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#301

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 16:13
von Niederlausitzer | 789 Beiträge | 2454 Punkte
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Zitat von TOMMI im Beitrag #294

Zu meinem Lieblingsclub Rot-Weiss gestatte mir einige Ergänzungen.

Bei den Spielern hast Du einen ganz entscheidenden vergessen: Absoluter Publikumsliebling und Jahrhundertspieler Jürgen Heun mit der Nummer 9. Bekannt war er vor allem durch seine gefürchteten Freistöße. Bekam Erfurt einen Freistoß, rannten die Fotoreporter um die Wette hinter das Tor, um den besten Standort für ein entsprechendes Foto zu erhaschen.


Neben Jürgen Heun gab es noch den semmelblondenUwe Weidemann.


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#302

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 16:24
von der sturmbahn könig | 1.120 Beiträge | 6176 Punkte
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #299
Zitat von der sturmbahn könig im Beitrag #298
clever gespielt unsere jungs in der dritten liga,haben sich keine punkte gegenseitig weggenommen...und platz 3-5 inne behalten magdeburg ,,halle,, chemnitz....einem wirds wohl gelingen aufzusteigen....union und dresden auch im rennen in der 2.liga ,das wird ein geiler endkampf zum saison ende.


Irgendwie eventuell falscher Thread? Dritte Liga im Hier und Heute ist bestimmt einen Thread weiter....

...


nee buschi.....oben stand doch ...thema.. fußball in der ddr.... ja,den anderen..ostfußball----- gibt es wohl auch noch...



zuletzt bearbeitet 05.02.2017 16:30 | nach oben springen

#303

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 16:27
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #301
,
Neben Jürgen Heun gab es noch den semmelblondenUwe Weidemann.


.... ach der Dauerkranke als er bei Lok war


-------------------------------
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zuletzt bearbeitet 05.02.2017 16:28 | nach oben springen

#304

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 17:25
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Zitat von tschainik im Beitrag #288
als ich nach der Wende bzw. Vereinigung in den neuen Ländern arbeitete, hatte ich einen Bauleiterkollegen, der wie ich Fan von Schalke 04 ist. Der Polier, ein Mann aus Leipzig sagte einmal :"Nu, jeder Fan in der DDR hatte seinen Klub in der DDR-Oberliga und seinen Verein in der Bundesliga."

Fuhr man auf DDR-Autobahnen, sah man ständig DDR-Kfz mit Utensilien von Bundesligaklubs, ja sogar einmal sah ich einen Moskwitsch 412 mit einem Wimpel von Bayer Uerdingen (heute KFC Uerdingen). Und wenn Bundesligaklubs im Europacup in der damaligen CSSR, Ungarn oder Polen spielten, sind Fußballfans aus der DDR mitgereist. Viele Bundesligaklubs hatten für solche Situationen nicht nur Karten organisiert, sondern auch Fanutensilien im Reisegepäck. Und manchmal sponserte die Vereinsführung (z.B. MSV Duisburg in Budapest 1979) die Übernachtung der DDR-Fans.


Das kenne ich zu DDR Zeiten aus meinem Umfeld auch noch, das jeder seine Lieblingsmannschaft aus der DDR Oberliga und jeder seine Lieblingsmannschaft aus der Bundesliga hatte. Meine Mannschaften waren Dynamo Dresden und Bayern München. Die Samstage liefen bei uns immer so ab, das zuerst im DDR Fernsehen die Oberliga geschaut wurde und anschließend auf ARD die Sportschau mit der Bundesliga. Das war bei uns jede Woche normal. Ich kann mich noch an meine beschwerliche Reise mit zwei Kumpels erinnern. Wir fuhren im Oktober 1986 mit dem Zug nach Prag in die ehemalige CSSR zum Fußball. Es spielte im Europapokal Dukla Prag - Bayer Leverkusen mit Trainer Erich Ribbeck. Wir fuhren über Nacht und der Zug war so voll, das wir keinen Platz mehr bekamen. Vor Müdigkeit haben wir uns im Gang schlafen gelegt und die Leute mußten immer über uns drübersteigen. Als wir dann früh in Prag ankamen, waren wir total müde. Da das Spiel erst am Abend war, hatten wir noch genug Zeit um was zu Essen und ein wenig die Stadt zu besichtigen. Wir gingen in die berühmte Schwarzbier Kneipe Fleku. Dann mußten wir erst einmal herausfinden, in welchem Hotel Leverkusen untergebracht war und in welchem Stadion das Spiel stattfindet. Als wir das Hotel dann fanden, haben wir von weiten Trainer Erich Ribbeck gesehen. Zu mehr ist es aber nicht gekommen. Abend ging es dann ins kleine Stadion von Dukla Prag und die Atmosphäre unter Flutlicht war sehr beeindruckend.
Tore haben wir leider keine gesehen, denn das Spiel endete 0:0. Lange Reise und keine Tore. Nach dem Spiel ging es dann irgendwann mit dem Zug zurück. Übernachtet haben wir aber nirgendwo. Wie wir damals an die Karten gekommen sind, kann ich heute nicht mehr sagen. Das Rückspiel in Leverkusen endete damals 1:1. Trotz der Reisestrapazen zu Reichsbahnzeiten war es ein schönes Erlebnis.


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#305

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 19:39
von Hanum83 | 8.674 Beiträge | 15515 Punkte
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
Zur Erinnerung, auch wenn es schon bekannt sein sollte.

Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 1


WISMUT AUE

Heißt heute FC Erzgebirge und spielt in der dritten Liga.


Auch wenn ich sonst nichts mehr schreibe, hier muss ich, mein Herz-Verein seit 45 Jahren spielt schon noch in BL. 2.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 05.02.2017 19:43 | nach oben springen

#306

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 20:23
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
Zur Erinnerung, auch wenn es schon bekannt sein sollte.

Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 1


CHEMIE BÖHLEN

Das Team aus dem 6000-Einwohner-Örtchen südlich von Leipzig machte lediglich als Fahrstuhlmannschaft auf sich aufmerksam. Zwischen 1977 und ’83 stieg Chemie zwei Mal auf und drei Mal ab. Nur einmal, in der Premierensaison 1977/78, wurde im Stadion an der Jahnbaude der Klassenerhalt bejubelt. Mit der Wende kam auch für Böhlen das Aus. Nur wenige Wochen nach der Umbenennung in FSV Böhlen ging der Verein im FC Sachsen Leipzig (vormals Chemie) auf.


Bei Chemie Böhlen war der bekannteste Spieler Stürmer Klaus Havenstein. In der Oberliga Saison 1977/78 gewann er mit 15 Toren die Torjägerkrone.


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#307

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 20:27
von damals wars (gelöscht)
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Wie hieß die Sportschau in der DDR?


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#308

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 20:30
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Zitat von damals wars im Beitrag #307
Wie hieß die Sportschau in der DDR?


Sport aktuell....

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#309

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 20:34
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Sport Aktuell ...sorry war einer schneller .. es gab aber auch noch das Fußballpanorama


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zuletzt bearbeitet 05.02.2017 20:40 | nach oben springen

#310

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 20:38
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #306
Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
Zur Erinnerung, auch wenn es schon bekannt sein sollte.

Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 1


CHEMIE BÖHLEN

Das Team aus dem 6000-Einwohner-Örtchen südlich von Leipzig machte lediglich als Fahrstuhlmannschaft auf sich aufmerksam. Zwischen 1977 und ’83 stieg Chemie zwei Mal auf und drei Mal ab. Nur einmal, in der Premierensaison 1977/78, wurde im Stadion an der Jahnbaude der Klassenerhalt bejubelt. Mit der Wende kam auch für Böhlen das Aus. Nur wenige Wochen nach der Umbenennung in FSV Böhlen ging der Verein im FC Sachsen Leipzig (vormals Chemie) auf.


Bei Chemie Böhlen war der bekannteste Spieler Stürmer Klaus Havenstein. In der Oberliga Saison 1977/78 gewann er mit 15 Toren die Torjägerkrone.



Eigenartigerweise kamen hier auch einige Leipziger Anhänger die sonst getrennte Wege gingen zusammen, gleiches betraf auch die Zeit als die TSG Chemie Markkleeberg in die zweite Liga aufstieg.


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#311

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 21:00
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #291
Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 3

1. FC MAGDEBURG

Heute unvorstellbar, im Mai 1974 noch Realität: Die „Regionalauswahl“ des 1.FC Magdeburg besiegt den AC Mailand 2:0. Und das nicht etwa in irgendeinem Freundschaftskick, sondern im Europapokalfi nale. Der Triumph von Rotterdam markiert zugleich den einzigen internationalen Erfolg eines DDR-Klubs. Der 1.FCM erfreute sich mit Spielern wie Jürgen Sparwasser, Jürgen Pommerenke und „Paule“ Seguin seiner Goldenen Generation, die in den 70er Jahren zudem drei Meisterschaften und drei Pokalsiege bejubelte. In den 80er Jahren blieb den Blau-Weißen mit Ausnahme des FDGB-Pokalsiegs 1983 nur die Statistenrolle, nach der Wende führten grobe Managementfehler zum Absturz des Klubs, der die Qualifikation für die zweite Bundesliga verpasste. Größtes Highlight der jüngeren Vereinsgeschichte war der DFB-Pokalsieg gegen den FC Bayern München 2001. Ein Jahr später ebbte die Euphorie durch die Insolvenz und den Zwangsabstieg aus der Regionalliga schnell ab. Immerhin
spielen die Magdeburger nicht schlecht in der 3.Liga.
Bekannte Spieler: Martin Hoffmann, Jürgen Pommerenke, Detlef Raugust, Wolfgang Seguin, Jürgen Sparwasser, Joachim Streich, Wolfgang Zapf.

3 x Meister (1972, ’74, ’75), 7 x Pokalsieger (1964, ’65, ’69, ’73, ’78, ’79, ’83), 1 x Europapokalsieger (1974)

....


einer der bekanntesten Spieler des 1. FC Magdeburg war noch der kleene Wolfgang " Maxe " Steinbach. Legendär waren die Spiele und seine Tore mit der linken Klebe im Europapokal gegen Schalke 04 im Jahr 1977/78. Das Hinspiel in Magdeburg gewann Magdeburg mit 4:2. Das Rückspiel im Parkstadion in Gelsenkirchen gewann Magdeburg mit 3:1.


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#312

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 21:17
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #291
Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 3

FC KARL-MARX-STADT

Heißt heute Chemnitzer FC und ist nach mehreren Jahren in der Zweiten Liga mittlerweile nur noch dritttklassig. Immerhin lassen sich die „Himmelblauen“ an der Gellertstraße ein neues Stadion bauen. Zu DDR-Zeiten trug der Verein den Namen FC Karl-Marx-Stadt, weil die Stadt von 1953 bis 1990 so hieß. Gegründet wurde der Klub 1946 noch als SG Chemnitz-Nord, die wiederum Nachfolgeverein des Polizei-Sportvereins Chemnitz war. Der PSV erreichte 1935 das Halbfi nale um die Deutsche Meisterschaft, scheiterte aber in Düsseldorf am späteren Champion Schalke 04 mit 2:3. Den größten Erfolg landete der FCK 1967, als er mit sieben Zählern Vorsprung auf Lok Leipzig zum ersten – und letzten – Mal DDR-Meister wurde. 1986 stieß als Zehnjähriger ein gewisser Michael Ballack zum FC Karl-Marx-Stadt, der die „Umwandlung“ zum Chemnitzer FC miterlebte und den Klub erst 1995 verließ. Den letzten großen internationalen Auftritt hatten die „Himmelblauen“ 1990, als sie in die dritte Runde des UEFA-Cups vordrangen und im Hinspiel bei Juventus Turin lange 1:0 führten. Doch Salvatore Schillaci (82‘) und Pierluigi Casiraghi (88‘) retteten „Juve“ den 2:1-Sieg. In Chemnitz siegten die Turiner 1:0, wenige Wochen später holten sie schließlich den Cup. Bekannte Spieler: Dieter Erler, Rico Steinmann, Eberhard Vogel.

....


bekannte Spieler waren noch Ulf Mehlhorn, Stefan Persigehl und der Mann mit der rechten Klebe Jürgen Bähringer.


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#313

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 21:26
von linamax | 2.643 Beiträge | 3124 Punkte
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Ich kann mich noch erinnern an das erste Spiel von Hansi Kreische als 17jähriger erinnern . War 1967 glaube ich .


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#314

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 22:12
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
Zur Erinnerung, auch wenn es schon bekannt sein sollte.

Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 1



BFC DYNAMO

Heißt nach einer zwischenzeitlichen Umbenennung in FC Berlin wieder wie zu DDR-Zeiten, spielt aber weitaus weniger erfolgreich in der Regionalliga Nordost. Von 1979 bis ’88 fragwürdiger Serienmeister, die Gerüchte über Spielmanipulationen zugunsten des DDR-Rekordmeisters durch Mielkes Einfluss konnten nie vollständig ausgeräumt werden. Besonders umstritten war eine Entscheidung des Schiedsrichters Bernd Stumpf im Jahr 1986, auch als „Schand-Elfmeter von Leipzig“ bekannt. Beim Großteil der Fußballfans in der DDR war der BFC aus der Hauptstadt trotz oder gerade wegen seiner Erfolge unbeliebt. Bis in die Gegenwart scheint der Makel dieser Erfolge fortzubestehen, und sie werden auf der offiziellen Website des BFC Dynamo auch nicht erwähnt.
Im Europapokal, lief es weniger rund. 1980 und ’84 erreichten die Dynamos immerhin das Viertelfinale im Landesmeister-Cup. Unvergessen die 0:5-Klatsche im Bremer Weserstadion 1988 nach einem 3:0-Hinspielsieg im direkt an der Mauer gelegenen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (unter den Torschützen: Thomas Doll und Andreas Thom). Nach dem Ende der DDR (und dem Verlust des „Förderers“ Mielke) hatte Dynamo nicht nur sportlich, sondern auch mit seinen rechtsradikalen Problem-Fans zu kämpfen. Bekannte Spieler: Thomas Doll, Rainer Ernst, Falko Götz, Werner Lihsa, Wolf-Rüdiger Netz, Frank Rohde, Bodo Rudwaleit, Frank Terletzki, Andreas Thom, Norbert Trieloff.

10 x Meister (1979, ’80, ’81, ’82, ’83, ’84, ’85, ’86, ’87, ’88), 2 x Pokalsieger (1988, ’89)



DYNAMO DRESDEN

Damals SG, heute 1. FC – aber immer noch Dynamo. Mit 15 Titeln (acht Mal Meister, sieben Mal Pokalsieger) ist Dynamo zudem der erfolgreichste DDR-Klub. Unvergessen ist das deutsch-deutsche Duell im Landesmeister Pokal 1973, als Dynamo in der zweiten Runde dem späteren Sieger FC Bayern zwei heiße Gefechte lieferte und nach dem 3:4 im Olympiastadion zu Hause „nur“ ein 3:3 erreichte. Auch gegen den HSV, den VfB Stuttgart (zwei Mal) und Bayer Uerdingen (legendär das 3:7 in der Grotenburg 1986) zog Dynamo den Kürzeren.
Imposant war vor allem die Heimstärke bei internationalen Auftritten: Nur drei Mal in 49 Begegnungen verließen die Dresdner als Verlierer den Rasen. Nach der Wiedervereinigung – Dynamo qualifizierte sich als Vizemeister gemeinsam mit Hansa Rostock als einziges DDR-Team für die Bundesliga – versuchten sich ehemalige Stars im Rudolf-Harbig-Stadion als Trainer, zwielichtige Figuren pfuschten als Präsidenten herum und führten den Verein an den Rand des Ruins. Dem sportlichen Bundesliga-Abstieg 1994 folgte der Lizenzentzug und der direkte Durchmarsch in die Regionalliga. Zwischendurch war Dynamo sogar nur noch viertklassig, ehe 2004 die vielumjubelte Rückkehr in die Zweite Liga gelang. Nach zwei Jahren war dieses Gastspiel allerdings schon wieder beendet. Ein kleiner Trost für die Dynamo-Fans: Für den Sommer 2007 ist die Rückbenennung in SG Dynamo bereits beschlossene Sache – verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Lokalrivale Dresdner SC, während des Zweiten Weltkriegs zwei Mal Deutscher Meister und Pokalsieger, wurde übrigens nach 1945 aufgelöst und war zu DDR-Zeiten nicht existent. Bekannte Spieler: „Dixie“ Dörner, Matthias Döschner, Eduard Geyer, Torsten Gütschow, Reinhard Häfner, Ulf Kirsten, Hans-Jürgen Kreische, Frank Lieberam, Ralf Minge, Hans-Uwe Pilz, Klaus Sammer, Matthias Sammer, Andreas Trautmann.
Am 34. Spieltag der Saison 2015/2016 in der 3.Liga erreichte der Verein 4 Spieltage vor Saisonende den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga durch ein 2:2 beim 1. FC Magdeburg.

8 x Meister (1953, ’71 , ’73 , ’76 , ’77 ,’78 , ’89 , ’90), 7 x Pokalsieger (1952, ’71 ,’77 , ’82 , ’84 , ’85 , ’90)

...


beim BFC bekannt waren noch Christian Backs und noch bekannter war der Wunderstürmer Hans-Jürgen Riediger.



bekannte Spieler bei Dresden waren noch Gerd Weber, Hartmut Schade, Jörg Stübner und Peter Kotte über den ich noch einen Beitrag schreiben möchte.

" Mir wurde erklärt, das ich keine Oberliga mehr spielen darf, keine DDR Liga, nur noch Bezirksliga. Eine Welt brach für mich zusammen, weil ich mit Leib und Seele Fußballer war "

Was war passiert:

Nach einem Europa-Cup Spiel bei Twente Enschede im Oktober 1980 erhielt Kottes Mannschaftskamerad Gerd Weber ein lukratives Angebot vom 1. FC Köln. Weber weihte Kotte und seinen Mitspieler Matthias Müller ein und wollte sie zu einer gemeinsamen Flucht überreden, was diese jedoch ablehnten. Die drei beschlossen, über die Angelegenheit Stillschweigen zu bewahren. Im Januar 1981 sollte Kotte mit der DDR-Nationalmannschaft nach Südamerika reisen. Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld wurde er zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Weber und Müller wegen versuchter Republikflucht verhaftet. Nach einwöchiger Stasi-Untersuchungshaft wurde Kotte wegen Mitwisserschaft bei der geplanten Flucht Webers lebenslang für die erste und zweite DDR Liga gesperrt. Bei seinem Heimatclub Dynamo Dresden erhielt er Stadion und Kontaktverbot.

Trotz Protesten von Fußballanhängern wurde die Entscheidung vom DDR-Fußball-Verband aufrecht erhalten. Auch in den Medien galt Kotte als Unperson. Aus einem Mannschaftsfoto für das Magazin " Sportecho " wurde sein Kopf retuschiert und durch den eines anderen Spielers ersetzt.


"Durch Anerkennung und
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(Charles M. Schwab, amerikanischer Industrieller 1862-1939)
zuletzt bearbeitet 05.02.2017 22:14 | nach oben springen

#315

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 22:47
von linamax | 2.643 Beiträge | 3124 Punkte
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Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #314
Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
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Die Klubs von damals und was aus ihnen geworden ist
Teil 1



BFC DYNAMO

Heißt nach einer zwischenzeitlichen Umbenennung in FC Berlin wieder wie zu DDR-Zeiten, spielt aber weitaus weniger erfolgreich in der Regionalliga Nordost. Von 1979 bis ’88 fragwürdiger Serienmeister, die Gerüchte über Spielmanipulationen zugunsten des DDR-Rekordmeisters durch Mielkes Einfluss konnten nie vollständig ausgeräumt werden. Besonders umstritten war eine Entscheidung des Schiedsrichters Bernd Stumpf im Jahr 1986, auch als „Schand-Elfmeter von Leipzig“ bekannt. Beim Großteil der Fußballfans in der DDR war der BFC aus der Hauptstadt trotz oder gerade wegen seiner Erfolge unbeliebt. Bis in die Gegenwart scheint der Makel dieser Erfolge fortzubestehen, und sie werden auf der offiziellen Website des BFC Dynamo auch nicht erwähnt.
Im Europapokal, lief es weniger rund. 1980 und ’84 erreichten die Dynamos immerhin das Viertelfinale im Landesmeister-Cup. Unvergessen die 0:5-Klatsche im Bremer Weserstadion 1988 nach einem 3:0-Hinspielsieg im direkt an der Mauer gelegenen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (unter den Torschützen: Thomas Doll und Andreas Thom). Nach dem Ende der DDR (und dem Verlust des „Förderers“ Mielke) hatte Dynamo nicht nur sportlich, sondern auch mit seinen rechtsradikalen Problem-Fans zu kämpfen. Bekannte Spieler: Thomas Doll, Rainer Ernst, Falko Götz, Werner Lihsa, Wolf-Rüdiger Netz, Frank Rohde, Bodo Rudwaleit, Frank Terletzki, Andreas Thom, Norbert Trieloff.

10 x Meister (1979, ’80, ’81, ’82, ’83, ’84, ’85, ’86, ’87, ’88), 2 x Pokalsieger (1988, ’89)



DYNAMO DRESDEN

Damals SG, heute 1. FC – aber immer noch Dynamo. Mit 15 Titeln (acht Mal Meister, sieben Mal Pokalsieger) ist Dynamo zudem der erfolgreichste DDR-Klub. Unvergessen ist das deutsch-deutsche Duell im Landesmeister Pokal 1973, als Dynamo in der zweiten Runde dem späteren Sieger FC Bayern zwei heiße Gefechte lieferte und nach dem 3:4 im Olympiastadion zu Hause „nur“ ein 3:3 erreichte. Auch gegen den HSV, den VfB Stuttgart (zwei Mal) und Bayer Uerdingen (legendär das 3:7 in der Grotenburg 1986) zog Dynamo den Kürzeren.
Imposant war vor allem die Heimstärke bei internationalen Auftritten: Nur drei Mal in 49 Begegnungen verließen die Dresdner als Verlierer den Rasen. Nach der Wiedervereinigung – Dynamo qualifizierte sich als Vizemeister gemeinsam mit Hansa Rostock als einziges DDR-Team für die Bundesliga – versuchten sich ehemalige Stars im Rudolf-Harbig-Stadion als Trainer, zwielichtige Figuren pfuschten als Präsidenten herum und führten den Verein an den Rand des Ruins. Dem sportlichen Bundesliga-Abstieg 1994 folgte der Lizenzentzug und der direkte Durchmarsch in die Regionalliga. Zwischendurch war Dynamo sogar nur noch viertklassig, ehe 2004 die vielumjubelte Rückkehr in die Zweite Liga gelang. Nach zwei Jahren war dieses Gastspiel allerdings schon wieder beendet. Ein kleiner Trost für die Dynamo-Fans: Für den Sommer 2007 ist die Rückbenennung in SG Dynamo bereits beschlossene Sache – verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Lokalrivale Dresdner SC, während des Zweiten Weltkriegs zwei Mal Deutscher Meister und Pokalsieger, wurde übrigens nach 1945 aufgelöst und war zu DDR-Zeiten nicht existent. Bekannte Spieler: „Dixie“ Dörner, Matthias Döschner, Eduard Geyer, Torsten Gütschow, Reinhard Häfner, Ulf Kirsten, Hans-Jürgen Kreische, Frank Lieberam, Ralf Minge, Hans-Uwe Pilz, Klaus Sammer, Matthias Sammer, Andreas Trautmann.
Am 34. Spieltag der Saison 2015/2016 in der 3.Liga erreichte der Verein 4 Spieltage vor Saisonende den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga durch ein 2:2 beim 1. FC Magdeburg.

8 x Meister (1953, ’71 , ’73 , ’76 , ’77 ,’78 , ’89 , ’90), 7 x Pokalsieger (1952, ’71 ,’77 , ’82 , ’84 , ’85 , ’90)

...


beim BFC bekannt waren noch Christian Backs und noch bekannter war der Wunderstürmer Hans-Jürgen Riediger.



bekannte Spieler bei Dresden waren noch Gerd Weber, Hartmut Schade, Jörg Stübner und Peter Kotte über den ich noch einen Beitrag schreiben möchte.

" Mir wurde erklärt, das ich keine Oberliga mehr spielen darf, keine DDR Liga, nur noch Bezirksliga. Eine Welt brach für mich zusammen, weil ich mit Leib und Seele Fußballer war "

Was war passiert:

Nach einem Europa-Cup Spiel bei Twente Enschede im Oktober 1980 erhielt Kottes Mannschaftskamerad Gerd Weber ein lukratives Angebot vom 1. FC Köln. Weber weihte Kotte und seinen Mitspieler Matthias Müller ein und wollte sie zu einer gemeinsamen Flucht überreden, was diese jedoch ablehnten. Die drei beschlossen, über die Angelegenheit Stillschweigen zu bewahren. Im Januar 1981 sollte Kotte mit der DDR-Nationalmannschaft nach Südamerika reisen. Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld wurde er zusammen mit seinen Mannschaftskameraden Weber und Müller wegen versuchter Republikflucht verhaftet. Nach einwöchiger Stasi-Untersuchungshaft wurde Kotte wegen Mitwisserschaft bei der geplanten Flucht Webers lebenslang für die erste und zweite DDR Liga gesperrt. Bei seinem Heimatclub Dynamo Dresden erhielt er Stadion und Kontaktverbot.

Trotz Protesten von Fußballanhängern wurde die Entscheidung vom DDR-Fußball-Verband aufrecht erhalten. Auch in den Medien galt Kotte als Unperson. Aus einem Mannschaftsfoto für das Magazin " Sportecho " wurde sein Kopf retuschiert und durch den eines anderen Spielers ersetzt.

Typisch für die Kommunisten . Menschen fertig machen auch wenn es nur der Sport war .


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#316

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 23:01
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Bevor man hier die Klappe aufreißt, sollte doch eher mal die Quellen der belletristischen Ergüsse angegen werden.
Wir sind doch nicht beim NF, odär @PentiumBuschgespenst? Na egal, ich bin mal so frei ...

#289...291 www.amateurfussball-forum.de/index.php/T...ie-DDR-Oberliga
#314 www.zov-sportverraeter.de/ausstellung/au...cht/peter-kotte


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.02.2017 23:02 | nach oben springen

#317

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 05.02.2017 23:03
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Eins hast Du vergessen:
Klaus Müller durfte auch nicht mehr spielen.
Gerd Weber und Klaus Müller kannte ich persönlich.
Leider ist der Kontakt nach diesen Vorfall abgebrochen.
Ehli


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#318

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 06.02.2017 09:55
von Commander | 1.486 Beiträge | 2133 Punkte
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Zitat von buschgespenst im Beitrag #289
CHEMIE BÖHLEN

Das Team aus dem 6000-Einwohner-Örtchen südlich von Leipzig machte lediglich als Fahrstuhlmannschaft auf sich aufmerksam. Zwischen 1977 und ’83 stieg Chemie zwei Mal auf und drei Mal ab. Nur einmal, in der Premierensaison 1977/78, wurde im Stadion an der Jahnbaude der Klassenerhalt bejubelt. Mit der Wende kam auch für Böhlen das Aus. Nur wenige Wochen nach der Umbenennung in FSV Böhlen ging der Verein im FC Sachsen Leipzig (vormals Chemie) auf.



Moin,
da ist mir ein Name im Gedächtnis geblieben.Gianfranco Zanirato.(weiß nicht,ob richtig geschrieben)
Ich habe mich damals gewundert,ein Italiener(?) bei Chemie Böhlen?

Schönen Tag,Gruß C.



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#319

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 06.02.2017 10:09
von TOMMI | 2.401 Beiträge | 2247 Punkte
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Noch eine Ergänzung zu Lok Leipzig: Der Urahn des Clubs, der VfB (unter dessen Namen gewisse Zeit auch nach der Wende gespielt wurde), war der allererste Deutsche Meister überhaupt, wenn ich mich nicht irre, 1903. Ich sage "Club" mal ganz absichtlich. Wenn ich mich damals mit Leipzigern über den 1.FC Lok unterhielt, sagten sie oft "Club", wenn sie ihren Verein meinten, so ähnlich wie man den 1.FC Nürnberg auch "Club" nennt, obwohl es noch unzählige andere Clubs gibt. Warum eigentlich diese Bezeichnung? Liegt es daran, um sich eindeutig von evtl. Lokalrivalen zu unterscheiden?


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#320

RE: Fussball in der DDR

in Leben in der DDR 06.02.2017 11:58
von Zappel-EK-79-2 | 907 Beiträge | 3711 Punkte
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Lok wurde damals im Allgemeinen der "Club genannt" von den Anhängern, liebevoll von den Chemikern verachtend Club genannt, umgekehrt heißt es bis heute bei Lok Chemie
Der L O K Schlachtruf ist ein Nachwenderuf, frührer war das heja heja F C L gang und gäbe, übrigens gab es damals viele viele viele Schlachtgesänge die auf bekannt Melodien aufgesetzt wurden.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --


zuletzt bearbeitet 06.02.2017 12:01 | nach oben springen


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