinnkoridor nannte man bei uns in Leipzig so ne Art "Hochherschaftlich", da müssen wohl früher Gutbetuchte Bürger, auch Juden drin gewohnt haben. Noch zu den Öfen ne schöne Geschichte.

Die alte Dame über uns, (in die 70er Jahre so auch 70)), also wir(Schwiegervatern und ich Helfer) mussten deren Schornstein zu Dreiviertel neu mauern um unsere Kachelofenluftheizung überhaupt betreiben zu können, diese alte Dame versenkte Alles schön kleingehackt in deren Ofen, sogar Plastekinderbadewannen.
Der Rainer mal durch Zufall bei ihr oben, da sehe ich die Teile von der Wanne vor dem Ofen liegen? "Also ne Frau Müller was machen Sie denn da mit dem Plastezeugs, das gibt doch giftige Gase?"

"Na verbrennen, was sonst?" so die Frau Müller. Da wusste ich, warum der alte Schornstein über die Jahre so gelitten hatte. Aber na gut, war ja über uns und Rauch zieht immer nach oben...besser Feuer vernichtet fast Alles. Ich verstehe sowieso nicht, warum man sich heute so pingelig in diesem irgend wie "genormten" Deutscheländle wegen nem simplen Lagerfeuer hat?

Rainer-Maria

Und einen guten Abend allen ins Forum



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#942

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 18:40
von damals wars (gelöscht)
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Es gab aber auch Gasheizungen, diese mussten gesondert genehmigt werden.
Wenn man eine schlecht beheizbare Außenwohnung hatte, wurde sie zum Beispiel genehmigt.
Ein Ofen war aber trotzdem erforderlich.


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#943

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 19:20
von Lutze | 9.502 Beiträge | 7585 Punkte
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Viele haben trotz Gasheizung ihren Ofen verbannt,
im Winter 1977/78 waren die Ofenbesitzer besser dran
Lutze


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schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#944

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 20:31
von Marder | 1.872 Beiträge | 2829 Punkte
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Was heisst besonders schlecht beheizbare Außenwohnung?
MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.


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#945

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 20:34
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Marder im Beitrag #944
Was heisst besonders schlecht beheizbare Außenwohnung?
MfG Marder


Mit kalten ,nicht isolierten Wänden ! Waren nicht beliebt !


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#946

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2016 22:36
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Zitat von Fritze im Beitrag #945
Zitat von Marder im Beitrag #944
Was heisst besonders schlecht beheizbare Außenwohnung?
MfG Marder


Mit kalten ,nicht isolierten Wänden ! Waren nicht beliebt !



Man kann auch sagen,eine Wohnung mit Außenwand/Giebel,die quasi keine rechte oder linke Nachbarnwohnung als "Wärmepuffer" hat.
"Mittelwohnungen" waren da beliebter.


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#947

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 03:12
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.995 Beiträge | 3444 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #942
Es gab aber auch Gasheizungen, diese mussten gesondert genehmigt werden.
Wenn man eine schlecht beheizbare Außenwohnung hatte, wurde sie zum Beispiel genehmigt.
Ein Ofen war aber trotzdem erforderlich.


Ging es da nicht um das "Gas Kontingent" welches einem zu erkannt wurde? Was war, wenn es einen sehr harten Winter und das Kontingent schon Ende Januar verbraucht war?

gruß h.



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#948

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 05:53
von schulzi | 2.196 Beiträge | 2419 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #943
Viele haben trotz Gasheizung ihren Ofen verbannt,
im Winter 1977/78 waren die Ofenbesitzer besser dran
Lutze

@Lutze kurze Frage da zu für mich war ein Berlinerofen was feines ,aber könnte es sein das du den Winter 78/79 meinst den der war für mich bis jetzt der schlimmste


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#949

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 08:32
von Lutze | 9.502 Beiträge | 7585 Punkte
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Zitat von schulzi im Beitrag #948
Zitat von Lutze im Beitrag #943
Viele haben trotz Gasheizung ihren Ofen verbannt,
im Winter 1977/78 waren die Ofenbesitzer besser dran
Lutze

@Lutze kurze Frage da zu für mich war ein Berlinerofen was feines ,aber könnte es sein das du den Winter 78/79 meinst den der war für mich bis jetzt der schlimmste


Stimmt,war ein Jahr später,
in der Neubrandenburger Innenstadt war in diesem Winter teilweise das Gas abgestellt
worden,demzufolge blieben viele Wohnungen ungeheizt,unser schöner Kachelofen tat
da sein Bestes
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#950

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 14:17
von andyman | 2.893 Beiträge | 5178 Punkte
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #947
Zitat von damals wars im Beitrag #942
Es gab aber auch Gasheizungen, diese mussten gesondert genehmigt werden.
Wenn man eine schlecht beheizbare Außenwohnung hatte, wurde sie zum Beispiel genehmigt.
Ein Ofen war aber trotzdem erforderlich.


Ging es da nicht um das "Gas Kontingent" welches einem zu erkannt wurde? Was war, wenn es einen sehr harten Winter und das Kontingent schon Ende Januar verbraucht war?

gruß h.


Hallo Bernd.Die Genehmigung für einen Gasheizkörper bezog sich auf die Lage der Wohnung(Außenwandheizer,Abluft geht durch die Wand nach draußen)oder auch Innenwandheizer mit Rohranschluß für einen seperaten Schornstein.Hier durfte keine andere Heizquelle angeschlossen sein.Ferner spielt natürlich die Gasversorgung eine große Rolle(muß ohne Probleme machbar sein)Die Genehmigung gab es nicht so schnell,man mußte z.B.nachweisen das vorhandene Heizquelle nicht ausreichte(war bei mir 83 in Berlin jedenfalls so)An ein Gaskontigent kann ich mich nicht erinnern,allerdings kam es vor das die Gasheizer wegen zu geringem Druck im Netz(wenn alle zu Hause waren und noch gekocht wurde)nicht störungsfrei liefen.
Ein anderes Problem waren die Heizkörper selber.Die Genehmigung zum Einbau vom Rat des Stadtbezirkes hatte ich schon lange,der zuständige Installateur hatte aber keine Heizkörper und ein anderer durfte nicht einbauen.So habe ich dann eine andere Bezugsquelle erschließen müssen.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#951

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 14:28
von Ährenkranz (gelöscht)
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Zitat von schulzi im Beitrag #948

@Lutze kurze Frage da zu für mich war ein Berlinerofen was feines ,aber könnte es sein das du den Winter 78/79 meinst den der war für mich bis jetzt der schlimmste


Ja, daran kann ich mich auch noch erinnern,z.B.im Dezember 1978 und im Januar 1979 war im NVA - Erholungsheim auch alles kalt.... im Ort gab es bei der Mehrheit keine Probleme, weil jeder einen Kohleofen zum Feuern hatte.
Auch im Betrieb wurde mit Kohle gefeuert.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.11.2016 14:31 | nach oben springen

#952

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 16:36
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.995 Beiträge | 3444 Punkte
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Hallo Bernd.Die Genehmigung für einen Gasheizkörper bezog sich auf die Lage der Wohnung(Außenwandheizer,Abluft geht durch die Wand nach draußen)oder auch Innenwandheizer mit Rohranschluß für einen seperaten Schornstein.Hier durfte keine andere Heizquelle angeschlossen sein.Ferner spielt natürlich die Gasversorgung eine große Rolle(muß ohne Probleme machbar sein)Die Genehmigung gab es nicht so schnell,man mußte z.B.nachweisen das vorhandene Heizquelle nicht ausreichte(war bei mir 83 in Berlin jedenfalls so)An ein Gaskontigent kann ich mich nicht erinnern,allerdings kam es vor das die Gasheizer wegen zu geringem Druck im Netz(wenn alle zu Hause waren und noch gekocht wurde)nicht störungsfrei liefen.
Ein anderes Problem waren die Heizkörper selber.Die Genehmigung zum Einbau vom Rat des Stadtbezirkes hatte ich schon lange,der zuständige Installateur hatte aber keine Heizkörper und ein anderer durfte nicht einbauen.So habe ich dann eine andere Bezugsquelle erschließen müssen.
Lgandyman [/quote]


Hallo Nachbar (Andreas), ja das stimmt, man brauchte viele Genehmigungen und einen separaten Schornsteinzug und das der Gasdruck manchmal zu gering war ist mir auch noch erinnerlich.


gruß Bernd



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#953

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 17:42
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NVA Erhohlungsheim und kalt Ährenkranz? Wie das denn? Die Gebäudekomplexe hatten doch meistens ein separates Heizhaus mit 30 Meter Schornstein oder integriert wie die Typenbauten an der Grenze den Heizkeller unten drin.Und dann war NVA im Bezug von Braunkohle etc. bevorzugt da zur Landesverteidigung gehörend

Rainer-Maria

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#954

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:06
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #951

Ja, daran kann ich mich auch noch erinnern,z.B.im Dezember 1978 und im Januar 1979 war im NVA - Erholungsheim auch alles kalt.... im Ort gab es bei der Mehrheit keine Probleme, weil jeder einen Kohleofen zum Feuern hatte.
Auch im Betrieb wurde mit Kohle gefeuert.


Sogar die Kaserne Johann´stadt, zumindest das untere Objekt, hatte Ofenheizung. Kohle überall, die tägliche Schlacht um die Zuteilung
Briketts, das war der Renner. In jeder Bude ein transportabler Ofen, da war Schnelligkeit gefragt.


.
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#955

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:08
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Zitat von Fritze im Beitrag #945
Zitat von Marder im Beitrag #944
Was heisst besonders schlecht beheizbare Außenwohnung?
MfG Marder


Mit kalten ,nicht isolierten Wänden ! Waren nicht beliebt !




So bin ich "auf dem Lande" aufgewachsen, im Winter Eis an der Wand direkt neben meinem Bett.
Aber auch in der Stadt war es nicht viel besser, unser Schlafzimmer mit dem Kinderbett hatte ähnliche Verhältnisse, unser Ältester hat davon einen Nierenschaden bekommen der bis heute nachwirkt.
Ottonormal kann man dies heute kaum noch vermitteln.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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#956

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:10
von Zappel-EK-79-2 | 907 Beiträge | 3711 Punkte
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #955
Zitat von Fritze im Beitrag #945
Zitat von Marder im Beitrag #944
Was heisst besonders schlecht beheizbare Außenwohnung?
MfG Marder


Mit kalten ,nicht isolierten Wänden ! Waren nicht beliebt !




So bin ich "auf dem Lande" aufgewachsen, im Winter Eis an der Wand direkt neben meinem Bett.
Aber auch in der Stadt war es nicht viel besser, unser Schlafzimmer in der ersten gemeinsamen Wohnung mit dem Kinderbett hatte ähnliche Verhältnisse, unser Ältester hat davon einen Nierenschaden bekommen der bis heute nachwirkt.
Ottonormal kann man dies heute kaum noch vermitteln.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


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#957

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:16
von der alte Grenzgänger | 1.773 Beiträge | 4258 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #949
...
in der Neubrandenburger Innenstadt war in diesem Winter teilweise das Gas abgestellt
worden,demzufolge blieben viele Wohnungen ungeheizt,unser schöner Kachelofen tat
da sein Bestes
Lutze


Mensch, Lutze- da sind wir wohl damals uns fast über den Weg gelaufen..
ich war zu diesem Jahrewechsel mit meiner (damaligen) Frau bei meinen (damaligen) Schwiegereltern.. (im Vogelviertel)
.. wir sind am 3. oder 4. Januar dann mit der Bahn (wie sonst) zurückgefahren.. die Strecke in Einschnitten nur freigefräst- die senkrechten Schneewände vorm Fenster..
war schon irre ..

Siggi


"Das Verlangen, von uns selbst zu sprechen und unsere Fehler ins rechte Licht zu rücken, macht einen großen Teil unserer Aufrichtigkeit aus."
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#958

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:18
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #953
NVA Erhohlungsheim und kalt Ährenkranz? Wie das denn? Die Gebäudekomplexe hatten doch meistens ein separates Heizhaus mit 30 Meter Schornstein oder integriert wie die Typenbauten an der Grenze den Heizkeller unten drin.Und dann war NVA im Bezug von Braunkohle etc. bevorzugt da zur Landesverteidigung gehörend

Rainer-Maria

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Unser Grenzregiment war dann benachteiligt, wir hatten auch vereiste Wände auf der Kompanie, trotz Zentralheizung, uns retteten dann die Freunde mit einer Lieferung Kohle!
Über die Zustände im Feldlager, mit Kohleklau und so, haben wir schon berichtet.


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#959

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:19
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #955
Zitat von Fritze im Beitrag #945
Zitat von Marder im Beitrag #944
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So bin ich "auf dem Lande" aufgewachsen, im Winter Eis an der Wand direkt neben meinem Bett.
Aber auch in der Stadt war es nicht viel besser, unser Schlafzimmer mit dem Kinderbett hatte ähnliche Verhältnisse, unser Ältester hat davon einen Nierenschaden bekommen der bis heute nachwirkt.
Ottonormal kann man dies heute kaum noch vermitteln.



Das klingt ja wie in Kriegszeiten mensch und gerade auf dem Land,da muss es doch Holz gegeben haben



zuletzt bearbeitet 14.11.2016 18:20 | nach oben springen

#960

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2016 18:21
von SET800 | 3.112 Beiträge | 79 Punkte
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Zitat von Fritze im Beitrag #945
Mit kalten ,nicht isolierten Wänden ! Waren nicht beliebt !


Hallo, wann wurden denn solche Wohnungen wieviel gebaut?

Vor der Jugendstilzeit viel Holz-Lehmfachwerk oder sehr dicke Mauern, ebenso die Berliner Mietskasernen oder Stalinallee, auch 50cm Massiv-Ziegel die auch schon deutlich isolieren.



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