(In) Offizielle Abkürzungen der DDR Grenztruppen

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02.12.2008 13:23
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#1
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213 - Grenzdurchbruch (Jargon) [nach § 213 des StGB der DDR, "ungesetzlicher Grenzübertritt"]

ABI - "nackte Tatsachen" im Dienstfernglas
ADAM - Polizeiabkürzung für Polizeistreife Berlin-West (konnte man über Funk rufen liebe Abt. 2000 und sie fuhren auch dort hin wo was los war
AIDA - Ablösung
Aufklatscher - Grenzaufklärer
Adler - Adler machenlassen = jemand Durchsuchen

Bunker - Kompaniegebäude
Busch - Grenzwald
Butler - Kompaniecheff
Bock - Offz.

D-Knaller - Imitationsmittel, Knallkörper gab es in verschiedenen Größen, eben auch mit D bezeichnet

EDE - Bezeichnung für Grenzverletzer

Fickstall - Grenzkompanie
Freiland - Posten der an der frischen Luft läuft oder steht

Grenzzaun 1 - Letzes Sperrelement (feindwärts)
Glühwürmchen - Illigale Heizung (wurde aus Heizspiralen gebastelt )

Handlung - Auslösug jeglicher Art ( GSZ / SG u.s.w.)

Kanten - Mauer in Berlin und Staatsgrenze DDR-BRD
Kantenbox - Radio
KNIFFTE - Verpflegungstasche
Kulper - Grenzbevölkerung
Kriesen - Abmatten

LALA - Grenzerradio in Berlin vorzugsweise mit voreingestellten RIAS 2 Sender

Möre = Postenradio

Pift - Teil III mit Verpflegung (Postenverpflegung)
pofen - abmatten => schlafen
Postenfick - Kontrolle der Posten durch Offz.

Sau - Bett
Schrauben - mit Fernglas Gegend beschauen
Streife - Uffz. Motorradstreife (meist mit Uffz. /zwecks einweisung der Postenpaare)

Ufo - selbstgebauter Tauchsieder

Variante - Zusammenspiel GT ,Polizei,Trapo;Güst;A-Kompanie bzw.A-Zug bei z.B. versuchten Grenzdurchbruch

WAPS - Bezeichnung für Grenzverletzer

ZR - Zeppelin Richard => Zwischenruf am GMN
ZW - Absprache Postenpaare untereinander oder Posten mit Güst z.B


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02.12.2008 16:44 (zuletzt bearbeitet: 02.12.2008 16:44)
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#2
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Filmpack: Tarnname GR Heiligenstadt
Korridor: GR Mühlhausen

Schnittblume: Grenzkommando Süd

GR: Grenzregiment

Tarnnamen (Nummern)
Stabchef Bat.: 900
Bat. Kdeur: 500
Kochef: 850

Feldscher: Medizin. Fachmann
Fourier: Küchenuffz.

Ladehugo: Gefreiter, der die Funkgeräte auf Trapp hält

Schirrmeister: Kfz. Chef in der Einheit

VGS: Verstärkte Grenzsicherung (z.B. beim Wechsel Diensthalbjaht)

Ständig Emil über Friedrich: Ständig auf Empfang über Funk

Minenposten: Mororisierte Streife im Abschnitt

Wilhelm Marta x plus 30: Wiedermelden in 30 Minuten.

Dicke Berta: Handleuchtzeichen zur Gefechtsfeldbeleuchtung (Magnesiumlicht)

Mumpeln: Patronen

Knarre: Kalaschnikov

Waffinger: Waffenuffz.

Spieß: Hauptfeldwebel

Rohr: Schnapsflasche (Maßeinheit Umdrehungen)

Vize: Soldat, der die Hälfte der Dienstzeit rumhat
EK: Entlassungskandidat, besser als Heimgänger bezeichnet, kurz: Gänger

Bandmaß: Tageszähler, die letzten 10 Tage wurden offen getragen
Anschnitt: Bandmaß wird angeschnitten

TGL: Totale Gesichtslähmung (nach Ausgang)

80er: Neuer Soldat, Spritzer: ganz Neuer

GV-freie Schicht: Dienst in der Einheit, Grenzverletzerfrei

Dynamitharry: Chef der Minentruppe
Minenmöpse: Pioniere an der SM 70

KU: Kurzurlaub
VKU: Verlängerter Kurzurlaub

Postenbrot: Kleine Mahlzeit für den Dienst (gucken wie ein Postenbrot)

naja, teilweise lustig ;)

Rolf

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02.12.2008 16:46
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#3
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Ach du meine Güte....da gibt es ja doch noch mehr als ich dachte


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23.01.2009 01:15 (zuletzt bearbeitet: 23.01.2009 01:26)
#4
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Da fallen mir noch ein:

Tarnnamen:
Wertangabe - GR 3 bis 1983
Preissenkung - GR 3 ab etwa 1984
Wostok - Ministerium für Nationale Verteidigung - Strausberg

Tarnnummern: spätestens ab 1983
750 Kommandeur ab Kompaniechef aufwärts
710 Stellvertreter Kompaniechef, ab Bataillon Stabschef
711 Stellvertreter Stabschef
680 Politstellvertreter aller Ebenen

Dienstliche Begriffe (Politbereich):
TAPLI oder TAPI - Tägliche Aktuell Politische Lageinformation
(lt. Befehl: 15-20 Minuten in der Grenzdienstvorbereitung)
WAPI oder WAPLI - wöchentliche Aktuell Politische Lageinformation
API - Aktuell politische Information (bei besonderen Ereignissen)

(... und die Stoßseufzer mancher Kompaniechefs gegenüber ihren Polits bei der Planung:
"Und wann brauchst Du Deine Jahrzehntli oder Jahrhundertli?")

SGL - Schulungsgruppenleiter für den Politunterricht
WUK-Heft - Heft "Wissen und Kämpfen" = monatliches Heft zum Politunterricht


"Spezialbegriffe":
Buckel - Vorgesetzte aller Ebenen
Buckelbau - Wohnheime, Wohnhäuser von Berufssoldaten
"BBB" - für "Bestätigt bis Bonn" - für Leute die "feindwärts" durften

Ohren - Leute der Stasi (egal ob IM oder OM oder was weiß ich)
Sicherheitsnadeln - dito

Puffi - Kalaschnikow

Rotlichtbestrahlung - Politunterricht

War in anderer Form (WAPS) schon bei Angelo:
- WABS - stammte von der alten Bezeichnung Westabsetzer - früher für Grenzverletzter

"Heinz" - Eine Anredeform, die im GR3 häufig verwendet wurde, egal für wen
- "Heinz Polit", "Heinz Hauptfeld", "Heinz E", "Heinz Vize", aber auch "Heinz WABS"
- generell, aber vor allem in der letztgenannten Form von Vorgesetzten streng bekämpft

Tagesack - Längerdienender
Kabeltrommelträger - dito in Anspielung an das entsprechend große Bandmaß

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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13.03.2009 16:23
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#5
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Wahnsinn was es da so alles gab und wieviele Erinnerungen sich damit verbinden. Eigentlich gab es für alles eine Bezeichnung, wie zum Beispiel:

Rüttelspind - durch den Uffz gerüttelter Spind, wenn er nach dem Stubendurchgang mit der Ordnung im Spind nicht
einverstanden war

Nest bauen - "Erziehungsmaßnahme" durch Dienstältere, wobei das Bett zu einem Nest gefalltet wurde.

Schildkröte - "Erziehungsmaßnahme" durch Dienstältere, wobei jeweils ein Stahlhelm an Knien und Ellenbogen sowie
auf dem Kopf festgemacht wurde und so über den Flur "geschossen" wurde.

Musicbox - "Erziehungsmaßnahme" durch Dienstältere, wobei ein Soldat in den Spind eingschlossen wurde. Nachdem
ein Geldstück in den Spind geworfen worden war, musste der Soldat singen.

Staubsauger - die wohl heftigste "Erziehungsmaßnahme" ... Gasmaske auf den Kopf, Atemschlauch zugedrückt und nach
einer ganzen Weile Schlauch über einem gefüllten Aschenbecher wieder geöffnet.

Der Goldene Brief - der letzte Brief, welchen man vor der Entlassung schrieb. Das waren wahre Meisterwerke und sie
mussten wirklich golden sein

Eisenschwein - P3

Luft Luft Luft - Durchgabe über das GMN bei Luftraumverletzung

Aljoschas - die Soldaten der CA

Hängolin - der Tee


Mehr fällt mir im Moment nicht ein. Aber eine Frage noch ... vielleicht weiss das jemand. Aus meiner Erinnerung gab es die sogenannten "Schneewitchen". Irgendwie muss es sich da um eine Spezialeinheit der GT gehandelt haben. Auf jeden Fall gab es in dieser Einheit keine Soldaten und Gefreiten. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass wir von Ecklingerode aus zur Bewachung der "Schneewitchen-Kaserne" abgestellt wurden. Wir hatten streng zugeteilte Räume und es war uns strengstens verboten die zugeteilten Posten zu verlassen. Die Belegschaft der Kaserne machte einen äußerst durchtrainierten Eindruck. Weiss vielleicht jemand was über diese Einheit?


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13.03.2009 18:06
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#6
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Ich habe die Antwort auf meine Frage nach den Schneewitchen soeben selbst gefunden. Beim googeln habe ich in Erfahrung gebracht, dass diese Truppe offensichtlich für die Schleusungen zuständig war. Also die Genossen, welche immer dann da waren, wenn wir aus einem Abschnitt abgezogen wurden.

Ist schon toll das man nach 22 Jahren jetzt endlich Antworten auf Fragen findet ... und noch toller ist, dass dieses Forum mich wieder an alte Fragen erinnert. Vielen Dank an Angelo dafür.


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14.03.2009 19:51
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#7
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( Gast )

ich habe gerade die Abkürzungen gelesen. Es ist ja richtig viel zusammengekommen.
Spontan fällt mir auf meiner "Gaststation" noch folgendes ein:

Gummiohr : - Ohrhörer zum einstöpseln in eine Meldeanlage, aber auch zum radiohören am GZ
HDH : - Handle deine Höhe - Meldung über Funk an OVD Komme zur GK
"Alles Otto Viktor: - Ohne Vorkommnisse

Noch mehr? dann schreibt mir Gruß Holger


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14.03.2009 20:28
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#8
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Aufklatscher waren bei uns nicht die GAK sondern die die die eigenen Leute überprüft haben, ob wir Dienst nach Vorschrift gemacht haben und so. Mann haben die mich oft aufgeklatscht aber das ist ein anderes Tehma.

EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke


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14.03.2009 23:16
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#9
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Genau, EK 89/1, als Aufklatscher wurden auch bei uns die Kontrollstreifen bezeichnet.
Ich wurden auch mal bei einem "Vergehen" erwischt und mußte eine Stellungnahme schreiben.

Der Grenzverletzer hieß bei uns übrigens "Gnu".

Gruß
Suentaler


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15.03.2009 15:41
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#10
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Hallo sunetaler
Gnu waren bei uns das Dammwild was in rauen Mengen bei uns im Abschnitt rumrannte.
Was haste den so für vergehen gehabt, bei mir wars meistens die Anzugsordnung.
-Lauf nach unten
-Magazin im Tragegestell eingehängt
-Schulterstütze eingeklappt
-Ärmel hochgekrempelt
-Kappi unter dem Schulterstück
Ich war meistens der der alls erster aufgeklatscht wurde, nach uns haben die keinen mehr erwischt!
Nach dem die weg waren kam von uns über Funk ELF, d.H. auf Kannal 11 umschalten und dann ging die Meldung "Anton im Abschnit" raus.
Apropo Aufklatschen: es war im Sommer, die Streife die auf dem BT11 ander Wurmbergschanze war hat es sich auf dem Dach gesonnt, das war so gegen 10:00Uhr, Oberkörper frei. So gegen 13:00 gings in die GK kaum waren wir drin musten die beiden zum KC. Der hatte drei Fotos auf dem Schreibtisch liegen, wo die sich gesonnt haben.
Das komische war, die Bilder wurden von der Wurmbergschanze aus gemacht, also von drüben. Wie schnell und auf welchen Weg die Bilder in Schierke gelandet sind kann ich dir auch nicht sagen.

EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke


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15.03.2009 16:11
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#11
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( gelöscht )

Hallo EK 89/1,

habe da mal eine ganz dumme Frage. War es bei Euch tatsächlich eine Verfehlung wenn Ihr den Lauf nach unten hattet und die Schulterstütze eingeklappt hattet?
Unser Hauptfeld ist immer dann ausgerastet wenn es Leute gab, welche mit ausgeklappter Schulterstütze und Lauf nach oben aus der Kaserne raus sind.
Die sogenannten "Schnellschüsse" waren doch mit Lauf nach oben gar nicht möglich ... oder habt Ihr so etwas nicht gelernt?


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15.03.2009 18:43 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2009 18:50)
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#12
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Hallo EK
Na da muss ich jetzt auch mal nachfragen,
In Antwort auf:
-Lauf nach unten
-Magazin im Tragegestell eingehängt
-Schulterstütze eingeklappt
-Ärmel hochgekrempelt

.... das waren Vergehen ?
Das war bei uns an der Tagesordnung, da hatte man sich gewundert, wenn wir nicht so rumgelaufen wären. Da gibt’s noch ein schönes Beispiel – Waffe bei Regen unter der Regenplane, damit die Flinte nicht nass wird und rostet.

Bei Euch war wohl Dienst nach Vorschrift angesagt, ihr wolltet wohl Beste Kompanie im Regiment werden ?

Aber kurz zu meinem Vergehen, denn das ist ein bisschen merkwürdig.
Eines Tages kam ich aus dem Grenzdienst (GD) und wurde schon von meinem Gruppenführer am Tor empfangen, der herumbrüllte, was ich mir da geleistet hätte.
Als der sich dann abreagiert hatte, bin ich hin und habe gefragt, was denn nun los sei.
Da stellte sich heraus, das ich und noch zwei andere Postenführer „Vergehen“ im GD begangen haben und zwar 14 Tage vorher. (jeweils mit ihren Posten, also nicht wir drei zusammen)
Man warf uns vor, das einer im GD sein Käppi nicht auf hatte, ein anderer Karten gespielt und ein dritter seine Waffe auseinander gebaut hätte.
Das Beste daran war aber, das wir drei uns unsere „Vergehen“ aussuchen konnten. Jedenfalls sollten wir eine Stellungnahme schreiben.
Wir drei schrieben alle dasselbe. Das hat der KC wiederum als Provokation aufgefasst und wir mussten eine Neue schreiben.
Ich schrieb da sinngemäß rein, dass ich ein guter Junge bin und so was nie machen würde. Danach hat man uns noch 2 Tage lang böse angeguckt, aber wir haben nie wieder was davon gehört.
Ich hatte damit gerechnet nun eine Ausgangs- oder Urlaubssperre zu bekommen, aber das Gegenteil war der Fall. Einen Monat später wurde ich Bester Postenführer und erhielt eine Auszeichnung in Form eines Buches.
Also ich vermute mal, das die jemanden für einen Anschiss brauchten und da fiel die Wahl auf uns. Genau wie bei den Belobigungen, das ging Reihum, da war jeder mal dran.
Vielleicht sollte ich mal meine Stasiakte kommen lassen, da steht womöglich die Auflösung des Rätsels drin.

Das mit den von der Wurmbergschanze aus fotografierten Bildern ist ja auch ziemlich eigenartig.
Da gab es wohl doch einen Tunnel am Haus Wietfeld. (Das hatten wir an andere Stelle schon mal angerissen)
Wir hatten da Glück, unser Abschnitt war vom Westen aus nicht einsehbar.

Gruß
Suentaler

PS: Das Damwild im Abschnitt waren bei uns Elche, jedenfalls in unserem Sprachgebrauch.

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15.03.2009 22:15 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2009 22:16)
#13
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Zitat von Spencer


... Die sogenannten "Schnellschüsse" waren doch mit Lauf nach oben gar nicht möglich ...


Hallo Spencer,

ich weiß nicht, wie das bei Euch war, aber bei uns wurde das "Ziehen" aus der vorschritsmäßigen Trageweise der Waffe geübt. Dazu wurde der Trageriemen etwas länger eingestellt. Ziel war es, die Waffe in weiniger als einer Sekunde im Hüftanschlag schussbereit zu haben. Das war auch in dieser Haltung möglich. Wir, die Vorgesetzten, haben das natürlich verboten. Aber es war nicht zu unterbinden.

Für Verstöße gegen die Trageweise von Uniform und Waffen gab es bei uns allenfalls eine "Ansage". So etwas zum Vorkommnis mit Auswertung und Stellungnahme hochzuziehen, haben wir als Unfug angesehen. Da hat man seine Kraft für andere Dinge gebraucht.

Ciao Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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16.03.2009 06:37
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#14
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( gelöscht )

Schnellschuss war kein Problem.
Knarre auf dem Rücken quer mit dem Lauf nach unten und Du kannst sie links an Dir vorbei ziehen. Schon ist sie im Anschlag.
Udo


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16.03.2009 08:25
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#15
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( gelöscht )

Ich glaube in Bezug auf die Schnellschüsse gab es mehrere Varianten. Während der Ausbildung in Eisenach haben wir das "Ziehen" aus der vorschriftsmäßigen Waffenhaltung heraus geübt. Den eigentlichen Schnellschuß bekam man dann aber erst inoffiziell in der GK von den Vizes und EK`s beigebracht. Bei uns wurde zum Beispiel der Trageriemen sehr lang eingestellt und über der Schulter der Schießhand getragen. Beim Schnellschuß wurde dann der Trageriemen mit der "Nicht-Schießhand" nach oben/vorn gerissen, mit der gleichen Hand der Schaft ergriffen, während die Schießhand das Durchladen und Abziehen übernahm. Aber wie schon gesagt, so weit ich mich erinnern kann, hatte da jede GK so ihre eigene Methode. Die Grenzaufklärer hatten mit ihrer Pistole da ja auch so unterschiedliche Methoden.


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