Teske und andere

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15.03.2010 07:58
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15.03.2010 08:26
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15.03.2010 09:01
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Zitat
Dort ruhen auch aus politischen Gründen hingerichtete Menschen wie Werner Teske.



Zählt ein Verräter jetzt auch schon als Politischer? Noch 5 Jahre, dann gab es in der DDR nur politische Häftlinge.


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15.03.2010 09:22
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Zitat von Feliks D.

Zitat
Dort ruhen auch aus politischen Gründen hingerichtete Menschen wie Werner Teske.



Zählt ein Verräter jetzt auch schon als Politischer? Noch 5 Jahre, dann gab es in der DDR nur politische Häftlinge.





Felix, Nach offizieller Lesart hatte es zu tiefsten DDR-Zeiten doch überhaupt keine "politischen" Gefangenen gegeben, die Kriminalität war auch sehr gering aber die Gefängnisse waren proppenvoll" Wer hat denn eigentlich in ihnen gesessen?
Schönen Gruß aus Kassel.


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15.03.2010 09:28 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2010 09:28)
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Eine geringe Kriminalität und "proppenvolle" StVE's schließen sich nicht zwangsläufig aus.

Waren es vielleicht einfach zu wenig StVE's? Waren die Strafen entsprechend hoch und dadurch die Abschreckung auch, was bedeuten würde es saßen wenige aber dafür lange? Wer definiert denn "proppenvoll"?

Fragen über Fragen...


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15.03.2010 09:35 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2010 09:35)
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Zitat von Feliks D.
Eine geringe Kriminalität und "proppenvolle" StVE's schließen sich nicht zwangsläufig aus.

Waren es vielleicht einfach zu wenig StVE's? Waren die Strafen entsprechend hoch und dadurch die Abschreckung auch, was bedeuten würde es saßen wenige aber dafür lange? Wer definiert denn "proppenvoll"?

Fragen über Fragen...



Der Inhalt Deiner Antwort war voraussehbar, Ich hatte von Dir auch nichts Anderes erwartet!!Gelernt ist gelernt!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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15.03.2010 09:35
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#7
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Von Wosch,
Felix, Nach offizieller Lesart hatte es zu tiefsten DDR-Zeiten doch überhaupt keine "politischen" Gefangenen gegeben, die Kriminalität war auch sehr gering aber die Gefängnisse waren proppenvoll" Wer hat denn eigentlich in ihnen gesessen?
Schönen Gruß aus Kassel.

Wie wär es wegen Fruchtschande? Da hat einer Stachelbeeren rasiert und als Weintrauben verkauft!
Aber das war eine gute Frage Wosch. Na ich war ja auch im Knast in der DDR. Natürlich nicht politisch sondern wegen Passvergehen. Alles Klar?
Gruß Peter(turtle)


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15.03.2010 09:39
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Zitat von turtle
Von Wosch,
Felix, Nach offizieller Lesart hatte es zu tiefsten DDR-Zeiten doch überhaupt keine "politischen" Gefangenen gegeben, die Kriminalität war auch sehr gering aber die Gefängnisse waren proppenvoll" Wer hat denn eigentlich in ihnen gesessen?
Schönen Gruß aus Kassel.

Wie wär es wegen Fruchtschande? Da hat einer Stachelbeeren rasiert und als Weintrauben verkauft!
Aber das war eine gute Frage Wosch. Na ich war ja auch im Knast in der DDR. Natürlich nicht politisch sondern wegen Passvergehen. Alles Klar?
Gruß Peter(turtle)




Peter, für mich klar, aber für Felix scheinbar nicht, obwohl gerade er es wissen müßte. Was war er noch einmal gewesen??
Schönen Gruß aus Kassel.


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15.03.2010 10:14
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#9
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Zitat von Augenzeuge
Du meinst doch das hier:
http://www.pittisfotogalerie.de/91001/212001.html



Ich möchte schon trennen zwischen Leuten, die einsaßen, weil sie für ihre Meinung verurteilt wurden und Leuten, die einsaßen, weil sie Straftaten begingen, die auch allgemein in anderen Staaten Straftaten gewesen wären.
Herr Teske hat Verrat begangen und war dabei, Spionage gegen seinen Brötchengeber vorzubereiten. Seine Motive waren sehr materiell. Ob man ihn dafür erschießen musste während man gleichzeitig in der DDR mehrfache Mörder nach Abbüßung der Freiheitsstrafe wieder freiließ ist Ansichtssache.
Herr Teske würde ich nicht als politischen Häftling betrachten. Und was ihm passiert ist, kann man auch nicht auf die Politischen in der DDR verallgemeinern.
Herr Teske ist in einem verdeckten Krieg als Überläufer gefallen. Als Deserteur, der Pech gehabt hat. Andere hatten mehr Glück auf vielen Seiten. Manche eben nicht.
Dass bei der Website dann eine P38 bzw. P1 als Dekorierung angebracht wird, disqualifiziert das Ganze in meinen Augen doch wieder als Show. Diese Waffen waren in der DDR zu dieser Zeit nicht mehr gebräuchlich.


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15.03.2010 14:24
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#10
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Der Fall Teske war schon mehrmals im Forum einen Beitrag wert! Was gibt es Neues?
Nichts! Ich halte mich da an die Fakten und möchte nicht spekulieren was letztendlich die Beweggründe waren warum Teske in den Westen überlaufen wollte! Er wusste für wem und was er arbeitet. Er kannte die Gesetze der DDR und wusste was er riskiert! Genauso wie ich es bei meiner Flucht aus der DDR wusste ! Das die Todesstrafe nicht gerechtfertigt war zumal bei ihm alles noch im Versuchsstadium war steht auf einem anderen Blatt. Rechnen musste er dennoch damit! Jeder kann seine Überzeugung ändern wenn er merkt „Ich habe geirrt“ Nur eben gibt es Jobs wo das nicht so einfach geht mit „ Ich habe fertig“. Er hatte sich für diesen Job entschieden. Als Mitarbeiter des MfS hat er jahrelang davon profitiert . So sehe ich das auch. Ob so oder so, der Fall Teske bleibt ein trauriges Kapitel in der DDR Justiz!


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15.03.2010 14:39 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2010 14:39)
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#11
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Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!


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15.03.2010 14:47
avatar  Alfred
#12
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S 51,

mehrfache Mörder kamen nicht so einfach frei .


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15.03.2010 16:11
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#13
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Zitat von Feliks D.
Er hätte durchaus auch auf dem Dienstweg seine Entlassung aus dem MfS beantragen können!



Hallo Feliks,
Ich habe geschrieben das es nicht so einfach war zu sagen ich habe fertig! Wie es möglich war vom MfS seine Entlassung zu bekommen davon habe ich keine Ahnung. Kann mir aber gut vorstellen das das nicht so einfach war wie in einem "normalen Job" Das musste man doch auch begründen. Durch Deinen Satz klingt es so als wäre das kein Problem gewesen. Und genau das kann ich mir schlecht vorstellen. Aber immerhin habe ich an Deiner Darstellung keinen Zweifel dass es möglich war.
Gruß Peter(turtle)


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15.03.2010 16:51
avatar  Alfred
#14
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Turtle,

man ging zu seinen Chef und hat gesagt ich will nicht mehr.Sicher musste dies auch begründet werden etc.

Das war sicher nicht angehem aber ich kenne nicht einen Fall, wo man den MA zwang im MfS zu bleiben.

Ich kannte da einige Fälle.


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15.03.2010 17:38
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#15
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Zitat von Alfred
Turtle,

man ging zu seinen Chef und hat gesagt ich will nicht mehr.Sicher musste dies auch begründet werden etc.

Das war sicher nicht angehem aber ich kenne nicht einen Fall, wo man den MA zwang im MfS zu bleiben.

Ich kannte da einige Fälle.





Hier mal ein Fall einer Kündigung:
http://www.sueddeutsche.de/politik/295/498588/text/
AZ


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