Grenzsicherung in der Kanalisation zwischen West und Ost Berlin

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14.11.2016 22:27 (zuletzt bearbeitet: 14.11.2016 22:32)
#46
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Die Abwasserentsorgung erfolgte früher in Rieselfelder, der Kehricht kam in Müllhalden, beides auf DDR Gebiet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Rieselfelder


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14.11.2016 23:02 (zuletzt bearbeitet: 14.11.2016 23:15)
avatar  Kalubke
#47
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #46
Die Abwasserentsorgung erfolgte früher in Rieselfelder, der Kehricht kam in Müllhalden, beides auf DDR Gebiet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Rieselfelder


Genau und beides war eine ansehnliche Deviseneinnahmequelle für die DDR. Die Reselfelder wurden später stillgelegt und die Abwässer in der vom Westen in Waßmannsdorf im Bezirk Potsdam errichteten großen Kläranlage behandelt.

Die stillgelegten grenzüberschreitenden Rieselfeldgräben erfreuten sich z. T. noch einer recht spezifischen Nachnutzung (siehe hier).

Gruß Kalubke


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15.11.2016 00:31
avatar  andyman
#48
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Zitat von Ehli im Beitrag #45
Mir ist noch ein Spruch des Polit im Kopf:
Wenn wir die Abwasserkanäle aus Westberlin sperren,ersaufen die in ihrer Scheiße.
Ergo,floss das ganze Abwasser in den Ostteil Berlins.
Null Ahnung,ob es wirklich so wahr.
Ehli


Nein ,so war es nicht.Die Abwasserentsorgung funktionierte nach dem Radialsystem,gebaut lange vor dem Mauerbau und nach geographischen Gegebenheiten.Die Fließrichtung konnte sowohl West-Ost als auch umgekehrt sein.Das spielte für die Fluchtbewegung auch keine Rolle,es kamen sowieso nur die 3 Kanäle mit ihrer baulichen Eignung und in Grenznähe(Gleimstraße,Esplanade und Alte Jakobstr.) in Frage.
Die Quelle in #44 nennt ca.800 Personen die auf diese Weise die Grenze überwunden hat,bis die Kanäle so stark gesichert waren das eine Flucht nicht mehr in Frage kam.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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15.11.2016 06:14
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#49
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( gelöscht )

Kleinere Kanäle waren mit Gittern abgesichert, wenn sich da jemand zu schaffen machte, leuchtete in der Führungsstelle ein Lämpchen.
Diese Absperrungen wurden von Grenzaufklärern kontrolliert, ich traf da mal jemand aus der Ausbildung wieder,
der mit UAZ in den Abschnitt kam, um eben das zu kontrollieren.


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15.11.2016 09:56
avatar  Lutze
#50
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Am östlichen Berliner Ring hat das früher immer fürchterlich gemüffelt,
meiner Meinung mußten da die Berliner Kloakenfelder sein
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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15.11.2016 10:31
avatar  andyman
#51
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Ja ,@Lutze ,die kenn ich vom vorbeifahren Richtung Oranienburg/zur B96 auch sehr gut.Auf der Karte im Link #46 kannst du sehen das du von Rieselfeldern umzingelt warst im nordöstlichen Berlin.
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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15.11.2016 10:38
avatar  andyman
#52
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Zitat von damals wars im Beitrag #49
Kleinere Kanäle waren mit Gittern abgesichert, wenn sich da jemand zu schaffen machte, leuchtete in der Führungsstelle ein Lämpchen.
Diese Absperrungen wurden von Grenzaufklärern kontrolliert, ich traf da mal jemand aus der Ausbildung wieder,
der mit UAZ in den Abschnitt kam, um eben das zu kontrollieren.


Wo genau war das?Du meinst sicher oberirdisch oder?
Lgandyman

Gruß aus Südschweden
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15.11.2016 11:13
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#53
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( gelöscht )

Zitat von andyman im Beitrag #52
Zitat von damals wars im Beitrag #49
Kleinere Kanäle waren mit Gittern abgesichert, wenn sich da jemand zu schaffen machte, leuchtete in der Führungsstelle ein Lämpchen.
Diese Absperrungen wurden von Grenzaufklärern kontrolliert, ich traf da mal jemand aus der Ausbildung wieder,
der mit UAZ in den Abschnitt kam, um eben das zu kontrollieren.


Wo genau war das?Du meinst sicher oberirdisch oder?
Lgandyman

Nein unterirdisch, zwischen Zehlendorf und Kleinmachnow!


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