Todesstreifen zum Leben erweckt

26.03.2010 09:40
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MORSLEBEN. Die innerdeutsche Grenze, die bis 1989 das Land durchschnitt, vernarbt immer mehr. Doch der Heilungsprozess auf dem etwa 1400 Kilometer langen Streifen verläuft unterschiedlich.

Während große Abschnitte sich selbst überlassen bleiben und die Natur sich das zurückholt, was ihr vor Jahren genommen wurde, greift der Mensch an anderer Stelle ein, um Vielfalt zum Nutzen von Mensch und Umwelt zu schaffen. Im Morsleber Forst, am östlichen Rand des Lappwalds, waren in den vergangenen Jahren in diesem Sinne zwei Männer aktiv, die dafür von einer internationalen Jury in Brüssel den Umweltpreis Belleuropa Award verliehen bekamen.

Wald in Ödland verwandelt, um bessere Sicht zu haben

Alt wie ein Baum müssten die Eigentümer des etwa 165 Hektar großen Waldgebietes, Professor Eberhard Hamer, sein Sohn Immo Hamer und Forstrat Dieter Schwarzburg werden, wollten sie ernten, was sie über Jahre gesät haben. "Blühende Landschaften" entstanden durch sie da, wo früher entlang der Grenze bei Morsleben die Kolonnenwege führten und mit schwerer Technik Schneisen in den Wald gefräst wurden, damit die Grenzer freies Schussfeld und freie Sicht hatten.

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