Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

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30.04.2014 19:00
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#211
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Zitat von KARNAK im Beitrag #204
Zitat von steffen52 im Beitrag #193
Weiß nicht wo manche ihre Lebenszeit in der DDR verbracht haben? Gibt 2 Möglichkeiten: Sie waren in der Sonderversorgung der höheren Genossen eingebunden oder sie wollen es nicht zu geben und das ärgert mich! Weil ich nichts schreibe, was ich nicht selbst erlebt b.z.w. mitbekommen habe! Ich würde auch gerne schreiben das dieses System super war und das Himmelreich auf Erden, aber leider war es nicht so und man muss diesen Staat nun geliebt haben oder nicht, aber immer schön bei der Wahrheit bleiben! Was Einige nicht können und alles schön schreiben!
Grüsse steffen52

Das Dumme ist,mir geht es manchmal genauso.Wenn ich ehrlich bin,auf die 1.Möglichkeit habe ich schon gewartet,auch das Thema habe ich schon durch,dass mit diesen geheimnisvollen Sonderläden für alle die zur Elite gehörten,wo ich immer eingekauft haben soll.Du kannst mir glauben,entweder hat mir keiner verraten,dass es solche Läden gab oder ich habe den Eingang nicht gefunden.Gibst es eigentlich irgendeinen Hinweis,dass es außer den in Wandlitz noch irgendwo einen Anderen gab,hat man solche in Wendezeiten auch noch woanders gefunden? Auch auf diese Frage habe ich noch nie eine Antwort bekommen.Die 2.Möglichkeit,dass nicht zugeben wollen,dass ärgert mich auch,kannst Du an vielen Stellen nachlesen,aber in dem Fall,nee,kann ich so nicht mitgehen,muss ich zumindest differenzieren.
@


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30.04.2014 19:00
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#212
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #207


In Gera gab es ein Sondergeschäft in der Bezirkparteileitung ,- musstest Du aber ein Sauf oder Kampfkumpan vom 1.Sekretät- Gen. Ziegenhahn sein.

Oder Möglichkeit Nr.2 : Du hättest zum erlauchten Kreis derjenigen gehören müssen ,- die über Sonderversorgungskatalog alle handelsüblichen DDR-Angebote bestellen konnten und freiHaus Lieferung incl. !

Das ist kein Witz ,- als Fan von " Rosenthaler Kadarka " habe ich mich tierisch empört ,- als mir ein befreundeter Kraftfahrer diesen Katalog unter dem Siegel der Verschwiegenheit mal zum Schnüffeln gab ,- ich arme Sau hab mir die Haxen abgerannt nach dem Kadarka ( und ihn nur seltenst bekommen ) , im Katalog war er sofort lieferbar.

Es handelte sich dabei um den Bestellkatalog der SED-Bezirksparteileitung für alle diejenigen - die in höheren Positionen waren ,- aber noch nicht hoch genug für Ziegenhahns Sonderladen...


Gut,und wie viele Sauf-und Kampfkumpane hatte der 1.Sekretär,dass es sich lohnte solch einen Laden zu betreiben?Und gibt es denn irgendetwas von diesem Laden zusehen,z.B.im Netz?Wenn nicht,wenn nur die Kumpels von diesem Ziegenhahn dort eingekauft haben,müssen dann die doch darüber berichtet haben?
Das Selbe trifft auf diesen Bestellkatalog zu,ist denn irgendwie so ein Exemplar übrig geblieben,ist der irgendwo mal veröffentlicht worden?Ich will Dir gerne glauben,dass Du den gesehen hast,aber ich würde den auch gerne mal sehen,dann bin ich bereit mich mit Dir darüber zu empören.
Wenn Du ehrlich bist,ALSO GANZ unberechtigt sind meine Fragen doch nicht.


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30.04.2014 19:01
#213
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Zitat von steffen52 im Beitrag #210
Zitat von furry im Beitrag #198
Zitat von steffen52 im Beitrag #196
Zitat von furry im Beitrag #194
Was die Fleischversorgung betrifft, hat bis etwa Mitte der 70er öfter mal die Säge geklemmt.
In den 80ern hat die DDR sogar Fleisch exportiert. Ich kann mich für diesen Zeitraum, als Nichtberliner wohlbemerkt, an keine Engpässe erinnern. Eher war es so, wie @KARNAK schrieb, dass die Holzkohle für den das fehlende Etwas war.
Zu dem Thema Holzkohle habe ich in den Tiefen des Forums schon geschrieben. "Versorgungsoasen" (5)

@furry, Fleisch ist nicht gleich Fleisch, soviel dazu! Lese bitte was ich oben geschrienen habe!
Grüsse steffen52


Sei so nett und erkläre mir mal bitte, was für Dich Fleisch ist. So richtig kann ich das aus Deinem Beitrag nicht rauslesen.

@furry, ich bin so nett! Es gab Fleisch und Wurst in den Fleischerläden zu kaufen, aber es ging nicht um den fetten Gulasch oder um die Leber, sondern um Lende, Zunge und guten Schinken! Das meinte ich damit, klar war alles Fleisch, gab aber halt auch einen Unterschied!
Grüsse steffen52


@steffen52

Was Du da beschreibst ,- das sind Dinge - die exportiert wurden ,- damit sich der blöde Klassenfeind dran überfrisst ....


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30.04.2014 19:06
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#214
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Zitat von steffen52 im Beitrag #211
Zitat von KARNAK im Beitrag #204
Zitat von steffen52 im Beitrag #193
Weiß nicht wo manche ihre Lebenszeit in der DDR verbracht haben? Gibt 2 Möglichkeiten: Sie waren in der Sonderversorgung der höheren Genossen eingebunden oder sie wollen es nicht zu geben und das ärgert mich! Weil ich nichts schreibe, was ich nicht selbst erlebt b.z.w. mitbekommen habe! Ich würde auch gerne schreiben das dieses System super war und das Himmelreich auf Erden, aber leider war es nicht so und man muss diesen Staat nun geliebt haben oder nicht, aber immer schön bei der Wahrheit bleiben! Was Einige nicht können und alles schön schreiben!
Grüsse steffen52

Das Dumme ist,mir geht es manchmal genauso.Wenn ich ehrlich bin,auf die 1.Möglichkeit habe ich schon gewartet,auch das Thema habe ich schon durch,dass mit diesen geheimnisvollen Sonderläden für alle die zur Elite gehörten,wo ich immer eingekauft haben soll.Du kannst mir glauben,entweder hat mir keiner verraten,dass es solche Läden gab oder ich habe den Eingang nicht gefunden.Gibst es eigentlich irgendeinen Hinweis,dass es außer den in Wandlitz noch irgendwo einen Anderen gab,hat man solche in Wendezeiten auch noch woanders gefunden? Auch auf diese Frage habe ich noch nie eine Antwort bekommen.Die 2.Möglichkeit,dass nicht zugeben wollen,dass ärgert mich auch,kannst Du an vielen Stellen nachlesen,aber in dem Fall,nee,kann ich so nicht mitgehen,muss ich zumindest differenzieren.
@

@KARNAK, erstens habe ich Dir nicht unterstellt, das Du da eingekauft hast, sondern wollte nur feststellen das es diese Läden gab( der Eingang war in den Gästehäusern der SED, soviel dazu) und zweitens wollte ich nur schreiben, das es eben in der Provinz nicht so bestellt war mit der Versorgung als in Berlin!
Grüsse steffen52


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30.04.2014 19:07
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Zitat von steffen52 im Beitrag #210


Sei so nett und erkläre mir mal bitte, was für Dich Fleisch ist. So richtig kann ich das aus Deinem Beitrag nicht rauslesen.

@furry, ich bin so nett! Es gab Fleisch und Wurst in den Fleischerläden zu kaufen, aber es ging nicht um den fetten Gulasch oder um die Leber, sondern um Lende, Zunge und guten Schinken! Das meinte ich damit, klar war alles Fleisch, gab aber halt auch einen Unterschied!
Grüsse steffen52[/quote]
Das kommt den Realitäten schon mal näher,darauf können wir uns einigen.Bei meiner geliebten Teewurst hatte ich damals immer ein Haufen Sehnenreste zwischen den Zähnen.Da gibt es nun auch zwei Möglichkeiten,entweder heute sind keine mehr drin oder die Kutter sind besser.


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30.04.2014 19:13
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#216
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Zitat von steffen52 im Beitrag #214
[quote=steffen52|p351230][quote=KARNAK|p351218]
@KARNAK, erstens habe ich Dir nicht unterstellt, das Du da eingekauft hast, sondern wollte nur feststellen das es diese Läden gab( der Eingang war in den Gästehäusern der SED, soviel dazu) und zweitens wollte ich nur schreiben, das es eben in der Provinz nicht so bestellt war mit der Versorgung als in Berlin!
Grüsse steffen52

Ich bin da ehrlich,ich wäre korrupt genug gewesen um da einzukaufen.Aber weil man mir immer wieder erzählt,dass es solche Läden gab,dass mit den Gästehäusern ist wieder eine neue Variante,habe ich eben immer die Frage,woher weiß man das denn eigentlich?Gibt es doch eigentlich auch nur 2.Möglichkeiten,entweder man hat selbst dort eingekauft oder nach oder während der Wende wurden solche Läden"enttarnt"und das hätte man dann doch öffentlich gemacht,was wenn nicht das und gibt es denn nun dazu Berichte und Bilder?


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30.04.2014 19:14
#217
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Also wir haben sogar normales Gulasch, Roulade oder Schnitzel, hervorragenden Bierschinken, leckere Bockwurst und einwandfreie
Teewurst in der DDR bekommen, Im Oderbruch in einer privaten Fleischerei in den 80-er Jahren.
60 km von Berlin weg !
.


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30.04.2014 19:15
avatar  Greso
#218
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Ich kannte die richtigen Leute,und hatte alles


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30.04.2014 19:17
avatar  linamax
#219
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Zitat von Greso im Beitrag #218
Ich kannte die richtigen Leute,und hatte alles

Hallo
Na , da warst du ein Guter


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30.04.2014 19:18
avatar  KARNAK
#220
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #217
Also wir haben sogar normales Gulasch, Roulade oder Schnitzel, hervorragenden Bierschinken, leckere Bockwurst und einwandfreie
Teewurst in der DDR bekommen, Im Oderbruch in einer privaten Fleischerei in den 80-er Jahren.
60 km von Berlin weg !
.


Ich könnte einiges dazu sagen,mache ich aber nicht,habe keine Lust auf zuviel Prügel.
Ach so,eines schon noch,bevor ich mit 21 bei der Stasi in Potsdam gelandet bin,habe ich in Limbach-Oberfrohna bei K-M-Stadt gewohnt,meine Frau in Neustrelitz bis zu ihrem Studium in Potsdam,wäre das eigentlich Provinz oder eher nicht?


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30.04.2014 19:19
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#221
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( gelöscht )

Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !


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30.04.2014 19:22
avatar  Greso
#222
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Zitat von linamax im Beitrag #219
Zitat von Greso im Beitrag #218
Ich kannte die richtigen Leute,und hatte alles

Hallo
Na , da warst du ein Guter


@linamax,nee nee,Autoschlosser.


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30.04.2014 19:24
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#223
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Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.


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30.04.2014 19:33
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#224
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Zitat von KARNAK im Beitrag #223
Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #221
Ich hoffe ich trete jetzt keinen auf die Flüsse !!!
Ich musste 1986 meinen Reservedienst antreten,muss ehrlich zugeben war mir vorher garnicht so aufgefallen.
Dort hatte ich die Möglichkeit öfter mal die Kaserne zu verlassen.
Es war eigenartig Wohnsielos nur für Offiziere,Unteroffiziere usw.
Das war damals in Marxwalde,Drewitz JBG 9.
Diese armen Menschen waren immer griffbereit,mussten sich für jeden Furz abmelden,sogar in ihre Freizeit mussten sie noch Männchen machen.
Waren in ihrem Privatleben auch noch Kaserniert.
Selbst im Urlaub ich kenne diese Heime auf der Insel Usedom mussten sie sich auch noch zum Kasper machen.
Das währe kein leben für mich gewesen.
Wie gesagt das war mir etwas später aufgefallen.
Jetzt könnt ihr auf mich eindreschen !

Das mit dem "immer griffbereit"in Zeiten des kalten Krieg dürfte das für das Militär so ungewöhnlich nicht sein.
Ansonsten,was meinst Du mit "Männchen machen und zum Kasper"Blickwendung beim Müll runter bringen wenn ein Vorgesetzter vorbeikam.

Ich weiss noch Berghof in Bansin NVA Erholungsheim
Da waren die hierarchien genau abgesteckt und wehe einer der niedrigeren Kaste erlaubte sich einen Fehltritt,der einen höheren Offizier nicht passte.
Und genau dieses Affentheater durfte ich miterleben,peinlich.
Obwohl ich immer nur ein paar Stunden da war,überkam mich immer dieses beklemmende Gefühl.


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30.04.2014 19:34
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Hallo Karnak

Ich kenne Limbach-Oberfrohna. In der Nähe von Chemnitz. War mehrfach bei Esda Verwandte von Kadern ermitteln. Aus meiner Sicht noch keine Provinz, aber noch lange nicht mit Potsdam vergleichbar. In sogenannten Eigeninformationen habe ich aus der Grenzprovinz über Wirtschaftsfragen informiert. Es gab eigentlich alles, nur nicht in genügendem Maße und bei schlechter Verteilung durch die wirtschaftsleitenden Organe. Die Verkäufer haben dann in den Geschäften diese Wirtschaftsmängel schamlos ausgenutzt. Bohrmachine gegen Mehrzahlung oder Westgeld. Da hätte das MfS oft einschreiten können und in die Befugniesse von Handelsleitern oder Wirtschaftsleitern eingreifen können. Es gibt dazu auch ein neues Buch von einem Doktor der TU Chemnitz über Wirtschaft im Bezirk und MfS. Der BV-Leiter wird dort in einer Dienstversammlung protokollmäßig wiedergegeben, wie er die Mängel in der Wirtschaft und dem Handel kritisierte.

Die Infos des MfS (2 Mal die Woche) gingen den verantwortlichen Parteifunktionären bzw. Wirtschaftsfunktionären auf den Kreis-, Bezirks- und Landesebenen glatt an der Hose vorbei. Man wollte von unseren Informationen und den auswirkungen eben nichts wissen. Da gebe ich dir recht Kumpel.

MfG R. Unger


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