19.03.1970 - Bundeskanzler Brandt in Erfurt

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24.03.2010 17:47
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#16
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Ja Huf
damals war der Jubel noch echt,beim Schmidt in Güstrow auf dem Marktplatz war es ein Trauerspiel.


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24.03.2010 18:08
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#17
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Zitat von Feliks D.
@dein1945

Gelesen.

Schön der Bundeskanzler will einen Staatsbesuch nicht Staatsbesuch nennen und verzichtet auf dem Kranz daher sogar auf seine Amtsbezeichnung. Die DDR verhält sich, den gängigen internationalen diplomatischen Regeln entsprechend, korrekt und empfängt Brandt mit allem ihn zustehenden militärischen Ehren.

Ich kann hier nur die Missachtung eines Staates einem anderem gegenüber erkennen. Dies ist in der Tat beschämend, allerdings nicht für die DDR!

Einen alten Linkssozialisten darauf hinzuweisen, dass es in dem von ihm regierten Land bedauerlicherweise immer noch Neofaschismus gibt um ihn so an seine Wurzeln, seine Herkunft und damit auch Verpflichtung zu erinnern, dies sollte wohl auch legitim sein.



@wosch

Was war an meiner Bitte, nach einer Präzision der beschämenden Sachverhalte, unverständlich?



@Feliks,
eure Pankower-Machthaber hätten daraus gern einen Staatsbesuch gemacht, es war schlicht und einfach, das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen, zwischen Brandt und Stoph, also mach nicht mehr daraus als es gewesen ist, übrigens Brandt wollte kein "NVA-Militär" und wenn ich jemand einlade dann akzeptiere ich das, der Wunsch nach Buchenwald zu gehen wurde ihm ja untergejubelt, von wem wissen wir doch beide,
Gruß aus Berlin


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24.03.2010 18:13
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#18
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Ich bin mir nicht mehr sicher ob während des Besuches sogar noch Ausgangs-und Urlaubssperre bestand. Es war erhöhte Gefechtsbereitschaft. Es wurde vermutet,(von unserer Führung in Berlin) das in dem Zeitraum des Besuches viel mehr Grenzdurchbrüche stattfinden würden. Die Leute in den Grenzgebieten erhofften sich Erleichterungen welche aber natürlich nicht eingetreten sind.


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24.03.2010 19:27
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#19
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Zitat von karl143
Weil du gerade Buchenwald ansprichst. Ich habe den Bericht heute mittag gesehen. Der Vorschlag Buchenwald zu besuchen kam von Brandts Referenten Günter Guillaume. Jetzt schließt sich auch der Kreis, wieso der Buchenwaldbesuch so von der DDR gestaltet wurde.



Wimre:
Der Ablauf des Besuchs in Buchenwald war seitens Brand in dieser Form nicht gewünscht und seitens des Protokoll im Vorfeld anders abgesprochen gewesen.


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24.03.2010 19:36 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2010 19:39)
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#20
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Zitat von Feliks D.
@EK76/1
Welche Aktionen in Buchenwald waren denn beschämend? Etwa das die DDR einen ausländischen Staatsgast dort bei seiner Kranzniederlegung mit militärischen Ehren würdig begleitete? Hätte sie dies bei ihm, wie bei jedem anderem Staatsgast auch, nicht getan, dann wäre dies wohl einer diplomatischen Missachtung Brandts gleichgekommen. Falls du auf die Äußerung bezüglich des in der BRD vorhandenen Neofaschismus anspielst, nun den gibt es in ihr selbst heute noch.
Hier wäre deinerseits eine genaue Benennung der beschämenden Aktionen angebracht.



Die Protokollarischen Absprachen im Vorfeld sahen anders aus.
Empfang mit Miltärischen Ehren waren nicht abgesprochen und erwüsncht und hätten (so dies protokollarisch erforderlich gewesen wäre) bereits in Erfurt erfolgen müssen.

Hier lag seitens der DDR eine Mißachtung des abgesprochenen Protokolls vor.


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24.03.2010 19:44 (zuletzt bearbeitet: 24.03.2010 19:46)
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#21
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Zitat von Feliks D.
@dein1945
Gelesen.
Schön der Bundeskanzler will einen Staatsbesuch nicht Staatsbesuch nennen und verzichtet auf dem Kranz daher sogar auf seine Amtsbezeichnung. Die DDR verhält sich, den gängigen internationalen diplomatischen Regeln entsprechend, korrekt und empfängt Brandt mit allem ihn zustehenden militärischen Ehren.
Ich kann hier nur die Missachtung eines Staates einem anderem gegenüber erkennen. Dies ist in der Tat beschämend, allerdings nicht für die DDR!
Einen alten Linkssozialisten darauf hinzuweisen, dass es in dem von ihm regierten Land bedauerlicherweise immer noch Neofaschismus gibt um ihn so an seine Wurzeln, seine Herkunft und damit auch Verpflichtung zu erinnern, dies sollte wohl auch legitim sein.
@wosch
Was war an meiner Bitte, nach einer Präzision der beschämenden Sachverhalte, unverständlich?



Brand und Stoph bezeichneten anläßlich dem Treffen den

"Meinungsaustausch"


in Erfurt als nützlich und vereinbarten ein Fortsetzung des Meinungsaustausch in Kassel.


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24.03.2010 19:45
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#22
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Zitat von Feliks D.
@EK76/1
Welche Aktionen in Buchenwald waren denn beschämend?



Naja, die hätten da malne gute Gelegenheit gehabt, über die Zeit von 1945 bis 1950, also die Zeit, in der das Lager von den Russen weiterbetrieben wurde, zu berichten. Interessant wäre auch eine Visite des Wohnhauses des ehemaligen Lagerkommandanten gewesen, was von der Stasi schamlos genutzt wurde für konspirative Treffen mit alten und neuen Nazis. Das Haus am Sübwesthang vom Ettersberg ist heute eine Gaststätte, wer wenig oder keinen Geschmack hat, kann da ja mal einkehren.

Viele Grüße!


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24.03.2010 19:56
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#23
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Genau, altgrenzer


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24.03.2010 20:16
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#24
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Grenzarzt Dr. med. Huf, jetzt müssen wir bloß noch genau deffinieren, wie man einen arbeitenden Menschen mit jedem Monat gutem und ausreichendem Einkommen in dieser DDR " verarscht?"...hatte.

R-M-R


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24.03.2010 20:22
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#25
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Einkommen ist doch nicht alles, Rainer-Maria.

Sagst du nicht immer, dass es gerade HEUTE darum geht und im Kapitalismus immer drum ging?
Auf einmal ist das - deiner Meinung nach - gerechte (grins) Einkommen Thema im Sozialismus?
Wie passt das zusammen?


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24.03.2010 20:24
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#26
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Mein lieber R-M-R,

das ist der springende Punkt, oder wie Heinz Erhardt (dem ich phänotypisch sehr ähnele)sagt, das hüpfende Komma:

Na klar,hat die heftig überwiegende Mehrheit der Menschen in der DDR ihre Arbeit gemacht, oft sehr gut und unter häufig fragwürdigen Bedingungen, das wissen wir doch alle! Und sie haben sehr gute Qualität geliefert, wirklich!
Einerseits haben jedoch unsere "Freunde" und die Verbündeten im RGW große Teile dieser Erlöse gegen Tomaten oder Gabelstapler "abgesaugt", oder NECKERMANN, QUELLE


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24.03.2010 20:29
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#27
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Also mal ehrlich: Was haben uns denn die Parteigenossen über Buchenwald erzählt? Insbesondere über die Zeit des Lagers von 1945 bis 1950?

Ich sags Euch: Gar nichts haben die uns erzählt. Das ist doch auch schon Verarsche. Du, ich kenne einige Genossen, die konnten einem Jungpionier oder einem FDJnick nicht einmal in die Augen schauen, wenn der mal so nebenbei die Frage gestellt hat, warum im Glockenturm am Ettersberg die Jahreszahl 1951 steht und nicht das Jahr der Befreiung 1945.

Viele Grüße!


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24.03.2010 20:35
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#28
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ICH WURDE AUS NICHT ERKLÄRLICHEN gRÜNDEN AN DIE SER sTELLE ABGEWÜRGT: fELIKS; gILBERT; WAS IST:::

aLSO WEITER.

die Versandhäuser des Westens haben massenhaft gute Ware zum Spottpreis, jedoch in DM erhalten.

Diese Devisen wurden von der Honecker-Clique für die Grenze , eigene Bedürfnisse oder Rohstoffeinkäufe(?) verbraucht.

Der fleißige Arbeiter hat bunt bedruckte Zettel erhalten, mit denen er in der Mangelwirtschaft zurecht zukommen hatte. Hast Du das vergessen?

Und wäre im Herbst 1989 nicht das Geschehene passiert, hätten wir Lebensmittelmarken erhalten. Du, Deine Kinder und jetzt Deine Enkel. Und Krenz hätte Hamsterbacken gehabt und seine Parolen im Fernsehen verbreitet, dieser Schurke!

Dass Du, lieber Rainer eine schöne Zeit in der DDR hattest, liegt bestimmt auch daran, dass Du jung warst, Kinder aufwachsen ließest und persönlich glücklich warst, und nicht heutartige Sorgen hattest, was ich Dir und allen anderen ausdrücklich gönne. Aber die korrupte DDR-Clique war bankrott, s.a. Schürerpapier!

Euer Huf


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24.03.2010 20:35
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#29
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David, habe ich schon zu viele Bier intus? Hilf mir, was meinst du mit deinem Text genau?
Huf, ich fühlte mich nicht verarscht und Geld hatte immer einen hohen Stellenwert für mich. Weiter bin ich ein sehr großzügiger Mensch, kein Knauser, auch wenn ich im Forum nicht zu den Vips gehöre.
Aber ich glaube, wir verlassen schon wieder den Fred, wir bekommen es einfach nicht auf die Reihe, beim Thema zu bleiben.

R-M-R


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24.03.2010 20:42
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#30
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Ich sag es doch, altgrenzer, die haben die Menschen in der DDR belogen und betrogen.
Und das muss man immer wieer laut sagen, sonst singen die bald wieder auf der Straße "Brüder zur Sonne, zur Freiheit..."
Dieser unser heutiger Staat erträgt diese fassungslose Ignoranz, weil er als Grundlage die Freiheit des Menschen und dessen Meinung hat und da können sich alle Gegner dieses Deutschlands hier im Forum fragen, von wem sie denn ertragen werden!


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